Da mich Nadine mit ihren guten Argumenten so nett gebeten hatte, mache ich nun doch noch beim zweiten Teil der Blog-Parade von Jens mit, wenn auch nicht mit gezielt, passenden Antworten, zu den folgenden Fragen:
- Erinnerst du dich, wann du dein erstes digitales Foto gemacht hast?
- Ein besonders gutes Foto entsteht eher zufällig oder muss sorgfältig geplant sein?
- Was macht für dich ein Foto zu einem Kunstwerk?
- Wen oder was möchtest du gern einmal fotografieren?
- Welches ist dein schönstes Foto?
- Welche von deinen Fotos berührt dich Emotional am meisten?
- Welche Empfehlungen oder Tipps würdest du anderen Hobby-Fotografen geben?
Zum Fotografieren bin ich bereits durch eine Kunst-AG während der Schulzeit gekommen, in deren Rahmen jedem Schüler für ein Jahr eine Spiegelreflexkamera geliehen und im Unterricht die Grundlagen der Fotografie und Technik vermittelt wurden. Es wurde nur in schwarz/weiß fotografiert, entwickelt etc., was ich persönlich auch heute noch für das Optimum bei Porträts halte, da die Bilder wesentlich mehr Aussagekraft erhalten können.
Lange Zeit noch nach diesem Jahr in der Kunst-AG habe ich dann mit einer analogen Spiegelreflexkamera, die ich mir zum Geburtstag schenken ließ und die ich noch heute besitze, einige Zeit weiter in schwarz/weiß fotografiert, ehe ich das Hobby für einige Jahre aufgrund anderer Interessen etwas arg vernachlässigte.
Erst seit die Digitalfotografie einen größeren Verbreitungsgrad erreichte, wurde das Interesse wieder geweckt. Zwar hatte ich lange Zeit “nur” meine Dimage Z2 zur Verfügung, ehe wir uns dann Ende letzten Jahres endlich eine EOS gegönnt hatten, aber so schlecht waren die Ergebnisse ja nun auch wieder nicht, wie man am folgenden Beispiel sehen kann.
Meine Motive finde meistens ehr zufällig, einzig die Zeit bzw. das Licht versuche ich dabei günstig zu beeinflussen. Jedoch als Kunst würde ich meine Bilder nicht bezeichnen.
Als lohnenswertes Motive könnte ich mir durchaus mal eine Skyline von z.B. New York oder einen Sonnenaufgang in der Wüste vorstellen, aber auch heimische Motive in der Natur oder interessante Häuserfassaden. Ist aber relativ, selbst einfache Schnappschüsse von Details bringen manchmal interessante Ergebnisse.
Um noch auf die Frage zu kommen, welche Motive mich am meisten berühren, so sind es logischer Weise die, die einen emotional bewegen. Das können einfache Portraits sein, wenn man z.B. einen Bezug zur abgelichteten Person hat, aber auch Bilder, die “nur” eine Situation festhalten.
Abschließend kann ich nur jedem empfehlen möglichst viel auszuprobieren und auch mit der Technik zu spielen. Dabei nicht vor unkonventionellen Methoden zurück zu schrecken und versuchen einen Blick dafür zu bekommen, wie das mit dem Auge betrachtete Motiv auf einem Foto wirken würde. Dann ergeben sich bereits nach kurzer Zeit tolle Ergebnisse, die man sich immer wieder gerne angucken mag.



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