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Archiv

Kategorie: Linux

Der Akku ist bekanntlich einer der Schwachpunkte des R101, also heißt es Strom sparen oder mit etwa 2 bis 2,5 Stunden (unter Ubuntu ohne Optimierung) auskommen, ehe die Steckdose erneut bemüht werden muss.

Unter Linux lässt sich da aber noch einiges machen, auch wenn das R101 leider noch nicht vom Array-Kernel unterstützt wird.

Eine große Hilfe die “Stromfresser” zu finden war hier powerTOP von Intel, dass einem den genauen Stromverbrauch der einzelnen Komponenten und Programme anzeigt und gleich auch noch Optimierungsvorschläge anbietet und aktiviert, wenn es mit root-Rechten gestartet wurde.

Vor der Analyse lag der Stromverbrauch bei normal gestartetem Desktop etwa bei 12 Watt und jetzt bin ich runter auf 8,8 Watt und da ist noch etwas mehr möglich. :-)

PS.: powerTOP ist bei den meisten Distributionen bereits in den Quellen enthalten und daher schnell installiert.

Seit gestern ein neues Spielzeug, das Asus EeePC R101. Von Haus aus kam dieses mit einem Windows XP, das hier zwar noch drauf ist, aber nur bis ich das passende Linux für das Netbook gefunden habe.

Der Gewohnheit entsprechend kam erst mal die Netbook Edition vom Ubuntu Lucid Lynx 10.04 zur Verwendung. Da mir die Screenshots zur Oberfläche recht zugesagt hatten.

Die Installation vom USB Stick war zügig durch und es wurde bis auf das WLAN auch alles Wichtige erkannt. Wie sich herausstellte, hatte ich mal wieder Glück mit einem Bug, so dass ich erst mal aushilfsweise auf den Windowstreiber via Ndiswrapper zurückgegriffen habe.

Jetzt läuft wider Erwarten alles recht flott. Die einzigen Einschränkungen, mit denen ich aber problemlos leben kann, sind die nicht vollständig oder fehlerfrei funktionierenden Fn-Tasten (z.B. Helligkeit) und das eingebaute Mikrophon muss einseitig stumm gestellt werden, da es als Stereo erkannt wird, aber nur Mono ist.

PS. Ich hatte für dieses Netbook mal notebooksbilliger.de ausprobiert. Der Service gefällt und bereits nach zwei Tagen hatte ich das gute Stück zum fairen Preis inkl. Bestellungsänderung (nach nettem Gespräch von schwarz auf weiß) in den Händen. :-)

Eine nette Idee gefunden, wie man sich ein schönes Wallpaper aus (s)einem last.fm Profil stricken kann: Wallpaperfm.py

fmwallnormal

Das Python Skript fügt einem die Cover der zuletzt gehörten Titel zu einem Hintergrundbild zusammen. Dabei muss / kann nicht nur Cover neben Cover gesetzt werden, sondern es sind auch Collagen usw. möglich. :-)

fmwallcollage fmwallglass

Wie das funktioniert und welche weiten Möglichkeiten gegeben sind, kann man der auf Wallpaperfm.py aufgeführten Dokumentation entnehmen.

Ich hatte hier ja bereis geschrieben, dass ich arge Probleme mit der Soundausgabe unter dem aktuellen Ubuntu 9.10 mit Rhythmbox und anderen Anwendungen, wie z.B. Banshee, hatte, die das Framework GStreamer verwenden, da sie das autoaudiosink Plugin nicht gefunden haben, obwohl es hier definitiv bereits installiert war.

Jetzt bin ich hier dann endlich auf eine einfache und funktionierende Lösung gestoßen, die mein Problem beseitigte. :-)

Kleine Anleitung für andere Leidensgenossen:

Über “ALT+F2″ das Tool “gconf-editor” aufrufen und dort im Unterordner “System – gstreamer – 0.10 – default” folgende Einstellungen vornehmen:

audiosink = autoaudiosink
musicaudiosink = autoaudiosink
autoaudiosink = halaudiosink

Fehlt eine der Zeilen, dann kann sie über die rechte Maustaste angelegt werden. Bitte dabei beachten, dass als Typ “Zeichenkette” gewählt wird. ;-)

Abschließend den Editor verlassen und das Problem sollte der Vergangenheit angehören.

Erst heute kam ich mal wieder dazu meine abonnierten Feeds zu lesen und da musste ich dann den bereits am 15. November 2009 veröffentlichten Beitrag entdecken, der das Ende des Linux-Magazins Yalm offiziell verkündet, welches bis vor kurzem noch unter der Domain www.yalmagazine.org zu finden war. :-(

Es war die letzten Monate ja leider schon zu vermuten, da immer wieder nach neuen Autoren gesucht wurde und die Beiträge nicht mehr so umfangreich, wie zu Anfang waren, so dass es immer öfter einen etwas zusammengesuchten Eindruck machte. Trotzdem habe ich dieses Online-Magazin u.a. auch wegen seiner netten Anregungen immer wieder gerne gelesen und mich jeden Monat auf die aktuelle Ausgabe gefreut.

Daher auch hier an dieser Stelle noch ein kleines Dankeschön für die Mühen und die Arbeit, die dieses Magazin mit sich gebracht hatte!

Und schade, wieder ein gutes Online-Magazin weniger, auch wenn einem hier der kleine Trost bleibt, dass einige der Autoren wahrscheinlich bei freiesMagazin weiter schreiben werden.

Seit einigen Tagen habe ich hier auf meinem “Hauptrechner” das Release Candidate vom Ubuntu 9.10 – Karmic Koala installiert und bisher habe ich das Upgrade nur bereut.

Wirklich wichtige Updates waren für mich eigentlich nicht dabei. O.K. neuer Kernel ist ganz nett und ein bis zwei neue Spielereien sind ja ganz brauchbar, aber es lief hier mit dem “alten” 9.04 bis dato alles recht fluffig und stabil.

Hier die für mich bisher auffälligsten bzw. nervigsten Probleme:

  1. Rhythmbox ist nicht verwendbar! Der Player meckert, dass ihm das Plugin “autoaudiosink” fehlt. Dieses Plugin ist IMHO jedoch Bestandteil von “gstreamer0.10-plugins-good” und das ist installiert und funktioniert, wie ich mit den “gstreamer-tools” erfolgreich getestet hatte. Zum Glück spielt Totem aber ja noch, so dass ich zumindest noch Musik hören kann.
    Inzwischen habe ich auch entdeckt, dass dieses Problem bereits als Bug gemeldet wurde. Mal sehen wann die das anpacken. Ich hoffe bald, denn auch der neue Standard-Player Banshee, den ich persönlich betrachtet bestimmt nicht vorziehen würde, ist mit diesem Problem gestraft, aber der meldet den Fehler nicht und bleibt auch stumm …
  2. Meine Lieblings-Software zur DVD-Verwaltung, Griffith, (hier mit MySQL-Datenbank) krankt erneut mit kaputten Umlauten. Dabei hatte ich dieses Problem im 9.04 mit der Vorgängerversion aus der aktuellen Beta behoben …
  3. Eigentlich wird ja laut den Meldungen der Startvorgang mit jedem Release verkürzt. Meiner hat sich mit dem Schritt von 9.04 auf 9.10 arg verlängert und es wird auch kein Fehler geloggt. Letzteres ist zwar schön zu wissen, aber wo ist denn dann der Vorteil?

Mit anderen Worten, ich hätte lieber andere den Betatest machen lassen sollen. ;-)

Guake

Sep 10

Kein Schreibfehler, der Name ist zwar an das vielen bekannte Quake von id angelehnt, hat aber nur eine Gemeinsamkeit mit diesem.

Guake

Guake ist ein Linux Terminal, das sich wunderbar in Gnome einfügt und wie bei Quake von oben herab scrollt und dort auch zwischendurch immer wieder verschwindet. Der Vorteil bei dieser Lösung, man kann auf dem Desktop arbeiten, bei Bedarf die Konsole mit “F12″ herunterklappen, etwas eintippen und sie wieder mit “F12″ beiseite schieben, mehrere Terminals parallel öffnen und es sieht einfach gut aus. Kurz gesagt, einfach nur praktisch. :-)

Bei Interesse einfach mal installieren und ausprobieren! Hier hat es sogar den bisher innig geliebten Terminator verdrängt, obwohl der sogar Splitten konnte.

Ubuntuuser können Guake direkt aus den Quellen installieren, der Rest schaut ggf. erst mal hier: http://www.guake-terminal.org/

BTW. So ganz neu ist diese Art des Terminals natürlich nicht. Bisher gab es für Gnome Tilda (für KDE gibt es z.B. Yakuake), welches aber u.a. kein Vollbild konnte und auch nicht so hübsch anzusehen war.

Was viele nicht wissen, auch wenn jeweils zum Release hin die Softwareversionen im Ubuntu eingefroren werden, so ist der neue Firefox bereits seit “Jaunty Jackalope” 9.04 in den universe-Quellen enthalten. Da es sich aber bis vor kurzem natürlich noch um die Beta gehandelt hatte, wurde beim Upgrade oder bei einer Neuinstallation des Betriebssystems natürlich nur der 3.0 installiert und aktualisiert …

Möchte man nun in den Genuss des neuen Firefox 3.5 kommen, der ebenso wie sein kleiner Bruder mit Sicherheitsupdates etc. versorgt wird, kann dieser wie folgt nachinstalliert werden:

sudo aptitude install firefox-3.5 firefox-3.5-branding firefox-3.5-gnome-support

Danach findet man ihn unter “Anwendungen > Internet > Shiretoko Web Browser” oder startet ihn in der Konsole mit “firefox-3.5″.

Nicht vom Namen irritieren lassen, es ist der aktuelle Firefox 3.5, auch wenn da “Shiretoko Web Browser” dran steht! Wer dann noch ein eingedeutschtes Menü haben möchte, kann dieses hier als Addon bekommen.

PS. Der 3.0 und der 3,5 vertragen sich auch parallel und wer nur den aktuellen möchte, der kann den alten problemlos löschen. ;-)

Seit der Installation vom Ubuntu 9.04 – Jaunty Jackalope ärgerte mich Griffith damit, dass es sich mit Umlauten schwer tut, wenn die Daten auf einem MySQL-Server in utf8 formatiert abgelegt werden. Das Ganze ging so weit, dass die abgespeicherten Texte kaputte Umlaute hatten und nach dem Ändern des Eintrags der betroffene Text gleich ganz gelöscht wurde …

Griffith 0.9.10 in Jaunty

Nach etwas Basteln habe ich jetzt jedoch eine funktionierende Lösung in der Version 0.9.10 gefunden, die in Ubuntu eigentlich erst ab Karmic zu bekommen ist. Einziger Haken, man benötigt das Paket python-support ≥ 0.9.0. Ergo muss dieses auch noch in der aktuelleren Version aufgespielt werden. Die Pakete sind hier zu bekommen:

http://packages.ubuntu.com/karmic/all/grifftith/download
http://packages.ubuntu.com/karmic/all/python-support/download

Beide können ohne Abhängigkeitsprobleme z.B. direkt mit GDebi installiert werden und danach funktioniert Griffith auch wieder einwandfrei mit MySQL und man hat obendrein auch noch ein paar kleine, neue Features. :-)

Seit heute ist dann das neue Ubuntu 9.04 – Jaunty Jackalope, zu deutsch “lebhafter Hase”, zu bekommen. Da die Abweichungen zur Vorgängerversion 8.10 hauptsächlich Versionsaktualisierungen beinhaltet, habe ich mir den einfachen Weg des Upgrades ausgesucht und erst mal auch nur auf dem Laptop, um zu sehen, ob nicht doch noch was klemmt.

Distributionsaktualisierung auf 9.04

Ging alles, wie inzwischen gewohnt, reibungslos und innerhalb von etwa einer Stunde über die Bühne, auch wenn der Screenshot mir erst etwas anderes erzählen wollte. :mrgreen:

OpenOffice ist nun endlich in der 3′er Version, wenn auch wieder mal nicht in der aktuellen 3.01, welche wohl erst mit Ubuntu 9.10 – Karmic Koala kommen soll, enthalten … aber auch sonst ist es mal wieder ganz praktisch, alles (Kernel 2.6.28, Gnome 2.26.1 …) etwas aktualisiert zu haben und auch die Fremdquellen (hier z.B. Wine und Virtualbox) sind bereits zum Teil aktualisiert, so dass man gewohnt nach dem Upgrade arbeiten kann.

PS. Vom ext4 habe ich vorsichtshalber die Finger gelassen, da es wohl noch immer Probleme mit der Datensicherheit geben soll und das mit reichlich Vorschusslorbeeren gelobte, schnellere Booten kann ich nicht wirklich nachvollziehen, aber da hatte ich eh schon vorher dran geschraubt, so dass es bei dem einen oder anderen sicher spürbare Vorteile bringt.