Nachgereicht: Im Urlaub war ich seit längerem mal wieder dazu gekommen mir ein Buch zur Brust zu nehmen. Dieses mal gönnte ich mir “Die Orks”, 799 Seiten von Stan Nicholls.
Ich hatte dieses Buch schon diverse male im Buchladen in der Hand gehabt und mich aufgrund der unterschiedlichen Rezensionen nicht entschließen können, ob ich es nun nehme oder nicht. Da ich aber aber kurzfristig für den Urlaub etwas zum Lesen haben wollte und ein Buch das praktisch den Grundstein zu einer Flut an völkerspezifischen Büchern (Die Zwerge, Die Trolle …) ausgelöst hatte, wohl nicht wirklich schlecht sein kann, hatte ich dann doch zugegriffen.
Die Handlung spielt in Maras-Dantien, einer fiktiven Welt. Erzählt wird die Handlung aus Sicht der “Vielfraße”, einem Kriegstrupp um Ork-Hauptmann Strike, der mit diesem für Königin Jennestas einen Zylinder wiederbeschaffen soll, der ihr von Menschen gestohlen wurde.
Die Aktion gelingt auch so weit, doch auf dem Heimweg werden sie überfallen und das Artefakt, welches sich im Zylinder befand, wird ihnen erneut abgenommen. Da, wenn der Trupp ohne das Artefakt wieder zurück gehen würden, der sichere Tot auf sie wartet, da sie in den Augen von Königin Jennestas versagt haben, beschließen sie das Artefakt wieder in Ihren Besitz zu bringen. So beginnt eine Jagd durch ganz Maras-Dantien, auf der sie sich, wenn auch ehr ungewollt, mehr Feinde als Freunde machen …
Um es kurz zu machen, die Story ist zwar etwas zu vorhersehbar, simpel und extrem kampflastig, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Und auch wenn ich mich frage, wie es dieses Buch geschafft hatte, der Ursprung für eine ganze Serie von themenverwandten Büchern zu werden? Denn als Meisterwerk würde ich es nun wirklich betrachten wollen! Trotzdem werde ich bei einem der nächsten Einkäufe vielleicht doch noch den nächsten Teil dieser Buchreihe, Die Orks – Blutrache, einsacken, wenn auch nur, um zu lesen, wie es mit Strike und Co. weiter geht.