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Tag: DC
The Dark Knight

Nachdem ich Batman Begins leider nicht im Kino gesehen hatte, musste ich nun zumindest den zweiten Teil in selbigem genießen.

Richtig gelesen, ich spreche von genießen! Denn der Film, satte 152 Minuten (und wir hatten leider eine Pause), hat meine Erwartungen eindeutig übertroffen. Christian Bale als Batman ist IMHO eh unübertroffen, aber absolut beeindruckend fand ich den leider verstorbenen Heath Ledger als Joker. Es war einfach nur klasse anzusehen, wie krank er diesen Charakter gespielt hatte. Das Schmatzen beim Reden aufgrund der Narben in den Mundwinkeln und die Mimik sind einfach nur gelungen!
PS. ich war froh, nicht wieder Katie Holmes, die im ersten Teil meiner Meinung nach mehr als nur eine schwache Leistung gebracht hatte, als Rachel Dawes zu sehen. Maggie Gyllenhaal, wenn auch nicht ganz so nett anzusehen, hatte diesen Part zum Glück etwas besser übernommen …

Aber zum Filmerlebnis selbst. Die ersten 15-20 Minuten baut sich dieser bzw. die Story solide auf, um dann den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und die Spannung bis zum Ende zu halten. Man kommt nicht von los und ist immer wieder fasziniert, was sich der Joker als nächste Gemeinheit ausgedacht hat. Oder anders ausgedrückt, auf einer Skala von 1-10 verdient sich The Dark Knight mind. eine 9 und hat es bereits geschafft, zu einem meiner Lieblingsfilme zu werden. Wobei ich mich wahrlich nur schwer entscheiden kann, ob ich nun Batman Begins oder The Dark Knight höher einstufen soll. ;)

Fazit, geht ins Kino, lasst euch diesen Film nicht entgehen, selbst wenn ihr keine Comic-Fans seid, so wird er euch bestimmt überraschen.

Superman Returns

… oder er hätte mal lieber bleiben sollen, wo er war, denn diese Verfilmung ist wirklich nicht so toll geworden! Die ersten 50% von Superman Returns musste ich mich anstrengen nicht einzuschlafen (Yvonne hatte es nicht geschafft :mrgreen: ) und erst dann wurde der Film langsam erträglich.

Der Film erzählt die Geschichte ab dem Zeitpunkt, als Superman (Brandon Routh) nach einer 5 Jahre währenden Abwesenheit zurück auf die Erde kommt. Er war an den Ort gereist, an dem Astronomen seinen Heimatplaneten Krypton entdeckt hatten, um zu sehen, ob noch was übrig ist. Als er nun wieder zurück nach Metropolis kommt, nimmt er seinen alten Job als der tollpatschige Journalist Clark Kent beim Daily Planet wieder auf und trifft dort natürlich auf Lois Lane (Kate Bosworth), die inzwischen einen Sohn und einen Lebenspartner (James Marsden) hat und aufgrund des unangekündigten Verschwindens, nicht mehr so gut auf Superman zu sprechen ist.

Und da ist eines der IMHO schwerwiegendste Probleme dieses Films. Zwei Schauspieler, die aussehen, als wenn sie gerade von der Schule abgegangen sind, spielen zwei reife Erwachsene und verstricken sich in einer langweiligen, etwa eine Stunde den Zuschauer ermüdenden, Liebesgeschichte.

Parallel spinnt natürlich wieder mal Lex Luther (Kevin Spacey) Pläne, sein kriminelles Genie zu nutzen, um Superman zu übertrumpfen und dabei für sich das Beste herauszuholen. Hierzu möchte ich nur anmerken: Kevin Spacey ist für mich ein absolut genialer Schauspieler und er war der Hauptgrund, warum ich mir diese Verfilmung gekauft habe. Nur er alleine kann leider auch keinen schlechten Film retten. :(

Im Großen und ganzen ist es aber die übliche Superman Story. Ist ja wohl auch so gewollt! Das ist der klassische Superman, wie ihn die Fans lieben bzw. geliebt haben. Nur schade, dass der Film neben diversen anderen Problemen von der Handlung her, bereits nach dem zweiten Supermanfilm ansetzt und Teil 3 und 4 total ignoriert.

Mein Fazit: Die vier “alten” Supermanfilme mit Christopher Reeve sind zwar heute auch nicht mehr so der Bringer und außer Comicfans locken sie wohl kaum noch jemanden vor die Glotze, aber sie sind meiner Meinung nach mindestens gleichwertig, wenn nicht gar noch besser als dieser Film!

V wie Vendetta

Ich kannte die Vorlage des Comics “V wie Vendetta” von DC überhaupt nicht. Aber da ich den Film nicht im Kino gucken konnte und bisher nur Positives gehört hatte, habe ich jetzt bei der Einzel-DVD-Version einfach mal zugegriffen. Wenn ich mich jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe, auch fast schon etwas ärger, nicht die Steelbox mit ordentlich Bonusmaterial genommen zu haben. ;)

“V wie Vendetta” erzählt eine fiktive Geschichte vor dem Hintergrund eines totalitären Systems in einem Großbritannien der Zukunft. Er wird aus Sichtweise der jungen Frau namens Evey (Natalie Portman) erzählt, die von einem maskierten Mann (Hugo Weaving), der sich “V” nennt, aus einer bedrohlichen Lage gerettet wird.

V ist ein einerseits belesener, kluger und exzentrischer Mann, der die Befreiung seiner Mitbürger mit Gewalt erreichen will, anderseits aber auch brutal, rachsüchtig und einsam. Er fordert seine Mitbürger nach einem Bombenanschlag und der Geiselnahme im staatlichen Fernsehen über selbiges auf, am 5. November des folgenden Jahres “dem traditionellen Guy Fawkes Day” (ein Attenttäter, der laut Filmstory die gleiche Maske wie V getragen und bereits am 5′ten November 1605 versucht hatte, das Parlament in die Luft zu sprengen) vor das Parlament zu ziehen, welches er dann sprengen will, um etwas zu verändern.

Da Evey, durch die Rettung von V, jetzt ebenfalls mit den Attentaten in Verbindung gebacht wird, muss sie vor der Polizei flüchten und entdeckt u.a. durch die Verbindung zu V Ihre eigene Geschichte, die Verschleppung und Ermordung Ihrer Familie, erfährt einiges, was der Öffentlichkeit verborgen bleiben sollte und warum V zu dem geworden ist, was er jetzt ist …

Alles in allem war ich extrem positiv überrascht. Der Film hat seine Überraschungsmomente und man wird sehr gut unterhalten. Ich werde ihn mir bestimmt noch viele mal ansehen und kann ihn nur weiter empfehlen!

Batman Begins

Vorab, wer mich kennt, der weiss, dass ich sowieso schnell für Comicverfilmungen zu haben bin, weshalb ich auch nicht widerstehen konnte, Batman Begins in der Special Edition im Steelbook zu erwerben, auch wenn ich selbst nur selten DC-Comics gelesen habe.

Aber nun zum Film, whow, hatte ich nicht erwartet. Endlich mal ein richtig düsterer Batman, der rein gar nichts mehr ausser der Figur mit den bisherigen Verfilmungen selbst gemeinsam hat!

Es wird die Entstehungsgeschichte von seiner Kindheit an erzählt. Wie und warum Bruce Wayne zu Batman wurde. Angefangen von der Ermordung seiner Eltern, die er als Kind mit ansehen musste, über seine Ängste und deren Überwindung, seine Ausbildung in Asien, bis hin zu seiner Flucht und der Rückkehr nach Gotham City, um als schwarzer Ritter den Kampf gegen das Verbrechen aufzunehmen und so das Erbe seines Vaters auf etwas andere Weise anzutreten.

Christian Bale überzeugt hier als Batman absolut. IMHO besser als alle bisherigen Darsteller, auch wenn z.B. Val Kilmer in Batman Forever sicher auch nicht sooo schlecht war. Während allerdings Katie Holmes neben den anderen Darstellern, wie Liam Nielsen als Ducard, Gary Oldman als Detective Jim Gordon, Morgan Freeman als Lucius Fox und last, but not least Michael Caine als Butler Alfred, den er abslout genial spielt, ehr eine ärmliche Darstellung geboten hat und an die Wand gespielt wird. Naja, Schönheit allein reicht halt doch nicht.