Nicht dass wir nicht gerne ins Kino gehen, aber es gab schon lange nichts mehr, was uns gereizt hatte. Doch seit Donnerstag läuft der zweite Teil von Vermächtnis der Tempelritter und so wurde es Zeit wieder mal im Kino einzukehren.
Der zweite Teil um den Schatzsucher Ben Gates (Nicolas Cage), seine Familie und seine Freunde beginnt einige Zeit nach dem ersten Teil. Und nach einer kurzen Einleitung, fällt ihm auf einer verloren geglaubten Seite aus dem Tagebuch des Lincoln-Attentäters, die unter anderem auch den Namen seines Großvaters enthielt und diesen damit von einem Helden zu einem Attentäter abstempelt, ein Abdruck eines Codes auf, mit dem er hofft, u.a. den Namen der Familie wieder rein zu waschen und den damit in Verbindung gebrachten Schatz, die goldene Stadt, zu finden. Womit eine neue, actiongeladene, unglaubliche und abenteuerliche Schnitzeljagd beginnt, denn auch Mitch Wilkinson (Ed Harris), ein Nachfahre des Attentäters, ist hinter dem Schatz her.
Ich will nicht zu weit vorgreifen, nur, wer sich wundert, wieso nach einer goldenen Stadt gesucht wird und nicht vorrangig nach einem Buch, dem sei gesagt: Im Rahmen der Schnitzeljagd wird auch dieses Buch gesucht und es ist das geheime Buch der amerikanischen Präsidenten, dass bisher auch nur selbige lesen und ergänzen durften. Und genau in diesem Buch soll sich sich neben vielen anderen Geheimnissen auch eine Hälfte der Schatzkarte befinden …
Mein Fazit: Klasse Actionfilm mit netten Witzen und Sprüchen, jedoch nichts wirklich neues und eine etwas flache Story. Sicher wurde bei den Actionszenen nochmal kräftig zugelegt, aber dennoch war schon mal alles irgendwo oder irgendwie da. Aber wer sein Gehirn nicht weiter belasten will und einfach gute Unterhaltung um amerikanische “Geschichte” sucht und dabei über z.B. zum Teil haarsträubende, geographische Fehler hinwegsehen kann, der wird diesen Film mögen.
PS. Fans dieser beiden Filme wird es freuen, dass bereits von einem dritten Teil die Rede ist und auch im Film wird bereits genug offen gelassen.



