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Category: Film
James Bond 007: Ein Quantum Trost

Aufgrund des ganzen Hypes der im Augenblick um den neuen James Bond in den Medien gemacht wird, hatte ich mich wirklich auf Ein Quantum Trost gefreut. Zumal ich den ersten 007 mit Daniel Craig im Kino verweigert und mir dann nach der DVD gewünscht hatte, ihn doch im Kino gesehen bzw. erlebt zu haben.

Vorweg erst mal, nein, auch dieses ist wieder kein Bond der alten Schule, den sich sicher immer noch viele der Fans der bekannten Filme wünschen. Es ist wieder nur ein Actionfilm mit einem Hauptdarsteller, der diesen Namen trägt. Einzig Judi Dench als M erinnert noch an die gute, alte Zeit. Kein Q, keine besonderen Gimmicks, kein “Mein Name ist Bond, James Bond” und auch kein Martini. Nur ein Aston Martin, der bereits am Anfang des Films geschrottet wird.

Zum Film selbst. Er setzt kurz hinter dem Ende des ersten Teils an. Soll heißen, wer den ersten Teil nicht gesehen hat, bekommt bereits am Anfang die ersten Probleme. Und diese James Bond Verfilmung gibt auch bereits in den ersten Minuten extrem Vollgas. Hektische Schnitte, wackelige Bilder und Verfolgungsjagden sind die erste ¼ Std. die Regel, um dann langsam etwas abzuflachen und leider mit einer vorhersehbaren Story zu langweilen. Selbst das Ende, bei dem mal eben ein komplettes Hotel in seine Einzelteile zerlegt wird, reißt es dann nicht mehr raus.

Mein Fazit: Es hätte viele Möglichkeiten gegeben, diesen Film richtig spannend zu gestalten, aber leider ist das zumindest für meinen Geschmack etwas daneben gegangen. Daher, wer meint ihn unbedingt im Kino sehen, nur zu, aber jetzt nach dem Film, hätte ich dann doch lieber auf die DVD oder die Ausstrahlung im TV gewartet.

PS. Wer kam bei der FSK eigentlich auf die Idee, diesen Film ab 12 Jahren frei zu geben?

Seit dem 2.6.26′er Kernel, wird die HVR-900 direkt unterstützt, jedoch die Firmware muss noch von Hand eingepflegt werden, was sich in dmesg wie folgt zeigt:

firmware: requesting xc3028-v27.fw
xc2028 0-0061: Error: firmware xc3028-v27.fw not found.

D.h. die lästigen Schritte immer erst ein Kernelmodul mit dem experimentellen V4L zu bauen, mit dem die Hauppauge HVR-900 mag und dann zu hoffen, dass die Webcam damit noch will, sind vobei. :)

Einziges Problem ist es noch, die Firmware zu bekommen! Hier ist aber LinuxTV.org nach einigem Stöbern recht hilfreich. Dort ist ein Perlskript zu bekommen, dass einem die Firmware aus dem Windows-Treiber extrahiert. Daher hier eine kurze Erläuterung der Schritte:

Den benötigten Windows-Treiber (entsprechend den Kommentaren im Perlskript) und natürlich das Perlskript besorgen und ausführbar machen:

wget http://www.steventoth.net/linux/xc5000/HVR-12x0-14x0-17x0_1_25_25271_WHQL.zip

wget http://linuxtv.org/hg/v4l-dvb/raw-file/3fe430c056b5/linux/Documentation/video4linux/extract_xc3028.pl

chmod u+x extract_xc3028.pl

Die Datei mit der enthaltenen Firmware entpacken

unzip -j HVR-12x0-14x0-17x0_1_25_25271_WHQL.zip Driver85/hcw85bda.sys

und mit dem Skript die Firmware extrahieren und an den richtigen Ort kopieren, damit sie gefunden wird:

./extract_xc3028.pl
sudo cp xc3028-v27.fw /lib/firmware

Danach sollte dem TV-Vergnügen nichts mehr im Weg stehen.

PS.: Ich verwende für den digitalen Empfang immer noch gerne Me TV für Gnome. Einfach nur gut und der Stream ist auch recht praktisch.

The Dark Knight

Nachdem ich Batman Begins leider nicht im Kino gesehen hatte, musste ich nun zumindest den zweiten Teil in selbigem genießen.

Richtig gelesen, ich spreche von genießen! Denn der Film, satte 152 Minuten (und wir hatten leider eine Pause), hat meine Erwartungen eindeutig übertroffen. Christian Bale als Batman ist IMHO eh unübertroffen, aber absolut beeindruckend fand ich den leider verstorbenen Heath Ledger als Joker. Es war einfach nur klasse anzusehen, wie krank er diesen Charakter gespielt hatte. Das Schmatzen beim Reden aufgrund der Narben in den Mundwinkeln und die Mimik sind einfach nur gelungen!
PS. ich war froh, nicht wieder Katie Holmes, die im ersten Teil meiner Meinung nach mehr als nur eine schwache Leistung gebracht hatte, als Rachel Dawes zu sehen. Maggie Gyllenhaal, wenn auch nicht ganz so nett anzusehen, hatte diesen Part zum Glück etwas besser übernommen …

Aber zum Filmerlebnis selbst. Die ersten 15-20 Minuten baut sich dieser bzw. die Story solide auf, um dann den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und die Spannung bis zum Ende zu halten. Man kommt nicht von los und ist immer wieder fasziniert, was sich der Joker als nächste Gemeinheit ausgedacht hat. Oder anders ausgedrückt, auf einer Skala von 1-10 verdient sich The Dark Knight mind. eine 9 und hat es bereits geschafft, zu einem meiner Lieblingsfilme zu werden. Wobei ich mich wahrlich nur schwer entscheiden kann, ob ich nun Batman Begins oder The Dark Knight höher einstufen soll. ;)

Fazit, geht ins Kino, lasst euch diesen Film nicht entgehen, selbst wenn ihr keine Comic-Fans seid, so wird er euch bestimmt überraschen.

Hancock

Jul 6
Hancock

Will Smith sein neuster Film, Hancock, ist in den Kinos und den haben wir uns dann gestern Abend gegeben.

Erwartet und bekommen habe ich entsprechend den Trailern einen Anti-Superhelden, der auf einer Parkbank seinen Rausch ausschläft, versoffen durch die Stadt fliegt, mehr oder weniger hilfreich, einigen Bösewichten das Handwerk legt und dabei eine Menge unnötigen Schaden anrichtet, bis er einem Marketing Experten, der von Jason Bateman gespielt wird, das Leben rettet und dieser ihm nun unbedingt helfen will, sein extrem schlechtes Image zu berichtigen.

Neben Will Smith (IMHO nicht unbedingt die perfekte Besetzung für diese Rolle, aber dazu gleich mehr), der wie immer gut spielt, hat mir Charlize Theron als Ehefrau des Marketing Experten sehr gut gefallen. Sie schafft es ein ähnlich hohes Level zu halten wie Will Smith und geht nicht, wie z.B. Jason Bateman, neben ihm unter.

Wie gerade angeschnitten, ist Will Smith für mich jedoch nicht die ideale Besetzung gewesen, da er einfach zu beliebt bei den Zuschauern ist. Man nimmt ihm das “Arschloch” (ich bitte den Ausdruck zu entschuldigen, aber das ist O-Ton aus dem Film), das er verkörpert, nicht wirklich ab. Weshalb es teilweise etwas arg aufgesetzt wirkt, wenn er sich daneben benimmt. Dennoch kann man trotzdem noch über die Witze lachen! Vielleicht aber auch gerade deshalb, weil zur Zeit jedes nur annähernd bekannte Comic verfilmt wird und dieser Superheld, der im übrigen auf keinem Comic beruht, mal erfrischend anders ist.

Mein Fazit: Ein spaßiges Stück Filmunterhaltung, aber leider reicht Hancock nicht an einige der anderen Filme mit Will Smith (z.B. I, Robot oder Bad Boys) heran.

I Am Legend

Jun 11
I Am Legend

Beim letzten Einkaufsbummel hatte ich ja mal wieder zugeschlagen und einige DVDs mitgenommen. Eine davon war I Am Legend.

Vorweg kurz zur Story: Wissenschaftler entwickeln einen Virus der u.a. Krebs heilen kann. Doch das Wundermittel bzw. der Virus bringt nicht das ersehnte Wohl, sondern löst eine Epidemie aus und verwandelt die Menschen, sofern sie nicht dran sterben, in lichtscheue, von niederen Instinkten gesteuerte Zombies. Robert Neville (Will Smith), der als Wissenschaftler für das Militär tätig war, ist allein, lebt noch in New York und ist gegen das Virus immun. Er versucht noch Überlebende zu finden, forscht in seinem Kellerlabor nach einem Antivirus, ist mit seinem Hund tagsüber im verlassenen New York unterwegs und verkriecht sich des Nachts in seinem verbarrikadierten Haus.

I Am Legend ist nicht die erste Verfilmung des Romans von Richard Matheson, sondern bereits die vierte! Die bekannteste, zweite, dürfte wohl Der Omega-Mann mit Charlton Heston in der Hauptrolle sein. Und leider ist dieser Film auch mal wieder ein Beweis dafür, dass eine Neuverfilmung kein Garant für Qualität ist. Nicht das Will Smith nicht wieder klasse spielt und dass die Story nicht das Potential für einen spannenden Film hat, aber u.a. durch die übertrieben, extrem künstlich wirkenden CGI-Animationen der Infizierten, die nur hektisch durch die Gegend hüpfen und bis auf einen, als recht dumm eingestuft werden können, vergeht einem etwas der Spaß. Hinzu kommt, dass zwar die ersten 45 Minuten recht gut waren und man danach den Eindruck gewinnt, dass krampfhaft versucht wurde noch eine Story in der zweiten Filmhälfte unterzubringen.

Mein Fazit: Der Film ist nicht wirklich schlecht und ich habe es auch nicht bereut ihn gekauft zu haben, aber ein Meisterwerk der Filmgeschichte ist es leider auch nicht. Es reicht für etwas Popcornkino und als längere Werbesendung z.B. für Apple oder den neuen Ford Mustang lässt er sich auch gut verkaufen. :mrgreen:

Dragon Wars

Heute mal etwas Bummeln gewesen und einige DVDs mit nach hause gebracht. Darunter auch Dragon Wars, die heute Abend als erste im Player landete.

Der Film handelt von einer koreanischen Legende um gute und böse Schlangen und dem Aufstieg selbiger als Drache in den Himmel. Es wird in einem Rückblick am Anfang des Films die Legende erzählt, um dann 500 Jahre später mit den Reinkarnationen der Personen in irgendeiner Stadt in den USA weiter geführt zu werden …

Um schnell zum Punkt zu kommen, leider waren nur sehr wenige Minuten wert betrachtet zu werden!

Die Handlung war langweilig erzählt, die Schauspieler boten teilweise eine extrem grottige Darstellung und nur drei stärker animierte Abschnitte (der Rückblick am Anfang des Films, das Kräftemessen zwischen der Army und der Armee der bösen Schlange, sowie dem Endkampf zwischen der guten und der bösen Schlange) hielten mich davon ab, die DVD aus dem Player in die Ablage zu werfen oder besser gleich ganz zu entsorgen. Was aber auch daran liegen mag, dass man ja nicht jeden Tag fette Dinos mit Raketenwerfern auf dem Rücken, die sich mit Panzern anlegen oder kleinere Flugdrachen, die mal eben einen Kampfhubschrauber anknabbern, zu sehen bekommt. ;)

Mein Fazit daher: Wen selbst Filme wie z.B. Dungeons & Dragons wirklich begeistern konnten und wer nach dem Motto geht, “Hauptsache Drachen”, der kann sich diesen Film mal ansehen, wer jedoch gute Unterhaltung sucht, der gucke lieber woanders.

Indianer Jones und das Königreich des Kristallschädels

Bereits Samstag waren wir mal wieder im Kino und es war Indi angesagt und ja es ist ein echter Indianer Jones, wenn auch ein etwas gereifter. ;)

Die Handlung spielt dem Alter von Harrison Ford angemessen einige Jahre nach den ersten drei Teilen. Es ist 1957, die Zeit des Kalten Kriegs und die Angst in den USA vor der Sowjetunion gipfelte u.a. darin, dass ein selbst Liberale schnell mit Selbigen in Verbindung gebracht wurde. Es lag also nahe, diesem Feindbild zu entsprechen und so sind die bösen Sowjets, angeführt von Cate Blanchett als Irina Spalko, dieses mal Indi’s Widersacher.

Es beginnt daher auch passend in der Wüste von Nevada nahe einem geheimen Militärdepots, in dem allerlei Fundstücke, wie auch die berühmte Lade, verborgen sind und das von besagten Sowjets überfallen wird. Diese suchen natürlich etwas Besonderes und schleppen für diesen Zweck den gealterten, aber immer noch unverwüstlichen Professor Jones im Kofferraum mit. Die Sache nimmt, wie schon von den ersten drei Teilen gewohnt, ihren Lauf und Indi stolpert Peitsche schwingend von einem Problem in das nächste und dennoch immer irgendwie geradeaus, Richtung Ziel. Er wird dabei fast von Anfang an von Mutt (Shia LaBeouf), einem jungen Motorradfahrer, der ihn auf die Spur von Dr. Oxley (John Hurt) bringt, begleitet und mit dem zusammen er auch die besten Possen reißt.

Der Film, von dem ich wie gewohnt nicht mehr vorwegnehmen möchte, ist nett anzusehen und man hat trotz des sichtlich gealterten Harrison Ford seinen Spaß. Aber leider auch nicht viel mehr, denn die Story ist spätestens nach dem Öffnen der gesuchten Kiste in der Lagerhalle sowas von vorhersehbar und teilweise etwas arg matt, dass es schon fast langweilig wäre, wenn da nicht immer wieder die guten Sprüche und witzigen Ideen wären, die IMHO ja aber auch der Grund sind, weshalb man sich einen Indianer Jones anguckt.

Somit komme ich auch schon zum Fazit. Wer nettes Popcorn-Kino sucht und die ersten drei Teile mochte, der kann ihn sich ruhig ansehen und wird auf jeden Fall gut unterhalten. Wer jedoch mit Indi bisher nichts anfangen konnte, der verzichtet lieber weiterhin!

Griffith

May 19
Griffith

Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder versucht eine Aufstellung meiner DVD-Sammlung zu erstellen. Ich habe Anfangs eine Tabellenkalkulation verwendet, dann später ein eigenes, kleines Webinterface gestrickt, dass ich lokal verwendete und nun alles überworfen, da ich über Griffith gestolpert bin.

Das Leben hätte so einfach sein können! Griffith ist eine Verwaltung für genau diesen, einen Zweck. Man braucht aber kaum noch Daten eingeben, da Griffith die Titel mit diversen Datenbanken im Web abgleichen kann und dabei auch gleich noch viele Zusatzinformationen einsammelt, die ich aus Faulheit nie zu Fuß eingepflegt hätte.

Griffith verwendet per default eine SQL-Lite Datenbank zum Ablegen der Daten, kann aber auch mit PostgreSQL, Microsoft SQL und natürlich MySQL, welches ich hier z.B. auch verwendet habe, da ich es eh für mehrere Sachen in Verwendung habe. Bisher ist es super schnell (sind ja aber auch erst etwa 90 DVDs eingetragen …) und absolut komfortabel.

Als besonderes Gimmick hat Griffith noch umfangreiche Import- und Exportmöglichkeiten und eine einfache, aber nette Verleihverwaltung, die sofern ein SMTP-Server konfiguriert bzw. angegeben wurde, auch eine Erinnerung per Mail verschicken kann. :mrgreen:

PS. Griffith ist in den Quellen von vielen Linux-Distributionen bereits enthalten, auch für Windows und MacOS X zu bekommen.

Zur Verwendung des Hauppauge-HVR-900 gibt es ja bereits seit einiger Zeit einen überarbeiteten Wiki. Die dort vorgeschlagene Lösung für Ubuntu mit dem kompletten Austausch (!) des Kernels gegen den vom Debian, hat hier zwar einwandfrei funktioniert, aber das dort ebenfalls genannte Problem, dass der eingesteckte Stick dann ggf. beim Booten nicht erkannt wird, kam ebenso mit, so dass ich letztendlich wieder auf den alten, hier aber ausreichenden, Weg zurückgegriffen habe, ehe ich jedes mal unter den Schreibtisch krieche. ;)

Haken an der Sache, eine ggf. installierte Webcam wird aufgrund des geänderten, experimentellen v4l leider deaktiviert (den Workaround habe ich noch nicht getestet …) und IMHO wird der Stick mit dem Aufkleber (65018/B2C0) im Gegensatz zur neuen Lösung leider noch nicht voll unterstützt. Aber wen das nicht stört, der kann es sich auch so einfach machen.

Daher hier erneut der Weg im Kurzdurchlauf für Ubuntu 8.04:

# Benötigtes installieren:
sudo apt-get install build-essential mercurial linux-source dvb-utils linux-headers-$(uname -r)

# Firmware für Hauppauge Stick downloaden und entpacken:
cd /lib/firmware
sudo wget http://www.tuxamito.com.es/em2880/firmware_v3.tgz
sudo tar xvzf firmware_v3.tgz
sudo rm firmware_v3.tgz

# Treibermodul erstellen und installieren:
cd ~
hg clone http://mcentral.de/hg/~mrec/v4l-dvb-experimental
cd v4l-dvb-experimental
make
sudo make install
sudo reboot

Das war es schon, nun kann man sich z.B. Me TV installieren und DVB genießen. :)

Falls sich wer wundert, dass ich wieder ein Ubuntu nutze: Ich wollte nicht mehr auf Mint 5.0 warten (bin halt ungeduldig) und habe der Sache schon mal vorgegriffen. Die paar Änderungen kann ich dann ggf. noch per apt nachinstallieren oder gleich das ganze System überbügeln, da ich u.a. /home eh auf einer separaten Partition habe …

Nachtrag:: Der Stick mit dem Aufkleber (65018/B3C0) scheint mit der Firmware nicht zu funktionieren!

Iron Man

May 4
Iron Man

Dank Morph, waren wir recht spontan ins Kino gegangen. Es gab wieder eine Marvel Verfilmung, Iron Man.

Die Story ist nun wirklich nicht hoch kompliziert, aber das erwarte ich bei einer Comicverfilmung im Normalfall auch nicht. Ich erwarte einfach nur gut unterhalten zu werden und das wurden wir.

Es beginnt damit, dass der Waffenproduzent und geniale Wissenschaftler, Tony Stark (Robert Downey Jr.), der bisher einen ausschweifenden Lebensstil führte, nach einer Waffendemonstration in Afghanistan, auf dem Rückweg bei einem Anschlag von Rebellen verletzt und entführt wird. Als er wieder erwacht, hängt er an einer Autobatterie und in seinem Brustkorb ist von einem anwesenden Mitgefangenen, Yinsen, eine Magnetspule eingepflanzt worden, die ihn am Leben erhält und auch dafür sorgen soll, dass die Splitter in seiner Brust nicht zum Herzen wandern. Die Rebellen verlangen von ihm, eine Waffe zu bauen und “wollen” ihn zur Belohnung ziehen lassen. Robert Stark statt dessen konstruiert sich einen ersten, mechanischen Anzug, um zu entkommen …

All zu weit möchte ich hier jetzt nicht weiter vorgreifen, aber ich denke es ist klar, dass diese Geschichte schon etwas arg dahergeholt ist. Das stört jedoch überhaupt nicht! Der Film lebt weniger von seinen Actionsequenzen und dem Inhalt, dafür wurde ihm eine nette Portion Humor spendiert, die mich mehr als einmal zum Lachen animierte. Die Sprüche und die Situationskomik ist absolut gelungen und Robert Downey Jr. überzeugt, wider meinem Erwarten, als Iron Man.

Kurz gesagt, wer gute Unterhaltung mit einem Hauch Action sucht und dabei auf eine tiefgehende Handlung verzichten kann, wird hier gut bedient.