Inside Man

“Warum ich den perfekten Bankraub begehe? Nun, weil ich es kann.”

Wegen diesem, einen Satz aus dem Trailer und wie ich inzwischen gesehen habe, auch aus dem Anfang des Films, von Dalton Russel (Clive Owen), wollte ich den Film schon sehen!

Gestern war es dann so weit. Ich hatte endlich etwas Zeit und war mit ein paar Freunden im Kino. Der Film ging, wie oben beschrieben, schon recht klassisch los. Es dreht sich natürlich alles um einen Banküberfall in New York. Also eigentlich nichts wirklich neues. Vier Leute als Maler verkleidet, überfallen eine Bank und nehmen alle im Gebäude befindlichen Personen als Geiseln. Die gerufene Polizei riegelt das Gebäude komplett ab und es beginnt einen Nervenkrieg, zwischen den Geiselnehmern, bzw. dem Anführer, D. Russel und Detective Keith Frazier (Denzel Washington).

Zum Ausgang der Story möchte ich natürlich nicht viel sagen, da ich ja niemandem den Spass nehmen möchte, der sich diesen Film noch ansehen wird, aber so viel kann ich schon vorweg nehmen. Spätestens ab der Hälfte des Films ist die Story leider zu vorhersehbar. Es wird schnell klar, dass der Bankraub noch eine Nebenstory hat, die langsam immer mehr in der Vordergrund geschoben wird. Nicht das die Ideen schlecht sind, im Gegenteil, aber dem Spannungsaufbau hat es nicht wirklich geholfen oder wie es so schön auf Cinmaxx.de heisst: “Auch wenn man einen größeren Twist erwartet, als man ihn dann serviert bekommt.”

Da haben auch die ebenfalls hochkarätigen Schauspieler in den Nebenrollen (Jodie Foster, Christopher Plummer und Willem Dafoe) nicht viel dran ändern können.

Trotzdem, wer gerne Krimis oder Thriller mag, der sollte ihn sich zumindest mal ansehen. Die schauspielerische Leistung ist es auf jeden Fall wert.