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Tag: Recht

… und um Selbigem zu entgehen, habe ich leider das hier verwendete Plugin “Subscribe to Comments” abgeschaltet.

Schade, dass ein eigentlich sinniges Plugin sich somit erledigt hat. Zumindest bis eine Lösung eingestrickt wurde …

PS.: Danke an Ulf, der mich drauf hingewiesen hatte. :-)

Tagesschau.de titelte heute ein Interview mit Strafverteidiger Udo Vetter, der auch den bekannten Law Blog betreibt, mit: Der Argwohn gegen Blogger wächst

Ein interessantes Interview, bei dem es um das in der Bloggerszene heiß diskutierte und leidige Thema der Abmahnwelle bezüglich Blogs geht.

Ich habe nach dem Lesen des Artikels erst mal meinen kompletten Blog etwas überflogen und ein, zwei Kommentare und Beiträge gelöscht, aber richtig wohl fühle ich mich jetzt noch immer nicht … :(

Es gibt ein noch relativ neues Gesetz, Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek vom 22.Juni.2006.

Laut diesem Artikel in der HAZ sind wir seit dem dazu verpflichtet, veröffentlichte Seiten dort binnen einer Woche abzugeben! Zum Glück schränkt das Gesetz auch wieder ein, dass Inhalte auch zur Abholung bereitgestellt werden könnten. Nur wie ist IMHO nicht geregelt …

BTW. Nein, das ist kein Scherzartikel der HAZ! Das Gesetz gibt es wirklich und den Wortlaut kann man z.B. hier nachlesen: Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek

Ich verstehe ja häufig nicht was unsere Regierung so verzapft, aber das schlägt dem Fass den Boden aus.

Die Grünen haben ein Anti-Spam-Gesetz gegen nationale Versender vorgelegt. Sie fordern den nationalen Spam als Ordnungswidrigkeit mit hohen Strafgeldern zu ahnden und eine konzentrierte Verfolgung durch die Bundesnetzagentur soll die bisherigen zivil- und wettbewerbsrechtlichen Möglichkeiten ergänzen. Weiter fordern sie die Weiterentwicklung der Filtertechnologien und bessere Schulung der Verbraucher diesbezüglich.

So weit, so gut. Gute Idee an sich und ja, sie haben Recht, man muss vor der eigenen Haustür anfangen. Nur sind hier z.B. von den empfangenen bzw. herausgefilterten Spammails, so gut wie keine mehr aus dem Inland und wie man dann später Spammern aus Staaten, die dieses nicht verbieten, das Handwerk legen will, ist mehr als fraglich.

Und wieso muss der Staat den Verbraucher in Sachen Spam schulen oder dieses veranlassen? Ich denke letzte Forderung ist u.a. etwas daneben, so lange es noch immer Massen von Anwendern und Anfängern gibt, die wissen, dass sie riesige Defizite haben und sich trotzdem nicht aufraffen können, mal einen einfachen Anfängerkurs z.B. an einer Volkshochschule zu besuchen …

Gerade über einen interessanten Artikel auf Testticker.de von André Schenk, Rechtsanwalt, gestolpert.

Jeder der sich mit Webdesign etc. befasst, sollte wissen, wo Fallstricke versteckt sind bzw. was unbedingt zu beachten ist. Gerade in Zeiten wie diesen, wo durch einen starken Preiskampf oftmals nicht ganz so viel Zeit und Aufwand einkalkuliert wird …

Nachzulesen ist er hier: http://www.testticker.de/it/strate…