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Archive

Category: Kino
The Dark Knight

Nachdem ich Batman Begins leider nicht im Kino gesehen hatte, musste ich nun zumindest den zweiten Teil in selbigem genießen.

Richtig gelesen, ich spreche von genießen! Denn der Film, satte 152 Minuten (und wir hatten leider eine Pause), hat meine Erwartungen eindeutig übertroffen. Christian Bale als Batman ist IMHO eh unübertroffen, aber absolut beeindruckend fand ich den leider verstorbenen Heath Ledger als Joker. Es war einfach nur klasse anzusehen, wie krank er diesen Charakter gespielt hatte. Das Schmatzen beim Reden aufgrund der Narben in den Mundwinkeln und die Mimik sind einfach nur gelungen!
PS. ich war froh, nicht wieder Katie Holmes, die im ersten Teil meiner Meinung nach mehr als nur eine schwache Leistung gebracht hatte, als Rachel Dawes zu sehen. Maggie Gyllenhaal, wenn auch nicht ganz so nett anzusehen, hatte diesen Part zum Glück etwas besser übernommen …

Aber zum Filmerlebnis selbst. Die ersten 15-20 Minuten baut sich dieser bzw. die Story solide auf, um dann den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und die Spannung bis zum Ende zu halten. Man kommt nicht von los und ist immer wieder fasziniert, was sich der Joker als nächste Gemeinheit ausgedacht hat. Oder anders ausgedrückt, auf einer Skala von 1-10 verdient sich The Dark Knight mind. eine 9 und hat es bereits geschafft, zu einem meiner Lieblingsfilme zu werden. Wobei ich mich wahrlich nur schwer entscheiden kann, ob ich nun Batman Begins oder The Dark Knight höher einstufen soll. ;)

Fazit, geht ins Kino, lasst euch diesen Film nicht entgehen, selbst wenn ihr keine Comic-Fans seid, so wird er euch bestimmt überraschen.

Hancock

Jul 6
Hancock

Will Smith sein neuster Film, Hancock, ist in den Kinos und den haben wir uns dann gestern Abend gegeben.

Erwartet und bekommen habe ich entsprechend den Trailern einen Anti-Superhelden, der auf einer Parkbank seinen Rausch ausschläft, versoffen durch die Stadt fliegt, mehr oder weniger hilfreich, einigen Bösewichten das Handwerk legt und dabei eine Menge unnötigen Schaden anrichtet, bis er einem Marketing Experten, der von Jason Bateman gespielt wird, das Leben rettet und dieser ihm nun unbedingt helfen will, sein extrem schlechtes Image zu berichtigen.

Neben Will Smith (IMHO nicht unbedingt die perfekte Besetzung für diese Rolle, aber dazu gleich mehr), der wie immer gut spielt, hat mir Charlize Theron als Ehefrau des Marketing Experten sehr gut gefallen. Sie schafft es ein ähnlich hohes Level zu halten wie Will Smith und geht nicht, wie z.B. Jason Bateman, neben ihm unter.

Wie gerade angeschnitten, ist Will Smith für mich jedoch nicht die ideale Besetzung gewesen, da er einfach zu beliebt bei den Zuschauern ist. Man nimmt ihm das “Arschloch” (ich bitte den Ausdruck zu entschuldigen, aber das ist O-Ton aus dem Film), das er verkörpert, nicht wirklich ab. Weshalb es teilweise etwas arg aufgesetzt wirkt, wenn er sich daneben benimmt. Dennoch kann man trotzdem noch über die Witze lachen! Vielleicht aber auch gerade deshalb, weil zur Zeit jedes nur annähernd bekannte Comic verfilmt wird und dieser Superheld, der im übrigen auf keinem Comic beruht, mal erfrischend anders ist.

Mein Fazit: Ein spaßiges Stück Filmunterhaltung, aber leider reicht Hancock nicht an einige der anderen Filme mit Will Smith (z.B. I, Robot oder Bad Boys) heran.

Indianer Jones und das Königreich des Kristallschädels

Bereits Samstag waren wir mal wieder im Kino und es war Indi angesagt und ja es ist ein echter Indianer Jones, wenn auch ein etwas gereifter. ;)

Die Handlung spielt dem Alter von Harrison Ford angemessen einige Jahre nach den ersten drei Teilen. Es ist 1957, die Zeit des Kalten Kriegs und die Angst in den USA vor der Sowjetunion gipfelte u.a. darin, dass ein selbst Liberale schnell mit Selbigen in Verbindung gebracht wurde. Es lag also nahe, diesem Feindbild zu entsprechen und so sind die bösen Sowjets, angeführt von Cate Blanchett als Irina Spalko, dieses mal Indi’s Widersacher.

Es beginnt daher auch passend in der Wüste von Nevada nahe einem geheimen Militärdepots, in dem allerlei Fundstücke, wie auch die berühmte Lade, verborgen sind und das von besagten Sowjets überfallen wird. Diese suchen natürlich etwas Besonderes und schleppen für diesen Zweck den gealterten, aber immer noch unverwüstlichen Professor Jones im Kofferraum mit. Die Sache nimmt, wie schon von den ersten drei Teilen gewohnt, ihren Lauf und Indi stolpert Peitsche schwingend von einem Problem in das nächste und dennoch immer irgendwie geradeaus, Richtung Ziel. Er wird dabei fast von Anfang an von Mutt (Shia LaBeouf), einem jungen Motorradfahrer, der ihn auf die Spur von Dr. Oxley (John Hurt) bringt, begleitet und mit dem zusammen er auch die besten Possen reißt.

Der Film, von dem ich wie gewohnt nicht mehr vorwegnehmen möchte, ist nett anzusehen und man hat trotz des sichtlich gealterten Harrison Ford seinen Spaß. Aber leider auch nicht viel mehr, denn die Story ist spätestens nach dem Öffnen der gesuchten Kiste in der Lagerhalle sowas von vorhersehbar und teilweise etwas arg matt, dass es schon fast langweilig wäre, wenn da nicht immer wieder die guten Sprüche und witzigen Ideen wären, die IMHO ja aber auch der Grund sind, weshalb man sich einen Indianer Jones anguckt.

Somit komme ich auch schon zum Fazit. Wer nettes Popcorn-Kino sucht und die ersten drei Teile mochte, der kann ihn sich ruhig ansehen und wird auf jeden Fall gut unterhalten. Wer jedoch mit Indi bisher nichts anfangen konnte, der verzichtet lieber weiterhin!

Iron Man

May 4
Iron Man

Dank Morph, waren wir recht spontan ins Kino gegangen. Es gab wieder eine Marvel Verfilmung, Iron Man.

Die Story ist nun wirklich nicht hoch kompliziert, aber das erwarte ich bei einer Comicverfilmung im Normalfall auch nicht. Ich erwarte einfach nur gut unterhalten zu werden und das wurden wir.

Es beginnt damit, dass der Waffenproduzent und geniale Wissenschaftler, Tony Stark (Robert Downey Jr.), der bisher einen ausschweifenden Lebensstil führte, nach einer Waffendemonstration in Afghanistan, auf dem Rückweg bei einem Anschlag von Rebellen verletzt und entführt wird. Als er wieder erwacht, hängt er an einer Autobatterie und in seinem Brustkorb ist von einem anwesenden Mitgefangenen, Yinsen, eine Magnetspule eingepflanzt worden, die ihn am Leben erhält und auch dafür sorgen soll, dass die Splitter in seiner Brust nicht zum Herzen wandern. Die Rebellen verlangen von ihm, eine Waffe zu bauen und “wollen” ihn zur Belohnung ziehen lassen. Robert Stark statt dessen konstruiert sich einen ersten, mechanischen Anzug, um zu entkommen …

All zu weit möchte ich hier jetzt nicht weiter vorgreifen, aber ich denke es ist klar, dass diese Geschichte schon etwas arg dahergeholt ist. Das stört jedoch überhaupt nicht! Der Film lebt weniger von seinen Actionsequenzen und dem Inhalt, dafür wurde ihm eine nette Portion Humor spendiert, die mich mehr als einmal zum Lachen animierte. Die Sprüche und die Situationskomik ist absolut gelungen und Robert Downey Jr. überzeugt, wider meinem Erwarten, als Iron Man.

Kurz gesagt, wer gute Unterhaltung mit einem Hauch Action sucht und dabei auf eine tiefgehende Handlung verzichten kann, wird hier gut bedient.

Das Vermächtnis des geheimen Buches

Nicht dass wir nicht gerne ins Kino gehen, aber es gab schon lange nichts mehr, was uns gereizt hatte. Doch seit Donnerstag läuft der zweite Teil von Vermächtnis der Tempelritter und so wurde es Zeit wieder mal im Kino einzukehren.

Der zweite Teil um den Schatzsucher Ben Gates (Nicolas Cage), seine Familie und seine Freunde beginnt einige Zeit nach dem ersten Teil. Und nach einer kurzen Einleitung, fällt ihm auf einer verloren geglaubten Seite aus dem Tagebuch des Lincoln-Attentäters, die unter anderem auch den Namen seines Großvaters enthielt und diesen damit von einem Helden zu einem Attentäter abstempelt, ein Abdruck eines Codes auf, mit dem er hofft, u.a. den Namen der Familie wieder rein zu waschen und den damit in Verbindung gebrachten Schatz, die goldene Stadt, zu finden. Womit eine neue, actiongeladene, unglaubliche und abenteuerliche Schnitzeljagd beginnt, denn auch Mitch Wilkinson (Ed Harris), ein Nachfahre des Attentäters, ist hinter dem Schatz her.

Ich will nicht zu weit vorgreifen, nur, wer sich wundert, wieso nach einer goldenen Stadt gesucht wird und nicht vorrangig nach einem Buch, dem sei gesagt: Im Rahmen der Schnitzeljagd wird auch dieses Buch gesucht und es ist das geheime Buch der amerikanischen Präsidenten, dass bisher auch nur selbige lesen und ergänzen durften. Und genau in diesem Buch soll sich sich neben vielen anderen Geheimnissen auch eine Hälfte der Schatzkarte befinden …

Mein Fazit: Klasse Actionfilm mit netten Witzen und Sprüchen, jedoch nichts wirklich neues und eine etwas flache Story. Sicher wurde bei den Actionszenen nochmal kräftig zugelegt, aber dennoch war schon mal alles irgendwo oder irgendwie da. Aber wer sein Gehirn nicht weiter belasten will und einfach gute Unterhaltung um amerikanische “Geschichte” sucht und dabei über z.B. zum Teil haarsträubende, geographische Fehler hinwegsehen kann, der wird diesen Film mögen.

PS. Fans dieser beiden Filme wird es freuen, dass bereits von einem dritten Teil die Rede ist und auch im Film wird bereits genug offen gelassen. ;)

Ratatouille

Heute gab es seit langem mal wieder eine Animation aus dem Hause Pixar, denen wir schon so nette Filme wie Findet Nemo oder Monster AG zu verdanken haben. Somit waren die Ansprüche natürlich auch recht hoch geschraubt.

In Ratatouille dreht sich alles um den Hauptdarsteller, Ratte Rémy, der mit der Vorliebe für gutes Essen und der Haute Cuisine etwas aus der Art geschlagen ist, aber u.a. aufgrund seiner hervorragenden Nase trotz einiger Kritik durch seinen Vater von den seinen geschätzt wird, da er sogar Rattengift erriechen kann. Diesen verschlägt es nun, nachdem die Sippe ihre Heimat auf dem Lande fluchtartig verlassen musste, nach Paris, der Stadt für gutes Essen, in das Lokal seines Vorbilds. Einem berühmten, jedoch inzwischen verstorbenen Sternekoch, der Rémy immer wieder als Geist erscheint. Dort bemerkt Rémy, wie der Küchenjunge Linguini (der Name passt, denn er ist lang und dünn), um seine Tollpatschigkeit zu vertuschen, eine Suppe streckt und dabei bis zur Ungenießbarkeit verdirbt. Das diese Suppe aber dennoch ein riesen Erfolg bei den Gästen wird, ist dann Rémy zu verdanken, der sein Können heimlich an der verhunzten Suppe probiert.

Rémys Anwesenheit in der Küche bleibt natürlich nicht unentdeckt und er wird von Linguini gefangen, der ihn daraufhin außerhalb des Lokals dauerhaft entsorgen soll. Als dieser jedoch bemerkt, dass die Ratte ihn verstehen kann und scheinbar auch noch Ahnung vom Kochen hat, schlägt er ihm vor, dass sie einander helfen sollten und die Geschichte nimmt ihren Lauf …

Ratatouille ist wieder ein verdammt guter Animationsfilm geworden. Die Effekte sind erneut gegenüber den Vorgängern um einiges gesteigert worden. Wer z.B. die Fellanimationen aus Monster AG mochte, der wird von dem Fell von Rémy (über 1.150.000 Haare!) garantiert begeistert sein! Die Handlung jedoch, naja, wie soll ich sagen? Es gab bisher noch keinen Film von Pixar, der mich so sehr gelangweilt hatte. Es gibt ab Mitte des Films einfach zu viele Momente, wo die Story sich einfach nur in die Länge zieht und zu wenig von den wirklich gelungenen, witzigen. Mag sein, dass es daran liegt, dass ich die Messlatte recht hoch angelegt hatte, aber ich denke, das darf man bei einem Film von Pixar auch.

Mein Fazit daher: Wer gute Animationen liebt und bei der Handlung ein Auge zu drücken kann, der kann ihn sich gut ansehen. Wer allerdings Witz an Witz erwartet, wird etwas enttäuscht werden.

Wächter des Tages

Der erste Teil hatte bei mir Lust auf mehr von dieser Art Film gemacht und nun waren wir im zweiten Teil: Wächter des Tages – Dnevnoy Dozor.

Anton Gorodetsky (Konstantin Khabensky) ist wieder mit seiner Taschenlampe für das Gute unterwegs. An seiner Seite ist jetzt jedoch Svetlana (Mariya Poroshina), die zum Glück nicht mehr die Brille mit den Glasbausteinen auf der Nase trägt und dadurch wesentlich netter anzusehen ist. Wie überhaupt im ganzen Film der Eindruck aufkommt, als wenn die Darsteller inzwischen dank einer besseren Bezahlung aufgrund der Erfolge des ersten Teils, etwas aufgepeppt werden konnten.

Aber weiter zum Film, der kurz nach dem ersten ansetzt und diesen nun fortführt. Anton und und Svetlana sind im Einsatzwagen der Wächter der Nacht unterwegs, um Patrouille zu fahren. Sie begeben zu einem Einsatz, bei dem ein Anderer einer alten Frau mit einer Nadel Lebenskraft aussaugt. Wie es sich bei der Verfolgung dann ergibt, stellt Anton fest, dass der Täter sein an die Bösen verlorener Sohn, Yegor, ist und hilft daraufhin, den Wächtern des Tages, dieses zu vertuschen, um ihn vor einer Strafe zu schützen. Natürlich nutzen die Wächter des Tages das für Ihre Zwecke aus und es beginnt eine Intrigenspinnerei, die darauf hinausläuft, dass die Bösen, die Wächter des Tages, einen Krieg anzetteln wollen, bei dem sie im Vorteil sind. Einzig retten kann die Menschen nur noch ein besonderes Stück Kreide, mit dem die Vergangenheit umgeschrieben werden kann …

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte irgendwie bei dem Titel des Films eine etwas andere Story erwartet. Der erste Teil, Wächter der Nacht, handelt hauptsächlich von selbigen und die Gegenspieler, die Wächter des Tages, waren zwar vorhanden und spielten logischer Weise eine wichtige Rolle, aber das Hauptaugenmerk war auf die Wächter der Nacht gelenkt. Vom jetzigen zweiten Teil, hatte ich irgendwie das Gegenstück erwartet. Dem war nur leider absolut nicht so! :(

Ich bin daher etwas enttäuscht. Die Story wurde zwar wieder nett zusammengewoben, aber das Flair, welches mir der erste Teil vermittelte hatte, ist inzwischen verflogen und so empfand ich diesen Film leider nur als eine der üblichen Fortsetzungen in einem inzwischen angestaubten Szenario. IMHO lohnt es sich daher nur den Film anzugucken, wenn man den ersten Teil wirklich mochte und nun unbedingt sehen möchte, wie es (zumindest im Film) weiter geht.

Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer

Das Warten hatte heute, bzw. wenn ich so auf die Uhr gucke, war es bereits gestern, ein Ende. Wir bekamen endlich den zweiten Teil mit meinen Lieblingshelden aus dem Hause Marvel, Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer, zu sehen. Die Trailer ließen ja schon einiges hoffen, die Kritiken jedoch etwas weniger …

Aber schlechte Kritiken haben mich zum Glück bisher nur selten davon abhalten können, einen Film zu gucken. ;)

Die Story, sofern denn da wirklich eine war, ist in zwei bis drei Sätzen erzählt. Reed Richards (Ioan Gruffudd) von den Fantastic Four wird kurz vor seiner Hochzeit um Hilfe gebeten einige Phänomene zu untersuchen. Dabei stellt sich heraus, dass der Silver Surfer sie verursacht und bei den Nachforschungen wird auch klar, dass überall dort wo er bisher auftauchte, die Welten ein paar Tage später starben. Die Fantastic Four setzen nun natürlich alles daran dieses zu verhindern und auch der wiederauferstandene Dr. Doom ist mal wieder involviert und verfolgt seine eigenen Interessen. Ich brauche jetzt natürlich kein Geheimnis daraus machen, dass die Erde natürlich gerettet wird und das Dr. Doom (Julian McMahon) mal wieder sein Fett weg bekommt.

Aber die Story war ansich auch fast Nebensache. Ich hatte eigentlich nur Popkornkino mit netten Sprüchen, tollen Special Effects und ein paar Superhelden erwartet. Und das habe ich fast auch so bekommen. Nur fast, weil für meinen Geschmack hat der Film etwas zuviel Zeit verschwendet, sich mit der Familienplanung von Sue Storm alias das unsichtbare Mädchen (Jessica Alba) und Reed Richards alias Mr. Fantastic auseinanderzusetzen. Das hat dem Film zwar einige spaßige Momente beschert, aber im großen und ganzen war mir dieser Part dann doch etwas zu langweilig.

App. Witzig! Besonders witzig fand ich den Starauftritt von Stan Lee als Stan Lee, bzw. als ungeladener Gast, dem der Zutritt zur Hochzeitsgesellschaft verwehrt wurde. :)

Hervorheben möchte ich aber noch unbedingt den Silver Surfer. Die Animation ist meiner Meinung nach wirklich gelungen. Die Reflexionen sind genial und auch sonst ist er richtig nett umgesetzt worden. Es bringt verdammt viel Spaß ihn sich mal genauer anzusehen!

Mein Fazit: Wer Comicverfilmungen mag, der kann sich diesen Film trotz der “Lovestory” gut ansehen und wird denke ich ganz gut unterhalten werden.

BTW. Nächstes Jahr werde ich wohl Mengenrabatt an der Kinokasse fordern müssen. Es sind zurzeit IMHO etwa 10 Comicverfilmungen in der Mache. Besonders freue ich mich schon auf Iron Man (Marvel) und The Dark Knight (DC). :)

Transformers

Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und Transformers wurde geguckt. Ich hatte mir dieses mal keine Trailer etc. angesehen und mit der Story bin ich auch nicht vertraut gewesen, so dass ich mich nur auf gutes, unterhaltendes Popcornkino von Michael Bay gefreut hatte, dem wir ja schon einige Knaller (z.B. Bad Boys) zu verdanken haben. Und ich kann schon mal vorweg nehmen, auch dieser Film ist ein Knaller geworden!

Der Film beginnt mit etwas Hintergrundgeschichte, lässt dann erst mal eine US-Einheit in Kabul von einem der Decepticons eindrucksstark zerlegen und baut dann langsam aber stetig die Story rund um Sam Witchwicky (Shia LaBeouf), seinem “neuen”, ersten Auto, das bereits beim Kauf etwas Eigenleben zeigt und der sexy Mikaela Banes (Megan Fox) auf.

Das Auto, zu Beginn ein alter, verrosteter Camaro, ist natürlich kein normales Auto, sondern der Autobot Bumblebee, der sich jedoch aufgrund eines Fehlers im Sprachmodul nur mit Auszügen aus Filmen und Musikstücken verständigen kann. (Was dem Film, wie auch die ein oder andere Szene, eine ordentliche Portion Humor gibt!) Bumblebee ist der Schutzroboter für Sam Witwicky, der unwissend in Besitz der Karte ist, auf der die Lage des Allspark verzeichnet ist …

Der Allspark ist der Grund, warum die Transformer die Erde aufgesucht haben. Die Decepticons mit Megatron wollen den Allspark, um mit ihm die absolute Macht zu erlangen. Die Autobots mit ihrem Anführer Optimus Prime jedoch, um das Leben auf Ihrem Planeten wiederherzustellen oder ihn zumindest zerstören, ehe ihn die Decepticons für ihre üblen Zwecke nutzen können.

Daraus entwickelt sich nun eine spitzenmäßige, actiongeladene Story, die sich kontinuierlich und wider Erwarten recht logisch steigert. Die Bilder sind dabei eine wahre Augenweide. Die Transformer sind absolut klasse animiert und die Actionszenen und Special Effects sind alleine schon das Kinogeld wert gewesen!

Mein Fazit: Wer Action, gepaart mit SciFi und einigen witzigen Sprüchen mag, der sollte ihn sich am besten noch im Kino auf einer großen Leinwand ansehen. Es lohnt sich defintiv und dieser Film wird meine DVD-Sammlung garantiert einmal schmücken.

Die Simpsons - Der Film

Hammer! Einfach genial! Ich war zwar vor dem Kinobesuch schon fast etwas skeptisch, ob der Film es schaffen würde, die ganze Zeit durchzupauern, wie man es aus der Serie bereits kennt und ich hatte irgendwie die Befürchtung, dass es so ab der Mitte einen Durchhänger geben würde, aber nein, der Film gibt richtig Gas! Witz an Witz, rührende Momente und wer glaubt in den Trailern das Beste bereits gesehen zu haben, der wird dieses mal eines Besseren belehrt.

Die Grafik hat mich überzeugt. Es ist wirkt alles etwas plastischer und räumlicher gezeichnet und auch die Farben sind satter, als man es aus der Serie gewohnt ist. Man merkt, man hat sich ordentlich Mühe gegeben und wollte die Simpsons nach fast 20 Jahren TV-Erfolg in Bestform zeigen.

Einen Spoiler oder eine Kurzeinleitung zur Story, wie ich sie sonst in meinen Beiträgen zu Filmen immer gerne mal veröffentliche, wird es dieses mal hier nicht geben, denn ich will keinem auch nur einen einzigen Spaß nehmen. ;)

Mein Fazit: Wenn ich Punkte für Filme vergeben würde, würde dieser eine Bestbewertung erhalten und ich kann ihn jedem empfehlen, der die Simpsons auch nur etwas mag. Man kommt mit einem breiten Grinsen aus dem Kino, dass man auch Stunden später noch nicht verloren hat.