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Tag: Beta

Seit einigen Tagen habe ich hier auf meinem “Hauptrechner” das Release Candidate vom Ubuntu 9.10 – Karmic Koala installiert und bisher habe ich das Upgrade nur bereut.

Wirklich wichtige Updates waren für mich eigentlich nicht dabei. O.K. neuer Kernel ist ganz nett und ein bis zwei neue Spielereien sind ja ganz brauchbar, aber es lief hier mit dem “alten” 9.04 bis dato alles recht fluffig und stabil.

Hier die für mich bisher auffälligsten bzw. nervigsten Probleme:

  1. Rhythmbox ist nicht verwendbar! Der Player meckert, dass ihm das Plugin “autoaudiosink” fehlt. Dieses Plugin ist IMHO jedoch Bestandteil von “gstreamer0.10-plugins-good” und das ist installiert und funktioniert, wie ich mit den “gstreamer-tools” erfolgreich getestet hatte. Zum Glück spielt Totem aber ja noch, so dass ich zumindest noch Musik hören kann.
    Inzwischen habe ich auch entdeckt, dass dieses Problem bereits als Bug gemeldet wurde. Mal sehen wann die das anpacken. Ich hoffe bald, denn auch der neue Standard-Player Banshee, den ich persönlich betrachtet bestimmt nicht vorziehen würde, ist mit diesem Problem gestraft, aber der meldet den Fehler nicht und bleibt auch stumm …
  2. Meine Lieblings-Software zur DVD-Verwaltung, Griffith, (hier mit MySQL-Datenbank) krankt erneut mit kaputten Umlauten. Dabei hatte ich dieses Problem im 9.04 mit der Vorgängerversion aus der aktuellen Beta behoben …
  3. Eigentlich wird ja laut den Meldungen der Startvorgang mit jedem Release verkürzt. Meiner hat sich mit dem Schritt von 9.04 auf 9.10 arg verlängert und es wird auch kein Fehler geloggt. Letzteres ist zwar schön zu wissen, aber wo ist denn dann der Vorteil?

Mit anderen Worten, ich hätte lieber andere den Betatest machen lassen sollen. ;-)

Google will uns das Web erklären oder wie Golem.de heute titelte: Google dokumentiert das Web

Google Doctype soll wie Wikipedia funktionieren und Wissen von Web-Entwicklern für andere bereit stellen. Es sind zur Zeit zwar noch nicht viele Artikel online und die Aktion läuft noch als Beta, aber die Idee finde ich gut! Wenn das noch etwas weiter ausgebaut wird, erhält man in Zukunft ein umfassendes Angebot und braucht nicht mehr als eine Seite ansurfen, wenn man mal wieder auf der Suche nach einer Lösung ist. :)

Etwas schade finde ich, dass es wohl erst mal nur englisch bleiben soll. O.K. als Web-Entickler sollte man das zwar können bzw. verstehen, aber schaden kann es IMHO auch nicht, wenn es auch in anderen Sprachen zur Verfügung gestellt werden würde.

PS. sicherlich denken jetzt wieder einige, Google ist eine böse Datenkrake, mit Vorsicht zu behandeln und sammelt so schon wieder Wissen, um somit erneut bzw. noch gezielter die User an sich zu binden. Dem sei aber auch gesagt, die anderen (Yahoo, Microsoft etc.) haben selber Schuld, denn Google war halt mal wieder nur schneller …

Heute erst den Beitrag im Linux Mint Blog gelesen, wie weit Elyssa, Linux Mint 5.0, bereits ist. Die Vorankündigungen lassen hoffen, dass das Warten belohnt wird.

Auch wenn jeder sicher eh eigene Vorlieben an Software hat und diese nach einer Linux-Installation schon fast im Schlaf z.B. über Apt anpasst, so werden jetzt wohl neben den Änderungen, die bereits im aktuellen Ubuntu 8.04, Hardy Heron, eingeflossen sind, u.a. Transmission als BitTorrent Client und Rhythmbox (wo ist das Smilie mit dem Daumen hoch?) als Ersatz für Amarok vorgegeben sein. Weiter ist endlich auch MP3 encoding enthalten, statt wie bisher nur MP3 decoding …

PS. Die Beta ist in etwa 2 Wochen zu erwarten, das Release wird sicher nochmal drei bis vier Wochen brauchen und dann werde ich hier Elyssa wohl in Angriff nehmen …

Ich mochte nicht mehr warten und habe eben das Upgrade von 7.04 auf 7.10 beta durchgeführt. Auf den ersten Blick hat sich nicht wirklich viel geändert, aber …

Das Upgrade mit dem aktuellen Update-Manager ist fast ein Selbstläufer gewesen. Ein beherzter Aufruf “update-manager -d” und schon startet dieser. Er hat dann auch brav erkannt, welche Fremdquellen ich in Verwendung habe, diese ohne Nachfrage (nur kurzes Popup, dass er da was gemacht hat) sauber deaktiviert und ist, nachdem er mir noch kurz erzählt hatte, was an Paketen nicht mehr verwendet werden wird, zum Download übergegangen. Summa summarum brauchte er dafür gerade mal 40 Min, ehe er mit dem Austauschen begann. Dieses wurde IMHO gerade dreimal durch kurze Rückfragen (typische Fragen zu Apache2 Updates etc.) unterbrochen und lief zum Glück sauber durch. Nach Beendigung musste ich natürlich einmal neu starten, aber das verlief problemlos, bis auf die unwichtige Tatsache, dass mir zusätzlich zum generic Kernel noch der i386 installiert wurde, mit dem mein DualCore Prozessor nun wirklich nicht sinnvoll verwendet werden kann und somit als erstes von Hand entsorgt wurde.

Gnome ist jetzt Version 2.20 und auch die neue Druckerunterstützung über Cups ist gelungen. Die Geforce 8 wird endlich dank der neueren 100′er Treiber anstandslos akzeptiert und Pidgin ist als Ersatz für Gaim enthalten. Besonders gut gelungen ist IMHO, dass “Compiz Fusion” jetzt bereits per default ab Start geladen wird, wenn die Spielereien auch noch von Hand aktiviert werden müssen, was die Sache nun auch für Einsteiger angenehmer macht. :)

Der Avatarservice von Tom Werner, Gravatar, ist endlich wieder online. Zwar zurzeit erstmal noch als Beta, aber ich kann zumindest seit gestern wieder meine Accounts bzw. Gravatare ändern und man kann jetzt auch wieder selbstständig neue anlegen! :)

Also jeder der ein individuelles Bildchen zu seinen Kommentaren in diversen Blogs angezeigt bekommen möchte, der kann jetzt loslegen. Und zumindest für die WordPress-User unter uns, die schon auf den Neustart gewartet hatten, macht es jetzt wieder Sinn z.B. Gravatars 2.0 zu installieren bzw. zu reaktivieren.