Arahan

Heute hatte ich Martial-Arts der etwas anderen Art im DVD-Player liegen. Arahan soll auf einem koreanischen Comic basieren und der Held Sang-hwan, ein kleiner Hilfspolizist, ist im realen Leben ein echter Trottel und Tollpatsch. Nach einer Begegnung oder sagen wir besser einem “Unfall”, wird er von Eui-jin in die Tao-Schule gebracht, in der die Meister dort bei seiner Behandlung unerwartete Chi-Energien in ihm entdecken.

Die in der Schule befindlichen fünf der legendären sieben Tao-Meister wollen Sang-hwan daraufhin zwar zu einem Maruchi ausbilden, doch er will lediglich mit Energiebälle um sich schießen können, um Schlägern, die ihm sein Hilfspolizistenleben erschweren, Paroli zu bieten. Und damit ist man ansich auch schon voll in einer mystischen Geschichte drin, in der es um einen Schlüssel zur absoluten Macht, “sechs” guten und einem bösen Meister geht.

Am Anfang des Films war ich erst etwas verdutzt, weil ich keine Komödie erwartet hatte und die Witze wirken teilweise leider etwas arg aufgesetzt. Aber so nach etwa dem gefühlten ersten Drittel der 108 Min. (ich habe leider nur die FSK 16 Version erhalten, die ungeschnittene in deutsch z.Z. nicht erhältliche soll 114 Minuten lang sein) um waren, wurde es langsam spannend, und man erhält den erwarteten Martial-Arts-Film. Die Kampfszenen können sich durchaus sehen lassen und teilweise fühlt man sich an Matrix oder Tiger and Dragon erinnert. Bis zum üblichen Showdown zwischen Gut und Böse sind Steigerungen, wie in diesem Genre üblich, zu erwarten, wenn sich selbiges dann auch etwas in die Länge zieht.

Fazit, ich bedauer es nicht wirklich diesen Film gekauft zu haben und einer meiner Lieblingsfilme wird er sicher auch nicht werden, aber es ist es ein nettes Stück Unterhaltung.