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Category: Webangebote

Google will uns das Web erklären oder wie Golem.de heute titelte: Google dokumentiert das Web

Google Doctype soll wie Wikipedia funktionieren und Wissen von Web-Entwicklern für andere bereit stellen. Es sind zur Zeit zwar noch nicht viele Artikel online und die Aktion läuft noch als Beta, aber die Idee finde ich gut! Wenn das noch etwas weiter ausgebaut wird, erhält man in Zukunft ein umfassendes Angebot und braucht nicht mehr als eine Seite ansurfen, wenn man mal wieder auf der Suche nach einer Lösung ist. :)

Etwas schade finde ich, dass es wohl erst mal nur englisch bleiben soll. O.K. als Web-Entickler sollte man das zwar können bzw. verstehen, aber schaden kann es IMHO auch nicht, wenn es auch in anderen Sprachen zur Verfügung gestellt werden würde.

PS. sicherlich denken jetzt wieder einige, Google ist eine böse Datenkrake, mit Vorsicht zu behandeln und sammelt so schon wieder Wissen, um somit erneut bzw. noch gezielter die User an sich zu binden. Dem sei aber auch gesagt, die anderen (Yahoo, Microsoft etc.) haben selber Schuld, denn Google war halt mal wieder nur schneller …

Überall und sofort die eigenen, konfigurierten Anwendungen für den täglichen Gebrauch griffbereit zu haben, ist eine tolle Sache. Bisher hatte ich das Problem so gelöst, dass ich immer ein Puppy Linux mit den bevorzugten Anwendungen auf einem Medium bei mir führte. Hat aber den gravierenden Nachteil, dass man einen PC finden muss, der das Booten von einem solchen Medium erlaubt und man dann fast immer erst noch die ggf. gegebenen Internetverbindungen konfigurieren oder sich mit nicht unterstützter Hardware herumschlagen muss. Also auf Dauer ehr unpraktikabel. :(

PortableApps.com

Auf der Suche nach einer Alternative, die möglichst fast überall ohne Umstände nutzbar ist, bin ich nun zumindest erstmal wieder bei Windows gelandet, da man dieses Betriebssystem ja fast immer und überall antrifft und ich eine Lösung suchte, die bereits bestehende Verbindungsmöglichkeiten nutzen kann. Die Wahl fiel hier daher auf PortableApps.com, eine feine, wenn vielleicht auch nicht mehr ganz so neue Lösung.

Ich habe nun OpenOffice.org, von Mozilla den Thunderbird, welchen ich mit IMAP nutze, den Firefox und den Sunbird, meinen geliebten Pidgin-Client und neben einigen kleineren Tools auch noch Gimp jetzt immer dabei und brauche den Stick nur noch am nächsten USB-Port eines Windowsrechners einstöpseln, um meine Anwendungen wie gewohnt zu verwenden. :)

Natürlich gibt es noch lange nicht alle wünschenswerten Portable-Versionen für diese Lösung, da u.a. nur Open Source Anwendungen angeboten werden. Aber was es sonst noch z.B. an U3-Software etc. gibt, dass lässt sich IMHO fast immer ebenfalls irgendwie ins Menü integrieren, wie hier z.B. der Total Commander, wenn die Anwendung ins Verzeichnis “PortableApps” installiert wird.

PS. PortableApps.com funktioniert auch wunderbar mit einem iPod, der als Wechselmedium konfiguriert ist oder anderen Geräten, die sich wie ein USB-Speichermedium (Speicherkarten etc.) verhalten. ;)

Wer die PortableApps.com mal ausprobieren möchte, dem lege ich die Basisversion (Base Edition) nahe. Ich hatte erst die Suite installiert und musste dann feststellen, dass fast alle Softwarepakete etwas älter als die einzeln angebotenen waren. Die Installation selbst ist zum Großteil schon fast zu einfach. Einfach das entsprechende File downloaden, ausführen und den Anweisungen folgen. Das Menü starten und loslegen. :)

BTW. Auf den Schutz der privaten Daten sollte man aber dann schon noch etwas mehr als üblich achten! Der Stick ist leider (habe noch keine funktionierende Lösung gefunden) unverschlüsselt, weshalb man Passwörter etc. nur im Kopf oder zumindest z.B. mit KeePass verschlüsselt ablegen sollte und auch z.B. GnuPG Keys etc. gehören da besser nicht drauf. ;)

Nicht immer hat man das Glück eine DVBT-Karte oder einen -Stick zu besitzen und wenn, dann kann es auch passieren, dass der Empfang nicht so wie gewünscht funktioniert. Dafür gibt es jetzt seit letztem Monat Fernsehen übers Internet mit Zattoo! Alles was man benötigt ist eine Breitbandverbindung und um Zattoo noch downloaden und verwenden zu können, sind eine Mailadresse und ein Passwort nötig.

Zattoo Screenshot


Ich habe Zattoo jetzt bereits einige Tage in Betrieb und muss sagen, es gefällt. Es werden einem bis zu 20 Programme angeboten. Nicht alle lohnen und die Empfangsqualität ist auch nicht gerade spitze, aber so komme ich auch in den Genuss von Programmen, die meine Hauppauge nicht empfangen kann und um mal eben einen Film neben der Arbeit zu gucken, reicht es allemal.

Den Client gibt es für alle gängigen Betriebssysteme (Mac, Windows, Linux), ich erkläre hier jedoch nur im Folgenden den Weg, wie ich es unter Ubuntu Gutsy mit apt-get installiert habe:

Für Gutsy selbst gibt es kein fertiges Paket, aber das für Debian Etch und Ubuntu 6.10, kann man mit etwas Überredungskunst auch verwenden!

Ich pers. installiere gerne an der Konsole mit apt-get, um Abhängigkeiten zu erkennen und saubere Deinstallationen ohne das Halten der Installationsfiles zu ermöglichen. Dafür muss man apt aber sagen, wo die Files liegen:

# Im Verzeichnis mit den debs ausführen
dpkg-scanpackages ./ /dev/null | gzip > Packages.gz

Und in /etc/apt/sources-list angeben:

# Lokale Pakete
deb file:/[PFAD AUFS VERZEICHNIS] ./

Nun noch per “sudo apt-get update” aktualisieren bzw. einlesen und danach kann man an der Konsole mit etwas Glück die Anwendung wie gewohnt installieren. (Ich hatte nicht das Glück …)

sudo apt-get install zattoo

# apt meckerte (fehlende Abhängigkeiten)
sudo apt-get -f install

Bestätigen und installieren. Jetzt findet sich das Programm unter Anwendungen und kann bereits verwendet werden.

Viel Spaß beim Gucken. ;)

Was für ein Blogger bist Du? Um das herauszufinden braucht man nur 7 einfache Fragen beantworten …

What Kind of Blogger Are You?


Ob das Ergebnis aber wirklich aussagekräftig ist, lasse ich mal lieber dahingestellt. ;)

Gesehen bei Vienna22

iKA's Blog in websitesasgraphs

Eben im Beitrag Website als Grafik darstellen auf GreenSmilies das Angebot websitesasgraphs wiederentdeckt und gleich mal auf meine Blogadresse losgelassen.

Ich finde, das Ergebnis sieht richtig hübsch aus. :)

Die Grafik stellt über ein Applet, die verwendeten HTML-Tags eines Weblinks dar. Dabei sollen die Farben natürlich auch eine Bedeutung haben. Z.B. die orangen Punkte sind Umbrüche und Zitate, die grünen sind div-Elemente und die magenta Punkte sind Bilder …

Bereits gestern titelte heise: Ärger um neue Flickr-Filter. Flickr, der allseits bisher recht beliebte Web 2.0 Fotodienst, hat aufgrund der Eröffnung von internationalen Filialen in einigen Ländern Filter aktiviert und zeigt u.a. Bilder in der Suche nun nicht mehr an, wenn ein User aus z.B. Deutschland die Seiten durchsucht und die Bilder als “mittel” oder “restricted” eingestuft wurden oder es wird gar dieses nette Bildchen, bei Verlinkung z.B. im Blog angezeigt:

Flickr - das darfst Du nicht sehen!


Wenn auch sicherlich aus rechtlichen Gründen irgendwie nachvollziehbar, so ist es eine dumme Aktion, da die User ausgesperrt werden. Das Resultat, bereits jetzt haben diverse Leute ihre Accounts bei Flickr oder gar bei Yahoo! beendet und sind auf der Suche nach Alternativen …

Da bin ich doch recht froh, dass ich hier für WordPress das Plugin von Thomas Boley nutze. ;)

Ein spassiges Onlineangebot entdeckt: Geogen bietet einem Verbreitungskarten für Familiennamen in Deutschland und auch für Österreich.

Man kann über die Startseite nach seinem Nachnamen suchen und sich die Verbreitung nach Regionen anzeigen lassen. Bei mir sieht das dann z.B. so aus:

Verbreitungskarte Geogen


O.K., alle sind leider nicht erfasst, da zur Ermittlung die vorhandenen Telefonbucheinträge verwendet werden und Leute, wie meiner einer, die keinen Eintrag haben machen lassen, sind natürlich nicht dabei. Aber trotzdem bietet das Onlineangebot eine recht gute Übersicht. In meinem Fall kann man z.B. trotz des Seltenheit des Namens gut meine Wurzeln in der Nähe von Wittmund erkennen. ;)

Microsoft hatte laut Golem.de auf einer Hausmesse, den Flash-Konkurrenten Silverlight vorgestellt:

Silverlight soll in verschiedenen Browsern auf unterschiedlichen Plattformen laufen und die Basis für die Verbreitung von Inhalten der nächsten Generation sowie “Rich Interactive Applications” (RIAs) darstellen. Damit ist Silverlight ein Konkurrent für Adobes Flash.

Ich hoffe mal es ergeht Silverlight besser als ActiveX, dem “Gegenstück” zu JavaScript, das von vielen aus diversen Gründen gemieden wird. Denn dadurch, dass die Verbreitung von Flash bereits flächendeckend ist, der Nutzen von Flash des öfteren in Frage gestellt wird und Silverlight auch noch obendrein auf Microsofts .NET Framework basiert, ist zumindest bei mir der Drang sich mit dieser Möglichkeit überhaupt erst zu befassen, schon mal etwas beschnitten. Naja, man wird sehen, in wie weit sich Silverlight durchsetzen wird. Denn den Vorteil, dass es bei neuen PCs irgendwann bereits vorinstalliert ist, den kann man MS ja nicht absprechen …

PS. wer möchte, der kann sich bereits Silverlight 1.1 Alpha als Vorabversion für Entwickler bei Microsoft downloaden.

Das Feng-GUI meines Blogs (Achtung, 952x635!)

Nein, kein Schreibfehler! Feng-GUI soll eine Art Feng Shui für das Userinterface bzw. hier für Webseiten sein und dem Webmaster dazu dienen, festzustellen, wo die meisten Blicke hingehen und wie die Seite aufgenommen wird.

The ViewFinder Heatmap service, is an artificial intelligence service which simulates human visual attention and creates an attention heatmap.

Wie weit da jetzt überhaupt etwas dran ist, lass ich mal so dahingestellt, da ich u.a. nicht unbedingt ein Anhänger der Lehre vom Feng Shui bin, bzw. mich mit der Thematik mangels Interesse nicht weiter befasst habe. Aber die Idee finde ich trotzdem ganz witzig und da es nichts kostet, kann man es ja ruhig mal probieren. :)

Wieder mal eine witzige Idee auf Google Karten gefunden, den Geo Tag Generator.

Man kann nach seiner Adresse suchen und die dabei erstellten Koordinaten dann als Meta-Tags in den Header seiner Webseite kopieren, die dann von einigen Geo-Datenbanken ausgelesen werden können. Zurzeit werden, obwohl einem bereits viele Suchmaschinen regionale Anbieter nennen können, die Daten wohl leider noch nicht ausgewertet, aber so ist man dann schon drauf vorbereitet. ;)

Wenn man dann noch den Leuten sagen will, hey, ich bin Geo Tagged, dann kann man das z.B. mit diesen Buttons incl. Link machen:

geotag.png oder geotag2.png

Ich denke, ich werde das die Tage auch mal in den Blog einbauen. :)