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Archiv

Archiv für 2008

Heute beim Einkaufen über eine Carrera Bahn gestolpert. Meine bessere Hälfte und ich hatten ja schon ab und zu mal mit einer Bahn geliebäugelt, nur konnten wir uns bisher einfach nicht durchringen. Jedoch, wo wir heute dann die “GO!!! Formular Competition” für etwas unter 45 Euronen gesehen hatten, konnten wir einfach nicht nein sagen.

Carrera GO!!! Formular Competition

Nach dem Aufbau inkl. Steilkurve, Überbrückung und Looping von etwa einer halben Stunde, hatten wir dann nach etwas Gewöhnen richtig Spaß bei den ersten Rennen. :-)

Mal wieder breche ich mit meinem Vorsatz hier nichts über WoW zu schreiben, aber dieser Screenshot der beim Questen im neuen Addon “Wrath of the Lich King” entstanden ist, der musste jetzt sein:

Schwertransport

Wenn das kein Spiel wäre, dann würde ich für meinen Kampfbären nach dem Tierschutz rufen. :mrgreen:

Eben frisch aus dem Krankenhaus gesehen, dass es eine neue Version vom WordPress gibt.  Update war wie immer ein Klacks per Upgradeskript, jedoch meckert mit WP 2.7 noch an, dass Simple Tags nicht mehr mit dieser Version läuft …

Mal schauen, was ich da mache, denn die Empfehlung das alte Simple Tagging Plugin wieder zu nutzen, schmeck mir nicht wirklich.

James Bond 007: Ein Quantum Trost

Aufgrund des ganzen Hypes der im Augenblick um den neuen James Bond in den Medien gemacht wird, hatte ich mich wirklich auf Ein Quantum Trost gefreut. Zumal ich den ersten 007 mit Daniel Craig im Kino verweigert und mir dann nach der DVD gewünscht hatte, ihn doch im Kino gesehen bzw. erlebt zu haben.

Vorweg erst mal, nein, auch dieses ist wieder kein Bond der alten Schule, den sich sicher immer noch viele der Fans der bekannten Filme wünschen. Es ist wieder nur ein Actionfilm mit einem Hauptdarsteller, der diesen Namen trägt. Einzig Judi Dench als M erinnert noch an die gute, alte Zeit. Kein Q, keine besonderen Gimmicks, kein “Mein Name ist Bond, James Bond” und auch kein Martini. Nur ein Aston Martin, der bereits am Anfang des Films geschrottet wird.

Zum Film selbst. Er setzt kurz hinter dem Ende des ersten Teils an. Soll heißen, wer den ersten Teil nicht gesehen hat, bekommt bereits am Anfang die ersten Probleme. Und diese James Bond Verfilmung gibt auch bereits in den ersten Minuten extrem Vollgas. Hektische Schnitte, wackelige Bilder und Verfolgungsjagden sind die erste ¼ Std. die Regel, um dann langsam etwas abzuflachen und leider mit einer vorhersehbaren Story zu langweilen. Selbst das Ende, bei dem mal eben ein komplettes Hotel in seine Einzelteile zerlegt wird, reißt es dann nicht mehr raus.

Mein Fazit: Es hätte viele Möglichkeiten gegeben, diesen Film richtig spannend zu gestalten, aber leider ist das zumindest für meinen Geschmack etwas daneben gegangen. Daher, wer meint ihn unbedingt im Kino sehen, nur zu, aber jetzt nach dem Film, hätte ich dann doch lieber auf die DVD oder die Ausstrahlung im TV gewartet.

PS. Wer kam bei der FSK eigentlich auf die Idee, diesen Film ab 12 Jahren frei zu geben?

Seit dem 2.6.26′er Kernel, wird die HVR-900 direkt unterstützt, jedoch die Firmware muss noch von Hand eingepflegt werden, was sich in dmesg wie folgt zeigt:

firmware: requesting xc3028-v27.fw
xc2028 0-0061: Error: firmware xc3028-v27.fw not found.

D.h. die lästigen Schritte immer erst ein Kernelmodul mit dem experimentellen V4L zu bauen, mit dem die Hauppauge HVR-900 mag und dann zu hoffen, dass die Webcam damit noch will, sind vobei. :)

Einziges Problem ist es noch, die Firmware zu bekommen! Hier ist aber LinuxTV.org nach einigem Stöbern recht hilfreich. Dort ist ein Perlskript zu bekommen, dass einem die Firmware aus dem Windows-Treiber extrahiert. Daher hier eine kurze Erläuterung der Schritte:

Den benötigten Windows-Treiber (entsprechend den Kommentaren im Perlskript) und natürlich das Perlskript besorgen und ausführbar machen:

wget http://www.steventoth.net/linux/xc5000/HVR-12x0-14x0-17x0_1_25_25271_WHQL.zip

wget http://linuxtv.org/hg/v4l-dvb/raw-file/3fe430c056b5/linux/Documentation/video4linux/extract_xc3028.pl

chmod u+x extract_xc3028.pl

Die Datei mit der enthaltenen Firmware entpacken

unzip -j HVR-12x0-14x0-17x0_1_25_25271_WHQL.zip Driver85/hcw85bda.sys

und mit dem Skript die Firmware extrahieren und an den richtigen Ort kopieren, damit sie gefunden wird:

./extract_xc3028.pl
sudo cp xc3028-v27.fw /lib/firmware

Danach sollte dem TV-Vergnügen nichts mehr im Weg stehen.

PS.: Ich verwende für den digitalen Empfang immer noch gerne Me TV für Gnome. Einfach nur gut und der Stream ist auch recht praktisch.

Bereits heute, 5 Tage vor dem Release, habe ich dann dann doch Ubuntu 8.10, Intrepid Ibex, statt Sidux installiert.

Soll heißen, eigentlich wollte ich ja statt eines Upgrade auf ein System mit Rolling Release umsteigen, um zukünftig einem Komplettupgrade aus dem Weg zu gehen. Aber leider ist mir Sidux für ein Desktop-System zur Zeit nicht gerade wirklich aktuell genug bzw. hinkt arg hinterher …

Das Upgrade per Update Manager war ein absolutes Kinderspiel. Man merkt, dass der Schritt von 8.04 auf 8.10 mehr ein kosmetischer ist. Wirklich große Veränderungen sind daher auch nicht zu bemerken. Sicher sind da der aktuelle Kernel 2.6.27, Gnome 2.24, X.org 7.4 und Gimp 2.6 etc., aber das hätte man mit etwas Handarbeit auch so hinbekommen. Vermissen tue ich jedoch das neue OpenOffice. Es ist im Release Candidate leider immer noch die Version 2.4 enthalten, obwohl das 3′er seit zwei Wochen zu bekommen ist.

App. neuer Kernel: Eigentlich sollte meine HVR-900 vom Kernel inkl. Firmware schon seit 2.6.26 unterstütz werden, aber dem ist wohl irgendwie nicht so!?! Zumindest sieht es so aus, als wenn dem Stick noch die Firmware fehlt (dmesg meldet “Error: firmware xc3028-v27.fw not found”). Denke da muss ich wohl zumindest selbige nochmal von Hand einpflegen. :(

… und um Selbigem zu entgehen, habe ich leider das hier verwendete Plugin “Subscribe to Comments” abgeschaltet.

Schade, dass ein eigentlich sinniges Plugin sich somit erledigt hat. Zumindest bis eine Lösung eingestrickt wurde …

PS.: Danke an Ulf, der mich drauf hingewiesen hatte. :-)

Da mein Archiv in der Seitenleiste mir nun nach fast 4 Jahren etwas zu lang geworden ist, hatte ich mich mal auf die Suche nach einer einfachen Alternative gemacht. Das Standard-Widget für das Blog-Archiv kann zwar auch ein DropDown Feld verwenden, aber das gefiel mir rein optisch einfach nicht.

So bin ich dann heute über das Flexo Archives Widget von Heath Harrelson gestolpert, das so simpel, wie gut ist.

Es handelt sich eigentlich “nur” um ein JavaScript, dass die Monate unter den Jahreszahlen zusammen fasst und diese erst durch einen Klick auf selbige Preis gibt. Ergo zurzeit nur noch vier Zeilen ohne DropDown und es passt optisch zu den restlichen Links in der Sidebar ohne Funktionsverlust. Und wenn dann mal jemand vorbei schaut, der JS z.B. wie meiner einer per NoScript deaktiviert hat, dann bekommt er die ausgeklappte Sicht zzgl. der Jahreszahl angezeigt. :)

PS. Das Widget kommt leider ohne Sprachdatei, aber ist schnell eingedeutscht. Wer es wie ich machen möchte: In Version 1.0.12 sieht Zeile 70 von “flexo.js” jetzt so aus

yearLinks[i].title += ' (zum Ausklappen klicken)';

und Zeile 74 von “flexo_archives_widget.php” wie folgt.

$year_start .= 'id="flexo-%s" title="Archiv aus %s">';

Damit bekommt zumindest der Besucher alles in “deutsch” angezeigt.

Nachdem mein V-Server ja neu mit Ubuntu versehen wurde, lief heute nichts mehr. Schuld war mal wieder Plesk. (Ja, ich weiß, das geht auch alles ohne, aber ich bin von Natur aus faul.)

Es wurde alle paar Minuten ein Backup neu gestartet und keines davon abgeschlossen. Da mir die Sache langsam auf den Keks ging, bin ich dem Ganzen mal auf den Grund gegangen. Des Übels Wurzel war in den Rechten zu finden. Aus irgendeinem Grund, war das Verzeichnis “/var/lib/psa/dumps/tmp” nicht der Gruppe und dem Benutzer “psaadm” zugeordnet. Ist also wohl irgendwas bei der Neuinstallation nicht ganz einwandfrei gelaufen …

Ergo, wer mit Plesk das Problem hat, dass der “agent_runner” zu oft gestartet, z.B. per htop zu erkennen:

/usr/bin/python2.4 /opt/psa/admin/sbin/agent_runner /var/lib/psa/dumps/tmp/...

… und kein Backup erfolgreich erzeugt wird, der versuche doch mal die Rechte mit

chown psaadm:psaadm /var/lib/psa/dumps/tmp

zu berichtigen. Zumindest mir hat es wohl geholfen, denn jetzt macht Plesk wieder brav seine Backups. :)

Wenn auch nicht ganz freiwillig, sondern wohl aufgrund eines Fehlers im Neuinstallationsskript von 1blu (zumindest kann ich mir das Geschehene nicht anders erklären), wurde mir heute im Laufe des Tages mein V-Server ungefragt neu aufgesetzt. Wie das Leben so spielt, ist es so, dass mein letztes Backup bereits etwa 3 Tage alt war, weshalb mir leider ein bis zwei Kommentare (sorry, wer mag darf aber gerne nachtragen) verloren gegangen sind. :cry:

Aber egal wie, so wurde ich endlich gezwungen, das völlig veraltete 10′er SuSE durch das von mir bei Tests vor einigen Wochen vorgegebene Ubuntu 6.06 LTS zu ersetzen. Sicher ist das Dapper Drake nicht so hyperaktuell, aber erstens muss es das als Server auch nicht und zweitens wird es dank LTS noch einige Zeit Sicherheitsupdates geben und drittens könnte ich jetzt auch jederzeit auf Hardy Heron per Apt aktualisieren. Ein Feature das man bei SuSE IMHO bis heute noch vermisst. ;)

Auf jeden Fall aber habe ich eben mal ein neues Backup angeworfen, falls 1blu nochmal solche Schoten bringt …

PS. für alle die ebenfalls bei 1blu noch auf Ubuntu umsteigen wollen und Plesk nutzen möchten. Nehmt bloß nicht das Update vom Plesk für das Upgrade von 8.1.1 auf 8.6, das hatte sich hier total weggehängt. Viel einfacher geht es nach dem Anlegen einer Sources.list für Apt, wenn man das Upgrade an der Konsole (aus /opt/psa/bin mit ./autoinstaller) ausführt.