Skip to content

Archive

Tag: Comic

Arahan

Nov 27
Arahan

Heute hatte ich Martial-Arts der etwas anderen Art im DVD-Player liegen. Arahan soll auf einem koreanischen Comic basieren und der Held Sang-hwan, ein kleiner Hilfspolizist, ist im realen Leben ein echter Trottel und Tollpatsch. Nach einer Begegnung oder sagen wir besser einem “Unfall”, wird er von Eui-jin in die Tao-Schule gebracht, in der die Meister dort bei seiner Behandlung unerwartete Chi-Energien in ihm entdecken.

Die in der Schule befindlichen fünf der legendären sieben Tao-Meister wollen Sang-hwan daraufhin zwar zu einem Maruchi ausbilden, doch er will lediglich mit Energiebälle um sich schießen können, um Schlägern, die ihm sein Hilfspolizistenleben erschweren, Paroli zu bieten. Und damit ist man ansich auch schon voll in einer mystischen Geschichte drin, in der es um einen Schlüssel zur absoluten Macht, “sechs” guten und einem bösen Meister geht.

Am Anfang des Films war ich erst etwas verdutzt, weil ich keine Komödie erwartet hatte und die Witze wirken teilweise leider etwas arg aufgesetzt. Aber so nach etwa dem gefühlten ersten Drittel der 108 Min. (ich habe leider nur die FSK 16 Version erhalten, die ungeschnittene in deutsch z.Z. nicht erhältliche soll 114 Minuten lang sein) um waren, wurde es langsam spannend, und man erhält den erwarteten Martial-Arts-Film. Die Kampfszenen können sich durchaus sehen lassen und teilweise fühlt man sich an Matrix oder Tiger and Dragon erinnert. Bis zum üblichen Showdown zwischen Gut und Böse sind Steigerungen, wie in diesem Genre üblich, zu erwarten, wenn sich selbiges dann auch etwas in die Länge zieht.

Fazit, ich bedauer es nicht wirklich diesen Film gekauft zu haben und einer meiner Lieblingsfilme wird er sicher auch nicht werden, aber es ist es ein nettes Stück Unterhaltung.

V wie Vendetta

Ich kannte die Vorlage des Comics “V wie Vendetta” von DC überhaupt nicht. Aber da ich den Film nicht im Kino gucken konnte und bisher nur Positives gehört hatte, habe ich jetzt bei der Einzel-DVD-Version einfach mal zugegriffen. Wenn ich mich jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe, auch fast schon etwas ärger, nicht die Steelbox mit ordentlich Bonusmaterial genommen zu haben. ;)

“V wie Vendetta” erzählt eine fiktive Geschichte vor dem Hintergrund eines totalitären Systems in einem Großbritannien der Zukunft. Er wird aus Sichtweise der jungen Frau namens Evey (Natalie Portman) erzählt, die von einem maskierten Mann (Hugo Weaving), der sich “V” nennt, aus einer bedrohlichen Lage gerettet wird.

V ist ein einerseits belesener, kluger und exzentrischer Mann, der die Befreiung seiner Mitbürger mit Gewalt erreichen will, anderseits aber auch brutal, rachsüchtig und einsam. Er fordert seine Mitbürger nach einem Bombenanschlag und der Geiselnahme im staatlichen Fernsehen über selbiges auf, am 5. November des folgenden Jahres “dem traditionellen Guy Fawkes Day” (ein Attenttäter, der laut Filmstory die gleiche Maske wie V getragen und bereits am 5′ten November 1605 versucht hatte, das Parlament in die Luft zu sprengen) vor das Parlament zu ziehen, welches er dann sprengen will, um etwas zu verändern.

Da Evey, durch die Rettung von V, jetzt ebenfalls mit den Attentaten in Verbindung gebacht wird, muss sie vor der Polizei flüchten und entdeckt u.a. durch die Verbindung zu V Ihre eigene Geschichte, die Verschleppung und Ermordung Ihrer Familie, erfährt einiges, was der Öffentlichkeit verborgen bleiben sollte und warum V zu dem geworden ist, was er jetzt ist …

Alles in allem war ich extrem positiv überrascht. Der Film hat seine Überraschungsmomente und man wird sehr gut unterhalten. Ich werde ihn mir bestimmt noch viele mal ansehen und kann ihn nur weiter empfehlen!

X-Men 3

Freitag war wieder ein Kinotag und es wurde diesmal “X-Men 3 – Das letzte Gefecht” geguckt.

Auch der dritte Teil war, wie schon der erste und zweite, sehenswert. Die Handlung, die IMHO frei und neu ist bzw. extrem von den Vorlagen aus dem Marvel Verlag abweicht, reicht zwar leider nicht an die ersten beiden Teile heran, dafür wurde aber wesentlich mehr Action geboten.

Es beginnt mit der Mitteilung, dass ein “Heilmittel” entdeckt wurde, das alle Mutanten in normale Menschen verwandeln kann. Es ist klar, das Magneto (Sir Ian McKellen), der von den Menschen und den X-Men bereits wegen der diversen Verbrechen verfolgt wird, dieses als einen Akt gegen sich und seine Mutantenbruderschaft betrachtet und nun einen Krieg gegen die Menschen und das Heilmittel beginnt. Auch die durch die Ereignisse um Jean Grey (Famke Janssen) und die dadurch entstandenen Verluste arg angeschlagenen X-Men, sind nicht frei von Skepsis, stehen aber wieder auf Seiten der Menschen und stellen sich im aktiongeladenen Showdown zwischen die “normalen” Menschen und Magnetos Bruderschaft.

Mein Fazit: Sollte man wegen der Action und dem Gesamteindruck unbedingt im Kino gucken!

Aeon Flux

Lange ist es her, dass ich im Kino war. (Irgendwie habe ich neben WoW kaum noch Freizeit.) ;)

Egal, zum Thema. Nachdem jetzt ein paar Tage vergangen sind und ich den Film verdaut habe, will ich nun auch kurz etwas über Æon Flux schreiben.

Viel hatte ich von Anfang an nicht erwartet, da es sich ja “nur” um eine MTV Comicverfilmung handelt. Also hatte ich mich auf einen netten Nobrainer mit klasse Effekten und einer leckeren Charlize Theron in einem möglichst sexy Outfit eingestellt. Beide Erwartungen wurden auch erfüllt. Brain braucht man wirklich null, es waren teilweise nette Ideen eingebracht bzw. kopiert worden und beim Anblick von Charlize Theron lief einem der Sabber aus den Mundwinkeln.

Aber das war es dann auch schon! Irgendwie schaffte es der Film keine 5 Min. Spannung aufzubauen. Die Story des düsteren Zukunftsszenarius, in der die restlichen Menschen nach einer Viruskatastrophe in einer von der Umwelt abgeschirmten Stadt leben und von einer elitäre Gruppe geleitet werden, gegen die sich eine Widerstandsbewegung auflehnt, hatte ansich genug Potential, wurde aber so träge und vorhersehbar erzählt, dass es bereits nach den ersten Minuten klar war, welchen Weg die Handlung nehmen wird.

Fazit, kann man sich mal wegen Charlize Theron und der kopierten Ideen angucken, aber mehr lohnt auch nicht.

Batman Begins

Vorab, wer mich kennt, der weiss, dass ich sowieso schnell für Comicverfilmungen zu haben bin, weshalb ich auch nicht widerstehen konnte, Batman Begins in der Special Edition im Steelbook zu erwerben, auch wenn ich selbst nur selten DC-Comics gelesen habe.

Aber nun zum Film, whow, hatte ich nicht erwartet. Endlich mal ein richtig düsterer Batman, der rein gar nichts mehr ausser der Figur mit den bisherigen Verfilmungen selbst gemeinsam hat!

Es wird die Entstehungsgeschichte von seiner Kindheit an erzählt. Wie und warum Bruce Wayne zu Batman wurde. Angefangen von der Ermordung seiner Eltern, die er als Kind mit ansehen musste, über seine Ängste und deren Überwindung, seine Ausbildung in Asien, bis hin zu seiner Flucht und der Rückkehr nach Gotham City, um als schwarzer Ritter den Kampf gegen das Verbrechen aufzunehmen und so das Erbe seines Vaters auf etwas andere Weise anzutreten.

Christian Bale überzeugt hier als Batman absolut. IMHO besser als alle bisherigen Darsteller, auch wenn z.B. Val Kilmer in Batman Forever sicher auch nicht sooo schlecht war. Während allerdings Katie Holmes neben den anderen Darstellern, wie Liam Nielsen als Ducard, Gary Oldman als Detective Jim Gordon, Morgan Freeman als Lucius Fox und last, but not least Michael Caine als Butler Alfred, den er abslout genial spielt, ehr eine ärmliche Darstellung geboten hat und an die Wand gespielt wird. Naja, Schönheit allein reicht halt doch nicht.