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Tag: Gnome

Guake

Sep 10

Kein Schreibfehler, der Name ist zwar an das vielen bekannte Quake von id angelehnt, hat aber nur eine Gemeinsamkeit mit diesem.

Guake

Guake ist ein Linux Terminal, das sich wunderbar in Gnome einfügt und wie bei Quake von oben herab scrollt und dort auch zwischendurch immer wieder verschwindet. Der Vorteil bei dieser Lösung, man kann auf dem Desktop arbeiten, bei Bedarf die Konsole mit “F12″ herunterklappen, etwas eintippen und sie wieder mit “F12″ beiseite schieben, mehrere Terminals parallel öffnen und es sieht einfach gut aus. Kurz gesagt, einfach nur praktisch. :-)

Bei Interesse einfach mal installieren und ausprobieren! Hier hat es sogar den bisher innig geliebten Terminator verdrängt, obwohl der sogar Splitten konnte.

Ubuntuuser können Guake direkt aus den Quellen installieren, der Rest schaut ggf. erst mal hier: http://www.guake-terminal.org/

BTW. So ganz neu ist diese Art des Terminals natürlich nicht. Bisher gab es für Gnome Tilda (für KDE gibt es z.B. Yakuake), welches aber u.a. kein Vollbild konnte und auch nicht so hübsch anzusehen war.

Seit heute ist dann das neue Ubuntu 9.04 – Jaunty Jackalope, zu deutsch “lebhafter Hase”, zu bekommen. Da die Abweichungen zur Vorgängerversion 8.10 hauptsächlich Versionsaktualisierungen beinhaltet, habe ich mir den einfachen Weg des Upgrades ausgesucht und erst mal auch nur auf dem Laptop, um zu sehen, ob nicht doch noch was klemmt.

Distributionsaktualisierung auf 9.04

Ging alles, wie inzwischen gewohnt, reibungslos und innerhalb von etwa einer Stunde über die Bühne, auch wenn der Screenshot mir erst etwas anderes erzählen wollte. :mrgreen:

OpenOffice ist nun endlich in der 3′er Version, wenn auch wieder mal nicht in der aktuellen 3.01, welche wohl erst mit Ubuntu 9.10 – Karmic Koala kommen soll, enthalten … aber auch sonst ist es mal wieder ganz praktisch, alles (Kernel 2.6.28, Gnome 2.26.1 …) etwas aktualisiert zu haben und auch die Fremdquellen (hier z.B. Wine und Virtualbox) sind bereits zum Teil aktualisiert, so dass man gewohnt nach dem Upgrade arbeiten kann.

PS. Vom ext4 habe ich vorsichtshalber die Finger gelassen, da es wohl noch immer Probleme mit der Datensicherheit geben soll und das mit reichlich Vorschusslorbeeren gelobte, schnellere Booten kann ich nicht wirklich nachvollziehen, aber da hatte ich eh schon vorher dran geschraubt, so dass es bei dem einen oder anderen sicher spürbare Vorteile bringt.

Die meisten Gnome Nutzer kennen sicher auch Gnome Art. Dort gibt es eine Sammlung an Themes, Wallpaper, Splashscreens und Icons, also alles was man zum Verschönern des Desktops braucht.

Gnome-Art Next Gen

Den ganz Faulen unter uns, die gerne mal wechseln und nicht jedesmal erst dort alle Seiten absurfen möchten, sei Gnome-Art Next Gen, der Nachfolger von Gnome-Art, empfohlen!

Das kleine Tool klinkt sich nach der Installation in Anwendungen » Systemwerkzeuge ein und nach einem ersten Aufruf und kurzem Download der Previews, kann man bequem auswählen und nach Lust und Laune installieren. :-)

Die Installation unter Ubuntu und Debian sollte dank des dort angebotenen Pakets kein Problem darstellen und alle anderen können entweder auf eine kompilierte Version oder den Source zurück greifen.

TerminatorNein, nicht der Film, hier geht es um die flexible Konsole für den Gnome Desktop.

Ja, auch wenn Linux sich auf den ersten Blick dank hilfreicher GUIs langsam aber sicher immer mehr von der Konsole entfernt, so braucht man sie immer noch und dann oftmals auch gleich mehrere, wenn man z.B. per ssh auf Servern etc. arbeiten möchte.

Bisher war ich eigentlich aus Gewohnheit immer wieder bei xterm gelandet, aber der Terminator hat den entscheidenden Vorteil, die offenen Gnome Konsolen in einem Fenster variabel nebeneinander anzuzeigen und man kann sie so einfach mit einem Klick minimieren oder alle anzeigen ohne beim Tabben den Überblick zu verlieren. Screenshots und die Dokumentation bekommt man im Blog des Autors zu sehen und die Installation der aktuellen Version ist unter Ubuntu Intrepid Ibex (8.10), da es in den Quellen enthalten ist, mit “apt-get install terminator” wie so oft ein Kinderspiel. :-)

Bereits heute, 5 Tage vor dem Release, habe ich dann dann doch Ubuntu 8.10, Intrepid Ibex, statt Sidux installiert.

Soll heißen, eigentlich wollte ich ja statt eines Upgrade auf ein System mit Rolling Release umsteigen, um zukünftig einem Komplettupgrade aus dem Weg zu gehen. Aber leider ist mir Sidux für ein Desktop-System zur Zeit nicht gerade wirklich aktuell genug bzw. hinkt arg hinterher …

Das Upgrade per Update Manager war ein absolutes Kinderspiel. Man merkt, dass der Schritt von 8.04 auf 8.10 mehr ein kosmetischer ist. Wirklich große Veränderungen sind daher auch nicht zu bemerken. Sicher sind da der aktuelle Kernel 2.6.27, Gnome 2.24, X.org 7.4 und Gimp 2.6 etc., aber das hätte man mit etwas Handarbeit auch so hinbekommen. Vermissen tue ich jedoch das neue OpenOffice. Es ist im Release Candidate leider immer noch die Version 2.4 enthalten, obwohl das 3′er seit zwei Wochen zu bekommen ist.

App. neuer Kernel: Eigentlich sollte meine HVR-900 vom Kernel inkl. Firmware schon seit 2.6.26 unterstütz werden, aber dem ist wohl irgendwie nicht so!?! Zumindest sieht es so aus, als wenn dem Stick noch die Firmware fehlt (dmesg meldet “Error: firmware xc3028-v27.fw not found”). Denke da muss ich wohl zumindest selbige nochmal von Hand einpflegen. :(

sidux ist eine auf Debian Sid aufbauende Distribution, die den Vorteil hat, dass es ein Rolling Release ist und mit eigenem Kernel und eigenen Skripten versehen wurde, um eine gewisse Stabilität zu wahren. D.h. komplette Systemupgrades, wie z.B. bei Ubuntu Gutsy auf Hardy oder Debian Sarge auf Edgy sind nicht mehr nötig! Da sidux aber auf Sid, dem Debian Unstable, beruht, heißt das auch, dass bei einigen Paketen nicht immer gewährleistet werden kann, dass alles verfügbar ist oder einwandfrei funktioniert. Aber dazu gleich noch mehr.

sidux Desktop

Vorweg erst mal, ich habe die KDE-Lite Version sidux 2008-01 als Installation von der Live-CD in VirtualBox getestet. In VirtualBox, weil ich nicht schon wieder alles neu einstellen wollte und ein bis zwei USB-Geräte ließen sich daher trotz der dennoch guten Unterstützung von selbigem, leider nicht austesten …

Selbst in der Lite Version bringt sidux bereits eine Menge an Software (etwa 550MB) mit, wobei sidux sich dabei streng an den Debian Gesellschaftsvertrag bzw. die DFSG hält. D.h. einiges sucht man vergeblich in den Quellen und muss auf Fremdquellen ausweichen, sofern man um z.B. Adobe & Co. nicht herum will. Die gängigsten KDE Anwendungen und Pakete aus Debian sind bereits vorinstalliert und man kann, wie auch von z.B. Ubuntu gewohnt, sofort loslegen. Die ersten, wichtigen Einstellungen erledigt man bequem im komfortablen sidux Kontrollzentrum. Von Bildschirmauflösung bis hin zu Kernelmodulen findet sich dort fast alles, was zu benötigt wird. Als Paketmanager wird Debiantypisch apt angeboten, von grafischen Installern wird grundsätzlich abgeraten! Auch um das System aktuell zu halten verwendet man dist-upgrade von apt oder smxi, ein Skript für diesen Zweck.

So weit so gut. sidux läuft wider Erwarten recht schnell und auf Probleme stößt man kaum, wenn man mit KDE leben mag. Alternativ sind auch noch xfce4, fluxbox, fvwm-crystal und IceWM zu empfehlen und einfach über den grafischen metapackage-manager nachzuinstallieren, wer jedoch z.B. wie ich Gnome bevorzugt, der beißt schnell in die Tischkante! Während des Testens von sidux ist es mir nicht einmal gelungen Gnome als metapackage zu installieren. Es war immer irgendein Paket, das darin enthalten ist, als nicht installierbar markiert, so dass nur der Weg über eine Einzelinstallation der Pakete blieb. Aber spätestens beim nächsten dist-upgrade stößt man dann ggf. erneut auf Probleme. :(

Kurzes Fazit der Aktion: sidux ist klasse, wenn man mit KDE oder einer der aufgeführten Alternativen leben kann. Die Hardwareunterstützung braucht sich wirklich nicht zu verstecken und das System ist immer aktuell. Ich werde jedoch trotz des Wunsches ein Rolling Release zu verwenden, wieder mal bei einem Ubuntu oder einem der Derivate bleiben müssen, da ich Gnome einfach vorziehe und trotzdem die Vorzüge eines einigermaßen aktuellen Systems, das sich wie ein Debian verhält, genießen möchte.

Wer schon immer nach einer einfachen Lösung (vorrangig für Ubuntu Feisty, Gutsy und Hardy) gesucht hatte, die Desktopeinstellungen etc. im Gnome einfach zu ändern ohne erst die Konfigurationsdateien mit dem Editor zu bearbeitet, dem sei Ubuntu Tweak zu empfohlen.

Ubuntu Tweak

Über dieses kleine, nette Tool war ich am Wochenende beim Googlen gestolpert. Es vereinfacht einem die häufigsten Konfigurationen für den Desktop. Von einfachen Sachen, wie ob der Papierkorb auf dem Desktop zu sehen sein soll oder welches Verzeichnis welchen persönlichen Inhalt haben soll, bis hin zum Aktivieren des Überbrennens oder einigen, einfachen aber dennoch sinnvollen Sicherheitseinstellungen.

Bekommen kann man das Tool hier und es findet sich dort auch eine kleine Anleitung, wie man es installiert bekommt. :)

Auf der Suche nach einer Alternative zu Kaffeine, das mir persönlich zu träge ist und auch wenn die Bildqualität im Allgemeinen recht gut ist, bei DVB etwas besser optimiert sein könnte, bin ich nun bei Me TV gelandet.

Me TV - DVB

Me TV ist noch eine recht neue Anwendung für Gnome, die sich auf DVB bzw. auf das digitale Fernsehen und die daraus resultierenden Anforderungen spezialisiert hat.

Der DVB-Viewer lässt sich komplett mit ein paar Mausklicks bedienen und die Bildqualität ist gefühlt um einiges besser als in Kaffeine! Ebenfalls das lästige Erstellen der Senderliste an der Konsole mit den dvb-utils nimmt einem das Programm gleich beim Start ab und erstellt diese menügeführt. Etwas ungewohnt ist zu Anfang das Umschalten, denn man springt die Sender direkt durch Klicks im EPG-Viewer an. Weiter ist es vereinfacht möglich, dank dem eingebauten Scheduler, Sendungen zeitgesteuert aufzunehmen und auch Tastaturfetischisten bleiben dank guter Shortcuts nicht auf der Strecke. Einzig die Möglichkeit Videotext mit dem Programm zu empfangen, vermisse ich noch …

Installation unter Ubuntu 7.10, bzw. hier Linux Mint 4.0

Am einfachsten trägt man sich die Quellen in der sources.list vom Apt ein …

# Me TV
deb http://ppa.launchpad.net/lamothe/ubuntu gutsy main

… und installiert nach einem Update Me TV und die dbv-utils:

sudo apt-get update && sudo apt-get install me-tv dvb-utils

PS. auch für das neue Hardy Heron, 8.04 gibt es bereits Fremdpakete, auch wenn noch eine recht aktuelle Version (universe) bereits enthalten ist:

deb http://ppa.launchpad.net/lamothe/ubuntu hardy main

Als besonderes Schmankerl kann Me TV auch wunderbar einfach das aktuelle Programm als Stream verteilen. Einfach mal lokal testen, in dem man unter “Ansicht/Einstellungen” die “Verteilungsadresse” auf “127.0.0.1″ setzt und dann nach dem drücken des Buttons “Broadcast” z.B. gxine mit der Adresse “udp://127.0.0.1:2005″ aufrufen. :)

Zugegeben, die AWN Dockbar ist nun wirklich nicht mehr ganz so neu, aber dennoch sucht man das Paket noch vergeblich in den Quellen von Ubuntu, u.a. da es noch nicht “stable” ist.
AWN mit aktivem Desktopswitcher
Wen das aber nicht unbedingt stört, dass der Avant Window Navigator evtl. kleine Zicken macht bzw. noch Kinderkrankheiten zeigt und etwas experimentierfreudig ist, der kann mit dem AWN seinen Desktop um einen brauchbaren Blickfang bereichern. continue reading…

Ich mochte nicht mehr warten und habe eben das Upgrade von 7.04 auf 7.10 beta durchgeführt. Auf den ersten Blick hat sich nicht wirklich viel geändert, aber …

Das Upgrade mit dem aktuellen Update-Manager ist fast ein Selbstläufer gewesen. Ein beherzter Aufruf “update-manager -d” und schon startet dieser. Er hat dann auch brav erkannt, welche Fremdquellen ich in Verwendung habe, diese ohne Nachfrage (nur kurzes Popup, dass er da was gemacht hat) sauber deaktiviert und ist, nachdem er mir noch kurz erzählt hatte, was an Paketen nicht mehr verwendet werden wird, zum Download übergegangen. Summa summarum brauchte er dafür gerade mal 40 Min, ehe er mit dem Austauschen begann. Dieses wurde IMHO gerade dreimal durch kurze Rückfragen (typische Fragen zu Apache2 Updates etc.) unterbrochen und lief zum Glück sauber durch. Nach Beendigung musste ich natürlich einmal neu starten, aber das verlief problemlos, bis auf die unwichtige Tatsache, dass mir zusätzlich zum generic Kernel noch der i386 installiert wurde, mit dem mein DualCore Prozessor nun wirklich nicht sinnvoll verwendet werden kann und somit als erstes von Hand entsorgt wurde.

Gnome ist jetzt Version 2.20 und auch die neue Druckerunterstützung über Cups ist gelungen. Die Geforce 8 wird endlich dank der neueren 100′er Treiber anstandslos akzeptiert und Pidgin ist als Ersatz für Gaim enthalten. Besonders gut gelungen ist IMHO, dass “Compiz Fusion” jetzt bereits per default ab Start geladen wird, wenn die Spielereien auch noch von Hand aktiviert werden müssen, was die Sache nun auch für Einsteiger angenehmer macht. :)