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Tag: Fotos

Dieses, durch den Feiertag verlängerte, völlig verregnete Wochenende endlich mal genutzt, um das Miniatur Wunderland in Hamburg zu besuchen.

Miniatur Wunderland im Miniatur Wunderland
Eindrücke vom Tagesbesuch im Hamburger Miniatur Wunderland

Eigentlich dachte ich, wir wären da recht schnell durch, so dass ich schon am grübeln war, ob es überhaupt lohnt, nur wegen einer “Modelbahnanlage” nach Hamburg zu fahren. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Von der Zwangswartezeit am Eingang von etwa 60 Minuten, da immer nur max. 600 Besucher hereingelassen werden, mal ganz abgesehen, so waren wir nach fast 4 Stunden zwar einmal grob rum, aber alles gesehen hatten wir noch nicht und es war an einigen Stellen trotz der Besucherbegrenzung noch etwas zu voll. Trotzdem hat sich der Besuch mehr als nur gelohnt! Die Leute vom Miniatur Wunderland haben echt ganze Arbeit geleistet und eine menge tolle und witzige Ideen (z.B. Wasserleiche, Bankraube, Sex im Freien etc.) umgesetzt.

Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es sich mehr als einmal lohnt und wenn ich das nächste mal dort reinschaue, dann werde ich sicher auch die Tour hinter den Kulissen einmal mitmachen!

Einen klitzekleinen Wermutstropfen hatte die Angelegenheit für mich pers. jedoch noch. Ich musste schmerzlich feststellen, dass ein indirekter Blitz und besonders ein brauchbares Makroobjektiv meiner EOS recht gut gestanden hätten. Ich hatte leider mit meinem “Reisezoom” zu leben. Dennoch sind denke ich ein paar ganz brauchbare Bilder inkl. der Nachtaufnahmen aus dem Handgelenk, bzw. mit den Fingern abgedunkeltem Blitz, dabei herausgekommen …

Linux ist in Sachen Grafiktools weniger schlecht gesegnet, als viele annehmen. Ein gutes Beispiel ist die Oberfläche Hugin für die PanoTools. Mit diesem GUI bzw. diesem Tool und ein bis zwei Hilfmitteln, bekommt man eine Panoramasoftware, die weitaus mehr kann, als einfach “nur” Bilder sauber aneinander zu reihen.

Hugin - Panoramavorschau

Hier ein “kleines” Beispiel: Blick vom Eidersperrwerk Richtung Eider aus 9 Bildern automatisch mit autopano-sift zusammengesetzt.

Die fertige, beschnittene Version (ca. 1,7MB) kann hier als Jpeg betrachtet werden …

Hugin - Panorama Tools Oberfläche

Ich finde, dafür dass Hugin meinte, dass die Bilder schlecht passen (bewegte Flächen durch fließendes Wasser), kann sich das Ergebnis recht gut sehen lassen, zumal es noch nicht optimiert wurde! ;)

Die Installation mit dem IMHO wichtigsten Hilfsmittel ist unter Ubuntu wieder mal ein Kinderspiel:

sudo apt-get install hugin autopano-sift

Wer gerne weichere Überblendungen erhalten möchte, der installiert sich noch (sofern nicht bereits automatisch installiert) Enblend wie folgt:

sudo apt-get install enblend

Nach dem ersten Start von hugin müssen wir ihm jetzt nur noch erzählen, wo bzw. welche Hilfsmittel es verwenden soll. Dieses geschieht unter “Datei/Einstellungen”. Dort den Reiter Autopano wählen und oben bei “Autopano wählen” das “Autopano-Sift” auswählen, dann den Haken bei “Alternatives Autopano-Sift Programm verwenden” markieren und drauf achten, dass dort in Folge “autopano-complete” und “–output %o –points %p %i” als Argumente eingetragen sind. Für Enblend gilt prinzipiell das Gleiche im Folgereiter, wieder den Haken markieren und drauf achten das dort in Folge “enblend” und “-v” als Argument angegeben ist. Nun noch den Button “Anwenden” gedrückt und nach einem Neustart von hugin kann man bereits etwas experimentieren.

Wer noch Anregungen und Ideen sucht, dem lege ich die deutschsprachige Seite panoclub.de nahe, wo u.a. auch ein gutes Tutorial angeboten wird.

PhatchNein, kein Schreibfehler, Phatch ist die Kurzform von “Photo Batch Processor” und ein Tool zur Stapelverabeitung von Bildern und es ist schnell und richtig genial. Mit Phatch gelingen wirklich jedem im Handumdrehen funktionierende Lösungen!

Bisher habe ich mich trotz Desktop immer mit Scripts und Imagemagic herumgequält. Das hat jetzt ein Ende! In Phatch erstellt man mit ein paar Klicks einfach eine Action List und nutzt diese entweder sofort oder speichert sie ab, um sie dauerhaft nutzen zu können. Dabei ist über die Action Lists all das was man als Normaluser benötigt möglich. Vom schlichten Skalieren bis hin zum Spiegeln oder Wasserzeichen.

Ganz nebenbei erwähnt, auch wenn ich es unter Linux bzw. Ubuntu nutze, es ist auch für Windows und Mac Os X zu bekommen.

Wie ich ja hier schon berichtet hatte, haben wir uns vor dem Urlaub eine Kamera, die Olympus µ 790SW, für das Schnorcheln im Urlaub gegönnt.

Vorweg erst mal, ja, die Kamera hält was sie verspricht, sie ist Stoß- und Wasserdicht bis mind. 3m und ggf. auch mehr. Denn ab uns zu war ich mit ihr auch etwas tiefer, was sich dann aber auch ein- bis zweimal in Form von Wassertropfen im Batteriefach äußerte. ;)

Die Voreinstellungen, die man über das nett gemachte Menü für Unterwasseraufnahmen aufrufen kann, habe ich schnell verworfen. Die Bilder waren teilweise arg verrauscht, die Belichtungszeiten waren zu lang und die Bilder daher oft verwackelt. Ich habe dann nach einigen Versuchen nur noch die Standardfunktion ohne Blitz verwendet. Einzig für Fotos am Außenriff, habe ich dann noch die ISO-Stufe auf 400 bzw. gar auf 800 gestellt, um die Belichtungszeiten möglichst kurz zu halten.

Das große Display, welches bei “normaler” Verwendung gefällt, hat mir für den von mir gewählten Verwendungszweck überhaupt nicht zugesagt. Es ist bei hellem Tageslicht und beim Schnorcheln bei klarer Sicht teilweise einfach nicht brauchbar, da man nichts sieht! Ich habe mich daher oft auf mein Augenmaß verlassen müssen, was zur Folge hatte, dass so mancher Bildausschnitt arg daneben lag. Da wäre eine Art Zielvorrichtung zum Anpeilen hilfreicher gewesen …

Größtes Manko ist aber IMHO die Trägheit der Kamera. Es gab mehr als einen Moment, in dem ich Flüche durch meinen Schnorchel nach oben schickte, weil der Moment des Auslösens und der des eigentlichen Fotos eine Ewigkeit auseinander liegt und somit das Objekt, welches aufs Foto sollte, nur noch als Schwanzflosse im Displayrand erschien. Ich denke, dass muss heute bei einer aktuellen Kamera besser zu lösen sein!

Trotz all dieser aufgeführten Kritik, so sind natürlich trotzdem recht ansprechende Ergebnisse mit dieser Kamera zu erzielen, wie man ja auch hier sehen kann. Und wer eine einfach zu bedienende Kamera bei gutem Preis-/Leistungsverhältnis für Schnappschüsse mit der Option auf Unterwasserfotografie beim Schnorcheln oder anderen Outdooraktionen sucht, der ist mit ihr gut bedient! Ich werde sie auf jeden Fall behalten und auch beim nächsten Bade- und Schorchelurlaub wieder nutzen.

Wieder ein neues Stück Technik und nein, sicher kein Ersatz für die EOS. Aber da wir für den nächsten Urlaub immer noch auf der Suche nach einen Stück Kamera waren, dass beim Schnorcheln etc. für Unterwasseraufnahmen bis 3m verwendet werden kann, ist die Wahl nach kompetenter Beratung bei Photo Dose auf die Olympus µ 790SW gefallen.
Olympus µ 790SW

PS.: Den ersten, feuchten Test (ein paar Stunden im Wasserbad) hat sie auch schon bestanden. Soll heißen, der nächste Urlaub kann kommen. ;)

Netter Nebeneffekt, Yvonne bekommt so auch gleich noch eine “handtaschentaugliche” Kamera für Unterwegs, mit der sie auf Anhieb klar kommt.

Da mich Nadine mit ihren guten Argumenten so nett gebeten hatte, mache ich nun doch noch beim zweiten Teil der Blog-Parade von Jens mit, wenn auch nicht mit gezielt, passenden Antworten, zu den folgenden Fragen:

  1. Erinnerst du dich, wann du dein erstes digitales Foto gemacht hast?
  2. Ein besonders gutes Foto entsteht eher zufällig oder muss sorgfältig geplant sein?
  3. Was macht für dich ein Foto zu einem Kunstwerk?
  4. Wen oder was möchtest du gern einmal fotografieren?
  5. Welches ist dein schönstes Foto?
  6. Welche von deinen Fotos berührt dich Emotional am meisten?
  7. Welche Empfehlungen oder Tipps würdest du anderen Hobby-Fotografen geben?

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Vor etwa einem Monat hatte ich an der Blog-Parade Hobbyfotografen zeigt Euch! teilgenommen und heute, nach Ablauf selbiger, hat Jens die Teilnehmerliste dazu veröffentlicht.

Kommentare zu den abgegebenen Beiträgen sind leider nicht enthalten und eine Auswertung ist auch noch nicht veröffentlicht, wenn auch für demnächst versprochen. Jens äußerte aber schon mal die Bitte, die Liste auch in den eigenen Blog zu übernehmen.

Von der Tatsache mal ganz abgesehen, dass diese Blog-Parade ein voller Erfolg für Jens war, da sich 48 Teilnehmer (3 in den Kommentaren) gefunden hatten, wozu ich ihm bereits gratuliert habe, sehe ich die Sache etwas kritisch. Teilnehmerlisten einfach zu übernehmen halte ich persönlich für reines “Fishing for Backlinks”, wenn in diesen nicht auch etwas zum Thema geschrieben wird, was aber in diesem Fall ja noch passieren soll, wenn die Auswertung veröffentlicht wird, weshalb ich mich trotz meiner Bedenken entschieden habe, die Liste wunschgemäß zu veröffentlichen:

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Wie ich auf Blog-Parade gesehen habe, veranstaltet Jens Hellmeier in seinem Blog bis zum 06.Februar eine Blog-Parade zu dem Thema der Hobbyfotografie, bei der er erfahren möchte, wer von den Bloggern ein Hobbyfotograf ist bzw. gerne mit seiner Kamera fotografiert.

Die Form dieser Blog-Parade ist IMHO etwas ungewöhnlich, da sie aufgrund der fixen Fragen ehr einer Umfrage entspricht, die sich zum Teil auf technische Rahmendetails der Kameratechnik bezieht. Aber da meine bessere Hälfte und ich uns ja gerade erst einen lang gehegten Wunsch zu Weihnachten mit unserer neuen EOS erfüllt haben und ich gerade Lust auf einen Blog-Beitrag habe, mache ich mit. ;)

Hier also nun mein Beitrag: continue reading…

Da wir dieses Jahr wieder einen Urlaub mit Schnorcheln verbinden wollen, ist guter Rat teuer. Ursprünglicher Gedanke ein Gehäuse für unsere EOS 400D zu beschaffen ist inzwischen weit verworfen, da die Kosten für ein Unterwasser-Gehäuse den Neupreis der Kamera bei weitem überschreitet …

Gopro Digital Hero 3

Guter Rat ist teuer. Ich bin daher nun auf der Suche nach einer günstigen Möglichkeit. Zurzeit ist die GoPro Digital Hero 3 wohl eines der günstigsten Angebote, das ich finden konnte und laut Datenblatt wäre sie zumindest für das, was ich damit vorhabe, eine brauchbare Wahl. Nur warum sie in Deutschland nicht unter 159 Euronen zu bekommen ist, wenn sie von GoPro für 139$ in den USA angeboten wird? Naja …

Wenn Ihr also Benutzer dieser oder alternativer Kameras seid oder kennt, die mir einen Erfahrungsbericht abgeben können oder gar Bilder online anbieten, die beim Schnorcheln gemacht wurden (keine Filme, die findet man auf YouTube), wäre ich für einen Link oder Kommentar empfänglich. ;)

EOS 400DNoch nicht, aber ich kann mich mal wieder nicht zurück halten und muss mal wieder etwas posen. ;)

Yvonne und ich haben uns die Tage an unserem Hochzeitstag bzw. Nikolaus bereits unser Weihnachtsgeschenk gegönnt. Es ist endlich eine echte Digitale Spiegelreflexkamera geworden. Eine EOS 400D und weil das Kit nur mit einem 18-55mm Objektiv versehen war, haben wir noch das 18-200mm F3,5-6,3 DC “Reisezoom” von Sigma oben drauf gepackt. :)

Wir haben zwar erst nur einen Abend lang einige Funktionstests gemacht und sie dann wieder sauber für Xmas verpackt, aber die Ergebnisse lassen schon ahnen, wie gut die Qualität im Vergleich zu meiner alten Minolta ist. Weihnachten bzw. der nächste Urlaub kann jetzt kommen und ich werde die Tage dann mal noch Kleinteile, wie Filter, Ersatzakku etc. und eine brauchbare Tasche einkaufen gehen …