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Tag: Fantasy
Harry Potter und der Halbblutprinz

Oder sollte es besser heißen “Harry Potter und das Halbschlaferlebnis”? Sry, auch wenn dieser Beitrag einen Tag später erst nach dem Kino nachgereicht wird, aber die Zeit brauchte ich, um etwas Abstand von der Schlaftablette zu bekommen.

Dieser Harry Potter sollte eigentlich etwas mehr Spannung aufbauen, denn immerhin ist es eine der schwersten Prüfungen für Harry Potter, aber nein, der Film dümpelt von einem Hormonschub zum nächsten. Sicher, einige Gags sind wieder mal richtig gut, einige Ideen auch wieder klasse umgesetzt und dieser Teil ist von den Bildern her auch richtig schön düster, aber vergleicht man ihn mit den anderen Teilen …

Lange Rede kurzer Sinn, ja es sterben alle wie im Buch und für Potter-Fans sicher ein Muss, aber nehmt vorsichtshalber ein (legales) Aufputschmittel ein, ehe ihr ins Kino geht.

Dragon Wars

Heute mal etwas Bummeln gewesen und einige DVDs mit nach hause gebracht. Darunter auch Dragon Wars, die heute Abend als erste im Player landete.

Der Film handelt von einer koreanischen Legende um gute und böse Schlangen und dem Aufstieg selbiger als Drache in den Himmel. Es wird in einem Rückblick am Anfang des Films die Legende erzählt, um dann 500 Jahre später mit den Reinkarnationen der Personen in irgendeiner Stadt in den USA weiter geführt zu werden …

Um schnell zum Punkt zu kommen, leider waren nur sehr wenige Minuten wert betrachtet zu werden!

Die Handlung war langweilig erzählt, die Schauspieler boten teilweise eine extrem grottige Darstellung und nur drei stärker animierte Abschnitte (der Rückblick am Anfang des Films, das Kräftemessen zwischen der Army und der Armee der bösen Schlange, sowie dem Endkampf zwischen der guten und der bösen Schlange) hielten mich davon ab, die DVD aus dem Player in die Ablage zu werfen oder besser gleich ganz zu entsorgen. Was aber auch daran liegen mag, dass man ja nicht jeden Tag fette Dinos mit Raketenwerfern auf dem Rücken, die sich mit Panzern anlegen oder kleinere Flugdrachen, die mal eben einen Kampfhubschrauber anknabbern, zu sehen bekommt. ;)

Mein Fazit daher: Wen selbst Filme wie z.B. Dungeons & Dragons wirklich begeistern konnten und wer nach dem Motto geht, “Hauptsache Drachen”, der kann sich diesen Film mal ansehen, wer jedoch gute Unterhaltung sucht, der gucke lieber woanders.

Wächter des Tages

Der erste Teil hatte bei mir Lust auf mehr von dieser Art Film gemacht und nun waren wir im zweiten Teil: Wächter des Tages – Dnevnoy Dozor.

Anton Gorodetsky (Konstantin Khabensky) ist wieder mit seiner Taschenlampe für das Gute unterwegs. An seiner Seite ist jetzt jedoch Svetlana (Mariya Poroshina), die zum Glück nicht mehr die Brille mit den Glasbausteinen auf der Nase trägt und dadurch wesentlich netter anzusehen ist. Wie überhaupt im ganzen Film der Eindruck aufkommt, als wenn die Darsteller inzwischen dank einer besseren Bezahlung aufgrund der Erfolge des ersten Teils, etwas aufgepeppt werden konnten.

Aber weiter zum Film, der kurz nach dem ersten ansetzt und diesen nun fortführt. Anton und und Svetlana sind im Einsatzwagen der Wächter der Nacht unterwegs, um Patrouille zu fahren. Sie begeben zu einem Einsatz, bei dem ein Anderer einer alten Frau mit einer Nadel Lebenskraft aussaugt. Wie es sich bei der Verfolgung dann ergibt, stellt Anton fest, dass der Täter sein an die Bösen verlorener Sohn, Yegor, ist und hilft daraufhin, den Wächtern des Tages, dieses zu vertuschen, um ihn vor einer Strafe zu schützen. Natürlich nutzen die Wächter des Tages das für Ihre Zwecke aus und es beginnt eine Intrigenspinnerei, die darauf hinausläuft, dass die Bösen, die Wächter des Tages, einen Krieg anzetteln wollen, bei dem sie im Vorteil sind. Einzig retten kann die Menschen nur noch ein besonderes Stück Kreide, mit dem die Vergangenheit umgeschrieben werden kann …

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hatte irgendwie bei dem Titel des Films eine etwas andere Story erwartet. Der erste Teil, Wächter der Nacht, handelt hauptsächlich von selbigen und die Gegenspieler, die Wächter des Tages, waren zwar vorhanden und spielten logischer Weise eine wichtige Rolle, aber das Hauptaugenmerk war auf die Wächter der Nacht gelenkt. Vom jetzigen zweiten Teil, hatte ich irgendwie das Gegenstück erwartet. Dem war nur leider absolut nicht so! :(

Ich bin daher etwas enttäuscht. Die Story wurde zwar wieder nett zusammengewoben, aber das Flair, welches mir der erste Teil vermittelte hatte, ist inzwischen verflogen und so empfand ich diesen Film leider nur als eine der üblichen Fortsetzungen in einem inzwischen angestaubten Szenario. IMHO lohnt es sich daher nur den Film anzugucken, wenn man den ersten Teil wirklich mochte und nun unbedingt sehen möchte, wie es (zumindest im Film) weiter geht.

Harry Potter und der Orden des Phönix

Man merkt, es wird Zeit die Teile abzudrehen, denn die Akteure werden langsam aber sicher älter. Aber das tut dem Film nichts ab. Der Orden des Phönix ist ein klassischer Harry Potter, wie ihn wohl die meisten aus den ersten vier Teilen bereits kennen. Die Specialeffects wurden erneut gesteigert und auch sonst war es wieder eine Augenweide. Jedoch dieses mal wider Erwarten IMHO einen Tick weniger spannend, aber immer noch sehr gut unterhaltend!

Sry, folgende Randbemerkung passt nicht so ganz, aber irgendwo muss ich mich darüber mal wieder auslassen und hier passt es mir gerade: Es wäre schön, wenn das größte Kino in Kiel es endlich mal gebacken bekommen würde, für einen Eintrittspreis von 9 Euronen (Loge) Bild und Ton in einer ansprechenden Qualität anzubieten! O.K. Ton ging dieses mal ausnahmsweise, aber dafür stellte der Vorführer alle 5 Min. am Bild nach und hatte es bis zum Ende des Films wieder mal nicht geschafft, dieses einigermaßen klar zu bekommen. Leuts, schenkt dem Blinden doch bitte mal eine neue Brille!

Harry Potter (Daniel Radcliffe) und auch Dumbledore (Michael Gambon) werden in der Presse angegriffen und ihre Glaubwürdigkeit wird in Frage gestellt, da das Zauberer-Ministerium es nicht wahr haben will, das Lord Voldemort auferstanden ist. Sie schicken sogar die spießige, ewig lächelnde Dolores Umbridge (Imelda Staunton) als Lehrerin gegen die dunklen Künste nach Hogwarts, um zu kontrollieren, dass auch ja nichts anderes verbreitet wird und die ebenso alles unternimmt, dass die Schüler keine neuen Zauber mehr erlernen. Harry Potter unterrichtet nach einigem Sträuben darauf hin ein eine kleine, revoltierende Gruppe, “Dumbledores Armee”, um für den schlimmsten Fall gewappnet zu sein, während er von Visionen heimgesucht wird.

Gegen Ende des Films, zeigt sich dann, dass dieses auch gut war, denn als diese Gruppe nun ins Zauberer-Ministerium eindringt, um eine Kugel mit einer Vison, Harry Potter und Lord Voldemort betreffend, zu holen und Sirius, den Potter in einer Vison in Gefahr sah, zu retten, treffen sie auf seine Anhänger, die diese ebenfalls in Ihre Hände bekommen wollen. Es kommt zu einem Endkampf, wie er bisher in Harry Potter Verfilmungen noch nicht so heftig war. Selbst Dumbledore trifft auf den ebenfalls dort eintreffenden Lord Voldemort in einem Duell, dass Harry Potter letztendlich dann natürlich wieder für die “Guten” entscheidet und selbst der während des Kampfes eintreffende Zauberminister muss nun eingestehen, dass Valdemort wieder zurück ist.

Ich hoffe ich habe jetzt nicht zu viel verraten, aber ich denke die meisten kennen eh die Bücher oder wissen aus Erzählungen anderer längst, wie es ausgeht und alles habe ich ja natürlich in dem kurzen Text noch nicht verraten. ;) Mein bereits angedeutetes Fazit. Im Kino lohnt der Film für Potterfans allemal (ich hoffe, Euer Vorführer versteht dann seinen Job) und man ist langsam wirklich mehr als gespannt, wann und wie das ganze Drama um Potter und Voldemort dann irgendwann endet. ;)

Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt

Endlich ist es so weit, der dritte Teil von “Fluch der Karibik” bzw. “Pirates of the Caribbean” um Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) ist in den Kinos und vorweg gesagt, auch dieser Teil lohnt sich!

Lord Cutler Beckett (Tom Hollander) besitzt die Truhe mit dem Herz von Davy Jones (Bill Nighy). Davy Jones, der dadurch erpressbar wurde, segelt daher nun mit seinem Geisterschiff, “The Flying Dutchman”, von einer riesigen Flotte begleitet gegen alle Piraten und deren Ende scheint besiegelt.

U.a. Elizabeth Swann (Keira Knightley), Will Turner (Orlando Bloom) und der wieder zum Leben erweckte Barbossa (Geoffrey Rush) wollen im Gegenzug ein Treffen der neun Piratenfürsten einberufen, um diese zu einen und um den Gegnern die Stirn bieten zu können. Doch dafür brauchen sie Jack Sparrow, einem der Neun, der beim Kampf gegen die Riesenkrake in Teil 2 das Zeitliche gesegnet hatte. Mit Hilfe einer geheimnisvollen Karte von dem chinesischen Piraten Sao Feng (Chow Yun-Fat), hoffen sie ihn zu finden und segeln bis ans Ende der Welt …

Natürlich finden Sie Jack Sparrow und natürlich holen sie ihn samt der “Black Perl” wieder zurück. Und wie schon in den ersten beiden Teilen versucht jeder sein Ziel über Intrigen und Verrat zu erreichen. Ich werde hier jetzt jedoch nicht erzählen wie und was genau passiert, dazu ist der Film einfach zu neu und zu gut, als dass man zu viel verraten sollte. Aber so viel sei gesagt, er kommt meiner Meinung zwar nicht mehr ganz an die ersten beiden Teile heran, aber ist dennoch wieder klasse geworden. Am Anfang des Films werden zwar teilweise einige altbekannte Filmwitze aufgewärmt, sie schaffen es aber dennoch einem ein Grinsen aufs Gesicht zu bringen und hat man das “überstanden”, steigert sich der Film famos und bis zum Ende durchgehend. Besonders die Actionszenen sind dem Ende der dreiteiligen Filmreihe würdig gewesen. Wobei, wenn man dann das Ende kennt, wer weiß, vielleicht gibt es ja auch noch einen vierten Teil …

PS. ein genialer Einfall war ein gewisser Captain Teague in einer witzigen Nebenrolle, aber schaut selbst und vielleicht erkennt Ihr ihn ja auch. ;)

Wächter der Nacht

Heute ist mir erneut dieser Film auf DVD in die Finger gekommen. Ich hatte ihn schon IMHO zwei mal in der Hand gehabt, aber irgendwie nie erfolgreich aus dem Geschäft getragen, sondern immer wieder etwas ratlos ins Regal zurück gestellt. U.a. wohl auch daher, dass ich vom russischen Kino bisher gerade mal “Panzerkreuzer Potemkin” kannte. Doch nun hatte die Neugier gesiegt und ich habe ihn dann endlich gekauft und gleich am selben Abend geguckt.

Es handelt sich bei diesem Film natürlich um alles andere, als um den angesprochenen “Panzerkreuzer Potemkin”! ;) Es ist eine Art Epos vom Kampf Gut gegen Böse, den Mächten des Lichts und der Dunkelheit. Die Guten, die Wächter der Nacht und die Bösen, die Wächter des Tages, befinden sich in einem Gleichgewicht und Waffenstillstand, der nach einem unentscheidbarem Kampf in der fernen Vergangenheit ausgehandelt wurde und von den Wächtern der Nacht bis heute kontrolliert wird. Beide Seiten warten, gemäß einer Prophezeiung, auf einen mächtigen Anderen, der sich zwischen den beiden Mächten entscheiden und das Gleichgewicht somit außer Kontrolle bringen wird.

Anton Gorodetsky (Konstantin Khabensky), ist so ein Wächter der Nacht. Ein Einzelgänger und zeitweise fast unsympathischer Typ, der in Moskau versucht, das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse zu bewahren. Bei einem der Einsätze fällt ihm eine Frau in der U-Bahn auf, über der er einen Wirbel entdeckt. Dieser Wirbel stellt sich alsbald als böser Fluch heraus, der nur auf zwei Arten aufgehoben werden kann. Sollte dieses nicht geschehen, so würde es den Untergang der Menschheit bedeuten …

Ich möchte wie immer natürlich nicht zu viel vorweg nehmen, falls jemand diesen Film noch nicht gesehen hat, aber auch wenn die Spezialeffekte teilweise fast peinlich sind, so hat der Film aufgrund seiner ungewöhnlichen Story, meinen Geschmack trotzdem voll getroffen. Allen die gerne eine Mischung aus Fantasie und Horror mögen und die über ein paar kleine Schwächen hinweg sehen können, kann ich den Film nur empfehlen und das nicht nur, weil er, wie ich inzwischen anderer Stelle gelesen hatte, in Russland mehr Geld einspielte als “Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs” oder “Spider-Man 2″.

Ach ja, falls es interessiert. Der Film beruht auf einem dreiteiligem Roman, wovon dieser nur die Einleitung ist. Es wird zurzeit wohl bereits am zweiten Teil, “Wächter des Tages” (?) gedreht und auch der dritte Teil ist in Planung. Ich denke, die werde ich mir dann auch angucken. ;)

Fluch der Karibik 2

Endlich ist es so weit, Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) treibt wieder sein Unwesen. Ich bin zwar kein “Fan” von Johnny Depp, aber man muss einfach begeistert sein, wie er Jack Sparrow spielt.

Die Story setzt relativ nahtlos an den ersten Teil an und lässt am Ende auch Vorfreude auf den dritten Teil aufkommen. Aber so weit sind wir ja noch nicht …

Es beginnt im zweiten Teil, “Pirates of the Caribean – Fluch der Karibik 2″, damit, dass Elizabeth Swann (Keira Knightley) und Will Turner (Orlando Bloom) verhaftet werden, weil sie Captain Jack Sparrow zur Flucht verholfen hatten. Will Turner wird jedoch auf die Suche nach Jack Sparrow geschickt, um dessen Kompass zu holen und ihn für die Freiheit von Elizabeth einzutauschen.

Auch Jack hat natürlich mal wieder seine eigenen Probleme. Der untote Davy Jones, der Kapitän der Flying Dutchman, will ihn 100 Jahre auf seinem Schiff, als Preis dafür, dass Sparrow die Black Perl von ihm erhalten hatte. Ganz klar, das Sparrow wieder mal alle Register zieht, um nicht auf diesem Geisterschiff seinen Dienst zu verrichten.

Ich werde wie üblich nicht zu viel erzählen, aber ich kann wohl behaupten, dass dieses in diesem Jahr der wohl sehenswerteste Film ist und man bekommt neben dem klasse Humor, Riesenkraken, Kannibalen, natürlich jede Menge Piraten und tolle Action geboten, die jeden Cent wert ist.