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Tag: Asia
Dragon Wars

Heute mal etwas Bummeln gewesen und einige DVDs mit nach hause gebracht. Darunter auch Dragon Wars, die heute Abend als erste im Player landete.

Der Film handelt von einer koreanischen Legende um gute und böse Schlangen und dem Aufstieg selbiger als Drache in den Himmel. Es wird in einem Rückblick am Anfang des Films die Legende erzählt, um dann 500 Jahre später mit den Reinkarnationen der Personen in irgendeiner Stadt in den USA weiter geführt zu werden …

Um schnell zum Punkt zu kommen, leider waren nur sehr wenige Minuten wert betrachtet zu werden!

Die Handlung war langweilig erzählt, die Schauspieler boten teilweise eine extrem grottige Darstellung und nur drei stärker animierte Abschnitte (der Rückblick am Anfang des Films, das Kräftemessen zwischen der Army und der Armee der bösen Schlange, sowie dem Endkampf zwischen der guten und der bösen Schlange) hielten mich davon ab, die DVD aus dem Player in die Ablage zu werfen oder besser gleich ganz zu entsorgen. Was aber auch daran liegen mag, dass man ja nicht jeden Tag fette Dinos mit Raketenwerfern auf dem Rücken, die sich mit Panzern anlegen oder kleinere Flugdrachen, die mal eben einen Kampfhubschrauber anknabbern, zu sehen bekommt. ;)

Mein Fazit daher: Wen selbst Filme wie z.B. Dungeons & Dragons wirklich begeistern konnten und wer nach dem Motto geht, “Hauptsache Drachen”, der kann sich diesen Film mal ansehen, wer jedoch gute Unterhaltung sucht, der gucke lieber woanders.

Denis hat in seinem Blog zu einer Blog-Parade zum Thema DVD-Extase aufgerufen. Er outet sich damit ein DVD-Junkie zu sein und gibt auch gleich seine drei Lieblings-DVDs an. Da ich ja, wie meinen Lesern bekannt ist, auch einige DVDs mein Eigen nenne und da natürlich auch eine Menge bei sind, die ich immer wieder gerne gucke, mach ich da doch glatt mal mit. ;)

Hier also der Beitrag mit drei meiner Favoriten, die jedoch nicht unbedingt meine Lieblings-DVDs sind, mir aber dafür besonders empfehlenswert erscheinen:

2009: Lost Memories

2009

Koreanischer SciFi-Action-Film der IMHO Maßstäbe gesetzt hat. Die Handlung spielt im Jahr 2009 und die Geschichte hat einen etwas anderen Verlauf genommen, als wie wir ihn kennen. Korea wird von der Supermacht Japan, die den zweiten Weltkrieg gewonnen hatte, kontrolliert und einige koreanische Widerstandskämpfer machen den japanischen Behörden das Leben schwer. Sakamoto, ein Top-Agent mit koreanischer Herkunft, wird nun auf diese angesetzt und gerät dabei auch aufgrund seiner Herkunft zwischen die Fronten. Erstklassige Action, gute Ideen und immer wieder sehenswert. (FSK16, Widescreen, 136 Minuten)

Casshern

Casshern

Zu Casshern hatte ich bereits vor einiger Zeit einen Beitrag hier im Blog veröffentlicht. Es handelt sich um eine Verfilmung der Animeserie Shinzô ningen Kyashân, die aufrund der Bildgewaltigkeit, ihres Gleiches sucht. Der Film ist komplett vor einem Greenscreen entstanden und es wurde ein klasse anzusehender Retrolook verwendet, der einen tief in die Geschichte um Tetsuya bzw. später Casshern eintauchen lässt. Für nicht-Asia-Fans mag er etwas langatmig und theatralisch rüber kommen, aber wer was für das Auge sucht, der wird verwöhnt und bekommt eine pure Reizüberflutung geboten. (FSK16, 16:9, 142 Minuten)

Ghost Dog – Der Weg des Samurai

Ghostdog

Forest Whitaker spielt Ghost Dog, einen Auftragskiller, der für die Mafia arbeitet und dabei den Prinzipien eines “modernen” Samurais treu bleibt. Im Film wird daher auch oft und gerne aus dem Hagakure, dem Ehrenkodex der Samurai, zitiert. Der Film lebt von der Idee und kommt u.a. durch einen recht ungewöhnlichen, aber guten Soundtrack aus qualitativ hochwertigem HipHop (nein, nicht das, was in den Hitparaden rauf und runter gedudelt wird) recht ungewöhnlich daher. (FSK16, 16:9, 111 Minuten)

Das Feng-GUI meines Blogs (Achtung, 952x635!)

Nein, kein Schreibfehler! Feng-GUI soll eine Art Feng Shui für das Userinterface bzw. hier für Webseiten sein und dem Webmaster dazu dienen, festzustellen, wo die meisten Blicke hingehen und wie die Seite aufgenommen wird.

The ViewFinder Heatmap service, is an artificial intelligence service which simulates human visual attention and creates an attention heatmap.

Wie weit da jetzt überhaupt etwas dran ist, lass ich mal so dahingestellt, da ich u.a. nicht unbedingt ein Anhänger der Lehre vom Feng Shui bin, bzw. mich mit der Thematik mangels Interesse nicht weiter befasst habe. Aber die Idee finde ich trotzdem ganz witzig und da es nichts kostet, kann man es ja ruhig mal probieren. :)

Saikano

Meiner einer hatte sich mal wieder einen neuen Film auf DVD gegönnt. Saikano, eine Mangaverfilmung, in der es, wie auch im Manga, um ein junges Liebespaar an einer Schule in Japan geht.

Als eines Tages während einer Shoppingtour Kampfbomber über der Stadt erscheinen und Bomben abwerfen, muss Shuji (Shunsuke Kubozuka) erkennen, dass seine Freundin Chise (Aki Maeda), die dabei ihn und die Stadt rettet, eine Waffe bzw. ein Cyborg des Militärs ist. Fortan steht ihre Liebe durch diese “Zwischenfälle” und später auch das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel …

Soweit der Manga und der Film, aber sorry, ohne Streichhölzer zwischen den Augenliedern ist es fast nicht möglich, die 120 Minuten zu überstehen. Der Film hat zwar einige schöne Bilder und die Story ist von der Grundidee genial, aber ich habe selten etwas Langweiligeres gesehen! Ich war ja schon bei StarWars von dem Liebesgesäusel extrem angenervt, aber da gab es wenigstens ab und zu etwas Action. Hier dümpelt selbst diese untermalt von einer seichten Fahrstuhlmusik, die einem die Füße einschlafen lässt, vor sich hin. Im ganzen Film wird es nicht 5 Minuten spannend.

Mein Fazit: Wer mal nicht einschlafen kann, der greife zu dieser Schlaftablette.

Bittersweet Life

Diesmal etwas verspätet noch nachgereicht: “Bittersweet Life”. Ich musste diesen Film erst mal sacken lassen. Einerseits hatte er das gehalten, was ich mir von ihm versprochen hatte, andererseits war ich jedoch auch arg enttäuscht. Aber dazu nachher mehr …

Sun-woo (Lee Byung-hun) ist einerseits Manager einer Hotelbar und aber auch ein professioneller Killer und hat als solcher das Vertrauen des Gangsterbosses Kang (Kim Yeong-cheol) erlangt. Dieser bittet ihn nun, da er einige Tage verreist, auf seine hübsche, junge Freundin aufzupassen und zu kontrollieren, ob sie ihm untreu ist. In diesem Fall erwartet sein Boss, dass er ihn anruft und sich um die Sache kümmert. Natürlich erwischt er sie mit einem Liebhaber und lässt beide aber unter der Bedingung laufen, dass sie sich nie wieder sehen dürfen. Eine Entscheidung, die er bald bereut, da sein Boss dieses bemerkt …

Aus diesem Anfangsszenario entsteht nun ein Rachefeldzug des Sun-woo gegen Kang, der leider bis auf ein bis zwei Ausnahmen, so gradlinig verläuft, dass der Film dann zwar aufgrund der gewaltverliebten Bilder (der Film hat nicht umsonst, keine Freigabe unter 18 erhalten) einen vom Einschlafen abhält, aber nicht wirklich Spannung aufbaut. Irgendwie kann ich mich leider nicht dem Eindruck erwehren, dass zu viele Parallelen zum Amerikanischen Film gesucht werden und dabei, bis auf die Detailverliebtheit, zu viel vom möglichen Flair verloren geht, dass ich an koreanischen bzw. asiatischen Filmen so schätze.

Zur Ausstattung selbst, ich habe hier den Directors Cut (2 CDs) erhalten. Die Metallbox weicht von den in letzter Zeit beliebten Stealboxes ab und ist schon etwas netter, als wie üblich. Das Cover weist im Druck diverse Reflexe auf und der Titel wurde gestanzt. Innen ist der Träger der Haupt-DVD beflockt, so dass es sich wie Samt anfühlt. Da kann man wirklich nicht meckern und Splendid nur zu dieser Ausführung gratulieren. Endlich mal etwas Besonderes! :)

Alles in allem, ja, weiß ich ehrlich gesagt selbst nach Tagen noch immer nicht wirklich, was ich nun als Fazit bringen soll. Einerseits habe ich das bekommen, was ich mir gekauft und erwartet habe, aber andererseits … aber egal wie, anschauen kann man ihn sich wirklich mal und ich werde ihn mir, wenn er noch etwas “gesackt” ist, sicher auch noch einmal angucken …

Arahan

Nov 27
Arahan

Heute hatte ich Martial-Arts der etwas anderen Art im DVD-Player liegen. Arahan soll auf einem koreanischen Comic basieren und der Held Sang-hwan, ein kleiner Hilfspolizist, ist im realen Leben ein echter Trottel und Tollpatsch. Nach einer Begegnung oder sagen wir besser einem “Unfall”, wird er von Eui-jin in die Tao-Schule gebracht, in der die Meister dort bei seiner Behandlung unerwartete Chi-Energien in ihm entdecken.

Die in der Schule befindlichen fünf der legendären sieben Tao-Meister wollen Sang-hwan daraufhin zwar zu einem Maruchi ausbilden, doch er will lediglich mit Energiebälle um sich schießen können, um Schlägern, die ihm sein Hilfspolizistenleben erschweren, Paroli zu bieten. Und damit ist man ansich auch schon voll in einer mystischen Geschichte drin, in der es um einen Schlüssel zur absoluten Macht, “sechs” guten und einem bösen Meister geht.

Am Anfang des Films war ich erst etwas verdutzt, weil ich keine Komödie erwartet hatte und die Witze wirken teilweise leider etwas arg aufgesetzt. Aber so nach etwa dem gefühlten ersten Drittel der 108 Min. (ich habe leider nur die FSK 16 Version erhalten, die ungeschnittene in deutsch z.Z. nicht erhältliche soll 114 Minuten lang sein) um waren, wurde es langsam spannend, und man erhält den erwarteten Martial-Arts-Film. Die Kampfszenen können sich durchaus sehen lassen und teilweise fühlt man sich an Matrix oder Tiger and Dragon erinnert. Bis zum üblichen Showdown zwischen Gut und Böse sind Steigerungen, wie in diesem Genre üblich, zu erwarten, wenn sich selbiges dann auch etwas in die Länge zieht.

Fazit, ich bedauer es nicht wirklich diesen Film gekauft zu haben und einer meiner Lieblingsfilme wird er sicher auch nicht werden, aber es ist es ein nettes Stück Unterhaltung.

Casshern

May 13
Casshern

Darauf habe ich mich bereits seit über einer Woche bzw. seit der Bestellung gefreut! Die DVD in der Special Edition war zwar bereits Donnerstag geliefert worden, aber wie das Leben so spielt, ich war halt nicht eher dazu gekommen, ihn mir auch in Ruhe anzusehen. Aber das Warten hat sich für mich gelohnt!

Casshern, die Verfilmung der Animeserie “Shinzô ningen Kyashân” aus den 70′er Jahren, ist im positiven Sinne 142 Minuten pure Reizüberflutung und eine visuelle Erfahrung. Der Film hatte mich trotz einer leider sehr schweren, theatralischen und zeitweise etwas zu sehr in die Länge gezogenen Handlung gepackt und ich kam bis zum Ende nicht von ihm los.

Die Handlung spielt in einer fiktiven Zukunft, die durch einen langen Krieg mit Massenvernichtungswaffen zwischen Europa und Asien zerstört ist und in der die Menschen mit den dadurch verursachten Problemen, wie Krankheiten und Umweltverschmutzung, versuchen zu überleben. In dieser Welt lebt Dr. Asuma, ein Wissenschaftler, der an der Regeneration von menschlichen Körperteilen durch “Neozellen”, einer Gentechnik, arbeitet und damit verzweifelt versucht ein Heilmittel für seine erkrankte Frau und den Rest der Menschheit zu finden. Sein Sohn Tetsuya geht während dessen aus Trotz und gegen den Willen des Vaters in den Krieg, aus dem er jedoch nach einem Jahr nur noch in einem Sarg nach Hause kommt. Parallel dazu und durch die Unterstützung des Militärs, gelingt seinem Vater durch einen Zufall bzw. Unfall das Experiment anders als erwartet und aus den Körperteilen in den Regenerationsbecken entstehen neue Menschen, eine neue Rasse. Das Militär versucht zwar diese Menschen umgehend zu beseitigen, aber vier von Ihnen gelingt die Flucht. Während der ganzen Verwirrungen, gelingt es Dr. Asuma durch die “Neozellen” Tesuya wiederzubeleben, welchem dann mit Hilfe der Verlobten und deren Vater die Flucht gelingt. Die vier, die “Shinzo Ningen”, die dank der “Neozellen” nun über übermenschliche Kräfte und regenerative Körper verfügen und besonders deren Anführer sinnen nun auf Rache an den Menschen und erklären Ihnen den Krieg, den sie unterstützt durch Roboter führen. Klar das der nun wieder auferstandene Tetsuya über die gleichen Kräfte verfügt und ausgestattet mit einigen netten, kleineren Spielereien und einem neuartigen Schutzanzug, den er zum Überleben benötigt, tritt dieser nun gegen die vier an und nennt sich nach einem Schutzgott “Casshern”.

Wie schon oben erwähnt, ist der Film etwas für das Auge. Es wurde mit allen möglichen Mitteln gearbeitet und er ist fast vollständig, wie auch schon “Sky Captain and the World of Tomorrow” und “Sin City”, vor einem Greenscreen entstanden. Dabei wurde ein absolut klasse anzusehender Retrolook verwendet, der einen noch tiefer in diese Welt eintauchen lässt.

Wer möchte, der kann sich ja mal zumindest den japanischen Trailer angucken, um sich etwas Appetit zu holen. Die Bilder machen defintiv Lust auf mehr!

Anmerken zur DVD möchte ich noch, dass die Special Edition natürlich auch Gimmicks wie Interviews, 8mm Footage, Deleted Scenes mit Kommentar, Entwürfe und Artwork enthält, die ich mir sicherlich auch noch antun werde. :)