Panik an der Chilifront. Als wenn das schlechte Wetter (14-16°C und alle 5 Minuten Regen) nicht schon schlecht genug für meine Chilipflanzen wäre, so dass die Früchte einfach nicht reifen bzw. gar nicht erst weiter gebildet werden, klingelten gestern unsere Nachbarn bei uns und fragten, ob wir auch so viele dunkle Käfer auf unserer kränkelnden “Gemeinschaftshecke” hätten. Da ich dieses nach Sichtung nur bestätigen konnte, bekam ich natürlich Angst um meine Chilis, da dort ich auch bereits zwei gefunden hatte.
Lange Rede kurzer Sinn, nach einiger Recherche habe ich diese dann eindeutig als Larven des asiatischen Marienkäfers identifizieren können. Klasse, auch mal was Positives! Diese Krabbler fressen nämlich wesentlich mehr Blattläuse (pro Tag 100 bis 270) als unsere heimischen Arten und sind vor einigen Jahren aus Gewächshäusern geflüchtet in denen sie zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wurden. Sie vermehren sich recht schnell und haben kaum natürliche Feinde. Soll heißen, ob das ganze ökologisch nun so toll ist, wage ich zu bezweifeln, aber zumindest haben Blattläuse bei uns im Garten keine ruhige Minute mehr und ich spare etwas Neembaumöl.




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