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Tag: Netzwerk

PowerLAN

Jun 26

devolo dLAN Highspeed II… oder wie überbrücke ich die Distanz einer Etage ohne lästige Kabel zu ziehen bzw. zu verlegen und ohne W-LAN.

Wie ich hier bereits gepostet hatte, war ich auf der Suche nach einer einfachen Lösung, mit meinem Blu-ray-Player auch online gehen zu können, um u.a. Youtube & Co. auch auf dem Fernseher im Wohnzimmer genießen zu können. Der erste Versuch mit einem W-Lan-Router als Repeater scheiterte leider an meinem vorhandenen Router. Die beiden mochten sich einfach nicht. Daher dann die Lösung mit PowerLAN.

Die Wahl fiel hier auf ein Angebot von devolo, das dLAN Highspeed II Starter Kit, da diese bereits seit längerem mit Ihren Produkten recht gute Kritiken erhielten und obendrein durch den Aufdruck von green-IT auf der Packung an mein Gewissen appellierten. ;)

Die Installation, sofern man es denn so nennen kann, ist kinderleicht. Einfach die beiden Adapter in die Steckdose und mit den Geräten (hier der Player und mein Router) verbinden. Dabei möglichst Steckdosenleisten meiden, da diese die Verbindungsqualität negativ beeinflussen sollen. Sobald beide Adapter sich gefunden haben, kann das Netzwerk benutzt werden. Es sollen bis zu 85 Mbit/s möglich sein, so dass man mit etwas Glück bei guter Signalqualität IMHO auch noch HD-Filme streamen können sollte. Gemessen bzw. probiert habe ich das jedoch bis jetzt noch nicht, da ich ja eh nur eine Verbindung zum Internet gesucht hatte und die ist hier lange noch nicht so schnell …

PS. wer wie ich unter etwas Paranoia leidet, der kann das PowerLAN mit der auf CD mitgelieferten oder im Netz erhältlichen Software z.B. mit einem neuen Passwort schützen, so dass sich auch kein ungebetener Gast z.B. über eine Außensteckdose Zutritt verschaffen kann.

Viele Nutzer und Einsteiger in Linux möchten gerne schnell und einfach sehen können, welche Netzwerkverbindungen gerade bestehen, oder wenn es mal wieder etwas hakt, wissen, welche Anwendung gerade die zur Verfügung stehende Bandbreite verbraucht.

Der erfahrene Konsolennutzer verwendet in einem solchen Fall wahrscheinlich netstat und erhält dann das gewünschte Ergebnis. Oder es wird gleich auf Tools wie z.B. nmap zurückgegriffen. Aber der einfache User kommt damit nicht so schnell ans Ziel, zumal diese Tools oft root-Rechte erfordern und/oder die möglichen Optionen schnell in die Irre führen können.

Net Activity Viewer

Für die, die nur mal eben wissen wollen, welche Anwendung gerade im Netzwerk Bandbreite nutzt oder denen, die gerne schnell mal nebenbei gucken wollen, sei hier der Net Activity Viewer von Mihai Varzaru empfohlen. Leider ist er noch in keiner der mir bekannten Distributionsquellen enthalten, so dass man ihn, wenn man ein Ubuntu- oder Debianderivat nutzt, erst mit dem dort verfügbaren Paket installiert kann oder aus dem Source heraus (Anleitung siehe Homepage) erst selber erstellt werden muss.

Ja, richtig gelesen, mein Router hatte sich verabschiedet. Genau der, den ich mir vor vor etwas über einem Jahr erst als Ersatz gegönnt hatte. :(

Irgendwie war es dem Teil nach dem Ändern der MTU gelungen sich in den Upgrademodus oder was ähnliches zu versetzen und nach einem Neustart war nichts mehr. Er ließ sich zwar immer noch pingen, aber war selbst nach mehreren Resets auf die Werkseinstellungen nicht mehr zur Zusammenarbeit zu überreden. Schade …

Naja, nun habe ich mir mal einen Netgear WGT624 gegönnt. Wieder mit WLan und allem was man so braucht.

wgt624_w350.jpg

… und hoffentlich hält der jetzt etwas länger durch! ;)

Nachdem gestern Abend mitten beim WoW unterwegs mit einer 20′er Raid mein Router bzw. das Netzteil von selbigem meinte, er müsse sich sang- und klanglos verabschieden, wollte ich mir ansich ja nur ein neues Steckernetzteil besorgen. Doch denkste! Erstens war ein passendes so gut wie garnicht aufzutreiben und zweitens hätte es dann ganze 25 Euronen gekostet, was ich bei den aktuellen Preisen für Router absolut nicht einsehen wollte.

Daher hier nun mein neuer für “nur” 44,00€ und jetzt mit WLan, da man ohne ja kaum noch bekommt:
D-Link DI-524P
Die Antenne sieht witzig aus und das WLan lässt sich leider nicht abschalten, aber hey was solls! Er hat immerhin weiterhin noch 4 Ports im 10/100 Switch, kann der auch sonst noch etwas mehr als mein alter DI-707P und wer weiß, irgendwann brauche selbst ich vielleicht mal WLan. ;)