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Archive for April, 2008

WPtouchHeute im Basic Thinking Blog den Hinweis auf ein WordPress Theme als Plugin für ganz hart gesottene iPhone Fans gefunden.

Das Plugin WPtouch soll dem Besucher ein extra Theme anzeigen, wenn er den Blog mit einem iPhone ansurft. Alle anderen merken davon nichts und bekommen die Seiten, wie gewohnt, mit dem normalen Theme des jeweiligen WordPress Blogs angezeigt.

Spassige Idee, wie ich finde, nur mangels iPhone (mir persönlich war es das Geld einfach nicht wert) kann ich die Sache nicht austesten und es scheint laut der Aussagen in anderen Blogs, wohl leider auch nicht immer zu funktionieren …

Heute erst den Beitrag im Linux Mint Blog gelesen, wie weit Elyssa, Linux Mint 5.0, bereits ist. Die Vorankündigungen lassen hoffen, dass das Warten belohnt wird.

Auch wenn jeder sicher eh eigene Vorlieben an Software hat und diese nach einer Linux-Installation schon fast im Schlaf z.B. über Apt anpasst, so werden jetzt wohl neben den Änderungen, die bereits im aktuellen Ubuntu 8.04, Hardy Heron, eingeflossen sind, u.a. Transmission als BitTorrent Client und Rhythmbox (wo ist das Smilie mit dem Daumen hoch?) als Ersatz für Amarok vorgegeben sein. Weiter ist endlich auch MP3 encoding enthalten, statt wie bisher nur MP3 decoding …

PS. Die Beta ist in etwa 2 Wochen zu erwarten, das Release wird sicher nochmal drei bis vier Wochen brauchen und dann werde ich hier Elyssa wohl in Angriff nehmen …

Auf der Suche nach einer Alternative zu Kaffeine, das mir persönlich zu träge ist und auch wenn die Bildqualität im Allgemeinen recht gut ist, bei DVB etwas besser optimiert sein könnte, bin ich nun bei Me TV gelandet.

Me TV - DVB

Me TV ist noch eine recht neue Anwendung für Gnome, die sich auf DVB bzw. auf das digitale Fernsehen und die daraus resultierenden Anforderungen spezialisiert hat.

Der DVB-Viewer lässt sich komplett mit ein paar Mausklicks bedienen und die Bildqualität ist gefühlt um einiges besser als in Kaffeine! Ebenfalls das lästige Erstellen der Senderliste an der Konsole mit den dvb-utils nimmt einem das Programm gleich beim Start ab und erstellt diese menügeführt. Etwas ungewohnt ist zu Anfang das Umschalten, denn man springt die Sender direkt durch Klicks im EPG-Viewer an. Weiter ist es vereinfacht möglich, dank dem eingebauten Scheduler, Sendungen zeitgesteuert aufzunehmen und auch Tastaturfetischisten bleiben dank guter Shortcuts nicht auf der Strecke. Einzig die Möglichkeit Videotext mit dem Programm zu empfangen, vermisse ich noch …

Installation unter Ubuntu 7.10, bzw. hier Linux Mint 4.0

Am einfachsten trägt man sich die Quellen in der sources.list vom Apt ein …

# Me TV
deb http://ppa.launchpad.net/lamothe/ubuntu gutsy main

… und installiert nach einem Update Me TV und die dbv-utils:

sudo apt-get update && sudo apt-get install me-tv dvb-utils

PS. auch für das neue Hardy Heron, 8.04 gibt es bereits Fremdpakete, auch wenn noch eine recht aktuelle Version (universe) bereits enthalten ist:

deb http://ppa.launchpad.net/lamothe/ubuntu hardy main

Als besonderes Schmankerl kann Me TV auch wunderbar einfach das aktuelle Programm als Stream verteilen. Einfach mal lokal testen, in dem man unter “Ansicht/Einstellungen” die “Verteilungsadresse” auf “127.0.0.1″ setzt und dann nach dem drücken des Buttons “Broadcast” z.B. gxine mit der Adresse “udp://127.0.0.1:2005″ aufrufen. :)

22. April - Stand der Dinge Ende April (1)

Es sind ja bereits einige Tage inklusive einem zweiwöchigen Urlaub vergangen, seit ich das letzte mal von meiner diesjährigen Chilizucht erzählt habe.

Die Samen waren alle aufgegangen, nur eine NuMex Pinata wollte irgendwie nicht recht und hat etwa 3 Wochen nach dem Keimen den Geist aufgegeben. Auch die restlichen NuMex Pinata sehen irgendwie schlaff aus. Ich frage mich, ob es an den etwas älteren Samen liegt?

Die restlichen Chilis kommen (wenn auch bisher mangels warmer Sonnentage in diesem Frühjahr recht langsam) gut und einige bilden, jetzt wo der Großteil bereits einige Wochen aus der Anzuchtbox heraus ist, auch endlich ein paar Blätterpaare mehr. :)

22. April 2008 - zweite Welle, hier 2 von hoffentlich 6 Hot Paper Lantern

Da aber von meiner besseren Hälfte Bedenken geäußert wurden, dass sie mit nur 15 14 Pflanzen nicht ausreichend mit Chilis zum Kochen versorgt wird, habe ich vor etwas über einer Woche nochmal je 6 Hot Paper Lantern und Jalapeno Conchos ausgesät. Das sind beides Sorten, die relativ schnell Früchte tragen und es sollte somit noch nicht zu spät für den zweiten Ansatz gewesen sein …

Heute mal das Update auf Pagebar2 Version 2.17 eingespielt und schnell wieder verworfen. Irgendwas scheint da noch nicht ganz sauber zu sein.

Pagebar2.17 Anzeigefehler

Als erstes wird das Verzeichnis “/pagebar2″ beim Updaten über die Updatefunktion vom WP gelöscht und ein neues “/pagebar” ohne die “2″ angelegt und zweitens wird dann nach der Pagebar, wie man dem Screenshot entnehmen kann, “pagebar2.php” als Text angezeigt. Zum Glück ist es eine Kleinigkeit gewesen, die alte Version 2.16 wieder einzuspielen …

Nur zur Info am Rande: Das Plugin ist hier manuell im Theme eingebunden und die einzelnen Einstellungen sind in der Optionsseite geändert. Die Stylesheetanweisungen sind hier im Hauptstylesheet des Themes eingebunden.

PS. inzwischen ist aber auch Lutz Schröer aufgefallen, dass es noch an zwei Stellen klemmt, so dass zumindest das Anzeigeproblem schnell behoben sein sollte.

Heute nicht schlecht gestaunt: Mir werden für zwei Addons bzw. Widgets, die als Plugin eingebunden sind, ein Versionsupdates auf die Version 1.2.1.20070210b angeboten. Jedoch, wie man dem Link entnehmen kann, führt dieser nur zum “Sidebar Widget”, mit dem man in WordPress bis Version 2.2 die Widgets nutzen konnte. Es wird seit dem jedoch nicht mehr benötigt!

falsche Versionsanzeige bzw. Updateanzeige im WP


Schon irgend wie nervig, wenn man bedenkt, dass WordPress seit Version 2.5 jetzt das Update innerhalb der Plugin-Verwaltung des Dashboards erlaubt und für Anfänger sicherlich nicht gerade hilfreich …

Die Orks

Nachgereicht: Im Urlaub war ich seit längerem mal wieder dazu gekommen mir ein Buch zur Brust zu nehmen. Dieses mal gönnte ich mir “Die Orks”, 799 Seiten von Stan Nicholls.

Ich hatte dieses Buch schon diverse male im Buchladen in der Hand gehabt und mich aufgrund der unterschiedlichen Rezensionen nicht entschließen können, ob ich es nun nehme oder nicht. Da ich aber aber kurzfristig für den Urlaub etwas zum Lesen haben wollte und ein Buch das praktisch den Grundstein zu einer Flut an völkerspezifischen Büchern (Die Zwerge, Die Trolle …) ausgelöst hatte, wohl nicht wirklich schlecht sein kann, hatte ich dann doch zugegriffen.

Die Handlung spielt in Maras-Dantien, einer fiktiven Welt. Erzählt wird die Handlung aus Sicht der “Vielfraße”, einem Kriegstrupp um Ork-Hauptmann Strike, der mit diesem für Königin Jennestas einen Zylinder wiederbeschaffen soll, der ihr von Menschen gestohlen wurde.

Die Aktion gelingt auch so weit, doch auf dem Heimweg werden sie überfallen und das Artefakt, welches sich im Zylinder befand, wird ihnen erneut abgenommen. Da, wenn der Trupp ohne das Artefakt wieder zurück gehen würden, der sichere Tot auf sie wartet, da sie in den Augen von Königin Jennestas versagt haben, beschließen sie das Artefakt wieder in Ihren Besitz zu bringen. So beginnt eine Jagd durch ganz Maras-Dantien, auf der sie sich, wenn auch ehr ungewollt, mehr Feinde als Freunde machen …

Um es kurz zu machen, die Story ist zwar etwas zu vorhersehbar, simpel und extrem kampflastig, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Und auch wenn ich mich frage, wie es dieses Buch geschafft hatte, der Ursprung für eine ganze Serie von themenverwandten Büchern zu werden? Denn als Meisterwerk würde ich es nun wirklich betrachten wollen! Trotzdem werde ich bei einem der nächsten Einkäufe vielleicht doch noch den nächsten Teil dieser Buchreihe, Die Orks – Blutrache, einsacken, wenn auch nur, um zu lesen, wie es mit Strike und Co. weiter geht.

Wie ich ja hier schon berichtet hatte, haben wir uns vor dem Urlaub eine Kamera, die Olympus µ 790SW, für das Schnorcheln im Urlaub gegönnt.

Vorweg erst mal, ja, die Kamera hält was sie verspricht, sie ist Stoß- und Wasserdicht bis mind. 3m und ggf. auch mehr. Denn ab uns zu war ich mit ihr auch etwas tiefer, was sich dann aber auch ein- bis zweimal in Form von Wassertropfen im Batteriefach äußerte. ;)

Die Voreinstellungen, die man über das nett gemachte Menü für Unterwasseraufnahmen aufrufen kann, habe ich schnell verworfen. Die Bilder waren teilweise arg verrauscht, die Belichtungszeiten waren zu lang und die Bilder daher oft verwackelt. Ich habe dann nach einigen Versuchen nur noch die Standardfunktion ohne Blitz verwendet. Einzig für Fotos am Außenriff, habe ich dann noch die ISO-Stufe auf 400 bzw. gar auf 800 gestellt, um die Belichtungszeiten möglichst kurz zu halten.

Das große Display, welches bei “normaler” Verwendung gefällt, hat mir für den von mir gewählten Verwendungszweck überhaupt nicht zugesagt. Es ist bei hellem Tageslicht und beim Schnorcheln bei klarer Sicht teilweise einfach nicht brauchbar, da man nichts sieht! Ich habe mich daher oft auf mein Augenmaß verlassen müssen, was zur Folge hatte, dass so mancher Bildausschnitt arg daneben lag. Da wäre eine Art Zielvorrichtung zum Anpeilen hilfreicher gewesen …

Größtes Manko ist aber IMHO die Trägheit der Kamera. Es gab mehr als einen Moment, in dem ich Flüche durch meinen Schnorchel nach oben schickte, weil der Moment des Auslösens und der des eigentlichen Fotos eine Ewigkeit auseinander liegt und somit das Objekt, welches aufs Foto sollte, nur noch als Schwanzflosse im Displayrand erschien. Ich denke, dass muss heute bei einer aktuellen Kamera besser zu lösen sein!

Trotz all dieser aufgeführten Kritik, so sind natürlich trotzdem recht ansprechende Ergebnisse mit dieser Kamera zu erzielen, wie man ja auch hier sehen kann. Und wer eine einfach zu bedienende Kamera bei gutem Preis-/Leistungsverhältnis für Schnappschüsse mit der Option auf Unterwasserfotografie beim Schnorcheln oder anderen Outdooraktionen sucht, der ist mit ihr gut bedient! Ich werde sie auf jeden Fall behalten und auch beim nächsten Bade- und Schorchelurlaub wieder nutzen.

Wer sich schon gefragt hatte, warum die letzte Zeit hier nichts passiert war, dem sei gesagt, wir waren verurlaubt.

Wir hatten uns 15 Tage lang Sonne und Meer in Ägypten im Akassia Swiss Resort in der “Nähe” von Marsam Alam – El Quseir gebucht, haben uns vom Alltag erholt und die Tage mit Sonnenbaden und Schnorcheln vertrieben. :)

Das Hotel (Google Maps View) liegt direkt am Meer und man kann das vorgelagerte Hausriff, das im Vergleich zu anderen z.B. in Hurghada etc. noch recht intakt scheint und wirklich sehenswert ist, von zwei Stegen aus beschnorcheln oder auch betauchen. (Die Pools, von denen es 8 in der Anlage geben soll, haben wir nie besucht.) Das Essen war für ägyptische Verhältnisse wirklich O.K. und sie haben sich Mühe gegeben durch Themenabende etwas Abwechslung auf dem Teller zu bieten. Sogar die Salate konnte man bedenkenlos genießen, wir haben zumindest von keinem Fall gehört, dass sich jemand Pharaos Rache eingefangen hatte.

PS. wer mag, ich habe hier einige Bilder vom Schorcheln hier im Blog abgelegt. ;)