Mal wieder ein Beweis dafür, dass bekannte und teilweise sogar recht hochkarätige Schauspieler noch keinen guten Film ausmachen. Ich habe mich selten so gelangweilt!
Es handelt sich bei Bloodrayne um einen Vampirfilm. Sind ja in Mode und ist ja an sich auch nichts Verwerfliches, im Gegenteil, ich mag Filme im Stil von Blade, Van Helsing und Underworld. Aber dieser hier ist trotz einer Starbesetzung bis in die Nebenrollen (z.B. Meat Loaf als Partyvampir
Leonid oder Geraldine Chaplin als Wahrsagerin) leider nur ein extrem ermüdender Abklatsch. Sicher, es wird eine extreme Menge Kunstblut verspritzt und auf eine kleine Sexszene braucht man nicht zu verzichten. Aber das alleine reicht nicht!
Womit dann auch klar ist, eine Jugendfreigabe gemäß § 14 Jugendschutzgesetz hat er nicht erhalten.
Die Grundidee der Story, dass der Obervampier Kagan (Sir Ben Kingsley) versucht, drei verstreute Körperteile des Supervampirs Belal auf sich zu vereinen, um der Mächtigste zu werden und natürlich die Gegenpartei, die drei Vampirjäger Vladimir (Michael Madsen), Sebastian (Matthew Davis), Katarin (Michelle Rodriguez) und später als Rayne (Kristanna Løken), die sich für den Tot Ihrer Mutter an Kagan rächen will, ist nicht wirklich neu, aber hätte durchaus für etwas mehr Spannung sorgen können. Jedoch der Film plätschert nur so vor sich hin und selbst in den Kampfszenen ist der Zeitraffer das Spektakulärste.
Fazit, ich hätte das Geld (er war zum Glück trotz Special Edition nicht teuer) lieber bei irgendeiner Fastfoodkette in etwas mehr Hüftgold anlegen sollen.



