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Tag: Action

300

Aug 25
300

Nicht das es eine absolut neue Idee war, dieses Thema zu verfilmen. Es wurde ja bereits 1962 unter dem Titel The 300 Spartans in Anlehnung an die Chroniken von Herodot verfilmt. Nur dieser Film hat hauptsächlich das Comic von Frank Miller zur Vorlage, dem wir u. a. auch die Comic-Helden Daredevil und Elektra zu verdanken haben und dessen Farben und Darstellungstechniken auch im Film recht gut übernommen wurden. :)

Dank der Backplot-Technik, wie sie auch z.B. in Sin City bereits Verwendung fand, wurde der Film 300 in extrem stimmungsvollen Bildern serviert. Er erzählt aus der Sicht des Kriegers Dilios (David Wenham) die Geschichte des Königs Leonidas (Gerard Butler) von Sparta, wie er mit nur 300 Spartiaten gegen die Wahrsagung des Orakels und einigen Stimmen im Rat auszog, das riesige Herr der Perser aufzuhalten. Während zu hause in Sparta seine mehr oder weniger bekleidete Frau, Königin Gorgo (Lena Headey), versucht den Rat zu bewegen, ihm ein Heer zur Unterstützung hinterher zu senden. Natürlich gelingt es ihr nicht und Leonidas steht alleine mit 300 Spartiaten dem gigantischen Heer vom Gottkönig Xerxes gegenüber und prügelt sich am Thermopylen-Pass heroisch und überzeichnet bis zum ruhmreichen Untergang recht eindrucksvoll durch die Massen.

Der Film stellt wohl keinen Meilenstein der Filmgeschichte dar und auch die schauspielerische Leistung ist nur durchschnittlich, aber dafür glänzt er durch eine absolut geniale Bildführung und ungewöhnliche Farben, diverse neue und einige kopierte Ideen. Die Kampfszenen sind dabei absolut mitreißend und spannend inszeniert und die Bildgewalt ist einfach umwerfend. Ich habe mich schon fast schwarz geärgert, dass ich diesen Film nicht doch auf der großen Kinoleinwand gesehen habe und dabei möchte ich noch erwähnen, dass mein Fernseher mit 84cm Diagonale nicht gerade klein ist. ;)

Mein Fazit: Wer gerne Sandalen- und Actionfilme guckt, dem kann dieser Film mit seiner überraschenden Stilistik durchaus gefallen. Ich war zumindest positiv überrascht und angetan und freue mich ihn in meinem DVD-Regal stehen zu haben.

Transformers

Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und Transformers wurde geguckt. Ich hatte mir dieses mal keine Trailer etc. angesehen und mit der Story bin ich auch nicht vertraut gewesen, so dass ich mich nur auf gutes, unterhaltendes Popcornkino von Michael Bay gefreut hatte, dem wir ja schon einige Knaller (z.B. Bad Boys) zu verdanken haben. Und ich kann schon mal vorweg nehmen, auch dieser Film ist ein Knaller geworden!

Der Film beginnt mit etwas Hintergrundgeschichte, lässt dann erst mal eine US-Einheit in Kabul von einem der Decepticons eindrucksstark zerlegen und baut dann langsam aber stetig die Story rund um Sam Witchwicky (Shia LaBeouf), seinem “neuen”, ersten Auto, das bereits beim Kauf etwas Eigenleben zeigt und der sexy Mikaela Banes (Megan Fox) auf.

Das Auto, zu Beginn ein alter, verrosteter Camaro, ist natürlich kein normales Auto, sondern der Autobot Bumblebee, der sich jedoch aufgrund eines Fehlers im Sprachmodul nur mit Auszügen aus Filmen und Musikstücken verständigen kann. (Was dem Film, wie auch die ein oder andere Szene, eine ordentliche Portion Humor gibt!) Bumblebee ist der Schutzroboter für Sam Witwicky, der unwissend in Besitz der Karte ist, auf der die Lage des Allspark verzeichnet ist …

Der Allspark ist der Grund, warum die Transformer die Erde aufgesucht haben. Die Decepticons mit Megatron wollen den Allspark, um mit ihm die absolute Macht zu erlangen. Die Autobots mit ihrem Anführer Optimus Prime jedoch, um das Leben auf Ihrem Planeten wiederherzustellen oder ihn zumindest zerstören, ehe ihn die Decepticons für ihre üblen Zwecke nutzen können.

Daraus entwickelt sich nun eine spitzenmäßige, actiongeladene Story, die sich kontinuierlich und wider Erwarten recht logisch steigert. Die Bilder sind dabei eine wahre Augenweide. Die Transformer sind absolut klasse animiert und die Actionszenen und Special Effects sind alleine schon das Kinogeld wert gewesen!

Mein Fazit: Wer Action, gepaart mit SciFi und einigen witzigen Sprüchen mag, der sollte ihn sich am besten noch im Kino auf einer großen Leinwand ansehen. Es lohnt sich defintiv und dieser Film wird meine DVD-Sammlung garantiert einmal schmücken.

Casino Royale - 007

Ursprünglich wollte ich mir den neuen Bond, Casino Royale, ja nicht ansehen. Ich bin irgendwie zu sehr begeistert von den “Originalen”, den älteren James Bond Verfilmungen, mit z.B. Sean Connery und Roger Moore. Aber da Morph so nett war, mir seine DVD einmal auszuleihen, habe ich es dann doch getan.

Zum Eingewöhnen gibt es gleich nach zwei Auftragsmorden für den Secret Service und nach Erhalt des 00-Status zum Start eine rasante, teilweise etwas arg übertriebene, aber keineswegs schlechte Verfolgungsjagd von einem Markt, über eine Baustelle, bis in eine Botschaft, die dieses im Abschluss nur knapp übersteht. PS. Bei selbiger und auch im ganzen Film fängt sich dieser James Bond (Daniel Craig) doch tatsächlich ein paar derbe Schrammen ein.

Aber weiter! James Bond soll in seinem ersten Auftrag herausbekommen, wer den internationalen Terrorismus finanziell unterstützt und er geht dabei nicht gerade zimperlich vor. Bei einigen Szenen habe ich mich dann sogar etwas gewundert, dass der Film noch eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten hat. Ich tippe fast, dass wenn die hübsche Vesper Lynd (Eva Green), die Bond zur Seite gestellt wird, etwas mehr Haut gezeigt hätte, dann wäre es wohl nicht bei der 12 geblieben. ;)

Meine ursprünglichen Vorbehalte habe ich zwar noch immer, es ist definitiv kein Bond! Zumindest nicht, wie ich ihn aufgrund der bisherigen Verfilmungen erwartet hätte. Trotzdem ist Casino Royale ein verdammt guter Actionfilm geworden, den ich besser doch im Kino hätte ansehen sollen!

Abschließenden Randbemerkung: Es ist wider einiger Meinungen eine “Neuverfilmung”! Das Original ist von 1967 mit Peter Sellers, David Niven und Ursula Andress als Vesper Lynd, die man aber besser nicht mit diesem James Bond vergleichen sollte …

Inside Man

Apr 30
Inside Man

“Warum ich den perfekten Bankraub begehe? Nun, weil ich es kann.”

Wegen diesem, einen Satz aus dem Trailer und wie ich inzwischen gesehen habe, auch aus dem Anfang des Films, von Dalton Russel (Clive Owen), wollte ich den Film schon sehen!

Gestern war es dann so weit. Ich hatte endlich etwas Zeit und war mit ein paar Freunden im Kino. Der Film ging, wie oben beschrieben, schon recht klassisch los. Es dreht sich natürlich alles um einen Banküberfall in New York. Also eigentlich nichts wirklich neues. Vier Leute als Maler verkleidet, überfallen eine Bank und nehmen alle im Gebäude befindlichen Personen als Geiseln. Die gerufene Polizei riegelt das Gebäude komplett ab und es beginnt einen Nervenkrieg, zwischen den Geiselnehmern, bzw. dem Anführer, D. Russel und Detective Keith Frazier (Denzel Washington).

Zum Ausgang der Story möchte ich natürlich nicht viel sagen, da ich ja niemandem den Spass nehmen möchte, der sich diesen Film noch ansehen wird, aber so viel kann ich schon vorweg nehmen. Spätestens ab der Hälfte des Films ist die Story leider zu vorhersehbar. Es wird schnell klar, dass der Bankraub noch eine Nebenstory hat, die langsam immer mehr in der Vordergrund geschoben wird. Nicht das die Ideen schlecht sind, im Gegenteil, aber dem Spannungsaufbau hat es nicht wirklich geholfen oder wie es so schön auf Cinmaxx.de heisst: “Auch wenn man einen größeren Twist erwartet, als man ihn dann serviert bekommt.”

Da haben auch die ebenfalls hochkarätigen Schauspieler in den Nebenrollen (Jodie Foster, Christopher Plummer und Willem Dafoe) nicht viel dran ändern können.

Trotzdem, wer gerne Krimis oder Thriller mag, der sollte ihn sich zumindest mal ansehen. Die schauspielerische Leistung ist es auf jeden Fall wert.