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Archive for May, 2007

… oder Rolle hat Schuld. ;) Erst gestern hatte ich mit etwas Anlaufschwierigkeiten (ich berichtete) das Plugin Edit Comments von Andrew Sutherland installiert, dass den Lesern hier erlaubte Ihre Kommentare bis zu 30 Minuten nach dem Absenden zu editieren.

Funktionierte soweit auch prächtigst, hatte aber den Nachteil, dass alle User mit der gleichen IP (z.B. Arbeitskollegen aus einem Firmennetzwerk heraus etc.) die Kommentare editieren konnten. O.K. normaler Weise ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Fall eintritt eher selten. Da sich aber z.B. oben genannte Person etwas dran “gestoßen” hatte und mir dieser Zustand an sich auch nicht gefiel, ich diese Funktion jedoch gerne anbieten möchte, musste ich mich nach einer Alternative umsehen. Die Wahl viel auf WP Ajax Edit Comments, welches bereits seit einiger Zeit in meinen Bookmarks schlummerte.

Das jetzt hier aktive und von mir bei der Durchsicht des Source gleich noch “dirty” ins deutsche übersetzte WP Ajax Edit Comments, bietet auch die Möglichkeit die eigenen Kommentare in einem befristeten Zeitraum zu ändern. Nur jetzt werden jetzt Cookies anstatt der geloggten IPs zur Überprüfung verwendet. Das heisst aber auch, da das Plugin Ajax verwendet, dass wenn Ihr Javascript bei Euch ausgeschaltet habt, dann könnt Ihr hier leider auch nichts an Euren Kommentaren ändern. Aber irgendetwas ist ja immer … ;)

PS. ja, ich weiß, es gibt das Plugin bereits in deutsch von David May. Seine Version hängt jedoch wider Erwarten zumindest laut Source noch eine hinterher und ehe ich anfange Zeile für Zeile zu vergleichen, ob doch oder wie oder was, war die Übersetzung bei der Durchsicht ein Klacks.

Ein Plugin wollte ich schon seit Wochen installieren und heute bin ich endlich mit einer kleinen Hürde dazu gekommen. Edit Comments bzw. ursprünglich das zurzeit etwas “problematische” Original von Andrew Sutherland (dazu gleich noch mehr) erlaubt jedem seine eigenen Kommentare noch ca. 30 Min. nach dem Absenden zu ändern. Ein Feature was IMHO wirklich gefehlt hat! Denn wie oft hat man einen Tippfehler drin oder ein Zeichen, dass hinterher ausgefiltert wurde? Dann konnte man bisher allerhöchstens den Blogbetreiber bitten, dieses für einen zu ändern …

Damit ist nun Schluss! Zu jedem frisch erstellten Kommentar befindet sich hier nach dem Absenden in den Kommentareinleitungen hinter dem Datum und der Uhrzeit für etwa 30 Min. ein Link “Bearbeiten”, sofern die IP des Benutzers in dieser Zeit nicht gewechselt wurde. :D

Das hat zwar das kleine Problem zur Folge, dass ein User mit der gleichen IP-Adresse (z.B. Arbeitskollege) theoretisch in der Lage sein könnte, in diesen 30 Minuten den betreffenden Kommentar zu ändern. Aber der Fall wird hoffentlich nie eintreffen.

Doch nun noch kurz zur oben genannten Hürde. Wer wie ich die aktuellen WordPress Versionen 2.1.x einsetzt und das Original-Plugin verwenden möchte, der bekommt nach dem Ändern der Kommentare immer eine Fehlermeldung angezeigt. Der Beitrag wird zwar richtig editiert, aber verdammt unschön, weil der Benutzter mit der Fehlermeldung nichts anfangen kann. Ich habe hier fast 2 Std. damit zugebracht einen Fehler bei mir zu suchen, da das Plugin auf diversen Blogs problemlos seinen Dienst tut, bis ich dann über Umwege eine Lösung bei dieKretzschmars.de in Form einer “gehackten” Version gefunden habe. :(

Heute habe ich ein kleines, nettes Plugin für WordPress in meinen Blog eingebunden: AdvancedSearch Lite

Es ist der “kleine Bruder” vom AdvancedSearch-Plugin und ein gelungener Ersatz für die mit WordPress kommende Suche. AdvancedSearch Lite verwendet die mächtige MySQL-Volltextsuche und bietet auch noch das Feature der mehrfarbigen Suchwort-Hervorhebung. So kann z.B. jetzt auch mit Boolschen Operatoren gesucht werden, so wie man es auch von den Suchmaschinen her gewohnt ist. :)

Das Einbinden in den Blog bzw. die Installation war ein Kinderspiel. Einfach ins gewohnte Plugin-Verzeichnis entpacken und im Blog aktivieren, mehr war hier nicht nötig!

Einzige Mankos, sofern man sie überhaupt so nennen kann, sind, dass die Boolschen Operatoren, die man in Wortform verwendet, in englisch sein müssen (deutsche ignoriert die Suche und wer will schon z.B. alle und in den Beiträgen finden) und mehr als ein * als Platzhalter in einem Wort, z.B. am Anfang und Ende, funktioniert nicht. Aber das kann man denke ich soweit akzeptieren, denn die Standardsuche vom WP sieht im Vergleich alt aus. ;)

iTheme Screenshot

iTheme von N.Design Studio ist ein wirklich hübsch gemachtes Theme für WordPress, das nicht nur die Apfel-Fans begeistern könnte und das ich mir mal testweise installiert hatte. Neben der Optik ist die Seitenleiste, die komplett variabel ist, der Hammer. D.h. der Leser kann sich die Gruppen der Sidebar mit der Maus per Drag & Drop von oben nach unten so anordnen, wie er es möchte und der Browser merkt sich die Einstellungen per Cookie.

Probiert die Demo einfach mal aus, es lohnt sich! :)

11. Mai: 1 x Habanero gefolgt von 4 x Malagueta

So, jetzt nach etwa 5½ Wochen (incl. Aussaat), sieht man langsam, dass es mal Chilis werden wollen. Die beiden Nachzügler hatten zwar leider, wie ich berichtete, etwas unter der extremen Sonneneinstrahlung gelitten, aber werden sich zum Glück wohl wieder erholen.

Die zweite Aussaat, die NuMex Pinata (Capsicum annum), hüllt sich nach fast einer Woche noch in “Schweigen”. Aber wenn ich an die lange Keimzeit einiger Malagueta denke, dann das wird schon noch …

Worüber ich allerdings schon seit einigen Tagen grübel, da der Termin für die ersten Blüten langsam aber sicher immer näher rückt, ist die Frage, ob man nun die Königsblüten ausbrechen soll oder nicht. Laut einigen Anleitungen soll ja der Ertrag dadurch wesentlich verbessert werden, weil die Pflanzen damit angeblich angeregt werden, mehr Blüten und somit auch mehr Früchte hervorzubringen. Und an anderer Stelle sind sogar Tests gemacht worden, mit dem Ergebnis, dass es überhaupt nichts bringt. Die Tendez geht hier immer mehr gegen das Abknipsen bzw. Ausbrechen, weil a) dieses beim komerziellen Anbau auch nicht gemacht wird, da die Pflanzen durch das frühes Abernten der grünen Früchte sowieso in Stress kommen und daher neue Blüten austreiben und b) ich es wahrscheinlich einfach nicht übers Herz bringen werde. Ich konnte mich ja noch nichteinmal überwinden, mehr als zwei kleine Keimlinge zu entfernen und kann jetzt schon sehen, wie sich einige Pflanzen gegenseitig im Weg sind. ;(

BTW. falls hier schon jemand länger mitliest, nicht wundern, diese Beitragsreihe hat jetzt erst und endlich eine neue Kategorie bekommen.

Beim Lesen von Blogs stoße ich mich immer wieder an den gleichen Dingen und da ich mal davon ausgehe, dass es vielen ähnlich ergeht, hier meine gefühlten Top 5, was mir (auch dieser Blog ist sicher weit davon entfernt perfekt zu sein) in bzw. an anderen Blogs auf den Keks geht:

  1. Screenshot Popups: Damit meine ich diese “kleinen” Fenster, die aufpoppen, wenn man mit der Maus über einen Link fährt und einem einen Screenshot der verlinkten Seite anzeigen. Am Anfang fand ich diesen Hype ja noch ganz klasse, wollte so einen Service sogar ebenfalls nutzen, habe es aber dann weit, weit verworfen, da sie sich wie eine Seuche ausgebreitet haben und mich inzwischen leider nur noch nerven, wenn ich mal wieder beim Lesen mit dem Mauszeiger als virtueller Finger dem Text folge.
  2. Werbung: Immer mehr Blogs pflastern Ihre Oberfläche mit Werbung zu, in der Hoffnung damit ein paar Cent verdienen zu können. Teilweise wird sie sogar schon mitten in Beiträgen passend zum Thema angezeigt, so dass man fast nicht mehr unterscheiden kann, was nun Werbung und was Content ist.
  3. Contentcopy: Beiträge 1:1 kopieren, dann noch nicht einmal einen Link oder Hinweis auf das Original bringen und schlimmsten Falls auch noch als eigenen, geistigen Erguss anbieten.
  4. Gekürzte Feeds: Da ich nicht alle Blogs, die ich lese, auch direkt ansurfe, verwende ich wie IMHO wohl die Meisten einen Feedreader. Und da ist es ein absoluter Killerfaktor für mich, wenn ich zwei Zeilen zu lesen bekomme und dann für den Rest auf dem Blog vorbeischauen muss. Sry, aber wenn ich einen Beitrag interessant finde, dann besuche ich die Seite auch so, ohne dass man mich zwingt und gebe dann auch gerne mal einen Kommentar ab.
  5. Captchas: Captchas sind diese bunten Bildchen, die der User abtippen soll, um zu beweisen, dass er kein Bot ist. Sicher ist es heutzutage schwer, sich Spam vom Hals zu halten, da ist einem oftmals fast jedes Mittel recht und die ersten Captchas waren ja zumindest noch lesbar, aber inzwischen sind einige aufgrund dessen, dass die Bots diese auch schon immer öfter auslesen können, so sehr verunstaltet, dass es schon vorgekommen ist, dass ich garnicht erst einen Kommentar geschrieben hatte, weil ich keinen Bock auf Ratespiele hatte oder weil, was noch viel ärgerlicher ist, der Kommentar nach einer fehlerhaften Eingabe im “Nirvana” verschwunden war. Hinzu kommt noch, dass ich Captchas als Diskriminierung von Leuten mit Sehschwächen betrachte, da deren Screenreader damit im Leben nicht klar kommen …

BTW. Ich werfe jetzt niemandem bewusst ein “Stöckchen” zu, aber bin trotzdem gespannt, was Eure Top 5 sind, freue mich riesig, wenn es jemand freiwillig aufnimmt oder gar von jemandem zugeworfen bekommt und dann den Trackback nicht vergisst. ;)

Ein neuer Service der von WordPress.com auch für dort nicht gehostete Blogs angeboten wird, ist das Plugin Automattic Stats, das sich in den Tellerrand des Blogs als “Blogstatistik” einlinkt und einen mit Angaben u.a. zu Referrer, Top-Beiträgen, Suchbegriffen und Klicks begeistert.

Alles was man dafür braucht ist der API Key, den die meisten WP-User sich sowieso schon durch Akismet besorgt haben bzw. die Zugangsdaten zu WordPress.com und das Plugin, welches nach der Installation nur aktiviert und mit dem Key gefüttert werden braucht, um seine Arbeit aufzunehmen.

PS. die eigenen Besuche werden, zumindest wenn man eingeloggt ist, nicht gezählt und bisher konnte ich z.B. ermitteln, dass die meisten Referrer der letzten Tage von der PESTICIDE-Homepage kamen. 8)

Oder wie wird der eigene Blog “berühmt”. Johannes Kretzschmar aka Jojo macht es in seinem ToonBlog vor, wie einfach man Lesern den eigenen Blog interessant machen kann. Er hat einen eigenen Wettbewerb zum bzw. zur Milchbartkönig(in) 2007 ausgeschrieben, für den jeder sich mit einem Foto incl. Milchbart bewerben konnte. Als Gewinn der nun laufenden Abstimmung winkt dem Sieger ein handgemaltes, coloriertes Bildnis eines milchgebenden Tieres, ein individueller Button für den Blog, Beetlebumsticker und noch einiges mehr.

Tolle Idee und einfach umzusetzen! Ich glaube, ich muss mir ebenfalls mal etwas in der Richtung einfallen lassen, auch wenn ich sicherlich andere Preise anbieten müsste, da ich lange nicht so gut zeichnen kann. ;)

Ein spassiges Onlineangebot entdeckt: Geogen bietet einem Verbreitungskarten für Familiennamen in Deutschland und auch für Österreich.

Man kann über die Startseite nach seinem Nachnamen suchen und sich die Verbreitung nach Regionen anzeigen lassen. Bei mir sieht das dann z.B. so aus:

Verbreitungskarte Geogen


O.K., alle sind leider nicht erfasst, da zur Ermittlung die vorhandenen Telefonbucheinträge verwendet werden und Leute, wie meiner einer, die keinen Eintrag haben machen lassen, sind natürlich nicht dabei. Aber trotzdem bietet das Onlineangebot eine recht gute Übersicht. In meinem Fall kann man z.B. trotz des Seltenheit des Namens gut meine Wurzeln in der Nähe von Wittmund erkennen. ;)

Es hat sich seit der letzten Kurzanleitung zur Installation meines Hauppauge DVB-T-Sticks HVR-900 einiges in Sachen Treiber getan und auch Ubuntu ist inzwischen als Stable Feisty Fawn 7.04 mit neuem Kernel zu bekommen. Daher hier nun nochmal eine überarbeitete Anleitung: continue reading…