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Archive for July, 2008

Nein, ich habe nichts getrunken und ja, es ist gerade in diesem Moment, wo ich den Beitrag schreibe, schon recht spät, aber ein passenderer Titel für das folgende Bild kam mir irgendwie nicht in den Sinn. ;)

Kuh mit Gastank
Bildquelle: DVICE

Der Gastank auf dem Rücken der Kuh soll ein Beitrag zum Umweltschutz sein, da in diesem die Methangase der mobilen Milchfabrik aufgefangen werden …

Gesehen bei Basic Thinking Blog

Panik an der Chilifront. Als wenn das schlechte Wetter (14-16°C und alle 5 Minuten Regen) nicht schon schlecht genug für meine Chilipflanzen wäre, so dass die Früchte einfach nicht reifen bzw. gar nicht erst weiter gebildet werden, klingelten gestern unsere Nachbarn bei uns und fragten, ob wir auch so viele dunkle Käfer auf unserer kränkelnden “Gemeinschaftshecke” hätten. Da ich dieses nach Sichtung nur bestätigen konnte, bekam ich natürlich Angst um meine Chilis, da dort ich auch bereits zwei gefunden hatte.

20. Juli 2008 - asiatische Marienkäferlarve

Lange Rede kurzer Sinn, nach einiger Recherche habe ich diese dann eindeutig als Larven des asiatischen Marienkäfers identifizieren können. Klasse, auch mal was Positives! Diese Krabbler fressen nämlich wesentlich mehr Blattläuse (pro Tag 100 bis 270) als unsere heimischen Arten und sind vor einigen Jahren aus Gewächshäusern geflüchtet in denen sie zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wurden. Sie vermehren sich recht schnell und haben kaum natürliche Feinde. Soll heißen, ob das ganze ökologisch nun so toll ist, wage ich zu bezweifeln, aber zumindest haben Blattläuse bei uns im Garten keine ruhige Minute mehr und ich spare etwas Neembaumöl. :mrgreen:

Vorgestern habe ich mich dann nach langem Zögern von meiner guten, alten Cherry G80 mit Klick verabschiedet und mir eine Logitech G15 gegönnt. Unter Windows ist die Installation ein Kinderspiel und Spielereien, wie der TeamSpeak-Monitor, sind auch schnell installiert. Aber ich verwende Linux, bzw. hier ein Ubuntu Hardy.

Ich habe mir daher diverse Lösungsansätze und auch die Seite der G15Tools angesehen und mich dann, nach dem Durchforsten der Quellen für die bereits in Universe verfügbaren, aktuellen Pakete und somit den einfachsten Weg entschieden. :mrgreen:

Nachdem ich Gnome erzählt hab, welche Tastatur ich mir gegönnt habe (System/Einstellungen/Tastatur und dort unter Belegung die G15 auswählen), funktionierten alle normalen Tasten wieder ordnungsgemäß und als nächstes habe ich dann, wie folgt, alles Nötige nachinstalliert, um auch die Zusatztasten und das LCD-Display nutzen zu können.

sudo apt-get install g15composer g15daemon libg15-1 libg15daemon-client1 libg15render1

Man sieht bereits kurz nach der Installation per Apt, durch die Anzeige der Uhrzeit im Display der Tastatur, ob alles geklappt hat und man kann sich die Zusatztasten (die Keycodes findet man in der Manpage zum g15daemon) wie gewohnt belegen.

Jetzt ist aber nur eine Uhrzeit auf dem Display natürlich nicht unbedingt so der Hit, man möchte ja eigentlich mehr sehen können. Z.B. Prozessorlast und Speicherauslastung oder auch noch andere Funktionen. Um diese zur Erhalten kann man z.b. g15lcd von den G15Tools oder, wie ich, das recht geniale lcdproc verwenden, welches aufgrund dessen, dass es schon lange für diverse LCD-Screens verwendet wird, eine recht breite Unterstützung hat. Letzteres hat leider den Haken, dass die erforderliche g15.so, also der entsprechende LCD-Treiber in Ubuntu nicht enthalten ist, wie man auch dieser Meldung entnehmen kann. Trotzdem habe ich mir wie folgt lcdproc mit dem LCDd installiert:

sudo apt-get install lcdproc

Damit lcdproc nun auch weiß, welches Display es später verwenden soll, muss in “/etc/LCDd.conf” die Zeile “Driver=curses” in “Driver=g15″ geändert werden!

Um den Treiber dann noch aus dem Source zu erstellen, benötigt man noch einige Developer-Pakete, die man wie folgt nachinstalliert:

sudo apt-get install libg15daemon-client-dev libg15render-dev libg15-dev

Nun noch den Source entpacken, konfigurieren und compilieren, dann den Treiber ergänzen:

# Entpacken
tar xvzf lcdproc-0.5.2.tar.gz
cd lcdproc-0.5.2
# Konfigurieren und Compilieren
./configure --enable-drivers=g15
make
# Kopieren
sudo cp server/drivers/g15.so /usr/lib/lcdproc/g15.so

Done! Jetzt sollte eigentlich, wenn man alles richtig gemacht hat, LCDd als User genutzt werden können. Einfach mal mit “LCDd” starten und gucken, es sollte dann dort stehen: “Clients: 0 und Screens: 0″

Jetzt heißt es nur noch sich zu entscheiden, welche Clients im Display erscheinen sollen. Eine kleine Auswahl wurde bereits mit lcdproc installiert. Einfach mal lcdproc -h eintippen und schon bekommt man eine Auswahl angezeigt. ;)

Wer dann noch nicht das Gesuchte gefunden hat, der kann sich ja mal die Auswahl auf der lcdproc Unterseite zu den Clients und auch auf freshmeat angucken …

Hancock

Jul 6
Hancock

Will Smith sein neuster Film, Hancock, ist in den Kinos und den haben wir uns dann gestern Abend gegeben.

Erwartet und bekommen habe ich entsprechend den Trailern einen Anti-Superhelden, der auf einer Parkbank seinen Rausch ausschläft, versoffen durch die Stadt fliegt, mehr oder weniger hilfreich, einigen Bösewichten das Handwerk legt und dabei eine Menge unnötigen Schaden anrichtet, bis er einem Marketing Experten, der von Jason Bateman gespielt wird, das Leben rettet und dieser ihm nun unbedingt helfen will, sein extrem schlechtes Image zu berichtigen.

Neben Will Smith (IMHO nicht unbedingt die perfekte Besetzung für diese Rolle, aber dazu gleich mehr), der wie immer gut spielt, hat mir Charlize Theron als Ehefrau des Marketing Experten sehr gut gefallen. Sie schafft es ein ähnlich hohes Level zu halten wie Will Smith und geht nicht, wie z.B. Jason Bateman, neben ihm unter.

Wie gerade angeschnitten, ist Will Smith für mich jedoch nicht die ideale Besetzung gewesen, da er einfach zu beliebt bei den Zuschauern ist. Man nimmt ihm das “Arschloch” (ich bitte den Ausdruck zu entschuldigen, aber das ist O-Ton aus dem Film), das er verkörpert, nicht wirklich ab. Weshalb es teilweise etwas arg aufgesetzt wirkt, wenn er sich daneben benimmt. Dennoch kann man trotzdem noch über die Witze lachen! Vielleicht aber auch gerade deshalb, weil zur Zeit jedes nur annähernd bekannte Comic verfilmt wird und dieser Superheld, der im übrigen auf keinem Comic beruht, mal erfrischend anders ist.

Mein Fazit: Ein spaßiges Stück Filmunterhaltung, aber leider reicht Hancock nicht an einige der anderen Filme mit Will Smith (z.B. I, Robot oder Bad Boys) heran.