Durch Berichte in diversen Onlinezeitschriften etc. wurden mir in letzter Zeit mal wieder die alten Klassiker von Micropose, X-Com, bzw. jetzt UFO: AI, schmackhaft gemacht, das nun grafisch durch die Quake2-Engine aufgebohrt, einiges mehr her macht als noch unter Dos.
Der Inhalt des Spiels ist schnell erklärt. Es spielt in der Zukunft, Aliens bedrohen die Welt und landen mit Ihren Ufos. Die Aufgabe ist es nun diese Aliens mit rekrutierten Soldaten zu besiegen und dabei deren Ausrüstung etc. zu bergen und zu erforschen.
Die Spielweise ist rundenbasierend, d.h. z.B. wenn man einen Ort befreien will, schickt man eine Truppe mit z.B. einem Transporter von seiner gegründeten Basis los, macht nach Erreichen des Ziels, wie beim Schach, seine Züge und wartet auf die Reaktion, die dann wieder eine Gegenreaktion erfordert.
Das Spiel bietet die Möglichkeit im Einzel- oder Mehrspielermodus genutzt zu werden und ist für Echtzeitliebhaber etwas ungewohnt. Wer aber gerne mal etwas tüftelt und “stressfrei” spielen möchte, der sollte dieser kostenlosen und Quelltext offene Version (für Windows und Linux) durchaus mal einen Blick und ein paar Stunden gönnen.
Die Linux-Installation ist unter Ubuntu und sicher auch den meisten anderen Distributionen dank dem Loki-Installer ein Kinderspiel:
Man besorgt sich die aktuelle Binärversion (die Maps braucht man für den Anfang noch nicht) bei SourceForge.net und macht die Datei wie folgt ausführbar:
chmod u+x ufoai-2.2-linux.run
Den Loki-Installer ruft man, wenn man das Spiel allen Nutzern zur Verfügung stellen möchte als root bzw. via sudo wie folgt (hier wird Version 2.2 verwendet) auf:
sudo ./ufoai-2.2-linux.run
Das Pfade sollten passen und nach der Installation wird einem das Spiel in Menü der Fenstermanager wie gewohnt eingetragen.
PS.: Zumindest hier haben sich Bildschirmschoner als störend herausgestellt. Das Spiel stellte sich zwischendurch immer mal wieder auf 1024×768 und in den Fenstermodus um …