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Tag: Internet

Erst heute kam ich mal wieder dazu meine abonnierten Feeds zu lesen und da musste ich dann den bereits am 15. November 2009 veröffentlichten Beitrag entdecken, der das Ende des Linux-Magazins Yalm offiziell verkündet, welches bis vor kurzem noch unter der Domain www.yalmagazine.org zu finden war. :-(

Es war die letzten Monate ja leider schon zu vermuten, da immer wieder nach neuen Autoren gesucht wurde und die Beiträge nicht mehr so umfangreich, wie zu Anfang waren, so dass es immer öfter einen etwas zusammengesuchten Eindruck machte. Trotzdem habe ich dieses Online-Magazin u.a. auch wegen seiner netten Anregungen immer wieder gerne gelesen und mich jeden Monat auf die aktuelle Ausgabe gefreut.

Daher auch hier an dieser Stelle noch ein kleines Dankeschön für die Mühen und die Arbeit, die dieses Magazin mit sich gebracht hatte!

Und schade, wieder ein gutes Online-Magazin weniger, auch wenn einem hier der kleine Trost bleibt, dass einige der Autoren wahrscheinlich bei freiesMagazin weiter schreiben werden.

Nun ist es also auch mir so ergangen, ich kam nicht länger am T-Punkt vorbei und bin jetzt einer der stolzen iPhone-Besitzer, die ohne Sinn und Verstand einen Vertrag unterschrieben haben, nur um ein weiteres, männliches Spielzeug ihr Eigen zu nennen. ;-)

Und was soll ich sagen, bis jetzt habe ich noch keine Sekunde bereut. Ok, eine vielleicht, weil ich Linux bevorzuge und dafür z.B. Windows mit iTunes benötige, aber wozu gibt es Virtualisierung. Ein absolutes Hammer-Spielzeug und dank dem neuen 3Gs kann es jetzt auch endlich fast alles, was ich mobil gebrauchen kann.

Die ersten Anwendungen sind natürlich auch schon installiert. U.a. aufgrund von Empfehlungen sind bisher folgende installiert:

  • AroundMe
  • HeyWAY
  • meinestadt
  • Shazam
  • teXXas
  • Wikipandion
  • Telefonbuch

… und noch ein paar mehr …

PS. Da ich bemerkt habe, dass dieser Blog etwas unfreundlich auf dem iPhone zu betrachten ist, folgt in Kürze hierfür auch noch eine Anpassung, von der alle mobilen Zugangsgeräte profitieren sollten.

PowerLAN

Jun 26

devolo dLAN Highspeed II… oder wie überbrücke ich die Distanz einer Etage ohne lästige Kabel zu ziehen bzw. zu verlegen und ohne W-LAN.

Wie ich hier bereits gepostet hatte, war ich auf der Suche nach einer einfachen Lösung, mit meinem Blu-ray-Player auch online gehen zu können, um u.a. Youtube & Co. auch auf dem Fernseher im Wohnzimmer genießen zu können. Der erste Versuch mit einem W-Lan-Router als Repeater scheiterte leider an meinem vorhandenen Router. Die beiden mochten sich einfach nicht. Daher dann die Lösung mit PowerLAN.

Die Wahl fiel hier auf ein Angebot von devolo, das dLAN Highspeed II Starter Kit, da diese bereits seit längerem mit Ihren Produkten recht gute Kritiken erhielten und obendrein durch den Aufdruck von green-IT auf der Packung an mein Gewissen appellierten. ;)

Die Installation, sofern man es denn so nennen kann, ist kinderleicht. Einfach die beiden Adapter in die Steckdose und mit den Geräten (hier der Player und mein Router) verbinden. Dabei möglichst Steckdosenleisten meiden, da diese die Verbindungsqualität negativ beeinflussen sollen. Sobald beide Adapter sich gefunden haben, kann das Netzwerk benutzt werden. Es sollen bis zu 85 Mbit/s möglich sein, so dass man mit etwas Glück bei guter Signalqualität IMHO auch noch HD-Filme streamen können sollte. Gemessen bzw. probiert habe ich das jedoch bis jetzt noch nicht, da ich ja eh nur eine Verbindung zum Internet gesucht hatte und die ist hier lange noch nicht so schnell …

PS. wer wie ich unter etwas Paranoia leidet, der kann das PowerLAN mit der auf CD mitgelieferten oder im Netz erhältlichen Software z.B. mit einem neuen Passwort schützen, so dass sich auch kein ungebetener Gast z.B. über eine Außensteckdose Zutritt verschaffen kann.

Viele Nutzer und Einsteiger in Linux möchten gerne schnell und einfach sehen können, welche Netzwerkverbindungen gerade bestehen, oder wenn es mal wieder etwas hakt, wissen, welche Anwendung gerade die zur Verfügung stehende Bandbreite verbraucht.

Der erfahrene Konsolennutzer verwendet in einem solchen Fall wahrscheinlich netstat und erhält dann das gewünschte Ergebnis. Oder es wird gleich auf Tools wie z.B. nmap zurückgegriffen. Aber der einfache User kommt damit nicht so schnell ans Ziel, zumal diese Tools oft root-Rechte erfordern und/oder die möglichen Optionen schnell in die Irre führen können.

Net Activity Viewer

Für die, die nur mal eben wissen wollen, welche Anwendung gerade im Netzwerk Bandbreite nutzt oder denen, die gerne schnell mal nebenbei gucken wollen, sei hier der Net Activity Viewer von Mihai Varzaru empfohlen. Leider ist er noch in keiner der mir bekannten Distributionsquellen enthalten, so dass man ihn, wenn man ein Ubuntu- oder Debianderivat nutzt, erst mit dem dort verfügbaren Paket installiert kann oder aus dem Source heraus (Anleitung siehe Homepage) erst selber erstellt werden muss.

Nicht immer hat man das Glück eine DVBT-Karte oder einen -Stick zu besitzen und wenn, dann kann es auch passieren, dass der Empfang nicht so wie gewünscht funktioniert. Dafür gibt es jetzt seit letztem Monat Fernsehen übers Internet mit Zattoo! Alles was man benötigt ist eine Breitbandverbindung und um Zattoo noch downloaden und verwenden zu können, sind eine Mailadresse und ein Passwort nötig.

Zattoo Screenshot


Ich habe Zattoo jetzt bereits einige Tage in Betrieb und muss sagen, es gefällt. Es werden einem bis zu 20 Programme angeboten. Nicht alle lohnen und die Empfangsqualität ist auch nicht gerade spitze, aber so komme ich auch in den Genuss von Programmen, die meine Hauppauge nicht empfangen kann und um mal eben einen Film neben der Arbeit zu gucken, reicht es allemal.

Den Client gibt es für alle gängigen Betriebssysteme (Mac, Windows, Linux), ich erkläre hier jedoch nur im Folgenden den Weg, wie ich es unter Ubuntu Gutsy mit apt-get installiert habe:

Für Gutsy selbst gibt es kein fertiges Paket, aber das für Debian Etch und Ubuntu 6.10, kann man mit etwas Überredungskunst auch verwenden!

Ich pers. installiere gerne an der Konsole mit apt-get, um Abhängigkeiten zu erkennen und saubere Deinstallationen ohne das Halten der Installationsfiles zu ermöglichen. Dafür muss man apt aber sagen, wo die Files liegen:

# Im Verzeichnis mit den debs ausführen
dpkg-scanpackages ./ /dev/null | gzip > Packages.gz

Und in /etc/apt/sources-list angeben:

# Lokale Pakete
deb file:/[PFAD AUFS VERZEICHNIS] ./

Nun noch per “sudo apt-get update” aktualisieren bzw. einlesen und danach kann man an der Konsole mit etwas Glück die Anwendung wie gewohnt installieren. (Ich hatte nicht das Glück …)

sudo apt-get install zattoo

# apt meckerte (fehlende Abhängigkeiten)
sudo apt-get -f install

Bestätigen und installieren. Jetzt findet sich das Programm unter Anwendungen und kann bereits verwendet werden.

Viel Spaß beim Gucken. ;)

MUA-ParadeIch verwende Mutt. Nicht weil ich es toll finde einen MUA zu verwenden, mit dem man nicht auf Anhieb und ohne Studium von diversen Dokumentationen arbeiten kann, sondern, weil er mir das bietet, was ich gesucht habe. Einen Mailer den ich mir nach meinen Wünschen anpassen kann, der auch bei größeren Mailbeständen nicht gleich ins Schwitzen kommt und den ich auch per SSH-Shell von überall übers Netz verwenden kann. continue reading…

Gute, schräge Ideen haben ja viele, aber diese finde ich besonders abgefahren! Die Leute von ISI ANT Lab haben doch tatsächlich das komplette Internet (etwa 2,8 Milliarden IP-Adressen) ausgedruckt. Natürlich nicht die Adressen, sondern jeder Pixel stellt eine Adresse dar und es wurde mit 600dpi in einer Gesamtgröße von 7,70m² geplottet.

Besonders faszinierend finde ich dabei, dass 18 Computer mit insgesamt 52 Prozessoren nur 16 Std. für das Erstellen des Druckauftrags benötigt haben. Und das ist noch weniger, als sie für den Druck selbst benötigt haben, denn der brauchte für die 20 Teilstücke nochmal je 1-2 Stunden!

Laut Wikipedia haben die Smilies heute Ihren 25′ten Geburtstag. “Schuld” hatte wohl Scott E. Fahlman laut diesem Artikel.

Hier der original Wortlaut aus einem Backup eines Bulletin Boards der Carnegie Mellon University:

19-Sep-82 11:44 Scott E Fahlman :-)
From: Scott E Fahlman <Fahlman at Cmu-20c>

I propose that the following character sequence for joke markers:

:-)

Read it sideways. Actually, it is probably more economical to mark things that are NOT jokes, given current trends. For this, use

:-(

Ob er wohl geahnt hat, was er damit in die Wege geleitet hat? Aber auf jeden Fall doch mal ein Grund für etwas virtuelles Konfetti. ;)

Eben wiederentdeckt: Ich brauchte schnell mal etwas Einfaches um das Internet bzw. den Datenweg durch das Internet zu erklären und da kam mir eine Seite mit der Maus in Erinnerung, die es zum Glück immer noch gibt.

Der Datenweg durchs Internet vom WDR.

Hier wird einem kindgerecht erklärt, wie das Internet funktioniert, bzw. wieso der Computer eine Internetseite überhaupt findet. Klasse, das kapiert nun hoffentlich wirklich jeder! :)

Eben bei Isotopp einen Kommentar zu diesem Beitrag auf netzpolitik.org gesehen, wo u.a. ein Video zu sehen ist, in dem Kinderreporter für das ARD Morgenmagazin unsere Politker im Bundestag zu ihrer Internetnutzung befragten … peinlich und solche Leute wollen das Internet für uns regulieren …

Kleines Beispiel gefällig?

Kind: “Nennen Sie uns doch mal ein paar Browser.�
Zypries: “Browser? Was sind denn jetzt nochmal Browser?�

Den passenden Gesichtsausdruck zu dieser Frage und noch andere unvorteilhafte Beispiele findet ihr ihn diesem Video:

kindernet.jpg

Nur verdammt schade, dass sie nicht auch Herrn Schäuble zu diesem Thema befragt haben. :twisted: