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Tag: Nicolas Cage
Das Vermächtnis des geheimen Buches

Nicht dass wir nicht gerne ins Kino gehen, aber es gab schon lange nichts mehr, was uns gereizt hatte. Doch seit Donnerstag läuft der zweite Teil von Vermächtnis der Tempelritter und so wurde es Zeit wieder mal im Kino einzukehren.

Der zweite Teil um den Schatzsucher Ben Gates (Nicolas Cage), seine Familie und seine Freunde beginnt einige Zeit nach dem ersten Teil. Und nach einer kurzen Einleitung, fällt ihm auf einer verloren geglaubten Seite aus dem Tagebuch des Lincoln-Attentäters, die unter anderem auch den Namen seines Großvaters enthielt und diesen damit von einem Helden zu einem Attentäter abstempelt, ein Abdruck eines Codes auf, mit dem er hofft, u.a. den Namen der Familie wieder rein zu waschen und den damit in Verbindung gebrachten Schatz, die goldene Stadt, zu finden. Womit eine neue, actiongeladene, unglaubliche und abenteuerliche Schnitzeljagd beginnt, denn auch Mitch Wilkinson (Ed Harris), ein Nachfahre des Attentäters, ist hinter dem Schatz her.

Ich will nicht zu weit vorgreifen, nur, wer sich wundert, wieso nach einer goldenen Stadt gesucht wird und nicht vorrangig nach einem Buch, dem sei gesagt: Im Rahmen der Schnitzeljagd wird auch dieses Buch gesucht und es ist das geheime Buch der amerikanischen Präsidenten, dass bisher auch nur selbige lesen und ergänzen durften. Und genau in diesem Buch soll sich sich neben vielen anderen Geheimnissen auch eine Hälfte der Schatzkarte befinden …

Mein Fazit: Klasse Actionfilm mit netten Witzen und Sprüchen, jedoch nichts wirklich neues und eine etwas flache Story. Sicher wurde bei den Actionszenen nochmal kräftig zugelegt, aber dennoch war schon mal alles irgendwo oder irgendwie da. Aber wer sein Gehirn nicht weiter belasten will und einfach gute Unterhaltung um amerikanische “Geschichte” sucht und dabei über z.B. zum Teil haarsträubende, geographische Fehler hinwegsehen kann, der wird diesen Film mögen.

PS. Fans dieser beiden Filme wird es freuen, dass bereits von einem dritten Teil die Rede ist und auch im Film wird bereits genug offen gelassen. ;)

Ghost Rider

Sep 16
Ghost Rider

Lange habe ich gewartet, bis ich mir diesen Film dann nun endlich, u.a. da es sich ja mal wieder um eine Comicverfilmung von Marvel handelt, als Extended Version gekauft und angesehen habe:

Johnny Blaze unterschreibt dem Teufel, Mephistopheles, (Peter Fonda) als Jugendlicher einen Vertrag, um seinem an Krebs erkrankten Vater das Leben zu retten, in dem er seine Seele im Tausch dafür gibt. Wie es nicht anders kommen konnte, trickst ihn der Teufel aus und Johnny verlässt sein Mädchen und die Gegend.

Jahre später ist Johnny ein gut bezahlter Motorradstuntman mit einer eigenen Show, bis dann der Teufel eines Tages die Einlösung des Vertrags fordert und ihn zwingt als Ghost Rider den Sohn des Teufels, Blackheart, wieder in die Hölle zu schicken, da dieser eine neue, eigene Hölle in San Verganza errichten will. Als “Kopfgeldjäger” des Teufels, Ghost Rider, fährt Johnny nun des Nachts auf seinem Höllenmotorrad durch die Gegend und macht dabei Jagd auf Blackheart und Konsorten, um nach Vertragserfüllung seine Seele zurück zu bekommen.

Schon klar, dass er am Ende des Films als Sieger aus diesem Gefecht hervorgeht und dass er danach der Ghost Rider bleibt, um sich so an dem Teufel zu rächen …

Der Film hat mir leider definitiv nicht genug geboten, um einer meiner Lieblingsfilme zu werden. Es sind teilweise zwar gute Ideen umgesetzt worden und auch Eva Mendes als seine alte Jugendliebe sieht, wie schon in so manch anderem Film, wieder recht ansprechend aus. Aber wirkliche Spannung kommt nicht auf und auch sonst hält er leider nicht das, was ich erwartet hatte. Immerhin reichte er noch, um einen gemütlichen Abend vor der Glotze zu haben und ja, auch wenn er nicht ganz so wie erwartet war, so habe ich mein Geld schon für schlechtere Filme ausgegeben. ;)