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Archive for 2009

Dieses Jahr haben Yvonne und ich uns zusammen neue Wanderschuhe zum Xmas gegönnt. Bei mir fiel die Wahl nach vielem Probieren dann auf diesen, den HANWAG Banks GTX.

Der Gore Tex Stiefel ist extrem leicht, gibt trotzdem noch jede menge Halt und war der einzige, der bei mir nirgends drückte. Somit sollten die nassen, kalten Füsse beim Geocaching und anderen Wanderungen erst mal der Vergangenheit angehören. :-)

Rolle musste mich bereits vor einigen Tagen mit einem Stöckchen mit Fragen zum Thema “Was ist besser?” bewerfen, daher hier nun meine Auflistung der Fragen und Antworten:

Hunde oder Katzen?
Hmh, wenn es eine Katze gibt, die auch das Stöckchen holt, mit dem Schwanz wedelt und trotzdem nicht auf “Gassi gehen” besteht …

Jungs oder Mädels?
“Mein” Mädel, sonst egal.

Meer oder Sand?
Bitte kein Meer ganz ohne Sandstrand und Sand ohne Meer ist entweder eine Wüste oder eine Baggergrube, wobei die Wüste auch interessant sein kann.

Bands oder DJ’s?
Bands, DJ’s sind in der Regel nicht so mein Ding.

Clubs oder Bars?
Gerne auch Bars, kommt aber ganz auf den Anlass an.

Coke oder Pepsi?
Eindeutig eiskalte Pepsi, es sei denn es ist V-Coke. ;-)

Drinnen oder draußen?
Drinnen, kommt jedoch Geocaching dazu, dann draußen.

Aufregung oder Entspannung?
Keine Entspannung ohne vorherige Aufregung, somit unentschieden.

Kunst oder Wissenschaft?
Lieber Wissenschaft, Kunst ist IMHO nicht so spannend.

Facebook oder Myspace?
Will ich beides nicht.

Bücher oder Filme?
Bücher, aber die Zeit …

Fiktion oder Fakten?
Je nach Thema, aber lieber Fiktion.

Die neueste Mode oder bequeme Klamotten?
Ist mir sowas von Banane!

Meiner einer holt kräftig aus und wirft das Stöckchen Krulli und Michael hinterher.

Eine nette Idee gefunden, wie man sich ein schönes Wallpaper aus (s)einem last.fm Profil stricken kann: Wallpaperfm.py

fmwallnormal

Das Python Skript fügt einem die Cover der zuletzt gehörten Titel zu einem Hintergrundbild zusammen. Dabei muss / kann nicht nur Cover neben Cover gesetzt werden, sondern es sind auch Collagen usw. möglich. :-)

fmwallcollage fmwallglass

Wie das funktioniert und welche weiten Möglichkeiten gegeben sind, kann man der auf Wallpaperfm.py aufgeführten Dokumentation entnehmen.

Ich hatte hier ja bereis geschrieben, dass ich arge Probleme mit der Soundausgabe unter dem aktuellen Ubuntu 9.10 mit Rhythmbox und anderen Anwendungen, wie z.B. Banshee, hatte, die das Framework GStreamer verwenden, da sie das autoaudiosink Plugin nicht gefunden haben, obwohl es hier definitiv bereits installiert war.

Jetzt bin ich hier dann endlich auf eine einfache und funktionierende Lösung gestoßen, die mein Problem beseitigte. :-)

Kleine Anleitung für andere Leidensgenossen:

Über “ALT+F2″ das Tool “gconf-editor” aufrufen und dort im Unterordner “System – gstreamer – 0.10 – default” folgende Einstellungen vornehmen:

audiosink = autoaudiosink
musicaudiosink = autoaudiosink
autoaudiosink = halaudiosink

Fehlt eine der Zeilen, dann kann sie über die rechte Maustaste angelegt werden. Bitte dabei beachten, dass als Typ “Zeichenkette” gewählt wird. ;-)

Abschließend den Editor verlassen und das Problem sollte der Vergangenheit angehören.

Erst heute kam ich mal wieder dazu meine abonnierten Feeds zu lesen und da musste ich dann den bereits am 15. November 2009 veröffentlichten Beitrag entdecken, der das Ende des Linux-Magazins Yalm offiziell verkündet, welches bis vor kurzem noch unter der Domain www.yalmagazine.org zu finden war. :-(

Es war die letzten Monate ja leider schon zu vermuten, da immer wieder nach neuen Autoren gesucht wurde und die Beiträge nicht mehr so umfangreich, wie zu Anfang waren, so dass es immer öfter einen etwas zusammengesuchten Eindruck machte. Trotzdem habe ich dieses Online-Magazin u.a. auch wegen seiner netten Anregungen immer wieder gerne gelesen und mich jeden Monat auf die aktuelle Ausgabe gefreut.

Daher auch hier an dieser Stelle noch ein kleines Dankeschön für die Mühen und die Arbeit, die dieses Magazin mit sich gebracht hatte!

Und schade, wieder ein gutes Online-Magazin weniger, auch wenn einem hier der kleine Trost bleibt, dass einige der Autoren wahrscheinlich bei freiesMagazin weiter schreiben werden.

Nach fast drei Wochen bin ich heute Abend das erste mal wieder mit meinem “normalen”" Client online. :-)

Vor etwa drei Wochen fiel hier das Internet über Nacht komplett aus. Soweit nicht dramatisch, da ich mit dem Handy online gesehen hatte, dass in meinem Vorwahlbereich eine Störung vorgelegen hatte. Nach dem jedoch 3 Tage ins Land gezogen waren und ich immer noch kein Netz hatte, blieb dann jedoch nur ein anderes, lokales Problem. Den Router hatte ich als erstes in Verdacht, aber auch ohne, also direkt am DSL-Modem brach die Verbindung entweder nach ein paar Sekunden oder sofort zusammen. Der war es dieses mal also nicht!

Nach einer ekligen, lagen Warteschleife bzw. einem Telefonat mit der Hotline von meinem Provider, wurde dann ein defektes Modem als Verursacher identifiziert und es wurde mir innerhalb von 2 bis 3 Tagen ein Ersatz versprochen. Nach einer Woche täglicher Pilgerreisen zum Briefkasten, nichts, kein Modem und auch keine Benachrichtigung, dass zwar der Postbote aber ich nicht anwesend gewesen bin.

Nach einer weiteren Woche und einiger, vergeblicher (nach 15 Min. Warteschleife abgewürgter) Versuche dann endlich eine menschliche, freundliche Stimme auf der anderen Seite. Diese erzählte mir dann bedauernd, dass der Kollege die Bestellung storniert hatte, kurz nach dem er sie aufgegeben hatte. Super! Immerhin versprach die nette Stimme nun endlich einen Ersatz auf die Reise zu schicken, den ich dann heute, dank einer anwesenden Nachbarin endlich in Empfang nehmen konnte.

Eben nach der Arbeit schnell angeklemmt und “Überraschung”, die Diode für das Internet geht nicht. Zum Glück war es aber dann nur die Diode und damit kann ich so gerade noch leben. ;-)

Seit einigen Tagen habe ich hier auf meinem “Hauptrechner” das Release Candidate vom Ubuntu 9.10 – Karmic Koala installiert und bisher habe ich das Upgrade nur bereut.

Wirklich wichtige Updates waren für mich eigentlich nicht dabei. O.K. neuer Kernel ist ganz nett und ein bis zwei neue Spielereien sind ja ganz brauchbar, aber es lief hier mit dem “alten” 9.04 bis dato alles recht fluffig und stabil.

Hier die für mich bisher auffälligsten bzw. nervigsten Probleme:

  1. Rhythmbox ist nicht verwendbar! Der Player meckert, dass ihm das Plugin “autoaudiosink” fehlt. Dieses Plugin ist IMHO jedoch Bestandteil von “gstreamer0.10-plugins-good” und das ist installiert und funktioniert, wie ich mit den “gstreamer-tools” erfolgreich getestet hatte. Zum Glück spielt Totem aber ja noch, so dass ich zumindest noch Musik hören kann.
    Inzwischen habe ich auch entdeckt, dass dieses Problem bereits als Bug gemeldet wurde. Mal sehen wann die das anpacken. Ich hoffe bald, denn auch der neue Standard-Player Banshee, den ich persönlich betrachtet bestimmt nicht vorziehen würde, ist mit diesem Problem gestraft, aber der meldet den Fehler nicht und bleibt auch stumm …
  2. Meine Lieblings-Software zur DVD-Verwaltung, Griffith, (hier mit MySQL-Datenbank) krankt erneut mit kaputten Umlauten. Dabei hatte ich dieses Problem im 9.04 mit der Vorgängerversion aus der aktuellen Beta behoben …
  3. Eigentlich wird ja laut den Meldungen der Startvorgang mit jedem Release verkürzt. Meiner hat sich mit dem Schritt von 9.04 auf 9.10 arg verlängert und es wird auch kein Fehler geloggt. Letzteres ist zwar schön zu wissen, aber wo ist denn dann der Vorteil?

Mit anderen Worten, ich hätte lieber andere den Betatest machen lassen sollen. ;-)

Gestern beim Händler zugeschlagen und mir endlich mal einen 16:9-Widescreen TFT gegönnt. Es ist ein Samsung Syncmaster 2494HS geworden.

2494hs_mSatte 24” und endlich ist er so breit, dass ich meinem Kopf schon fast mitbewegen muss, wenn ich von links nach rechts gucke.

Die Darstellung ist dank dem Kontrast von 50000:1, wie erwartet, satt und ein Hochgenuss, aber auch zum Spielen taugt er durchaus und dank großzügiger Anschlussmöglichkeiten (15pin D-Sub, DVI-D, HDMI) kann ich drei Geräte anschließen und bequem umschalten. :-)

Guake

Sep 10

Kein Schreibfehler, der Name ist zwar an das vielen bekannte Quake von id angelehnt, hat aber nur eine Gemeinsamkeit mit diesem.

Guake

Guake ist ein Linux Terminal, das sich wunderbar in Gnome einfügt und wie bei Quake von oben herab scrollt und dort auch zwischendurch immer wieder verschwindet. Der Vorteil bei dieser Lösung, man kann auf dem Desktop arbeiten, bei Bedarf die Konsole mit “F12″ herunterklappen, etwas eintippen und sie wieder mit “F12″ beiseite schieben, mehrere Terminals parallel öffnen und es sieht einfach gut aus. Kurz gesagt, einfach nur praktisch. :-)

Bei Interesse einfach mal installieren und ausprobieren! Hier hat es sogar den bisher innig geliebten Terminator verdrängt, obwohl der sogar Splitten konnte.

Ubuntuuser können Guake direkt aus den Quellen installieren, der Rest schaut ggf. erst mal hier: http://www.guake-terminal.org/

BTW. So ganz neu ist diese Art des Terminals natürlich nicht. Bisher gab es für Gnome Tilda (für KDE gibt es z.B. Yakuake), welches aber u.a. kein Vollbild konnte und auch nicht so hübsch anzusehen war.

nopressEigentlich hatte ich mir ja mal geschworen mich bei Aktionen für oder gegen in meinem Blog etwas bedeckter zu halten, aber hier sollte ich wohl ruhig mal wieder meine Meinung verkünden.

Gecko-1 hat auf Geocaching Franken eine Aktion gegen die in letzter Zeit etwas negative Presse um das Thema Geocaching gepostet und ich kann seine Beweggründe gut verstehen. Man bekommt, wenn man den dort verlinkten Artikel liest, wirklich den Eindruck, dass dieser nur so reißerisch verfasst wurde, um das Sommerloch zu füllen, auch wenn am Ende ein etwas versönlicherer Ton angeschlagen wurde.

Es ist nun wirklich nicht so, dass Geocacher nur die Natur kaputt machen oder stören! Sicher sind nicht alle Geocacher die reinsten Engel und haben auch andere Sachen als das Hegen und Pflegen der Natur im Kopf, jedoch ist es hier zumindest so, dass Geocaching mir erst wieder die Augen für selbige geöffnet hat. Ich hätte vorher ehrlich nicht erwartet, dass es so viele, schöne und schützenswerte Gebiete in meiner näheren Umgebung gibt und ich renne bestimmt auch nicht durch die Gegend und verbreite dort jetzt meinen Müll. Auch hier ist es mehr das Gegenteil und ich kenne bisher eigentlich keinen Cacher, der seinen Müll nicht wieder mitnimmt und wenn, dann denke ich auch, dass die meisten etwas sagen würden oder diesen gar hinter demjenigen wegräumen.

Aber macht Euch einfach mal selber ein Bild, ehe jemand noch die unqualifizierte Meinung von solch reißerischen Artikel übernimmt, denn es wäre leider wirklich nicht der erste Sport bzw. das erste Hobby, dem aufgrund von blindem Aktionismus das Ende oder zumindest ein schlechter Ruf droht. Danke!

PS. Wer seine Zustimmung zu dieser Aktion etwas kleiner halten will, der kann als Twitter-User auch ein kleines Banner unter seinem Avatar einblenden. Habe ich selbst ausprobiert und tut nicht weh. ;-)