Zum Inhalt springen

Archiv

Tag: Mint

Heute erst den Beitrag im Linux Mint Blog gelesen, wie weit Elyssa, Linux Mint 5.0, bereits ist. Die Vorankündigungen lassen hoffen, dass das Warten belohnt wird.

Auch wenn jeder sicher eh eigene Vorlieben an Software hat und diese nach einer Linux-Installation schon fast im Schlaf z.B. über Apt anpasst, so werden jetzt wohl neben den Änderungen, die bereits im aktuellen Ubuntu 8.04, Hardy Heron, eingeflossen sind, u.a. Transmission als BitTorrent Client und Rhythmbox (wo ist das Smilie mit dem Daumen hoch?) als Ersatz für Amarok vorgegeben sein. Weiter ist endlich auch MP3 encoding enthalten, statt wie bisher nur MP3 decoding …

PS. Die Beta ist in etwa 2 Wochen zu erwarten, das Release wird sicher nochmal drei bis vier Wochen brauchen und dann werde ich hier Elyssa wohl in Angriff nehmen …

Auf der Suche nach einer Alternative zu Kaffeine, das mir persönlich zu träge ist und auch wenn die Bildqualität im Allgemeinen recht gut ist, bei DVB etwas besser optimiert sein könnte, bin ich nun bei Me TV gelandet.

Me TV - DVB

Me TV ist noch eine recht neue Anwendung für Gnome, die sich auf DVB bzw. auf das digitale Fernsehen und die daraus resultierenden Anforderungen spezialisiert hat.

Der DVB-Viewer lässt sich komplett mit ein paar Mausklicks bedienen und die Bildqualität ist gefühlt um einiges besser als in Kaffeine! Ebenfalls das lästige Erstellen der Senderliste an der Konsole mit den dvb-utils nimmt einem das Programm gleich beim Start ab und erstellt diese menügeführt. Etwas ungewohnt ist zu Anfang das Umschalten, denn man springt die Sender direkt durch Klicks im EPG-Viewer an. Weiter ist es vereinfacht möglich, dank dem eingebauten Scheduler, Sendungen zeitgesteuert aufzunehmen und auch Tastaturfetischisten bleiben dank guter Shortcuts nicht auf der Strecke. Einzig die Möglichkeit Videotext mit dem Programm zu empfangen, vermisse ich noch …

Installation unter Ubuntu 7.10, bzw. hier Linux Mint 4.0

Am einfachsten trägt man sich die Quellen in der sources.list vom Apt ein …

# Me TV
deb http://ppa.launchpad.net/lamothe/ubuntu gutsy main

… und installiert nach einem Update Me TV und die dbv-utils:

sudo apt-get update && sudo apt-get install me-tv dvb-utils

PS. auch für das neue Hardy Heron, 8.04 gibt es bereits Fremdpakete, auch wenn noch eine recht aktuelle Version (universe) bereits enthalten ist:

deb http://ppa.launchpad.net/lamothe/ubuntu hardy main

Als besonderes Schmankerl kann Me TV auch wunderbar einfach das aktuelle Programm als Stream verteilen. Einfach mal lokal testen, in dem man unter “Ansicht/Einstellungen” die “Verteilungsadresse” auf “127.0.0.1″ setzt und dann nach dem drücken des Buttons “Broadcast” z.B. gxine mit der Adresse “udp://127.0.0.1:2005″ aufrufen. :)

Linux Mint 4.0 - Erster Desktop

So, es ist passiert, Ubuntu ist runter und Linux Mint 4.0 ist drauf. Und was soll ich sagen, nach etwa 30 Minuten Installation geht bereits alles. Ich habe zumindest noch keinerlei Probleme festgestellt!

Die Grafikkarte wurde nach einem Neustart inkl. 3D perfekt aktiviert, die Schriften sehen auf Anhieb wesentlich besser aus als vorher, alle mir wichtigen Programme sind bereits drauf (bis auf etwas Feintuning) und dank ReiserFS (vorher ext3) ist auch noch ein kräftiger Geschwindigkeitszuwachs zu verspüren! :)

Also nach den ersten Starts kann ich das Linux Mint wirklich nur jedem empfehlen, der ein Ubuntu oder Debian gewohnt ist. Einfach nur richtig gut und funktionell. Ich denke, ich werde dem Mint jetzt treu bleiben.

Logo - Linux MintMein Ubuntu hat seit dem letzten Upgrade auf Version 7.10 (Gutsy) noch immer einige Macken, die zwar nicht unbedingt bei der Nutzung stören, aber da ich eh mal was Neues ausprobieren wollte, spielte ich die letzte Zeit mit einigen Distributionen herum. So fiel dann nach einem ausgiebigen Experiment mit Foresight und einem “Rückschritt” zu Debian, nun letztendlich die Wahl auf das optisch aufgepeppte Ubuntuderivat Linux Mint 4.0 (Daryna).

O.K. eigentlich wollte ich irgendwie ja mal wieder etwas anderes als eine auf einem Debian bzw. Ubuntu basierende Distribution ausprobieren, weshalb ich auch einige Einarbeitungszeit in Foresight, u.a. auch wegen dem dort verwendeten Conary, investiert hatte. Aber es hakt mir da noch an zu vielen Stellen, mutt und einige andere Softwarepakete sind nicht mal dabei und man merkt, dass es doch noch etwas Reife bedarf.

D.h. die Tage (sofern ich die Zeit dafür finde, sonst auch etwas später) wird mein Gutsy das Zeitliche segnen und durch Daryna ersetzt werden. Die Backups sind bereits gemacht, Mint liegt hier bereits auf CD und es wartet nur noch drauf installiert zu werden.

Über das Ergebnis oder gar unverhoffte Probleme etc. berichte ich dann …