Irgendwie hatte ich es ja schon befürchtet, der Film selbst ist wirklich schlecht. Die Kritiken die ich bereits von anderen gelesen hatte, machten nicht wirklich Mut sich diesen Film anzusehen. Aber, was soll es! Ich habe alle Egoshooter von id-Software gespielt und fand sie auch immer recht unterhaltend, so dass ich mir diesen Film trotzdem geben musste.
Leider bietet er jedoch, trotz der wirklich guten Umsetzung der Spielgrafik, kaum echtes Doom-Feeling. Es reicht zwar für einen halbwegs unterhaltsamen Abend, aber es fehlen die echten Shocker, die ich IMHO zu Recht erwartet habe. Wenn ich daran denke, dass wenn ich Doom in einem dunklen Raum gespielt habe, man mich hätte teilweise nur antippen brauchen und ich wäre vor Schreck vom Stuhl gefallen …
Zur Handlung von Doom (ja, es gab etwas in der Art) auch wenn sie irgendwie reine Nebensache ist: In einem UAC-Forschungslabor auf dem Mars kommt es zu einem Zwischenfall, es wird eine Level 5 Quarantäne verhängt und die Jungs der “Rapid Response Tactical Squad” werden nun losgeschickt, dieses aufzuklären und zu beheben. Wie erwartet, wird die Gruppe langsam aber sicher auf die Hauptdarsteller Samantha Grimm (Rosamund Pike), John Grimm (Karl Urban) und Sarge (The Rock) dezimiert, bis es dann zum Showdown kommt.
Das einzige Sahnehäubchen auf dem Film bekommt man leider erst viel zu spät und kurz vor Ende des Films geboten: Die Ego-Shooter Perspektive! Geniale Umsetzung der Spielsicht und das obwohl das Seitenverhältnis auf dem PC mit 4:3 ja komplett anders als beim Film in Widescreen ist. Und ich wurde dabei dann doch noch zumindest für etwa 5 Min. stark an einige Levelabschnitte und der Spannung aus dem Spiel erinnert. Nur sind 5 von 104 Min. dann leider etwas zu wenig für Doom …





