Krieg der Welten

Heute wurde Krieg der Welten auf Premiere ausgestrahlt. Passend für einen gemütlichen Sonntag Abend vor der Glotze. Meine Erwartungen waren, obwohl die Kombination von Steven Spielberg mit Tom Cruise bisher fast immer ein Garant für einen Knaller waren, nicht sehr hoch angesetzt, da die Kritiken und die Trailer etc. es bisher nicht wirklich vermochten, mir diesen Film schmackhaft zu machen. Naja, aber da ich ihn schon per Kabel ins Haus bekomme, habe ich ihn mir zumindest mal angesehen …

Hmh, wirklich aus dem Sessel bzw. Sofa hat er mich mich nicht gerissen. Mag daran liegen, dass es ja nun wirklich nicht die erste Verfilmung des Klassikers von H. G. Wells ist. Oder aber daran, dass man nichts neues an Spezialeffekten geboten bekam. Die Ausserirdischen sahen aus wie ein alberner Abklatsch aus Indipendence Day und die Dreibeiner waren zwar nett gestylt, aber auch nicht wirklich neu, nur etwas größer. Sollte ja aber vielleicht auch so sein.

O.K. die Idee mit dem unfähigen Vater, der seine beiden zwei Kinder durch das Chaos zur Mutter zu bringen will und dabei langsam aber sicher über sich selber hinauswächst, ist ganz gut gelungen und die Dramatik und Spannung kommt teilweise recht gut rüber, aber den ganzen Film lang fehlte mir da irgendwas. Besonders das Ende empfand ich dann schon wirklich etwas übereilt. Da bin ich Besseres von Steven Spielberg gewohnt …

Mein Fazit, es ist ein guter, jedoch nicht überragender Abendfüller, mehr aber auch nicht.