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Archiv

Kategorie: DVD

Seit der Installation vom Ubuntu 9.04 – Jaunty Jackalope ärgerte mich Griffith damit, dass es sich mit Umlauten schwer tut, wenn die Daten auf einem MySQL-Server in utf8 formatiert abgelegt werden. Das Ganze ging so weit, dass die abgespeicherten Texte kaputte Umlaute hatten und nach dem Ändern des Eintrags der betroffene Text gleich ganz gelöscht wurde …

Griffith 0.9.10 in Jaunty

Nach etwas Basteln habe ich jetzt jedoch eine funktionierende Lösung in der Version 0.9.10 gefunden, die in Ubuntu eigentlich erst ab Karmic zu bekommen ist. Einziger Haken, man benötigt das Paket python-support ≥ 0.9.0. Ergo muss dieses auch noch in der aktuelleren Version aufgespielt werden. Die Pakete sind hier zu bekommen:

http://packages.ubuntu.com/karmic/all/grifftith/download
http://packages.ubuntu.com/karmic/all/python-support/download

Beide können ohne Abhängigkeitsprobleme z.B. direkt mit GDebi installiert werden und danach funktioniert Griffith auch wieder einwandfrei mit MySQL und man hat obendrein auch noch ein paar kleine, neue Features. :-)

I Am Legend

Jun 11
I Am Legend

Beim letzten Einkaufsbummel hatte ich ja mal wieder zugeschlagen und einige DVDs mitgenommen. Eine davon war I Am Legend.

Vorweg kurz zur Story: Wissenschaftler entwickeln einen Virus der u.a. Krebs heilen kann. Doch das Wundermittel bzw. der Virus bringt nicht das ersehnte Wohl, sondern löst eine Epidemie aus und verwandelt die Menschen, sofern sie nicht dran sterben, in lichtscheue, von niederen Instinkten gesteuerte Zombies. Robert Neville (Will Smith), der als Wissenschaftler für das Militär tätig war, ist allein, lebt noch in New York und ist gegen das Virus immun. Er versucht noch Überlebende zu finden, forscht in seinem Kellerlabor nach einem Antivirus, ist mit seinem Hund tagsüber im verlassenen New York unterwegs und verkriecht sich des Nachts in seinem verbarrikadierten Haus.

I Am Legend ist nicht die erste Verfilmung des Romans von Richard Matheson, sondern bereits die vierte! Die bekannteste, zweite, dürfte wohl Der Omega-Mann mit Charlton Heston in der Hauptrolle sein. Und leider ist dieser Film auch mal wieder ein Beweis dafür, dass eine Neuverfilmung kein Garant für Qualität ist. Nicht das Will Smith nicht wieder klasse spielt und dass die Story nicht das Potential für einen spannenden Film hat, aber u.a. durch die übertrieben, extrem künstlich wirkenden CGI-Animationen der Infizierten, die nur hektisch durch die Gegend hüpfen und bis auf einen, als recht dumm eingestuft werden können, vergeht einem etwas der Spaß. Hinzu kommt, dass zwar die ersten 45 Minuten recht gut waren und man danach den Eindruck gewinnt, dass krampfhaft versucht wurde noch eine Story in der zweiten Filmhälfte unterzubringen.

Mein Fazit: Der Film ist nicht wirklich schlecht und ich habe es auch nicht bereut ihn gekauft zu haben, aber ein Meisterwerk der Filmgeschichte ist es leider auch nicht. Es reicht für etwas Popcornkino und als längere Werbesendung z.B. für Apple oder den neuen Ford Mustang lässt er sich auch gut verkaufen. :mrgreen:

Dragon Wars

Heute mal etwas Bummeln gewesen und einige DVDs mit nach hause gebracht. Darunter auch Dragon Wars, die heute Abend als erste im Player landete.

Der Film handelt von einer koreanischen Legende um gute und böse Schlangen und dem Aufstieg selbiger als Drache in den Himmel. Es wird in einem Rückblick am Anfang des Films die Legende erzählt, um dann 500 Jahre später mit den Reinkarnationen der Personen in irgendeiner Stadt in den USA weiter geführt zu werden …

Um schnell zum Punkt zu kommen, leider waren nur sehr wenige Minuten wert betrachtet zu werden!

Die Handlung war langweilig erzählt, die Schauspieler boten teilweise eine extrem grottige Darstellung und nur drei stärker animierte Abschnitte (der Rückblick am Anfang des Films, das Kräftemessen zwischen der Army und der Armee der bösen Schlange, sowie dem Endkampf zwischen der guten und der bösen Schlange) hielten mich davon ab, die DVD aus dem Player in die Ablage zu werfen oder besser gleich ganz zu entsorgen. Was aber auch daran liegen mag, dass man ja nicht jeden Tag fette Dinos mit Raketenwerfern auf dem Rücken, die sich mit Panzern anlegen oder kleinere Flugdrachen, die mal eben einen Kampfhubschrauber anknabbern, zu sehen bekommt. ;)

Mein Fazit daher: Wen selbst Filme wie z.B. Dungeons & Dragons wirklich begeistern konnten und wer nach dem Motto geht, “Hauptsache Drachen”, der kann sich diesen Film mal ansehen, wer jedoch gute Unterhaltung sucht, der gucke lieber woanders.

Griffith

Mai 19
Griffith

Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder versucht eine Aufstellung meiner DVD-Sammlung zu erstellen. Ich habe Anfangs eine Tabellenkalkulation verwendet, dann später ein eigenes, kleines Webinterface gestrickt, dass ich lokal verwendete und nun alles überworfen, da ich über Griffith gestolpert bin.

Das Leben hätte so einfach sein können! Griffith ist eine Verwaltung für genau diesen, einen Zweck. Man braucht aber kaum noch Daten eingeben, da Griffith die Titel mit diversen Datenbanken im Web abgleichen kann und dabei auch gleich noch viele Zusatzinformationen einsammelt, die ich aus Faulheit nie zu Fuß eingepflegt hätte.

Griffith verwendet per default eine SQL-Lite Datenbank zum Ablegen der Daten, kann aber auch mit PostgreSQL, Microsoft SQL und natürlich MySQL, welches ich hier z.B. auch verwendet habe, da ich es eh für mehrere Sachen in Verwendung habe. Bisher ist es super schnell (sind ja aber auch erst etwa 90 DVDs eingetragen …) und absolut komfortabel.

Als besonderes Gimmick hat Griffith noch umfangreiche Import- und Exportmöglichkeiten und eine einfache, aber nette Verleihverwaltung, die sofern ein SMTP-Server konfiguriert bzw. angegeben wurde, auch eine Erinnerung per Mail verschicken kann. :mrgreen:

PS. Griffith ist in den Quellen von vielen Linux-Distributionen bereits enthalten, auch für Windows und MacOS X zu bekommen.

Denis hat in seinem Blog zu einer Blog-Parade zum Thema DVD-Extase aufgerufen. Er outet sich damit ein DVD-Junkie zu sein und gibt auch gleich seine drei Lieblings-DVDs an. Da ich ja, wie meinen Lesern bekannt ist, auch einige DVDs mein Eigen nenne und da natürlich auch eine Menge bei sind, die ich immer wieder gerne gucke, mach ich da doch glatt mal mit. ;)

Hier also der Beitrag mit drei meiner Favoriten, die jedoch nicht unbedingt meine Lieblings-DVDs sind, mir aber dafür besonders empfehlenswert erscheinen:

2009: Lost Memories

2009

Koreanischer SciFi-Action-Film der IMHO Maßstäbe gesetzt hat. Die Handlung spielt im Jahr 2009 und die Geschichte hat einen etwas anderen Verlauf genommen, als wie wir ihn kennen. Korea wird von der Supermacht Japan, die den zweiten Weltkrieg gewonnen hatte, kontrolliert und einige koreanische Widerstandskämpfer machen den japanischen Behörden das Leben schwer. Sakamoto, ein Top-Agent mit koreanischer Herkunft, wird nun auf diese angesetzt und gerät dabei auch aufgrund seiner Herkunft zwischen die Fronten. Erstklassige Action, gute Ideen und immer wieder sehenswert. (FSK16, Widescreen, 136 Minuten)

Casshern

Casshern

Zu Casshern hatte ich bereits vor einiger Zeit einen Beitrag hier im Blog veröffentlicht. Es handelt sich um eine Verfilmung der Animeserie Shinzô ningen Kyashân, die aufrund der Bildgewaltigkeit, ihres Gleiches sucht. Der Film ist komplett vor einem Greenscreen entstanden und es wurde ein klasse anzusehender Retrolook verwendet, der einen tief in die Geschichte um Tetsuya bzw. später Casshern eintauchen lässt. Für nicht-Asia-Fans mag er etwas langatmig und theatralisch rüber kommen, aber wer was für das Auge sucht, der wird verwöhnt und bekommt eine pure Reizüberflutung geboten. (FSK16, 16:9, 142 Minuten)

Ghost Dog – Der Weg des Samurai

Ghostdog

Forest Whitaker spielt Ghost Dog, einen Auftragskiller, der für die Mafia arbeitet und dabei den Prinzipien eines “modernen” Samurais treu bleibt. Im Film wird daher auch oft und gerne aus dem Hagakure, dem Ehrenkodex der Samurai, zitiert. Der Film lebt von der Idee und kommt u.a. durch einen recht ungewöhnlichen, aber guten Soundtrack aus qualitativ hochwertigem HipHop (nein, nicht das, was in den Hitparaden rauf und runter gedudelt wird) recht ungewöhnlich daher. (FSK16, 16:9, 111 Minuten)

Ghost Rider

Sep 16
Ghost Rider

Lange habe ich gewartet, bis ich mir diesen Film dann nun endlich, u.a. da es sich ja mal wieder um eine Comicverfilmung von Marvel handelt, als Extended Version gekauft und angesehen habe:

Johnny Blaze unterschreibt dem Teufel, Mephistopheles, (Peter Fonda) als Jugendlicher einen Vertrag, um seinem an Krebs erkrankten Vater das Leben zu retten, in dem er seine Seele im Tausch dafür gibt. Wie es nicht anders kommen konnte, trickst ihn der Teufel aus und Johnny verlässt sein Mädchen und die Gegend.

Jahre später ist Johnny ein gut bezahlter Motorradstuntman mit einer eigenen Show, bis dann der Teufel eines Tages die Einlösung des Vertrags fordert und ihn zwingt als Ghost Rider den Sohn des Teufels, Blackheart, wieder in die Hölle zu schicken, da dieser eine neue, eigene Hölle in San Verganza errichten will. Als “Kopfgeldjäger” des Teufels, Ghost Rider, fährt Johnny nun des Nachts auf seinem Höllenmotorrad durch die Gegend und macht dabei Jagd auf Blackheart und Konsorten, um nach Vertragserfüllung seine Seele zurück zu bekommen.

Schon klar, dass er am Ende des Films als Sieger aus diesem Gefecht hervorgeht und dass er danach der Ghost Rider bleibt, um sich so an dem Teufel zu rächen …

Der Film hat mir leider definitiv nicht genug geboten, um einer meiner Lieblingsfilme zu werden. Es sind teilweise zwar gute Ideen umgesetzt worden und auch Eva Mendes als seine alte Jugendliebe sieht, wie schon in so manch anderem Film, wieder recht ansprechend aus. Aber wirkliche Spannung kommt nicht auf und auch sonst hält er leider nicht das, was ich erwartet hatte. Immerhin reichte er noch, um einen gemütlichen Abend vor der Glotze zu haben und ja, auch wenn er nicht ganz so wie erwartet war, so habe ich mein Geld schon für schlechtere Filme ausgegeben. ;)

300

Aug 25
300

Nicht das es eine absolut neue Idee war, dieses Thema zu verfilmen. Es wurde ja bereits 1962 unter dem Titel The 300 Spartans in Anlehnung an die Chroniken von Herodot verfilmt. Nur dieser Film hat hauptsächlich das Comic von Frank Miller zur Vorlage, dem wir u. a. auch die Comic-Helden Daredevil und Elektra zu verdanken haben und dessen Farben und Darstellungstechniken auch im Film recht gut übernommen wurden. :)

Dank der Backplot-Technik, wie sie auch z.B. in Sin City bereits Verwendung fand, wurde der Film 300 in extrem stimmungsvollen Bildern serviert. Er erzählt aus der Sicht des Kriegers Dilios (David Wenham) die Geschichte des Königs Leonidas (Gerard Butler) von Sparta, wie er mit nur 300 Spartiaten gegen die Wahrsagung des Orakels und einigen Stimmen im Rat auszog, das riesige Herr der Perser aufzuhalten. Während zu hause in Sparta seine mehr oder weniger bekleidete Frau, Königin Gorgo (Lena Headey), versucht den Rat zu bewegen, ihm ein Heer zur Unterstützung hinterher zu senden. Natürlich gelingt es ihr nicht und Leonidas steht alleine mit 300 Spartiaten dem gigantischen Heer vom Gottkönig Xerxes gegenüber und prügelt sich am Thermopylen-Pass heroisch und überzeichnet bis zum ruhmreichen Untergang recht eindrucksvoll durch die Massen.

Der Film stellt wohl keinen Meilenstein der Filmgeschichte dar und auch die schauspielerische Leistung ist nur durchschnittlich, aber dafür glänzt er durch eine absolut geniale Bildführung und ungewöhnliche Farben, diverse neue und einige kopierte Ideen. Die Kampfszenen sind dabei absolut mitreißend und spannend inszeniert und die Bildgewalt ist einfach umwerfend. Ich habe mich schon fast schwarz geärgert, dass ich diesen Film nicht doch auf der großen Kinoleinwand gesehen habe und dabei möchte ich noch erwähnen, dass mein Fernseher mit 84cm Diagonale nicht gerade klein ist. ;)

Mein Fazit: Wer gerne Sandalen- und Actionfilme guckt, dem kann dieser Film mit seiner überraschenden Stilistik durchaus gefallen. Ich war zumindest positiv überrascht und angetan und freue mich ihn in meinem DVD-Regal stehen zu haben.

Casino Royale - 007

Ursprünglich wollte ich mir den neuen Bond, Casino Royale, ja nicht ansehen. Ich bin irgendwie zu sehr begeistert von den “Originalen”, den älteren James Bond Verfilmungen, mit z.B. Sean Connery und Roger Moore. Aber da Morph so nett war, mir seine DVD einmal auszuleihen, habe ich es dann doch getan.

Zum Eingewöhnen gibt es gleich nach zwei Auftragsmorden für den Secret Service und nach Erhalt des 00-Status zum Start eine rasante, teilweise etwas arg übertriebene, aber keineswegs schlechte Verfolgungsjagd von einem Markt, über eine Baustelle, bis in eine Botschaft, die dieses im Abschluss nur knapp übersteht. PS. Bei selbiger und auch im ganzen Film fängt sich dieser James Bond (Daniel Craig) doch tatsächlich ein paar derbe Schrammen ein.

Aber weiter! James Bond soll in seinem ersten Auftrag herausbekommen, wer den internationalen Terrorismus finanziell unterstützt und er geht dabei nicht gerade zimperlich vor. Bei einigen Szenen habe ich mich dann sogar etwas gewundert, dass der Film noch eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten hat. Ich tippe fast, dass wenn die hübsche Vesper Lynd (Eva Green), die Bond zur Seite gestellt wird, etwas mehr Haut gezeigt hätte, dann wäre es wohl nicht bei der 12 geblieben. ;)

Meine ursprünglichen Vorbehalte habe ich zwar noch immer, es ist definitiv kein Bond! Zumindest nicht, wie ich ihn aufgrund der bisherigen Verfilmungen erwartet hätte. Trotzdem ist Casino Royale ein verdammt guter Actionfilm geworden, den ich besser doch im Kino hätte ansehen sollen!

Abschließenden Randbemerkung: Es ist wider einiger Meinungen eine “Neuverfilmung”! Das Original ist von 1967 mit Peter Sellers, David Niven und Ursula Andress als Vesper Lynd, die man aber besser nicht mit diesem James Bond vergleichen sollte …

Saikano

Meiner einer hatte sich mal wieder einen neuen Film auf DVD gegönnt. Saikano, eine Mangaverfilmung, in der es, wie auch im Manga, um ein junges Liebespaar an einer Schule in Japan geht.

Als eines Tages während einer Shoppingtour Kampfbomber über der Stadt erscheinen und Bomben abwerfen, muss Shuji (Shunsuke Kubozuka) erkennen, dass seine Freundin Chise (Aki Maeda), die dabei ihn und die Stadt rettet, eine Waffe bzw. ein Cyborg des Militärs ist. Fortan steht ihre Liebe durch diese “Zwischenfälle” und später auch das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel …

Soweit der Manga und der Film, aber sorry, ohne Streichhölzer zwischen den Augenliedern ist es fast nicht möglich, die 120 Minuten zu überstehen. Der Film hat zwar einige schöne Bilder und die Story ist von der Grundidee genial, aber ich habe selten etwas Langweiligeres gesehen! Ich war ja schon bei StarWars von dem Liebesgesäusel extrem angenervt, aber da gab es wenigstens ab und zu etwas Action. Hier dümpelt selbst diese untermalt von einer seichten Fahrstuhlmusik, die einem die Füße einschlafen lässt, vor sich hin. Im ganzen Film wird es nicht 5 Minuten spannend.

Mein Fazit: Wer mal nicht einschlafen kann, der greife zu dieser Schlaftablette.

Superman Returns

… oder er hätte mal lieber bleiben sollen, wo er war, denn diese Verfilmung ist wirklich nicht so toll geworden! Die ersten 50% von Superman Returns musste ich mich anstrengen nicht einzuschlafen (Yvonne hatte es nicht geschafft :mrgreen: ) und erst dann wurde der Film langsam erträglich.

Der Film erzählt die Geschichte ab dem Zeitpunkt, als Superman (Brandon Routh) nach einer 5 Jahre währenden Abwesenheit zurück auf die Erde kommt. Er war an den Ort gereist, an dem Astronomen seinen Heimatplaneten Krypton entdeckt hatten, um zu sehen, ob noch was übrig ist. Als er nun wieder zurück nach Metropolis kommt, nimmt er seinen alten Job als der tollpatschige Journalist Clark Kent beim Daily Planet wieder auf und trifft dort natürlich auf Lois Lane (Kate Bosworth), die inzwischen einen Sohn und einen Lebenspartner (James Marsden) hat und aufgrund des unangekündigten Verschwindens, nicht mehr so gut auf Superman zu sprechen ist.

Und da ist eines der IMHO schwerwiegendste Probleme dieses Films. Zwei Schauspieler, die aussehen, als wenn sie gerade von der Schule abgegangen sind, spielen zwei reife Erwachsene und verstricken sich in einer langweiligen, etwa eine Stunde den Zuschauer ermüdenden, Liebesgeschichte.

Parallel spinnt natürlich wieder mal Lex Luther (Kevin Spacey) Pläne, sein kriminelles Genie zu nutzen, um Superman zu übertrumpfen und dabei für sich das Beste herauszuholen. Hierzu möchte ich nur anmerken: Kevin Spacey ist für mich ein absolut genialer Schauspieler und er war der Hauptgrund, warum ich mir diese Verfilmung gekauft habe. Nur er alleine kann leider auch keinen schlechten Film retten. :(

Im Großen und ganzen ist es aber die übliche Superman Story. Ist ja wohl auch so gewollt! Das ist der klassische Superman, wie ihn die Fans lieben bzw. geliebt haben. Nur schade, dass der Film neben diversen anderen Problemen von der Handlung her, bereits nach dem zweiten Supermanfilm ansetzt und Teil 3 und 4 total ignoriert.

Mein Fazit: Die vier “alten” Supermanfilme mit Christopher Reeve sind zwar heute auch nicht mehr so der Bringer und außer Comicfans locken sie wohl kaum noch jemanden vor die Glotze, aber sie sind meiner Meinung nach mindestens gleichwertig, wenn nicht gar noch besser als dieser Film!