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Archive for October, 2008

Seit dem 2.6.26′er Kernel, wird die HVR-900 direkt unterstützt, jedoch die Firmware muss noch von Hand eingepflegt werden, was sich in dmesg wie folgt zeigt:

firmware: requesting xc3028-v27.fw
xc2028 0-0061: Error: firmware xc3028-v27.fw not found.

D.h. die lästigen Schritte immer erst ein Kernelmodul mit dem experimentellen V4L zu bauen, mit dem die Hauppauge HVR-900 mag und dann zu hoffen, dass die Webcam damit noch will, sind vobei. :)

Einziges Problem ist es noch, die Firmware zu bekommen! Hier ist aber LinuxTV.org nach einigem Stöbern recht hilfreich. Dort ist ein Perlskript zu bekommen, dass einem die Firmware aus dem Windows-Treiber extrahiert. Daher hier eine kurze Erläuterung der Schritte:

Den benötigten Windows-Treiber (entsprechend den Kommentaren im Perlskript) und natürlich das Perlskript besorgen und ausführbar machen:

wget http://www.steventoth.net/linux/xc5000/HVR-12x0-14x0-17x0_1_25_25271_WHQL.zip

wget http://linuxtv.org/hg/v4l-dvb/raw-file/3fe430c056b5/linux/Documentation/video4linux/extract_xc3028.pl

chmod u+x extract_xc3028.pl

Die Datei mit der enthaltenen Firmware entpacken

unzip -j HVR-12x0-14x0-17x0_1_25_25271_WHQL.zip Driver85/hcw85bda.sys

und mit dem Skript die Firmware extrahieren und an den richtigen Ort kopieren, damit sie gefunden wird:

./extract_xc3028.pl
sudo cp xc3028-v27.fw /lib/firmware

Danach sollte dem TV-Vergnügen nichts mehr im Weg stehen.

PS.: Ich verwende für den digitalen Empfang immer noch gerne Me TV für Gnome. Einfach nur gut und der Stream ist auch recht praktisch.

Bereits heute, 5 Tage vor dem Release, habe ich dann dann doch Ubuntu 8.10, Intrepid Ibex, statt Sidux installiert.

Soll heißen, eigentlich wollte ich ja statt eines Upgrade auf ein System mit Rolling Release umsteigen, um zukünftig einem Komplettupgrade aus dem Weg zu gehen. Aber leider ist mir Sidux für ein Desktop-System zur Zeit nicht gerade wirklich aktuell genug bzw. hinkt arg hinterher …

Das Upgrade per Update Manager war ein absolutes Kinderspiel. Man merkt, dass der Schritt von 8.04 auf 8.10 mehr ein kosmetischer ist. Wirklich große Veränderungen sind daher auch nicht zu bemerken. Sicher sind da der aktuelle Kernel 2.6.27, Gnome 2.24, X.org 7.4 und Gimp 2.6 etc., aber das hätte man mit etwas Handarbeit auch so hinbekommen. Vermissen tue ich jedoch das neue OpenOffice. Es ist im Release Candidate leider immer noch die Version 2.4 enthalten, obwohl das 3′er seit zwei Wochen zu bekommen ist.

App. neuer Kernel: Eigentlich sollte meine HVR-900 vom Kernel inkl. Firmware schon seit 2.6.26 unterstütz werden, aber dem ist wohl irgendwie nicht so!?! Zumindest sieht es so aus, als wenn dem Stick noch die Firmware fehlt (dmesg meldet “Error: firmware xc3028-v27.fw not found”). Denke da muss ich wohl zumindest selbige nochmal von Hand einpflegen. :(

… und um Selbigem zu entgehen, habe ich leider das hier verwendete Plugin “Subscribe to Comments” abgeschaltet.

Schade, dass ein eigentlich sinniges Plugin sich somit erledigt hat. Zumindest bis eine Lösung eingestrickt wurde …

PS.: Danke an Ulf, der mich drauf hingewiesen hatte. :-)

Da mein Archiv in der Seitenleiste mir nun nach fast 4 Jahren etwas zu lang geworden ist, hatte ich mich mal auf die Suche nach einer einfachen Alternative gemacht. Das Standard-Widget für das Blog-Archiv kann zwar auch ein DropDown Feld verwenden, aber das gefiel mir rein optisch einfach nicht.

So bin ich dann heute über das Flexo Archives Widget von Heath Harrelson gestolpert, das so simpel, wie gut ist.

Es handelt sich eigentlich “nur” um ein JavaScript, dass die Monate unter den Jahreszahlen zusammen fasst und diese erst durch einen Klick auf selbige Preis gibt. Ergo zurzeit nur noch vier Zeilen ohne DropDown und es passt optisch zu den restlichen Links in der Sidebar ohne Funktionsverlust. Und wenn dann mal jemand vorbei schaut, der JS z.B. wie meiner einer per NoScript deaktiviert hat, dann bekommt er die ausgeklappte Sicht zzgl. der Jahreszahl angezeigt. :)

PS. Das Widget kommt leider ohne Sprachdatei, aber ist schnell eingedeutscht. Wer es wie ich machen möchte: In Version 1.0.12 sieht Zeile 70 von “flexo.js” jetzt so aus

yearLinks[i].title += ' (zum Ausklappen klicken)';

und Zeile 74 von “flexo_archives_widget.php” wie folgt.

$year_start .= 'id="flexo-%s" title="Archiv aus %s">';

Damit bekommt zumindest der Besucher alles in “deutsch” angezeigt.

Nachdem mein V-Server ja neu mit Ubuntu versehen wurde, lief heute nichts mehr. Schuld war mal wieder Plesk. (Ja, ich weiß, das geht auch alles ohne, aber ich bin von Natur aus faul.)

Es wurde alle paar Minuten ein Backup neu gestartet und keines davon abgeschlossen. Da mir die Sache langsam auf den Keks ging, bin ich dem Ganzen mal auf den Grund gegangen. Des Übels Wurzel war in den Rechten zu finden. Aus irgendeinem Grund, war das Verzeichnis “/var/lib/psa/dumps/tmp” nicht der Gruppe und dem Benutzer “psaadm” zugeordnet. Ist also wohl irgendwas bei der Neuinstallation nicht ganz einwandfrei gelaufen …

Ergo, wer mit Plesk das Problem hat, dass der “agent_runner” zu oft gestartet, z.B. per htop zu erkennen:

/usr/bin/python2.4 /opt/psa/admin/sbin/agent_runner /var/lib/psa/dumps/tmp/...

… und kein Backup erfolgreich erzeugt wird, der versuche doch mal die Rechte mit

chown psaadm:psaadm /var/lib/psa/dumps/tmp

zu berichtigen. Zumindest mir hat es wohl geholfen, denn jetzt macht Plesk wieder brav seine Backups. :)

Wenn auch nicht ganz freiwillig, sondern wohl aufgrund eines Fehlers im Neuinstallationsskript von 1blu (zumindest kann ich mir das Geschehene nicht anders erklären), wurde mir heute im Laufe des Tages mein V-Server ungefragt neu aufgesetzt. Wie das Leben so spielt, ist es so, dass mein letztes Backup bereits etwa 3 Tage alt war, weshalb mir leider ein bis zwei Kommentare (sorry, wer mag darf aber gerne nachtragen) verloren gegangen sind. :cry:

Aber egal wie, so wurde ich endlich gezwungen, das völlig veraltete 10′er SuSE durch das von mir bei Tests vor einigen Wochen vorgegebene Ubuntu 6.06 LTS zu ersetzen. Sicher ist das Dapper Drake nicht so hyperaktuell, aber erstens muss es das als Server auch nicht und zweitens wird es dank LTS noch einige Zeit Sicherheitsupdates geben und drittens könnte ich jetzt auch jederzeit auf Hardy Heron per Apt aktualisieren. Ein Feature das man bei SuSE IMHO bis heute noch vermisst. ;)

Auf jeden Fall aber habe ich eben mal ein neues Backup angeworfen, falls 1blu nochmal solche Schoten bringt …

PS. für alle die ebenfalls bei 1blu noch auf Ubuntu umsteigen wollen und Plesk nutzen möchten. Nehmt bloß nicht das Update vom Plesk für das Upgrade von 8.1.1 auf 8.6, das hatte sich hier total weggehängt. Viel einfacher geht es nach dem Anlegen einer Sources.list für Apt, wenn man das Upgrade an der Konsole (aus /opt/psa/bin mit ./autoinstaller) ausführt.

Dieses, durch den Feiertag verlängerte, völlig verregnete Wochenende endlich mal genutzt, um das Miniatur Wunderland in Hamburg zu besuchen.

Miniatur Wunderland im Miniatur Wunderland
Eindrücke vom Tagesbesuch im Hamburger Miniatur Wunderland

Eigentlich dachte ich, wir wären da recht schnell durch, so dass ich schon am grübeln war, ob es überhaupt lohnt, nur wegen einer “Modelbahnanlage” nach Hamburg zu fahren. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Von der Zwangswartezeit am Eingang von etwa 60 Minuten, da immer nur max. 600 Besucher hereingelassen werden, mal ganz abgesehen, so waren wir nach fast 4 Stunden zwar einmal grob rum, aber alles gesehen hatten wir noch nicht und es war an einigen Stellen trotz der Besucherbegrenzung noch etwas zu voll. Trotzdem hat sich der Besuch mehr als nur gelohnt! Die Leute vom Miniatur Wunderland haben echt ganze Arbeit geleistet und eine menge tolle und witzige Ideen (z.B. Wasserleiche, Bankraube, Sex im Freien etc.) umgesetzt.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es sich mehr als einmal lohnt und wenn ich das nächste mal dort reinschaue, dann werde ich sicher auch die Tour hinter den Kulissen einmal mitmachen!

Einen klitzekleinen Wermutstropfen hatte die Angelegenheit für mich pers. jedoch noch. Ich musste schmerzlich feststellen, dass ein indirekter Blitz und besonders ein brauchbares Makroobjektiv meiner EOS recht gut gestanden hätten. Ich hatte leider mit meinem “Reisezoom” zu leben. Dennoch sind denke ich ein paar ganz brauchbare Bilder inkl. der Nachtaufnahmen aus dem Handgelenk, bzw. mit den Fingern abgedunkeltem Blitz, dabei herausgekommen …

Seit gestern wieder zurück aus dem Harz. Wir hatten uns ein verlängertes Wochenende bei bestem Wetter im Harz gegönnt. Genauer gesagt, wir hatten uns im Hotel Altes Forsthaus in Braunlage einquartiert und uns die Füße rund gelaufen. :)

HSB im Wald

Eigentlich, auch wenn wir die klassischen und gesteckten Ziele erfolgreich abgeklappert hatten, sind drei Tage Harz viel zu wenig. Angefangen bei der Besichtigung der Iberger Tropfsteinhöhle, der “nostalgischen Brockenbesteigung” mittels der Harzer Schmalspurbahnen, dem Wandern durch das Elendstal bis hin zur Ortsbesichtigung von Werningerode, welcher mit Fachwerkhäusern nur so protzt, haben wir mitgenommen, was nur ging.

Fazit: Besonders jetzt zum Herbst ist es dort wunderschön, man kann sich dort wunderbar vom Stress der Arbeit etc. erholen und auch das Hotel ist ruhigen Gewissens zu empfehlen.

PS.: Einige Bilder bzw. Eindrücke finden sich hier.