Will Smith sein neuster Film, Hancock, ist in den Kinos und den haben wir uns dann gestern Abend gegeben.
Erwartet und bekommen habe ich entsprechend den Trailern einen Anti-Superhelden, der auf einer Parkbank seinen Rausch ausschläft, versoffen durch die Stadt fliegt, mehr oder weniger hilfreich, einigen Bösewichten das Handwerk legt und dabei eine Menge unnötigen Schaden anrichtet, bis er einem Marketing Experten, der von Jason Bateman gespielt wird, das Leben rettet und dieser ihm nun unbedingt helfen will, sein extrem schlechtes Image zu berichtigen.
Neben Will Smith (IMHO nicht unbedingt die perfekte Besetzung für diese Rolle, aber dazu gleich mehr), der wie immer gut spielt, hat mir Charlize Theron als Ehefrau des Marketing Experten sehr gut gefallen. Sie schafft es ein ähnlich hohes Level zu halten wie Will Smith und geht nicht, wie z.B. Jason Bateman, neben ihm unter.
Wie gerade angeschnitten, ist Will Smith für mich jedoch nicht die ideale Besetzung gewesen, da er einfach zu beliebt bei den Zuschauern ist. Man nimmt ihm das “Arschloch” (ich bitte den Ausdruck zu entschuldigen, aber das ist O-Ton aus dem Film), das er verkörpert, nicht wirklich ab. Weshalb es teilweise etwas arg aufgesetzt wirkt, wenn er sich daneben benimmt. Dennoch kann man trotzdem noch über die Witze lachen! Vielleicht aber auch gerade deshalb, weil zur Zeit jedes nur annähernd bekannte Comic verfilmt wird und dieser Superheld, der im übrigen auf keinem Comic beruht, mal erfrischend anders ist.
Mein Fazit: Ein spaßiges Stück Filmunterhaltung, aber leider reicht Hancock nicht an einige der anderen Filme mit Will Smith (z.B. I, Robot oder Bad Boys) heran.



