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Archive for May, 2008
Indianer Jones und das Königreich des Kristallschädels

Bereits Samstag waren wir mal wieder im Kino und es war Indi angesagt und ja es ist ein echter Indianer Jones, wenn auch ein etwas gereifter. ;)

Die Handlung spielt dem Alter von Harrison Ford angemessen einige Jahre nach den ersten drei Teilen. Es ist 1957, die Zeit des Kalten Kriegs und die Angst in den USA vor der Sowjetunion gipfelte u.a. darin, dass ein selbst Liberale schnell mit Selbigen in Verbindung gebracht wurde. Es lag also nahe, diesem Feindbild zu entsprechen und so sind die bösen Sowjets, angeführt von Cate Blanchett als Irina Spalko, dieses mal Indi’s Widersacher.

Es beginnt daher auch passend in der Wüste von Nevada nahe einem geheimen Militärdepots, in dem allerlei Fundstücke, wie auch die berühmte Lade, verborgen sind und das von besagten Sowjets überfallen wird. Diese suchen natürlich etwas Besonderes und schleppen für diesen Zweck den gealterten, aber immer noch unverwüstlichen Professor Jones im Kofferraum mit. Die Sache nimmt, wie schon von den ersten drei Teilen gewohnt, ihren Lauf und Indi stolpert Peitsche schwingend von einem Problem in das nächste und dennoch immer irgendwie geradeaus, Richtung Ziel. Er wird dabei fast von Anfang an von Mutt (Shia LaBeouf), einem jungen Motorradfahrer, der ihn auf die Spur von Dr. Oxley (John Hurt) bringt, begleitet und mit dem zusammen er auch die besten Possen reißt.

Der Film, von dem ich wie gewohnt nicht mehr vorwegnehmen möchte, ist nett anzusehen und man hat trotz des sichtlich gealterten Harrison Ford seinen Spaß. Aber leider auch nicht viel mehr, denn die Story ist spätestens nach dem Öffnen der gesuchten Kiste in der Lagerhalle sowas von vorhersehbar und teilweise etwas arg matt, dass es schon fast langweilig wäre, wenn da nicht immer wieder die guten Sprüche und witzigen Ideen wären, die IMHO ja aber auch der Grund sind, weshalb man sich einen Indianer Jones anguckt.

Somit komme ich auch schon zum Fazit. Wer nettes Popcorn-Kino sucht und die ersten drei Teile mochte, der kann ihn sich ruhig ansehen und wird auf jeden Fall gut unterhalten. Wer jedoch mit Indi bisher nichts anfangen konnte, der verzichtet lieber weiterhin!

40 …

May 25

Festina - Tour de France Special Edition… und kein Stück weiser, nur wieder ein Jahr älter. Eigentlich wollte ich ja seit letztem Jahr nur noch die Wiederholung meines 39′ten feiern, aber das nimmt mir dann auf Dauer leider wohl doch kaum jemand ab. ;)

Trotzdem hat es auch Vorteile mal wieder ein Jahr geschafft zu haben. Man wird von den Liebsten mit Geschenken überhäuft und kann es sich einen Tag richtig gut gehen lassen. Meiner einer hat z.B. dieses Jahr von seiner Liebsten u.a. eine schicke Uhr bekommen, die mir schon seit langer Zeit immer wieder aufgefallen war. Sie schmückt nun mein Armgelenk und ich brauche endlich nicht mehr immer erst aufs Handy zu gucken, um zu wissen, wie spät es ist. :)

Griffith

May 19
Griffith

Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder versucht eine Aufstellung meiner DVD-Sammlung zu erstellen. Ich habe Anfangs eine Tabellenkalkulation verwendet, dann später ein eigenes, kleines Webinterface gestrickt, dass ich lokal verwendete und nun alles überworfen, da ich über Griffith gestolpert bin.

Das Leben hätte so einfach sein können! Griffith ist eine Verwaltung für genau diesen, einen Zweck. Man braucht aber kaum noch Daten eingeben, da Griffith die Titel mit diversen Datenbanken im Web abgleichen kann und dabei auch gleich noch viele Zusatzinformationen einsammelt, die ich aus Faulheit nie zu Fuß eingepflegt hätte.

Griffith verwendet per default eine SQL-Lite Datenbank zum Ablegen der Daten, kann aber auch mit PostgreSQL, Microsoft SQL und natürlich MySQL, welches ich hier z.B. auch verwendet habe, da ich es eh für mehrere Sachen in Verwendung habe. Bisher ist es super schnell (sind ja aber auch erst etwa 90 DVDs eingetragen …) und absolut komfortabel.

Als besonderes Gimmick hat Griffith noch umfangreiche Import- und Exportmöglichkeiten und eine einfache, aber nette Verleihverwaltung, die sofern ein SMTP-Server konfiguriert bzw. angegeben wurde, auch eine Erinnerung per Mail verschicken kann. :mrgreen:

PS. Griffith ist in den Quellen von vielen Linux-Distributionen bereits enthalten, auch für Windows und MacOS X zu bekommen.

sidux ist eine auf Debian Sid aufbauende Distribution, die den Vorteil hat, dass es ein Rolling Release ist und mit eigenem Kernel und eigenen Skripten versehen wurde, um eine gewisse Stabilität zu wahren. D.h. komplette Systemupgrades, wie z.B. bei Ubuntu Gutsy auf Hardy oder Debian Sarge auf Edgy sind nicht mehr nötig! Da sidux aber auf Sid, dem Debian Unstable, beruht, heißt das auch, dass bei einigen Paketen nicht immer gewährleistet werden kann, dass alles verfügbar ist oder einwandfrei funktioniert. Aber dazu gleich noch mehr.

sidux Desktop

Vorweg erst mal, ich habe die KDE-Lite Version sidux 2008-01 als Installation von der Live-CD in VirtualBox getestet. In VirtualBox, weil ich nicht schon wieder alles neu einstellen wollte und ein bis zwei USB-Geräte ließen sich daher trotz der dennoch guten Unterstützung von selbigem, leider nicht austesten …

Selbst in der Lite Version bringt sidux bereits eine Menge an Software (etwa 550MB) mit, wobei sidux sich dabei streng an den Debian Gesellschaftsvertrag bzw. die DFSG hält. D.h. einiges sucht man vergeblich in den Quellen und muss auf Fremdquellen ausweichen, sofern man um z.B. Adobe & Co. nicht herum will. Die gängigsten KDE Anwendungen und Pakete aus Debian sind bereits vorinstalliert und man kann, wie auch von z.B. Ubuntu gewohnt, sofort loslegen. Die ersten, wichtigen Einstellungen erledigt man bequem im komfortablen sidux Kontrollzentrum. Von Bildschirmauflösung bis hin zu Kernelmodulen findet sich dort fast alles, was zu benötigt wird. Als Paketmanager wird Debiantypisch apt angeboten, von grafischen Installern wird grundsätzlich abgeraten! Auch um das System aktuell zu halten verwendet man dist-upgrade von apt oder smxi, ein Skript für diesen Zweck.

So weit so gut. sidux läuft wider Erwarten recht schnell und auf Probleme stößt man kaum, wenn man mit KDE leben mag. Alternativ sind auch noch xfce4, fluxbox, fvwm-crystal und IceWM zu empfehlen und einfach über den grafischen metapackage-manager nachzuinstallieren, wer jedoch z.B. wie ich Gnome bevorzugt, der beißt schnell in die Tischkante! Während des Testens von sidux ist es mir nicht einmal gelungen Gnome als metapackage zu installieren. Es war immer irgendein Paket, das darin enthalten ist, als nicht installierbar markiert, so dass nur der Weg über eine Einzelinstallation der Pakete blieb. Aber spätestens beim nächsten dist-upgrade stößt man dann ggf. erneut auf Probleme. :(

Kurzes Fazit der Aktion: sidux ist klasse, wenn man mit KDE oder einer der aufgeführten Alternativen leben kann. Die Hardwareunterstützung braucht sich wirklich nicht zu verstecken und das System ist immer aktuell. Ich werde jedoch trotz des Wunsches ein Rolling Release zu verwenden, wieder mal bei einem Ubuntu oder einem der Derivate bleiben müssen, da ich Gnome einfach vorziehe und trotzdem die Vorzüge eines einigermaßen aktuellen Systems, das sich wie ein Debian verhält, genießen möchte.

Google will uns das Web erklären oder wie Golem.de heute titelte: Google dokumentiert das Web

Google Doctype soll wie Wikipedia funktionieren und Wissen von Web-Entwicklern für andere bereit stellen. Es sind zur Zeit zwar noch nicht viele Artikel online und die Aktion läuft noch als Beta, aber die Idee finde ich gut! Wenn das noch etwas weiter ausgebaut wird, erhält man in Zukunft ein umfassendes Angebot und braucht nicht mehr als eine Seite ansurfen, wenn man mal wieder auf der Suche nach einer Lösung ist. :)

Etwas schade finde ich, dass es wohl erst mal nur englisch bleiben soll. O.K. als Web-Entickler sollte man das zwar können bzw. verstehen, aber schaden kann es IMHO auch nicht, wenn es auch in anderen Sprachen zur Verfügung gestellt werden würde.

PS. sicherlich denken jetzt wieder einige, Google ist eine böse Datenkrake, mit Vorsicht zu behandeln und sammelt so schon wieder Wissen, um somit erneut bzw. noch gezielter die User an sich zu binden. Dem sei aber auch gesagt, die anderen (Yahoo, Microsoft etc.) haben selber Schuld, denn Google war halt mal wieder nur schneller …

Wer schon immer nach einer einfachen Lösung (vorrangig für Ubuntu Feisty, Gutsy und Hardy) gesucht hatte, die Desktopeinstellungen etc. im Gnome einfach zu ändern ohne erst die Konfigurationsdateien mit dem Editor zu bearbeitet, dem sei Ubuntu Tweak zu empfohlen.

Ubuntu Tweak

Über dieses kleine, nette Tool war ich am Wochenende beim Googlen gestolpert. Es vereinfacht einem die häufigsten Konfigurationen für den Desktop. Von einfachen Sachen, wie ob der Papierkorb auf dem Desktop zu sehen sein soll oder welches Verzeichnis welchen persönlichen Inhalt haben soll, bis hin zum Aktivieren des Überbrennens oder einigen, einfachen aber dennoch sinnvollen Sicherheitseinstellungen.

Bekommen kann man das Tool hier und es findet sich dort auch eine kleine Anleitung, wie man es installiert bekommt. :)

Nein, das Plugin selbst ist, auch wenn es nicht ganz WP 2.5.1 kompatibel ist, ganz O.K. und ich kam bis Samstag (letzter funktionierender Upload) eigentlich immer mit klar. Aber ich kann auf einmal keine Bilder mehr auf in die Galerien laden!?! :(

Ich bekomme je nach Browser entweder den Download des admin.php.html angeboten oder nur eine leere Seite angezeigt. Und der Name der Datei taucht dann zwar in der Galerieverwaltung auf, aber es wird kein Bild dazu hochgeladen.

Ich komme zum Verrecken nicht dahinter was ich in den letzten Tagen da verbogen habe, wenn ich es denn überhaupt war. Datei und Verzeichnisrechte habe ich durch, eine Neuinstallation des Plugins habe ich auch schon hinter mir und Plugins, die ich in der letzten Woche aktualisiert hatte, wurden auch schon testweise oder ganz deaktiviert. Wenn also jemand einen Tipp hat …

PS. ehe es jemand erwähnt, nein, ich weiß auch, das es die Alternative NextGEN Gallery gibt, aber ich möchte bei myGallery bleiben, da es bisher jahrelang genau das tat, was ich wollte.

So, es ist Pfingstwochenende und ich komme mal wieder zu mehr, als nur dem Gießen meiner Pflanzen. ;)

10. Mai 2008 - 1x Habanero, 2x Japaleno Conchos, 2x Red Rocket und 1x NuMex Pinata

Heute wurden bis auf eine NuMex Pinata die Jalapeno Chonchos, die letzte Red Rocket und die Hot Paper Lantern aus der ersten Anzuchtreihe in die großen Töpfe bzw. an die frische Luft gebracht.

Die nachgezüchteten Hot Paper Lantern sind jetzt erst, wie bereits vor einer Woche die Japalenos in größere Übergangstöpfe gewandert. Für draußen sind sie mir noch zu zart, zumal ich sowieso Bedenken habe, die Pflanzen jetzt bei der prallen, warmen Pfingstsonne ins Freie zu bugsieren. Bereits letztes Jahr, wenn auch etwa einen Monat später, hatte ich einmal schlechte Erfahrungen damit gemacht, einige zu schnell in die Sonne zu stellen. Hoffen wir mal, dass sie es dieses Jahr etwas besser verkraften.

Nächste Woche sollen dann die restlichen 11 Pflanzen raus …

Zur Verwendung des Hauppauge-HVR-900 gibt es ja bereits seit einiger Zeit einen überarbeiteten Wiki. Die dort vorgeschlagene Lösung für Ubuntu mit dem kompletten Austausch (!) des Kernels gegen den vom Debian, hat hier zwar einwandfrei funktioniert, aber das dort ebenfalls genannte Problem, dass der eingesteckte Stick dann ggf. beim Booten nicht erkannt wird, kam ebenso mit, so dass ich letztendlich wieder auf den alten, hier aber ausreichenden, Weg zurückgegriffen habe, ehe ich jedes mal unter den Schreibtisch krieche. ;)

Haken an der Sache, eine ggf. installierte Webcam wird aufgrund des geänderten, experimentellen v4l leider deaktiviert (den Workaround habe ich noch nicht getestet …) und IMHO wird der Stick mit dem Aufkleber (65018/B2C0) im Gegensatz zur neuen Lösung leider noch nicht voll unterstützt. Aber wen das nicht stört, der kann es sich auch so einfach machen.

Daher hier erneut der Weg im Kurzdurchlauf für Ubuntu 8.04:

# Benötigtes installieren:
sudo apt-get install build-essential mercurial linux-source dvb-utils linux-headers-$(uname -r)

# Firmware für Hauppauge Stick downloaden und entpacken:
cd /lib/firmware
sudo wget http://www.tuxamito.com.es/em2880/firmware_v3.tgz
sudo tar xvzf firmware_v3.tgz
sudo rm firmware_v3.tgz

# Treibermodul erstellen und installieren:
cd ~
hg clone http://mcentral.de/hg/~mrec/v4l-dvb-experimental
cd v4l-dvb-experimental
make
sudo make install
sudo reboot

Das war es schon, nun kann man sich z.B. Me TV installieren und DVB genießen. :)

Falls sich wer wundert, dass ich wieder ein Ubuntu nutze: Ich wollte nicht mehr auf Mint 5.0 warten (bin halt ungeduldig) und habe der Sache schon mal vorgegriffen. Die paar Änderungen kann ich dann ggf. noch per apt nachinstallieren oder gleich das ganze System überbügeln, da ich u.a. /home eh auf einer separaten Partition habe …

Nachtrag:: Der Stick mit dem Aufkleber (65018/B3C0) scheint mit der Firmware nicht zu funktionieren!

Iron Man

May 4
Iron Man

Dank Morph, waren wir recht spontan ins Kino gegangen. Es gab wieder eine Marvel Verfilmung, Iron Man.

Die Story ist nun wirklich nicht hoch kompliziert, aber das erwarte ich bei einer Comicverfilmung im Normalfall auch nicht. Ich erwarte einfach nur gut unterhalten zu werden und das wurden wir.

Es beginnt damit, dass der Waffenproduzent und geniale Wissenschaftler, Tony Stark (Robert Downey Jr.), der bisher einen ausschweifenden Lebensstil führte, nach einer Waffendemonstration in Afghanistan, auf dem Rückweg bei einem Anschlag von Rebellen verletzt und entführt wird. Als er wieder erwacht, hängt er an einer Autobatterie und in seinem Brustkorb ist von einem anwesenden Mitgefangenen, Yinsen, eine Magnetspule eingepflanzt worden, die ihn am Leben erhält und auch dafür sorgen soll, dass die Splitter in seiner Brust nicht zum Herzen wandern. Die Rebellen verlangen von ihm, eine Waffe zu bauen und “wollen” ihn zur Belohnung ziehen lassen. Robert Stark statt dessen konstruiert sich einen ersten, mechanischen Anzug, um zu entkommen …

All zu weit möchte ich hier jetzt nicht weiter vorgreifen, aber ich denke es ist klar, dass diese Geschichte schon etwas arg dahergeholt ist. Das stört jedoch überhaupt nicht! Der Film lebt weniger von seinen Actionsequenzen und dem Inhalt, dafür wurde ihm eine nette Portion Humor spendiert, die mich mehr als einmal zum Lachen animierte. Die Sprüche und die Situationskomik ist absolut gelungen und Robert Downey Jr. überzeugt, wider meinem Erwarten, als Iron Man.

Kurz gesagt, wer gute Unterhaltung mit einem Hauch Action sucht und dabei auf eine tiefgehende Handlung verzichten kann, wird hier gut bedient.