Skip to content

Archive

Tag: Comic
X-Men Origins: Wolverine

Eben schnell nachgereicht, denn bereits letzten Samstag waren wir im Kino. Es gab wieder eine Comicverfilmung aus dem Hause Marvel: X-Men Origins: Wolverine

Wie der Name es schon vermuten lässt, handelt der Film um das wohl bekannteste Mitglied der X-Men und dessen Geschichte, die, wenn ich mich recht erinnere, von 1840, teilweise in Rückblenden bis etwa 20 Jahre vor dem ersten Teil der X-Men-Trilogie erzählt wird. Man sieht was James Howlett (Hugh Jackman) alias Logan alias Wolverine als Kind widerfahren ist, was er in diversen Kriegen zusammen mit seinem Bruder (Liev Schreiber), Victor Creed alias Sabretooth, erlebte, wie er die ersten anderen Mutanten kennen lernte, wie er zur Weapon X wurde und warum seine Knochen mit Adamantium ummantelt und er somit so gut wie unbesiegbar ist.

Alles in allem eine robuste Comicverfilmung, die sich nicht verstecken muss, wenn auch leider keine Glanzstunde der Filmgeschichte. Dennoch, alleine schon um Hugh Jackman wieder als Wolverine zu sehen, lohnt der Film auf jeden Fall oder anders ausgedrückt: Wer die Trilogie mochte, der wird auch X-Men Origins: Wolverine mögen.

PS. Nächsten Samstag wird Star Trek geguckt, aber da lege ich die Messlatte wesentlich höher. ;-)

The Dark Knight

Nachdem ich Batman Begins leider nicht im Kino gesehen hatte, musste ich nun zumindest den zweiten Teil in selbigem genießen.

Richtig gelesen, ich spreche von genießen! Denn der Film, satte 152 Minuten (und wir hatten leider eine Pause), hat meine Erwartungen eindeutig übertroffen. Christian Bale als Batman ist IMHO eh unübertroffen, aber absolut beeindruckend fand ich den leider verstorbenen Heath Ledger als Joker. Es war einfach nur klasse anzusehen, wie krank er diesen Charakter gespielt hatte. Das Schmatzen beim Reden aufgrund der Narben in den Mundwinkeln und die Mimik sind einfach nur gelungen!
PS. ich war froh, nicht wieder Katie Holmes, die im ersten Teil meiner Meinung nach mehr als nur eine schwache Leistung gebracht hatte, als Rachel Dawes zu sehen. Maggie Gyllenhaal, wenn auch nicht ganz so nett anzusehen, hatte diesen Part zum Glück etwas besser übernommen …

Aber zum Filmerlebnis selbst. Die ersten 15-20 Minuten baut sich dieser bzw. die Story solide auf, um dann den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und die Spannung bis zum Ende zu halten. Man kommt nicht von los und ist immer wieder fasziniert, was sich der Joker als nächste Gemeinheit ausgedacht hat. Oder anders ausgedrückt, auf einer Skala von 1-10 verdient sich The Dark Knight mind. eine 9 und hat es bereits geschafft, zu einem meiner Lieblingsfilme zu werden. Wobei ich mich wahrlich nur schwer entscheiden kann, ob ich nun Batman Begins oder The Dark Knight höher einstufen soll. ;)

Fazit, geht ins Kino, lasst euch diesen Film nicht entgehen, selbst wenn ihr keine Comic-Fans seid, so wird er euch bestimmt überraschen.

Iron Man

May 4
Iron Man

Dank Morph, waren wir recht spontan ins Kino gegangen. Es gab wieder eine Marvel Verfilmung, Iron Man.

Die Story ist nun wirklich nicht hoch kompliziert, aber das erwarte ich bei einer Comicverfilmung im Normalfall auch nicht. Ich erwarte einfach nur gut unterhalten zu werden und das wurden wir.

Es beginnt damit, dass der Waffenproduzent und geniale Wissenschaftler, Tony Stark (Robert Downey Jr.), der bisher einen ausschweifenden Lebensstil führte, nach einer Waffendemonstration in Afghanistan, auf dem Rückweg bei einem Anschlag von Rebellen verletzt und entführt wird. Als er wieder erwacht, hängt er an einer Autobatterie und in seinem Brustkorb ist von einem anwesenden Mitgefangenen, Yinsen, eine Magnetspule eingepflanzt worden, die ihn am Leben erhält und auch dafür sorgen soll, dass die Splitter in seiner Brust nicht zum Herzen wandern. Die Rebellen verlangen von ihm, eine Waffe zu bauen und “wollen” ihn zur Belohnung ziehen lassen. Robert Stark statt dessen konstruiert sich einen ersten, mechanischen Anzug, um zu entkommen …

All zu weit möchte ich hier jetzt nicht weiter vorgreifen, aber ich denke es ist klar, dass diese Geschichte schon etwas arg dahergeholt ist. Das stört jedoch überhaupt nicht! Der Film lebt weniger von seinen Actionsequenzen und dem Inhalt, dafür wurde ihm eine nette Portion Humor spendiert, die mich mehr als einmal zum Lachen animierte. Die Sprüche und die Situationskomik ist absolut gelungen und Robert Downey Jr. überzeugt, wider meinem Erwarten, als Iron Man.

Kurz gesagt, wer gute Unterhaltung mit einem Hauch Action sucht und dabei auf eine tiefgehende Handlung verzichten kann, wird hier gut bedient.

Ghost Rider

Sep 16
Ghost Rider

Lange habe ich gewartet, bis ich mir diesen Film dann nun endlich, u.a. da es sich ja mal wieder um eine Comicverfilmung von Marvel handelt, als Extended Version gekauft und angesehen habe:

Johnny Blaze unterschreibt dem Teufel, Mephistopheles, (Peter Fonda) als Jugendlicher einen Vertrag, um seinem an Krebs erkrankten Vater das Leben zu retten, in dem er seine Seele im Tausch dafür gibt. Wie es nicht anders kommen konnte, trickst ihn der Teufel aus und Johnny verlässt sein Mädchen und die Gegend.

Jahre später ist Johnny ein gut bezahlter Motorradstuntman mit einer eigenen Show, bis dann der Teufel eines Tages die Einlösung des Vertrags fordert und ihn zwingt als Ghost Rider den Sohn des Teufels, Blackheart, wieder in die Hölle zu schicken, da dieser eine neue, eigene Hölle in San Verganza errichten will. Als “Kopfgeldjäger” des Teufels, Ghost Rider, fährt Johnny nun des Nachts auf seinem Höllenmotorrad durch die Gegend und macht dabei Jagd auf Blackheart und Konsorten, um nach Vertragserfüllung seine Seele zurück zu bekommen.

Schon klar, dass er am Ende des Films als Sieger aus diesem Gefecht hervorgeht und dass er danach der Ghost Rider bleibt, um sich so an dem Teufel zu rächen …

Der Film hat mir leider definitiv nicht genug geboten, um einer meiner Lieblingsfilme zu werden. Es sind teilweise zwar gute Ideen umgesetzt worden und auch Eva Mendes als seine alte Jugendliebe sieht, wie schon in so manch anderem Film, wieder recht ansprechend aus. Aber wirkliche Spannung kommt nicht auf und auch sonst hält er leider nicht das, was ich erwartet hatte. Immerhin reichte er noch, um einen gemütlichen Abend vor der Glotze zu haben und ja, auch wenn er nicht ganz so wie erwartet war, so habe ich mein Geld schon für schlechtere Filme ausgegeben. ;)

300

Aug 25
300

Nicht das es eine absolut neue Idee war, dieses Thema zu verfilmen. Es wurde ja bereits 1962 unter dem Titel The 300 Spartans in Anlehnung an die Chroniken von Herodot verfilmt. Nur dieser Film hat hauptsächlich das Comic von Frank Miller zur Vorlage, dem wir u. a. auch die Comic-Helden Daredevil und Elektra zu verdanken haben und dessen Farben und Darstellungstechniken auch im Film recht gut übernommen wurden. :)

Dank der Backplot-Technik, wie sie auch z.B. in Sin City bereits Verwendung fand, wurde der Film 300 in extrem stimmungsvollen Bildern serviert. Er erzählt aus der Sicht des Kriegers Dilios (David Wenham) die Geschichte des Königs Leonidas (Gerard Butler) von Sparta, wie er mit nur 300 Spartiaten gegen die Wahrsagung des Orakels und einigen Stimmen im Rat auszog, das riesige Herr der Perser aufzuhalten. Während zu hause in Sparta seine mehr oder weniger bekleidete Frau, Königin Gorgo (Lena Headey), versucht den Rat zu bewegen, ihm ein Heer zur Unterstützung hinterher zu senden. Natürlich gelingt es ihr nicht und Leonidas steht alleine mit 300 Spartiaten dem gigantischen Heer vom Gottkönig Xerxes gegenüber und prügelt sich am Thermopylen-Pass heroisch und überzeichnet bis zum ruhmreichen Untergang recht eindrucksvoll durch die Massen.

Der Film stellt wohl keinen Meilenstein der Filmgeschichte dar und auch die schauspielerische Leistung ist nur durchschnittlich, aber dafür glänzt er durch eine absolut geniale Bildführung und ungewöhnliche Farben, diverse neue und einige kopierte Ideen. Die Kampfszenen sind dabei absolut mitreißend und spannend inszeniert und die Bildgewalt ist einfach umwerfend. Ich habe mich schon fast schwarz geärgert, dass ich diesen Film nicht doch auf der großen Kinoleinwand gesehen habe und dabei möchte ich noch erwähnen, dass mein Fernseher mit 84cm Diagonale nicht gerade klein ist. ;)

Mein Fazit: Wer gerne Sandalen- und Actionfilme guckt, dem kann dieser Film mit seiner überraschenden Stilistik durchaus gefallen. Ich war zumindest positiv überrascht und angetan und freue mich ihn in meinem DVD-Regal stehen zu haben.

Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer

Das Warten hatte heute, bzw. wenn ich so auf die Uhr gucke, war es bereits gestern, ein Ende. Wir bekamen endlich den zweiten Teil mit meinen Lieblingshelden aus dem Hause Marvel, Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer, zu sehen. Die Trailer ließen ja schon einiges hoffen, die Kritiken jedoch etwas weniger …

Aber schlechte Kritiken haben mich zum Glück bisher nur selten davon abhalten können, einen Film zu gucken. ;)

Die Story, sofern denn da wirklich eine war, ist in zwei bis drei Sätzen erzählt. Reed Richards (Ioan Gruffudd) von den Fantastic Four wird kurz vor seiner Hochzeit um Hilfe gebeten einige Phänomene zu untersuchen. Dabei stellt sich heraus, dass der Silver Surfer sie verursacht und bei den Nachforschungen wird auch klar, dass überall dort wo er bisher auftauchte, die Welten ein paar Tage später starben. Die Fantastic Four setzen nun natürlich alles daran dieses zu verhindern und auch der wiederauferstandene Dr. Doom ist mal wieder involviert und verfolgt seine eigenen Interessen. Ich brauche jetzt natürlich kein Geheimnis daraus machen, dass die Erde natürlich gerettet wird und das Dr. Doom (Julian McMahon) mal wieder sein Fett weg bekommt.

Aber die Story war ansich auch fast Nebensache. Ich hatte eigentlich nur Popkornkino mit netten Sprüchen, tollen Special Effects und ein paar Superhelden erwartet. Und das habe ich fast auch so bekommen. Nur fast, weil für meinen Geschmack hat der Film etwas zuviel Zeit verschwendet, sich mit der Familienplanung von Sue Storm alias das unsichtbare Mädchen (Jessica Alba) und Reed Richards alias Mr. Fantastic auseinanderzusetzen. Das hat dem Film zwar einige spaßige Momente beschert, aber im großen und ganzen war mir dieser Part dann doch etwas zu langweilig.

App. Witzig! Besonders witzig fand ich den Starauftritt von Stan Lee als Stan Lee, bzw. als ungeladener Gast, dem der Zutritt zur Hochzeitsgesellschaft verwehrt wurde. :)

Hervorheben möchte ich aber noch unbedingt den Silver Surfer. Die Animation ist meiner Meinung nach wirklich gelungen. Die Reflexionen sind genial und auch sonst ist er richtig nett umgesetzt worden. Es bringt verdammt viel Spaß ihn sich mal genauer anzusehen!

Mein Fazit: Wer Comicverfilmungen mag, der kann sich diesen Film trotz der “Lovestory” gut ansehen und wird denke ich ganz gut unterhalten werden.

BTW. Nächstes Jahr werde ich wohl Mengenrabatt an der Kinokasse fordern müssen. Es sind zurzeit IMHO etwa 10 Comicverfilmungen in der Mache. Besonders freue ich mich schon auf Iron Man (Marvel) und The Dark Knight (DC). :)

Die Simpsons - Der Film

Hammer! Einfach genial! Ich war zwar vor dem Kinobesuch schon fast etwas skeptisch, ob der Film es schaffen würde, die ganze Zeit durchzupauern, wie man es aus der Serie bereits kennt und ich hatte irgendwie die Befürchtung, dass es so ab der Mitte einen Durchhänger geben würde, aber nein, der Film gibt richtig Gas! Witz an Witz, rührende Momente und wer glaubt in den Trailern das Beste bereits gesehen zu haben, der wird dieses mal eines Besseren belehrt.

Die Grafik hat mich überzeugt. Es ist wirkt alles etwas plastischer und räumlicher gezeichnet und auch die Farben sind satter, als man es aus der Serie gewohnt ist. Man merkt, man hat sich ordentlich Mühe gegeben und wollte die Simpsons nach fast 20 Jahren TV-Erfolg in Bestform zeigen.

Einen Spoiler oder eine Kurzeinleitung zur Story, wie ich sie sonst in meinen Beiträgen zu Filmen immer gerne mal veröffentliche, wird es dieses mal hier nicht geben, denn ich will keinem auch nur einen einzigen Spaß nehmen. ;)

Mein Fazit: Wenn ich Punkte für Filme vergeben würde, würde dieser eine Bestbewertung erhalten und ich kann ihn jedem empfehlen, der die Simpsons auch nur etwas mag. Man kommt mit einem breiten Grinsen aus dem Kino, dass man auch Stunden später noch nicht verloren hat.

Spider-Man 3

Nach dem ich ja als “alter” Marvel-Fan bereits Teil 1 und 2 im Kino und auf DVD gesehen hatte, waren wir gestern nun auch in den lang erwarteten Spider-Man 3 gegangen.

Peter Parker (Tobey Maguire) hat sein Leben als Spider-Man und mit Mary Jane (Kirsten Dunst) in Einklang gebracht und möchte selbiger einen Heiratsantrag machen. Parallel ereignet sich jedoch einiges. Ein ausserirdischer Symbiont, der negative Eigenschaften verstärkt, heftet sich an ihn, Peter Parker erfährt, dass der Mörder von seinem Onkel ein anderer war, als der, den er gestellt und dabei versehentlich getötet hatte, sein Job als Fotograf wird ihm von Eddie Brock (Topher Grace) streitig gemacht und sein bester Freund, Harry Osborn (James Franco), will sich noch immer als New Goblin an ihm für den Tot seines Vaters, den Green Goblin, rächen, ist jedoch dank einer Amnesie durch einen Schlag gegen den Kopf bei einer Verfolgungsjagd erst mal kein Problem.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf, der Symbiont verändert Peter Parker und verstärkt seine negativen Eigenschaften und seine Fähigkeiten als Spider-Man. Flint Marko (Thomas Haden Church), der Mörder von Pakers Onkel, wird auf der Flucht durch einen Unfall zum Sandman und nachdem sich Spider-Man von dem Symbionten trennen konnte, wechselt dieser auf Eddie Brock, der durch ihn zu Venom wird. Soweit so gut, mit dem Goblin drei Gegner geschickt in die Story eingeflochten. Wenn da nicht dieses Liebesgesäusel zwischen Peter und Mary Jane gewesen wäre! Sorry, aber das hat den Film dieses mal etwas zu sehr gestreckt. Es ist weitaus schmalziger und theatralischer als in den ersten beiden Teilen und ermüdete einen zweitweise doch recht arg. Sicher ist es wichtig, zu sehen, was Peter Parker belastet. Davon lebte ja auch das Comic. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Helden war dort die Sorge um andere und die Belastung aus dem Gewesenen fast nie aus den Augen verloren worden, aber so schmalzig war es glaube ich nie …

Naja, gegen Ende wurde dann zum Glück ordentlich aufgedreht und es kam zu einem actionreichen Showdown. Alle vier Superhelden in einem Endkampf. Hatte was!

Mein Fazit: Der erste und auch der zweite Teil sind um Welten unterhaltsamer und spannender gewesen, aber den Film anzusehen hat sich trotzdem noch gelohnt. Ich kann ihn daher, trotz des Gesäusels, noch immer jedem Comicfan empfehlen und er wird sicher auch einen Platz in meiner DVD-Sammlung neben den ersten beiden Teilen finden.

The Simpsons

Gestern in einem Forum den Link auf die Simpsonspedia entdeckt. Ein fast kompletter, deutscher Wiki zu den Simpsons.

Es werden u.a. ausführliche Episoden-, Personen und Comicguides geboten. Besonders gut finde ich, dass man zu jeder Folge auch die beliebten Tafel- und Couchgags mit aufgenommen hat. ;)

PS. für Fans von Futurama gibt es dort ebenso einen Link: Futuramapedia (Zwar leider nicht ganz so ausführlich und die Links führten hier ab und zu ins Nirvana, aber lohnt zumindest auch einen Blick.)

Superman Returns

… oder er hätte mal lieber bleiben sollen, wo er war, denn diese Verfilmung ist wirklich nicht so toll geworden! Die ersten 50% von Superman Returns musste ich mich anstrengen nicht einzuschlafen (Yvonne hatte es nicht geschafft :mrgreen: ) und erst dann wurde der Film langsam erträglich.

Der Film erzählt die Geschichte ab dem Zeitpunkt, als Superman (Brandon Routh) nach einer 5 Jahre währenden Abwesenheit zurück auf die Erde kommt. Er war an den Ort gereist, an dem Astronomen seinen Heimatplaneten Krypton entdeckt hatten, um zu sehen, ob noch was übrig ist. Als er nun wieder zurück nach Metropolis kommt, nimmt er seinen alten Job als der tollpatschige Journalist Clark Kent beim Daily Planet wieder auf und trifft dort natürlich auf Lois Lane (Kate Bosworth), die inzwischen einen Sohn und einen Lebenspartner (James Marsden) hat und aufgrund des unangekündigten Verschwindens, nicht mehr so gut auf Superman zu sprechen ist.

Und da ist eines der IMHO schwerwiegendste Probleme dieses Films. Zwei Schauspieler, die aussehen, als wenn sie gerade von der Schule abgegangen sind, spielen zwei reife Erwachsene und verstricken sich in einer langweiligen, etwa eine Stunde den Zuschauer ermüdenden, Liebesgeschichte.

Parallel spinnt natürlich wieder mal Lex Luther (Kevin Spacey) Pläne, sein kriminelles Genie zu nutzen, um Superman zu übertrumpfen und dabei für sich das Beste herauszuholen. Hierzu möchte ich nur anmerken: Kevin Spacey ist für mich ein absolut genialer Schauspieler und er war der Hauptgrund, warum ich mir diese Verfilmung gekauft habe. Nur er alleine kann leider auch keinen schlechten Film retten. :(

Im Großen und ganzen ist es aber die übliche Superman Story. Ist ja wohl auch so gewollt! Das ist der klassische Superman, wie ihn die Fans lieben bzw. geliebt haben. Nur schade, dass der Film neben diversen anderen Problemen von der Handlung her, bereits nach dem zweiten Supermanfilm ansetzt und Teil 3 und 4 total ignoriert.

Mein Fazit: Die vier “alten” Supermanfilme mit Christopher Reeve sind zwar heute auch nicht mehr so der Bringer und außer Comicfans locken sie wohl kaum noch jemanden vor die Glotze, aber sie sind meiner Meinung nach mindestens gleichwertig, wenn nicht gar noch besser als dieser Film!