Da mir die Tage jemand bei Wartungsarbeiten über die Schulter geguckt hatte und dabei eine pure bash bzw. Shell in 1280x1024x24 erblicken durfte, kam wieder mal die Frage auf, wie das denn gemacht wird. Hier daher mal kurz erklärt wie man sich einen Framebuffer einrichtet:
Vorweg, die Auflösung sollte der Hardware entsprechen. D.h. auf einem 14”-TFT macht es logischer Weise keinen Sinn, eine Auflösung von 1280×1024 Pixeln zu verwenden, da er dafür nicht konzipiert wurde. Hier verhält es sich ebenso wie bei den Fenstermanagern!
Folgende Auflösungen und Farbtiefen stehen einem bereits seit Kernel Version 2.2 zur Verfügung, so dass man z.B. auch Videos und Bilder ohne Fenstermanager betrachten kann:
| 640x480 | 800x600 | 1024x768 | 1280x1024
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8 Bit | 0x301 | 0x303 | 0x305 | 0x307
15 Bit | 0x310 | 0x313 | 0x316 | 0x319
16 Bit | 0x311 | 0x314 | 0x317 | 0x31A
24 Bit | 0x312 | 0x315 | 0x318 | 0x31B
Austesten, ob es funktioniert, kann man es am einfachsten, wenn man Grub beim Start eine passende Option übergibt. Dafür wird bei Anzeige von Grub, der gewünschte Eintrag ausgewählt, die Taste “e” gedrückt und die Zeile des Kernels z.B. für 1024x768x24 um vga=0x31B ergänzt. Nach der Eingabe noch “b” für boot drücken und das System sollte mit der Auflösung starten.
Funktioniert alles wie gewünscht, kann man den Bootparameter auch dauerhaft an Grub in der Datei /boot/grub/menu.lst übergeben, wenn man dort den gewünschten Wert am Ende der Zeile kernel ergänzt.



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