Die Grünen haben ein Anti-Spam-Gesetz gegen nationale Versender vorgelegt. Sie fordern den nationalen Spam als Ordnungswidrigkeit mit hohen Strafgeldern zu ahnden und eine konzentrierte Verfolgung durch die Bundesnetzagentur soll die bisherigen zivil- und wettbewerbsrechtlichen Möglichkeiten ergänzen. Weiter fordern sie die Weiterentwicklung der Filtertechnologien und bessere Schulung der Verbraucher diesbezüglich.
So weit, so gut. Gute Idee an sich und ja, sie haben Recht, man muss vor der eigenen Haustür anfangen. Nur sind hier z.B. von den empfangenen bzw. herausgefilterten Spammails, so gut wie keine mehr aus dem Inland und wie man dann später Spammern aus Staaten, die dieses nicht verbieten, das Handwerk legen will, ist mehr als fraglich.
Und wieso muss der Staat den Verbraucher in Sachen Spam schulen oder dieses veranlassen? Ich denke letzte Forderung ist u.a. etwas daneben, so lange es noch immer Massen von Anwendern und Anfängern gibt, die wissen, dass sie riesige Defizite haben und sich trotzdem nicht aufraffen können, mal einen einfachen Anfängerkurs z.B. an einer Volkshochschule zu besuchen …



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