Das Warten hatte heute, bzw. wenn ich so auf die Uhr gucke, war es bereits gestern, ein Ende. Wir bekamen endlich den zweiten Teil mit meinen Lieblingshelden aus dem Hause Marvel, Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer, zu sehen. Die Trailer ließen ja schon einiges hoffen, die Kritiken jedoch etwas weniger …
Aber schlechte Kritiken haben mich zum Glück bisher nur selten davon abhalten können, einen Film zu gucken.
Die Story, sofern denn da wirklich eine war, ist in zwei bis drei Sätzen erzählt. Reed Richards (Ioan Gruffudd) von den Fantastic Four wird kurz vor seiner Hochzeit um Hilfe gebeten einige Phänomene zu untersuchen. Dabei stellt sich heraus, dass der Silver Surfer sie verursacht und bei den Nachforschungen wird auch klar, dass überall dort wo er bisher auftauchte, die Welten ein paar Tage später starben. Die Fantastic Four setzen nun natürlich alles daran dieses zu verhindern und auch der wiederauferstandene Dr. Doom ist mal wieder involviert und verfolgt seine eigenen Interessen. Ich brauche jetzt natürlich kein Geheimnis daraus machen, dass die Erde natürlich gerettet wird und das Dr. Doom (Julian McMahon) mal wieder sein Fett weg bekommt.
Aber die Story war ansich auch fast Nebensache. Ich hatte eigentlich nur Popkornkino mit netten Sprüchen, tollen Special Effects und ein paar Superhelden erwartet. Und das habe ich fast auch so bekommen. Nur fast, weil für meinen Geschmack hat der Film etwas zuviel Zeit verschwendet, sich mit der Familienplanung von Sue Storm alias das unsichtbare Mädchen (Jessica Alba) und Reed Richards alias Mr. Fantastic auseinanderzusetzen. Das hat dem Film zwar einige spaßige Momente beschert, aber im großen und ganzen war mir dieser Part dann doch etwas zu langweilig.
App. Witzig! Besonders witzig fand ich den Starauftritt von Stan Lee als Stan Lee, bzw. als ungeladener Gast, dem der Zutritt zur Hochzeitsgesellschaft verwehrt wurde.
Hervorheben möchte ich aber noch unbedingt den Silver Surfer. Die Animation ist meiner Meinung nach wirklich gelungen. Die Reflexionen sind genial und auch sonst ist er richtig nett umgesetzt worden. Es bringt verdammt viel Spaß ihn sich mal genauer anzusehen!
Mein Fazit: Wer Comicverfilmungen mag, der kann sich diesen Film trotz der “Lovestory” gut ansehen und wird denke ich ganz gut unterhalten werden.
BTW. Nächstes Jahr werde ich wohl Mengenrabatt an der Kinokasse fordern müssen. Es sind zurzeit IMHO etwa 10 Comicverfilmungen in der Mache. Besonders freue ich mich schon auf Iron Man (Marvel) und The Dark Knight (DC).