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Tag: Marvel
X-Men Origins: Wolverine

Eben schnell nachgereicht, denn bereits letzten Samstag waren wir im Kino. Es gab wieder eine Comicverfilmung aus dem Hause Marvel: X-Men Origins: Wolverine

Wie der Name es schon vermuten lässt, handelt der Film um das wohl bekannteste Mitglied der X-Men und dessen Geschichte, die, wenn ich mich recht erinnere, von 1840, teilweise in Rückblenden bis etwa 20 Jahre vor dem ersten Teil der X-Men-Trilogie erzählt wird. Man sieht was James Howlett (Hugh Jackman) alias Logan alias Wolverine als Kind widerfahren ist, was er in diversen Kriegen zusammen mit seinem Bruder (Liev Schreiber), Victor Creed alias Sabretooth, erlebte, wie er die ersten anderen Mutanten kennen lernte, wie er zur Weapon X wurde und warum seine Knochen mit Adamantium ummantelt und er somit so gut wie unbesiegbar ist.

Alles in allem eine robuste Comicverfilmung, die sich nicht verstecken muss, wenn auch leider keine Glanzstunde der Filmgeschichte. Dennoch, alleine schon um Hugh Jackman wieder als Wolverine zu sehen, lohnt der Film auf jeden Fall oder anders ausgedrückt: Wer die Trilogie mochte, der wird auch X-Men Origins: Wolverine mögen.

PS. Nächsten Samstag wird Star Trek geguckt, aber da lege ich die Messlatte wesentlich höher. ;-)

Iron Man

May 4
Iron Man

Dank Morph, waren wir recht spontan ins Kino gegangen. Es gab wieder eine Marvel Verfilmung, Iron Man.

Die Story ist nun wirklich nicht hoch kompliziert, aber das erwarte ich bei einer Comicverfilmung im Normalfall auch nicht. Ich erwarte einfach nur gut unterhalten zu werden und das wurden wir.

Es beginnt damit, dass der Waffenproduzent und geniale Wissenschaftler, Tony Stark (Robert Downey Jr.), der bisher einen ausschweifenden Lebensstil führte, nach einer Waffendemonstration in Afghanistan, auf dem Rückweg bei einem Anschlag von Rebellen verletzt und entführt wird. Als er wieder erwacht, hängt er an einer Autobatterie und in seinem Brustkorb ist von einem anwesenden Mitgefangenen, Yinsen, eine Magnetspule eingepflanzt worden, die ihn am Leben erhält und auch dafür sorgen soll, dass die Splitter in seiner Brust nicht zum Herzen wandern. Die Rebellen verlangen von ihm, eine Waffe zu bauen und “wollen” ihn zur Belohnung ziehen lassen. Robert Stark statt dessen konstruiert sich einen ersten, mechanischen Anzug, um zu entkommen …

All zu weit möchte ich hier jetzt nicht weiter vorgreifen, aber ich denke es ist klar, dass diese Geschichte schon etwas arg dahergeholt ist. Das stört jedoch überhaupt nicht! Der Film lebt weniger von seinen Actionsequenzen und dem Inhalt, dafür wurde ihm eine nette Portion Humor spendiert, die mich mehr als einmal zum Lachen animierte. Die Sprüche und die Situationskomik ist absolut gelungen und Robert Downey Jr. überzeugt, wider meinem Erwarten, als Iron Man.

Kurz gesagt, wer gute Unterhaltung mit einem Hauch Action sucht und dabei auf eine tiefgehende Handlung verzichten kann, wird hier gut bedient.

Ghost Rider

Sep 16
Ghost Rider

Lange habe ich gewartet, bis ich mir diesen Film dann nun endlich, u.a. da es sich ja mal wieder um eine Comicverfilmung von Marvel handelt, als Extended Version gekauft und angesehen habe:

Johnny Blaze unterschreibt dem Teufel, Mephistopheles, (Peter Fonda) als Jugendlicher einen Vertrag, um seinem an Krebs erkrankten Vater das Leben zu retten, in dem er seine Seele im Tausch dafür gibt. Wie es nicht anders kommen konnte, trickst ihn der Teufel aus und Johnny verlässt sein Mädchen und die Gegend.

Jahre später ist Johnny ein gut bezahlter Motorradstuntman mit einer eigenen Show, bis dann der Teufel eines Tages die Einlösung des Vertrags fordert und ihn zwingt als Ghost Rider den Sohn des Teufels, Blackheart, wieder in die Hölle zu schicken, da dieser eine neue, eigene Hölle in San Verganza errichten will. Als “Kopfgeldjäger” des Teufels, Ghost Rider, fährt Johnny nun des Nachts auf seinem Höllenmotorrad durch die Gegend und macht dabei Jagd auf Blackheart und Konsorten, um nach Vertragserfüllung seine Seele zurück zu bekommen.

Schon klar, dass er am Ende des Films als Sieger aus diesem Gefecht hervorgeht und dass er danach der Ghost Rider bleibt, um sich so an dem Teufel zu rächen …

Der Film hat mir leider definitiv nicht genug geboten, um einer meiner Lieblingsfilme zu werden. Es sind teilweise zwar gute Ideen umgesetzt worden und auch Eva Mendes als seine alte Jugendliebe sieht, wie schon in so manch anderem Film, wieder recht ansprechend aus. Aber wirkliche Spannung kommt nicht auf und auch sonst hält er leider nicht das, was ich erwartet hatte. Immerhin reichte er noch, um einen gemütlichen Abend vor der Glotze zu haben und ja, auch wenn er nicht ganz so wie erwartet war, so habe ich mein Geld schon für schlechtere Filme ausgegeben. ;)

Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer

Das Warten hatte heute, bzw. wenn ich so auf die Uhr gucke, war es bereits gestern, ein Ende. Wir bekamen endlich den zweiten Teil mit meinen Lieblingshelden aus dem Hause Marvel, Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer, zu sehen. Die Trailer ließen ja schon einiges hoffen, die Kritiken jedoch etwas weniger …

Aber schlechte Kritiken haben mich zum Glück bisher nur selten davon abhalten können, einen Film zu gucken. ;)

Die Story, sofern denn da wirklich eine war, ist in zwei bis drei Sätzen erzählt. Reed Richards (Ioan Gruffudd) von den Fantastic Four wird kurz vor seiner Hochzeit um Hilfe gebeten einige Phänomene zu untersuchen. Dabei stellt sich heraus, dass der Silver Surfer sie verursacht und bei den Nachforschungen wird auch klar, dass überall dort wo er bisher auftauchte, die Welten ein paar Tage später starben. Die Fantastic Four setzen nun natürlich alles daran dieses zu verhindern und auch der wiederauferstandene Dr. Doom ist mal wieder involviert und verfolgt seine eigenen Interessen. Ich brauche jetzt natürlich kein Geheimnis daraus machen, dass die Erde natürlich gerettet wird und das Dr. Doom (Julian McMahon) mal wieder sein Fett weg bekommt.

Aber die Story war ansich auch fast Nebensache. Ich hatte eigentlich nur Popkornkino mit netten Sprüchen, tollen Special Effects und ein paar Superhelden erwartet. Und das habe ich fast auch so bekommen. Nur fast, weil für meinen Geschmack hat der Film etwas zuviel Zeit verschwendet, sich mit der Familienplanung von Sue Storm alias das unsichtbare Mädchen (Jessica Alba) und Reed Richards alias Mr. Fantastic auseinanderzusetzen. Das hat dem Film zwar einige spaßige Momente beschert, aber im großen und ganzen war mir dieser Part dann doch etwas zu langweilig.

App. Witzig! Besonders witzig fand ich den Starauftritt von Stan Lee als Stan Lee, bzw. als ungeladener Gast, dem der Zutritt zur Hochzeitsgesellschaft verwehrt wurde. :)

Hervorheben möchte ich aber noch unbedingt den Silver Surfer. Die Animation ist meiner Meinung nach wirklich gelungen. Die Reflexionen sind genial und auch sonst ist er richtig nett umgesetzt worden. Es bringt verdammt viel Spaß ihn sich mal genauer anzusehen!

Mein Fazit: Wer Comicverfilmungen mag, der kann sich diesen Film trotz der “Lovestory” gut ansehen und wird denke ich ganz gut unterhalten werden.

BTW. Nächstes Jahr werde ich wohl Mengenrabatt an der Kinokasse fordern müssen. Es sind zurzeit IMHO etwa 10 Comicverfilmungen in der Mache. Besonders freue ich mich schon auf Iron Man (Marvel) und The Dark Knight (DC). :)

Spider-Man 3

Nach dem ich ja als “alter” Marvel-Fan bereits Teil 1 und 2 im Kino und auf DVD gesehen hatte, waren wir gestern nun auch in den lang erwarteten Spider-Man 3 gegangen.

Peter Parker (Tobey Maguire) hat sein Leben als Spider-Man und mit Mary Jane (Kirsten Dunst) in Einklang gebracht und möchte selbiger einen Heiratsantrag machen. Parallel ereignet sich jedoch einiges. Ein ausserirdischer Symbiont, der negative Eigenschaften verstärkt, heftet sich an ihn, Peter Parker erfährt, dass der Mörder von seinem Onkel ein anderer war, als der, den er gestellt und dabei versehentlich getötet hatte, sein Job als Fotograf wird ihm von Eddie Brock (Topher Grace) streitig gemacht und sein bester Freund, Harry Osborn (James Franco), will sich noch immer als New Goblin an ihm für den Tot seines Vaters, den Green Goblin, rächen, ist jedoch dank einer Amnesie durch einen Schlag gegen den Kopf bei einer Verfolgungsjagd erst mal kein Problem.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf, der Symbiont verändert Peter Parker und verstärkt seine negativen Eigenschaften und seine Fähigkeiten als Spider-Man. Flint Marko (Thomas Haden Church), der Mörder von Pakers Onkel, wird auf der Flucht durch einen Unfall zum Sandman und nachdem sich Spider-Man von dem Symbionten trennen konnte, wechselt dieser auf Eddie Brock, der durch ihn zu Venom wird. Soweit so gut, mit dem Goblin drei Gegner geschickt in die Story eingeflochten. Wenn da nicht dieses Liebesgesäusel zwischen Peter und Mary Jane gewesen wäre! Sorry, aber das hat den Film dieses mal etwas zu sehr gestreckt. Es ist weitaus schmalziger und theatralischer als in den ersten beiden Teilen und ermüdete einen zweitweise doch recht arg. Sicher ist es wichtig, zu sehen, was Peter Parker belastet. Davon lebte ja auch das Comic. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Helden war dort die Sorge um andere und die Belastung aus dem Gewesenen fast nie aus den Augen verloren worden, aber so schmalzig war es glaube ich nie …

Naja, gegen Ende wurde dann zum Glück ordentlich aufgedreht und es kam zu einem actionreichen Showdown. Alle vier Superhelden in einem Endkampf. Hatte was!

Mein Fazit: Der erste und auch der zweite Teil sind um Welten unterhaltsamer und spannender gewesen, aber den Film anzusehen hat sich trotzdem noch gelohnt. Ich kann ihn daher, trotz des Gesäusels, noch immer jedem Comicfan empfehlen und er wird sicher auch einen Platz in meiner DVD-Sammlung neben den ersten beiden Teilen finden.

X-Men 3

Freitag war wieder ein Kinotag und es wurde diesmal “X-Men 3 – Das letzte Gefecht” geguckt.

Auch der dritte Teil war, wie schon der erste und zweite, sehenswert. Die Handlung, die IMHO frei und neu ist bzw. extrem von den Vorlagen aus dem Marvel Verlag abweicht, reicht zwar leider nicht an die ersten beiden Teile heran, dafür wurde aber wesentlich mehr Action geboten.

Es beginnt mit der Mitteilung, dass ein “Heilmittel” entdeckt wurde, das alle Mutanten in normale Menschen verwandeln kann. Es ist klar, das Magneto (Sir Ian McKellen), der von den Menschen und den X-Men bereits wegen der diversen Verbrechen verfolgt wird, dieses als einen Akt gegen sich und seine Mutantenbruderschaft betrachtet und nun einen Krieg gegen die Menschen und das Heilmittel beginnt. Auch die durch die Ereignisse um Jean Grey (Famke Janssen) und die dadurch entstandenen Verluste arg angeschlagenen X-Men, sind nicht frei von Skepsis, stehen aber wieder auf Seiten der Menschen und stellen sich im aktiongeladenen Showdown zwischen die “normalen” Menschen und Magnetos Bruderschaft.

Mein Fazit: Sollte man wegen der Action und dem Gesamteindruck unbedingt im Kino gucken!