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Archiv

Kategorie: Developer

Bereits heute, 5 Tage vor dem Release, habe ich dann dann doch Ubuntu 8.10, Intrepid Ibex, statt Sidux installiert.

Soll heißen, eigentlich wollte ich ja statt eines Upgrade auf ein System mit Rolling Release umsteigen, um zukünftig einem Komplettupgrade aus dem Weg zu gehen. Aber leider ist mir Sidux für ein Desktop-System zur Zeit nicht gerade wirklich aktuell genug bzw. hinkt arg hinterher …

Das Upgrade per Update Manager war ein absolutes Kinderspiel. Man merkt, dass der Schritt von 8.04 auf 8.10 mehr ein kosmetischer ist. Wirklich große Veränderungen sind daher auch nicht zu bemerken. Sicher sind da der aktuelle Kernel 2.6.27, Gnome 2.24, X.org 7.4 und Gimp 2.6 etc., aber das hätte man mit etwas Handarbeit auch so hinbekommen. Vermissen tue ich jedoch das neue OpenOffice. Es ist im Release Candidate leider immer noch die Version 2.4 enthalten, obwohl das 3′er seit zwei Wochen zu bekommen ist.

App. neuer Kernel: Eigentlich sollte meine HVR-900 vom Kernel inkl. Firmware schon seit 2.6.26 unterstütz werden, aber dem ist wohl irgendwie nicht so!?! Zumindest sieht es so aus, als wenn dem Stick noch die Firmware fehlt (dmesg meldet “Error: firmware xc3028-v27.fw not found”). Denke da muss ich wohl zumindest selbige nochmal von Hand einpflegen. :(

Da mein Archiv in der Seitenleiste mir nun nach fast 4 Jahren etwas zu lang geworden ist, hatte ich mich mal auf die Suche nach einer einfachen Alternative gemacht. Das Standard-Widget für das Blog-Archiv kann zwar auch ein DropDown Feld verwenden, aber das gefiel mir rein optisch einfach nicht.

So bin ich dann heute über das Flexo Archives Widget von Heath Harrelson gestolpert, das so simpel, wie gut ist.

Es handelt sich eigentlich “nur” um ein JavaScript, dass die Monate unter den Jahreszahlen zusammen fasst und diese erst durch einen Klick auf selbige Preis gibt. Ergo zurzeit nur noch vier Zeilen ohne DropDown und es passt optisch zu den restlichen Links in der Sidebar ohne Funktionsverlust. Und wenn dann mal jemand vorbei schaut, der JS z.B. wie meiner einer per NoScript deaktiviert hat, dann bekommt er die ausgeklappte Sicht zzgl. der Jahreszahl angezeigt. :)

PS. Das Widget kommt leider ohne Sprachdatei, aber ist schnell eingedeutscht. Wer es wie ich machen möchte: In Version 1.0.12 sieht Zeile 70 von “flexo.js” jetzt so aus

yearLinks[i].title += ' (zum Ausklappen klicken)';

und Zeile 74 von “flexo_archives_widget.php” wie folgt.

$year_start .= 'id="flexo-%s" title="Archiv aus %s">';

Damit bekommt zumindest der Besucher alles in “deutsch” angezeigt.

Nachdem mein V-Server ja neu mit Ubuntu versehen wurde, lief heute nichts mehr. Schuld war mal wieder Plesk. (Ja, ich weiß, das geht auch alles ohne, aber ich bin von Natur aus faul.)

Es wurde alle paar Minuten ein Backup neu gestartet und keines davon abgeschlossen. Da mir die Sache langsam auf den Keks ging, bin ich dem Ganzen mal auf den Grund gegangen. Des Übels Wurzel war in den Rechten zu finden. Aus irgendeinem Grund, war das Verzeichnis “/var/lib/psa/dumps/tmp” nicht der Gruppe und dem Benutzer “psaadm” zugeordnet. Ist also wohl irgendwas bei der Neuinstallation nicht ganz einwandfrei gelaufen …

Ergo, wer mit Plesk das Problem hat, dass der “agent_runner” zu oft gestartet, z.B. per htop zu erkennen:

/usr/bin/python2.4 /opt/psa/admin/sbin/agent_runner /var/lib/psa/dumps/tmp/...

… und kein Backup erfolgreich erzeugt wird, der versuche doch mal die Rechte mit

chown psaadm:psaadm /var/lib/psa/dumps/tmp

zu berichtigen. Zumindest mir hat es wohl geholfen, denn jetzt macht Plesk wieder brav seine Backups. :)

Wenn auch nicht ganz freiwillig, sondern wohl aufgrund eines Fehlers im Neuinstallationsskript von 1blu (zumindest kann ich mir das Geschehene nicht anders erklären), wurde mir heute im Laufe des Tages mein V-Server ungefragt neu aufgesetzt. Wie das Leben so spielt, ist es so, dass mein letztes Backup bereits etwa 3 Tage alt war, weshalb mir leider ein bis zwei Kommentare (sorry, wer mag darf aber gerne nachtragen) verloren gegangen sind. :cry:

Aber egal wie, so wurde ich endlich gezwungen, das völlig veraltete 10′er SuSE durch das von mir bei Tests vor einigen Wochen vorgegebene Ubuntu 6.06 LTS zu ersetzen. Sicher ist das Dapper Drake nicht so hyperaktuell, aber erstens muss es das als Server auch nicht und zweitens wird es dank LTS noch einige Zeit Sicherheitsupdates geben und drittens könnte ich jetzt auch jederzeit auf Hardy Heron per Apt aktualisieren. Ein Feature das man bei SuSE IMHO bis heute noch vermisst. ;)

Auf jeden Fall aber habe ich eben mal ein neues Backup angeworfen, falls 1blu nochmal solche Schoten bringt …

PS. für alle die ebenfalls bei 1blu noch auf Ubuntu umsteigen wollen und Plesk nutzen möchten. Nehmt bloß nicht das Update vom Plesk für das Upgrade von 8.1.1 auf 8.6, das hatte sich hier total weggehängt. Viel einfacher geht es nach dem Anlegen einer Sources.list für Apt, wenn man das Upgrade an der Konsole (aus /opt/psa/bin mit ./autoinstaller) ausführt.

Google will uns das Web erklären oder wie Golem.de heute titelte: Google dokumentiert das Web

Google Doctype soll wie Wikipedia funktionieren und Wissen von Web-Entwicklern für andere bereit stellen. Es sind zur Zeit zwar noch nicht viele Artikel online und die Aktion läuft noch als Beta, aber die Idee finde ich gut! Wenn das noch etwas weiter ausgebaut wird, erhält man in Zukunft ein umfassendes Angebot und braucht nicht mehr als eine Seite ansurfen, wenn man mal wieder auf der Suche nach einer Lösung ist. :)

Etwas schade finde ich, dass es wohl erst mal nur englisch bleiben soll. O.K. als Web-Entickler sollte man das zwar können bzw. verstehen, aber schaden kann es IMHO auch nicht, wenn es auch in anderen Sprachen zur Verfügung gestellt werden würde.

PS. sicherlich denken jetzt wieder einige, Google ist eine böse Datenkrake, mit Vorsicht zu behandeln und sammelt so schon wieder Wissen, um somit erneut bzw. noch gezielter die User an sich zu binden. Dem sei aber auch gesagt, die anderen (Yahoo, Microsoft etc.) haben selber Schuld, denn Google war halt mal wieder nur schneller …

Überall und sofort die eigenen, konfigurierten Anwendungen für den täglichen Gebrauch griffbereit zu haben, ist eine tolle Sache. Bisher hatte ich das Problem so gelöst, dass ich immer ein Puppy Linux mit den bevorzugten Anwendungen auf einem Medium bei mir führte. Hat aber den gravierenden Nachteil, dass man einen PC finden muss, der das Booten von einem solchen Medium erlaubt und man dann fast immer erst noch die ggf. gegebenen Internetverbindungen konfigurieren oder sich mit nicht unterstützter Hardware herumschlagen muss. Also auf Dauer ehr unpraktikabel. :(

PortableApps.com

Auf der Suche nach einer Alternative, die möglichst fast überall ohne Umstände nutzbar ist, bin ich nun zumindest erstmal wieder bei Windows gelandet, da man dieses Betriebssystem ja fast immer und überall antrifft und ich eine Lösung suchte, die bereits bestehende Verbindungsmöglichkeiten nutzen kann. Die Wahl fiel hier daher auf PortableApps.com, eine feine, wenn vielleicht auch nicht mehr ganz so neue Lösung.

Ich habe nun OpenOffice.org, von Mozilla den Thunderbird, welchen ich mit IMAP nutze, den Firefox und den Sunbird, meinen geliebten Pidgin-Client und neben einigen kleineren Tools auch noch Gimp jetzt immer dabei und brauche den Stick nur noch am nächsten USB-Port eines Windowsrechners einstöpseln, um meine Anwendungen wie gewohnt zu verwenden. :)

Natürlich gibt es noch lange nicht alle wünschenswerten Portable-Versionen für diese Lösung, da u.a. nur Open Source Anwendungen angeboten werden. Aber was es sonst noch z.B. an U3-Software etc. gibt, dass lässt sich IMHO fast immer ebenfalls irgendwie ins Menü integrieren, wie hier z.B. der Total Commander, wenn die Anwendung ins Verzeichnis “PortableApps” installiert wird.

PS. PortableApps.com funktioniert auch wunderbar mit einem iPod, der als Wechselmedium konfiguriert ist oder anderen Geräten, die sich wie ein USB-Speichermedium (Speicherkarten etc.) verhalten. ;)

Wer die PortableApps.com mal ausprobieren möchte, dem lege ich die Basisversion (Base Edition) nahe. Ich hatte erst die Suite installiert und musste dann feststellen, dass fast alle Softwarepakete etwas älter als die einzeln angebotenen waren. Die Installation selbst ist zum Großteil schon fast zu einfach. Einfach das entsprechende File downloaden, ausführen und den Anweisungen folgen. Das Menü starten und loslegen. :)

BTW. Auf den Schutz der privaten Daten sollte man aber dann schon noch etwas mehr als üblich achten! Der Stick ist leider (habe noch keine funktionierende Lösung gefunden) unverschlüsselt, weshalb man Passwörter etc. nur im Kopf oder zumindest z.B. mit KeePass verschlüsselt ablegen sollte und auch z.B. GnuPG Keys etc. gehören da besser nicht drauf. ;)

So, gestern kam wohl nochmal abschließend 4.4.8 vom PHP4 raus, aber das war es dann wohl, wenn nicht gar noch ein gravierender Fehler gefunden wird.

PHP4 gehört ja schon länger zum alten Eisen, auch wenn die 4′er Version bei vielen Providern immer noch per default gewählt bzw. angeboten wird, so ist nur noch ein “Historical Stable” und man sollte langsam aber sicher zum “Current Stable” übergehen.

Ich werde mich hier wohl daher die Tage auch vom alten PHP4 verabschieden …

Jeder der seine Webseiten bereits etwas länger führt, kennt das Problem, dass einige Links ggf. nicht mehr erreichbar sind, es aber so gut wie nicht auffällt. Ich habe mir daher hier lokal mal webcheck (ehemals linbot) installiert. Dieses kleine Tool klappert jeden Link ab und stellt das Ergebnis gut und übersichtlich in Form einer Webseite dar.

Ubuntu: Die Installation ist ein Kinderspiel, da webcheck in Quellen enthalten ist. Einfach an der Konsole ein “sudo apt-get install webcheck” und es wird alles benötigte installiert.

Der Aufruf von webcheck erfolgt an der Konsole und es dauert je nach Anzahl der Links (hier im Blog sind das inkl. der internen eine extrem große Menge) auch mal etwas länger! Am einfachsten ist es, sich, ein Verzeichnis zu erstellen, aus dem webcheck heraus aufgerufen wird, da alle erstellten Dateien, sofern nichts weiter angegeben wird, dort landen, wo das Programm aufgerufen wurde. Ich handhabe pers. es hier so, dass ich mir für jeden Check ein Unterverzeichnis in “public_html/webcheck” erstelle und kann dann die Seiten bequem auf meinem lokalen Server ansurfen. ;)

webcheck http://DOMAIN

Man kann währenddessen gut zusehen, was das Tool gerade macht …

Firestats: Um die Datenbank nicht unnötig zu füllen, sollte man webcheck in die Botliste übernehmen.

Das Ergebnis ist dann nach Beendigung durch den Aufruf der vom webcheck erstellten “index.html” zu betrachten und man kann sich ans Fixen der erkannten Probleme machen.

Da ich pers. nur validen Source in diesem Blog haben möchte, war ich bisher immer den Umweg gegangen, Filme von YouTube nur mit einem Screenshot zu verlinken, anstatt sie direkt im Blog anzuzeigen. Das funktioniert natürlich einwandfrei, hat aber den dummer Weise den Nachteil, dass ich die Besucher somit von meinem Blog weggeschickt hatte. Also war ein Weg gefragt, wie man Flashvideos valide in WordPress ohne Plugin einbindet.

An sich stört nur der embed Tag, der leider immer noch von Seiten wie YouTube usw. als Codeschnipsel zum Einfügen angeboten wird und der in XHTML nicht erlaubt ist. Ergo muss der weg und das sähe dann hier z.B. so aus:

(ID_YOUTUBE durch die ID von YouTube ersetzen!)

<object
type="application/x-shockwave-flash"
width="425"
height="350"
data="http://www.youtube.com/v/ID_YOUTUBE">
<param
name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ID_YOUTUBE">
</object>

Eigentlich sollte das schon reichen und zumindest der aktuelle 7′er iE und 2′er Firefox mit Flashplayer können den jetzt auch wie gewünscht und valide anzeigen. Aber einige Ausnahmen gibt es leider immer und sei es auch nur, dass der User kein Flash installiert hat. Also ist noch eine Alternative gefragt, die z.B. aus einem Textlink oder/und Bild bestehen kann:

<object
type="application/x-shockwave-flash"
width="425"
height="350"
data="http://www.youtube.com/v/ID_YOUTUBE">
<param
name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ID_YOUTUBE">
<!-- Alternative -->
</object>

Voila, alle bekommen was zu sehen und der Source ist valide. :)

Wer es sich beim Einstellen von Beiträgen einfach machen möchte, der kann sich z.B. ein Muster mit dem Codeschnipsel in seinem Blog abspeichern, dann geht es mit dem Einfügen von Flashvideos auch ohne Plugins ganz fix.

WordPress: Achtung, wenn ihr den WYSIWYG-Editor verwendet, der bastelte hier gerne mal was dazu, das dort nichts zu suchen hatte!

Es ist zwar dank Firestats u.a. hier im Blog in der Seitenleiste seit ein paar Tagen schön zu sehen, dass er relativ gut besucht wird und das freut mich natürlich auch! Aber was bringt es einem Blog, wenn ca. 30% der Besucher davon über Googles Bildersuche eintrudeln und die meisten davon direkt wieder verschwinden ohne irgendwo auch nur ein einziges mal zu klicken?

Richtig, außer jede menge Traffic und etwas Augenwischerei in Bezug auf die Besucherzahlen, nichts!

Ich habe daher eine kleine, einfache robots.txt erstellt, die nettere Bots davon abhalten soll, die Bilder zu verwenden:

# iKA's robots.txt

User-agent: *
Disallow: /*.gif$
Disallow: /*.jpg$
Disallow: /*.png$
Disallow: /*.pdf$
Disallow: /*.doc$

User-Agent: Googlebot-Image
Disallow: /

Zumindest Google soll diese Wegweiser ja tatsächlich beachten und somit sollte da auch nach ein paar Tagen der Traffic etwas nachlassen … die restlichen Unbelehrbaren kann man dann ggf. immer noch komplett aussperren. ;)