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Archiv

Tag: SciFi

Avatar

Jan 11
Avatar

Bereits am Samstag waren wir nach einem anderweitigen Event im Kino gewesen, um uns dann endlich Avatar in 3D zu gönnen und ich bin heute noch immer von der Bildgewaltigkeit begeistert!

Die Welt, Pandora, und alles was in ihr lebt und sich bewegt ist perfekt animiert. Verstärkt wurden die Effekte noch durch die Vorführung in 3D, die dem Ganzen absolut viel Räumlichkeit bringt, ohne den Zuschauer dabei mit übertriebenen 3D-Effekten zu nerven. Soll heißen, man hat wirklich das Gefühl mitten drin zu sitzen, wenn einem z.B. Ascheflocken oder Staubpartikel um die Ohren fliegen und empfindet es als angenehm. :-)

Die Handlung, sie sollte inzwischen den Interessierten bekannt sein, ist nicht unbedingt schwerer Stoff und auch nicht wirklich schwer vorherzusagen, im Gegenteil, aber sie lädt definitiv zum Popcorn-Kino ein ohne dabei dem Film zu schaden.

Kurzes Fazit, da ich von diesen Filmerlebnis eh nur schwärme: Seit Jahren das Beste was ich im Kino geboten bekam und wer sich auch nur ansatzweise für diesen Film interessiert, der sollte die Kosten nicht scheuen und ihn unbedingt in einem 3D-Kino genießen!

Transformers - Die Rache

Sam Witwicky (Shia LaBeouf) und Mikaela Banes (Megan Fox) sind natürlich noch immer ein Paar, auch wenn er jetzt aufs College geht und dort bald erneut Bekanntschaft mit den Decepticons in Form einer hübschen Stalkerin (Isabel Lucas) macht, während die Autobots zusammen mit der Army auf der ganzen Welt die restlichen Decepticons jagen und dabei mal eben Shanghai etwas ankratzen. ;-)

Richtig, zwei Jahre nach dem ersten Teil von Transformers läuft die Fortsetzung in den Kinos und wir haben sie uns nach dem furiosen ersten Teil natürlich auch gegeben.

Michael Bay hat wieder einen erstklassigen Film abgeliefert, der sich nicht hinter dem ersten Teil verstecken muss. Vielleicht nicht ganz so ein Straßenfeger, wie der erste und sicher ist nicht mehr alles so ganz neu, aber dafür wurde bei den Actionszenen und dem Einfallsreichtum noch etwas nachgelegt. Weiter fällt auf, dass dieser Teil etwas mehr Wert auf Dialoge legt und das bekommt ihm wider Erwarten dank der häufigen, witzigen Momente sogar recht gut, so dass er zum Glück nicht zu einem reinem Erfolgsabklatsch, wie so manch andere Fortsetzung, verkommen ist.

Kurzes Fazit: Wer den ersten Teil mochte, der wird auch hier auf seine Kosten kommen! Megan Fox (FHM Sexiest Women in the World 2008 und 2009) ist noch “netter” anzusehen und auch die Spezialeffekte kommen, wie schon beim letzten mal, klasse rüber. Kurz gesagt, schnell PopCorn einsacken und den bisher der besten Actionfilm, den ich dieses Jahr bisher im Kino zu sehen bekam, genießen.

Star Trek

Mai 10
Star Trek

Seit Donnerstag ist es endlich so weit, der lang erwartete Star Trek XI ist in den Kinos und den haben wir uns nun auch gegönnt.

Wie ja schon überall zu lesen und hören, hat dieser Star Trek außer den Charakteren (bis auf eine Nebenrolle) und dem Inhalt nichts mehr mit den “alten” Star Trek Filmen gemeinsam.

Beginnen tut die Geschichte in relativ großen Zeitsprüngen mit der Geburt von James T. Kirk (Chris Pine) und dem Tot seines Vaters (Chris Hemsworth) sowie in kurzen Eindrücken die Geschichte von Spock (Zachary Quinto) mit seinen Problemen in der Kindheit, weil er halb Mensch, halb Vulkanier ist. Die anderen, bekannten Charaktere wie Sulu (John Cho), Chekov (Anton Yelchin), Scotty (Simon Pegg) etc. treten erst im Laufe der Geschichte als Besatzung des neuen Flagschiffs der Sternenflotte, der Enterprise, in den Vordergrund.

Captain der Enterprise ist der namentlich aus “The Cage” bekannte Christopher Pike (Bruce Greenwood) und er ist auch der Förderer von James Kirk. Er überredet Kirk nach einer Kneipenschlägerei dazu in die Sternenflotte einzutreten. Nach einem weiteren Zeitsprung von 3 Jahren, zu dem Zeitpunkt als Kirk angeklagt wird, bei dem Kobayashi-Maru-Test, den Spock entwickelt hatte, betrogen zu haben, wird die Sternenflotte in Alarm versetzt, weil ein Hilferuf von Vulkan eingegangen ist. Die Kadetten werden daraufhin auf die Schiffe verteilt und auch Kirk kann durch einen medizinischen Trick von McCoy (Karl Urban) ebenfalls mit auf die Enterprise, obwohl er suspendiert ist.

Ab hier möchte ich nur ungern weiter erzählen, um denjenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, nicht den Spaß zu verderben. Aber zumindest dieses noch, nur um zu verdeutlichen, dass dieser Film die Geschichte von Star Trek leider stark verändert. Denn kurz nach dem Eintreffen der Enterprise wird der Planet Vulkan von Nero (Eric Bana) durch ein schwarzes Loch, welches im Planetenkern mit Hilfe von Roter Materie erzeugt wird, vernichtet! Da der Planet Vulkan in der Geschichte von Star Trek immer wieder in Erscheinung tritt, ein Pradoxum und nur eines von vielen. Soll heißen, egal wie Star Trek jemals fortgeführt wird, so ist entweder eine Menge zu flicken oder zumindest muss eine anständige, schlüssige Erklärung her.

Weiter fielen mir noch einige andere “Fehler” auf, die mir vielleicht irgendwann mal jemand erklären mag/kann, denn ich kann es nicht:

(Bitte nicht weiter lesen, wenn man den Film noch gucken möchte!)

  1. Wie kam Spock nur auf die blöde Idee Romulus retten zu können, in dem er die benötigte Sonne in ein schwarzes Loch verwandelt? IMHO ist es total egal, ob man auf einem Planeten hockt, der von einer Supernova gegrillt wird oder ob man auf einem ist, der um ein schwarzes Loch seine Runden im Dunkeln dreht.
  2. Woher hat Nero nur die Geduld geerbt? Oder anders gefragt, wer bitte versteckt sich 25 Jahre, um evtl. das Glück zu haben, dass ein weiteres Raumschiff mit genau der Person, auf die er es abgesehen hat, durch das selbe, schwarze Loch gesegelt kommt?
  3. Wie kann es angehen, dass Kirk vom suspendierten Kadetten zum ersten Offizier der Enterprise und dann umgehend nach einer kleinen Schlägerei auch noch zum Captain befördert wird? Steiler Werdegang! Sternenakademie und Berufserfahrung braucht eh keiner.
  4. Was zum Teufel ist Rote Materie und wieso kann Nero davon einen riesen Ball auf einem Schiff lagern, wenn ein Tropfen ausreicht, um einen Planten oder Sonne in einem schwarzen Loch verschwinden zu lassen?
  5. Wo sind die Schiffe der Vulkanier und wieso stört es irgendwie keinen auf dem Planeten, wenn man selbigen mal eben aus dem All anbohrt?
  6. usw.

OK. klingt alles nicht sonderlich positiv und wenn man ein Hardcore Trekker ist, mag einem wahrscheinlich die Lust am Film vergehen, aber dennoch konnte ich mich für den Film begeistern. Er hat was, da er die alten Charaktere endlich wieder zum Leben erweckt und vor allem lässt er einen hoffen, dass es in Zukunft nach Picard & Co. noch weitere Star Trek Abenteuer in den Kinos geben wird, nachdem ja leider Star Trek: Enterprise mit Capt. Archer nach der vierten Staffel vorzeitig eingestellt wurde und es so wahrscheinlich auch nie mehr in die Kinos schaffen wird.

Doch noch abschließend, da es sich ja um einen Sience Fiction Film handelt auch noch ein paar Worte zum Design und den Spezialeffekten. Richtig gut hat mir die Enterprise gefallen. Es wurde nicht wieder auf eines dieser Plastikspielzeuge (Akira-Klasse) zurückgegriffen, wie man es seit Star Trek VIII kennt, sondern es gibt endlich wieder eine “echte” Enterprise, die der aus TOS und den ersten Teilen wirklich recht ähnlich sieht, ohne dabei altbacken auszusehen. Das Brückendesign wurde stark verbessert, wenn auch teilweise vielleicht im Vergleich zum Maschinenraum einen Hauch zu modern. Denn dieser wirkt, um Morph zu zitieren, so, als wenn es da bei der Kulisse gerade mal noch zu einem Lagerraum gereicht hat. Optisch nett anzusehen waren die Flugszenen und Planeten. Im Besonderen beeindruckt hat mich eine Szene, in der die Enterprise aus den Ringen des Saturns auftaucht. Einfach nur klasse gemacht!

Mein Fazit: Für Trekker, wenn auch vielleicht streckenweise enttäuschend, ein Muss! Die Schauspielerischen Leistungen halten sich zwar in Grenzen, aber wer da wirklich ehrlich ist, das war ja schon öfter so in Star Trek und hat der Sache eigentlich nie wirklich geschadet. ;)

I Am Legend

Jun 11
I Am Legend

Beim letzten Einkaufsbummel hatte ich ja mal wieder zugeschlagen und einige DVDs mitgenommen. Eine davon war I Am Legend.

Vorweg kurz zur Story: Wissenschaftler entwickeln einen Virus der u.a. Krebs heilen kann. Doch das Wundermittel bzw. der Virus bringt nicht das ersehnte Wohl, sondern löst eine Epidemie aus und verwandelt die Menschen, sofern sie nicht dran sterben, in lichtscheue, von niederen Instinkten gesteuerte Zombies. Robert Neville (Will Smith), der als Wissenschaftler für das Militär tätig war, ist allein, lebt noch in New York und ist gegen das Virus immun. Er versucht noch Überlebende zu finden, forscht in seinem Kellerlabor nach einem Antivirus, ist mit seinem Hund tagsüber im verlassenen New York unterwegs und verkriecht sich des Nachts in seinem verbarrikadierten Haus.

I Am Legend ist nicht die erste Verfilmung des Romans von Richard Matheson, sondern bereits die vierte! Die bekannteste, zweite, dürfte wohl Der Omega-Mann mit Charlton Heston in der Hauptrolle sein. Und leider ist dieser Film auch mal wieder ein Beweis dafür, dass eine Neuverfilmung kein Garant für Qualität ist. Nicht das Will Smith nicht wieder klasse spielt und dass die Story nicht das Potential für einen spannenden Film hat, aber u.a. durch die übertrieben, extrem künstlich wirkenden CGI-Animationen der Infizierten, die nur hektisch durch die Gegend hüpfen und bis auf einen, als recht dumm eingestuft werden können, vergeht einem etwas der Spaß. Hinzu kommt, dass zwar die ersten 45 Minuten recht gut waren und man danach den Eindruck gewinnt, dass krampfhaft versucht wurde noch eine Story in der zweiten Filmhälfte unterzubringen.

Mein Fazit: Der Film ist nicht wirklich schlecht und ich habe es auch nicht bereut ihn gekauft zu haben, aber ein Meisterwerk der Filmgeschichte ist es leider auch nicht. Es reicht für etwas Popcornkino und als längere Werbesendung z.B. für Apple oder den neuen Ford Mustang lässt er sich auch gut verkaufen. :mrgreen:

Denis hat in seinem Blog zu einer Blog-Parade zum Thema DVD-Extase aufgerufen. Er outet sich damit ein DVD-Junkie zu sein und gibt auch gleich seine drei Lieblings-DVDs an. Da ich ja, wie meinen Lesern bekannt ist, auch einige DVDs mein Eigen nenne und da natürlich auch eine Menge bei sind, die ich immer wieder gerne gucke, mach ich da doch glatt mal mit. ;)

Hier also der Beitrag mit drei meiner Favoriten, die jedoch nicht unbedingt meine Lieblings-DVDs sind, mir aber dafür besonders empfehlenswert erscheinen:

2009: Lost Memories

2009

Koreanischer SciFi-Action-Film der IMHO Maßstäbe gesetzt hat. Die Handlung spielt im Jahr 2009 und die Geschichte hat einen etwas anderen Verlauf genommen, als wie wir ihn kennen. Korea wird von der Supermacht Japan, die den zweiten Weltkrieg gewonnen hatte, kontrolliert und einige koreanische Widerstandskämpfer machen den japanischen Behörden das Leben schwer. Sakamoto, ein Top-Agent mit koreanischer Herkunft, wird nun auf diese angesetzt und gerät dabei auch aufgrund seiner Herkunft zwischen die Fronten. Erstklassige Action, gute Ideen und immer wieder sehenswert. (FSK16, Widescreen, 136 Minuten)

Casshern

Casshern

Zu Casshern hatte ich bereits vor einiger Zeit einen Beitrag hier im Blog veröffentlicht. Es handelt sich um eine Verfilmung der Animeserie Shinzô ningen Kyashân, die aufrund der Bildgewaltigkeit, ihres Gleiches sucht. Der Film ist komplett vor einem Greenscreen entstanden und es wurde ein klasse anzusehender Retrolook verwendet, der einen tief in die Geschichte um Tetsuya bzw. später Casshern eintauchen lässt. Für nicht-Asia-Fans mag er etwas langatmig und theatralisch rüber kommen, aber wer was für das Auge sucht, der wird verwöhnt und bekommt eine pure Reizüberflutung geboten. (FSK16, 16:9, 142 Minuten)

Ghost Dog – Der Weg des Samurai

Ghostdog

Forest Whitaker spielt Ghost Dog, einen Auftragskiller, der für die Mafia arbeitet und dabei den Prinzipien eines “modernen” Samurais treu bleibt. Im Film wird daher auch oft und gerne aus dem Hagakure, dem Ehrenkodex der Samurai, zitiert. Der Film lebt von der Idee und kommt u.a. durch einen recht ungewöhnlichen, aber guten Soundtrack aus qualitativ hochwertigem HipHop (nein, nicht das, was in den Hitparaden rauf und runter gedudelt wird) recht ungewöhnlich daher. (FSK16, 16:9, 111 Minuten)

Transformers

Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und Transformers wurde geguckt. Ich hatte mir dieses mal keine Trailer etc. angesehen und mit der Story bin ich auch nicht vertraut gewesen, so dass ich mich nur auf gutes, unterhaltendes Popcornkino von Michael Bay gefreut hatte, dem wir ja schon einige Knaller (z.B. Bad Boys) zu verdanken haben. Und ich kann schon mal vorweg nehmen, auch dieser Film ist ein Knaller geworden!

Der Film beginnt mit etwas Hintergrundgeschichte, lässt dann erst mal eine US-Einheit in Kabul von einem der Decepticons eindrucksstark zerlegen und baut dann langsam aber stetig die Story rund um Sam Witchwicky (Shia LaBeouf), seinem “neuen”, ersten Auto, das bereits beim Kauf etwas Eigenleben zeigt und der sexy Mikaela Banes (Megan Fox) auf.

Das Auto, zu Beginn ein alter, verrosteter Camaro, ist natürlich kein normales Auto, sondern der Autobot Bumblebee, der sich jedoch aufgrund eines Fehlers im Sprachmodul nur mit Auszügen aus Filmen und Musikstücken verständigen kann. (Was dem Film, wie auch die ein oder andere Szene, eine ordentliche Portion Humor gibt!) Bumblebee ist der Schutzroboter für Sam Witwicky, der unwissend in Besitz der Karte ist, auf der die Lage des Allspark verzeichnet ist …

Der Allspark ist der Grund, warum die Transformer die Erde aufgesucht haben. Die Decepticons mit Megatron wollen den Allspark, um mit ihm die absolute Macht zu erlangen. Die Autobots mit ihrem Anführer Optimus Prime jedoch, um das Leben auf Ihrem Planeten wiederherzustellen oder ihn zumindest zerstören, ehe ihn die Decepticons für ihre üblen Zwecke nutzen können.

Daraus entwickelt sich nun eine spitzenmäßige, actiongeladene Story, die sich kontinuierlich und wider Erwarten recht logisch steigert. Die Bilder sind dabei eine wahre Augenweide. Die Transformer sind absolut klasse animiert und die Actionszenen und Special Effects sind alleine schon das Kinogeld wert gewesen!

Mein Fazit: Wer Action, gepaart mit SciFi und einigen witzigen Sprüchen mag, der sollte ihn sich am besten noch im Kino auf einer großen Leinwand ansehen. Es lohnt sich defintiv und dieser Film wird meine DVD-Sammlung garantiert einmal schmücken.

Sunshine

Apr 22
Sunshine

Nach längerer Pause waren wir heute endlich mal wieder im Kino und guckten den SciFi-Thriller Sunshine:

In der Zukunft droht das Ende der menschlichen Zivilisation, da die Sonne an Intensivität verloren hat. Es wird nun eine Crew aus 8 Astronauten 7 Jahre nach dem ersten Versuch in einem Raumschiff, der Icarus II, mit einer riesigen Atombombe zur Sonne geschickt, um mit dieser zu versuchen, das Feuer der Sonne neu zu entfachen.

Alles läuft nach Plan, bis etwa beim Planeten Merkur das Notsignal der verschollenen Icarus I aufgefangen wird und der Physiker Capa (Cillian Murphy) nach einigem Zögern gegen die Überzeugung von Mace (Chris Evans) zu dem Entschluss kommt, dass es sinnvoll wäre, ggf. eine zweite Bombe zur Verfügung zu haben. Bei der nötigen Kurskorrektur, um die Icarus zu erreichen, ereignet sich ein folgenschwerer Fehler durch eine falsche Ausrichtung des Hitzeschildes und während der nötigen Reperaturen passiert nun ein Folgeunfall, bei dem der Sauerstoffvorrat der Icarus II verloren geht und Kapitän Kaneda (Hiroyuki Sanada) verbrennt. Da der restliche Sauerstoff nicht mehr ausreichen würde, um bis zum Abwurfpunkt der Bombe oder gar wieder nach Hause zu kommen, wird der Weg zur alten Icarus I beibehalten und es kommt nach dem Andocken bis zum Ende des Films zu weiteren Zwischenfällen, die die Crew nach und nach reduziert …

Ich fand den Film von der Handlung her bis zum Andocken an die alte Icarus I recht klasse und wäre nur voll des Lobes gewesen, wenn er seine logische Bahn beibehalten hätte. Aber was danach alles passiert, wie oft absolut unlogische Passagen eingestreut wurden, bis zu dem durchgeknallten, halb angegrillten Pinbacker, dem Kapitän der Icarus I, hat es dann doch etwas versaut. Nicht das der Film nicht weiter spannend und gut gemacht war, aber sorry, das war mir dann doch etwas zu unlogisch und wird durch die hektischen Schnitte in actionreichen Momenten leider auch nicht besser.

BTW.: Ich kann nicht verstehen, dass dieser Film schon des öfteren in Kritiken etc. mit 2001 verglichen wurde. Die Odyssee ist mehr als nur einen Meilenstein in der SciFi-Filmgeschichte. Das hat so was, als wenn man versucht Regisseur Danny Boyle krampfhaft auf eine Ebene mit Stanley Kubrick stellen zu wollen, ohne das er auch nur in die Nähe des Niveaus und der Perfektion eines Kubrick kommt. Aber vielleicht sehe ich das als ein absoluter Fan von 2001: Odyssee im Weltraum auch etwas zu eng …

Mein Fazit zu diesem Film: Klasse anzusehen (besonders im Kino), tolle Bilder die begeistern, eine Story, die gut unterhält, aber auch einige unlogischen Momente, die man besser nicht zu genau hinterfragt, wenn man nur 107 Minuten Unterhaltung sucht.

Saikano

Meiner einer hatte sich mal wieder einen neuen Film auf DVD gegönnt. Saikano, eine Mangaverfilmung, in der es, wie auch im Manga, um ein junges Liebespaar an einer Schule in Japan geht.

Als eines Tages während einer Shoppingtour Kampfbomber über der Stadt erscheinen und Bomben abwerfen, muss Shuji (Shunsuke Kubozuka) erkennen, dass seine Freundin Chise (Aki Maeda), die dabei ihn und die Stadt rettet, eine Waffe bzw. ein Cyborg des Militärs ist. Fortan steht ihre Liebe durch diese “Zwischenfälle” und später auch das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel …

Soweit der Manga und der Film, aber sorry, ohne Streichhölzer zwischen den Augenliedern ist es fast nicht möglich, die 120 Minuten zu überstehen. Der Film hat zwar einige schöne Bilder und die Story ist von der Grundidee genial, aber ich habe selten etwas Langweiligeres gesehen! Ich war ja schon bei StarWars von dem Liebesgesäusel extrem angenervt, aber da gab es wenigstens ab und zu etwas Action. Hier dümpelt selbst diese untermalt von einer seichten Fahrstuhlmusik, die einem die Füße einschlafen lässt, vor sich hin. Im ganzen Film wird es nicht 5 Minuten spannend.

Mein Fazit: Wer mal nicht einschlafen kann, der greife zu dieser Schlaftablette.

Doom - Der Film

Irgendwie hatte ich es ja schon befürchtet, der Film selbst ist wirklich schlecht. Die Kritiken die ich bereits von anderen gelesen hatte, machten nicht wirklich Mut sich diesen Film anzusehen. Aber, was soll es! Ich habe alle Egoshooter von id-Software gespielt und fand sie auch immer recht unterhaltend, so dass ich mir diesen Film trotzdem geben musste.

Leider bietet er jedoch, trotz der wirklich guten Umsetzung der Spielgrafik, kaum echtes Doom-Feeling. Es reicht zwar für einen halbwegs unterhaltsamen Abend, aber es fehlen die echten Shocker, die ich IMHO zu Recht erwartet habe. Wenn ich daran denke, dass wenn ich Doom in einem dunklen Raum gespielt habe, man mich hätte teilweise nur antippen brauchen und ich wäre vor Schreck vom Stuhl gefallen …

Zur Handlung von Doom (ja, es gab etwas in der Art) auch wenn sie irgendwie reine Nebensache ist: In einem UAC-Forschungslabor auf dem Mars kommt es zu einem Zwischenfall, es wird eine Level 5 Quarantäne verhängt und die Jungs der “Rapid Response Tactical Squad” werden nun losgeschickt, dieses aufzuklären und zu beheben. Wie erwartet, wird die Gruppe langsam aber sicher auf die Hauptdarsteller Samantha Grimm (Rosamund Pike), John Grimm (Karl Urban) und Sarge (The Rock) dezimiert, bis es dann zum Showdown kommt.

Das einzige Sahnehäubchen auf dem Film bekommt man leider erst viel zu spät und kurz vor Ende des Films geboten: Die Ego-Shooter Perspektive! Geniale Umsetzung der Spielsicht und das obwohl das Seitenverhältnis auf dem PC mit 4:3 ja komplett anders als beim Film in Widescreen ist. Und ich wurde dabei dann doch noch zumindest für etwa 5 Min. stark an einige Levelabschnitte und der Spannung aus dem Spiel erinnert. Nur sind 5 von 104 Min. dann leider etwas zu wenig für Doom …

Krieg der Welten

Heute wurde Krieg der Welten auf Premiere ausgestrahlt. Passend für einen gemütlichen Sonntag Abend vor der Glotze. Meine Erwartungen waren, obwohl die Kombination von Steven Spielberg mit Tom Cruise bisher fast immer ein Garant für einen Knaller waren, nicht sehr hoch angesetzt, da die Kritiken und die Trailer etc. es bisher nicht wirklich vermochten, mir diesen Film schmackhaft zu machen. Naja, aber da ich ihn schon per Kabel ins Haus bekomme, habe ich ihn mir zumindest mal angesehen …

Hmh, wirklich aus dem Sessel bzw. Sofa hat er mich mich nicht gerissen. Mag daran liegen, dass es ja nun wirklich nicht die erste Verfilmung des Klassikers von H. G. Wells ist. Oder aber daran, dass man nichts neues an Spezialeffekten geboten bekam. Die Ausserirdischen sahen aus wie ein alberner Abklatsch aus Indipendence Day und die Dreibeiner waren zwar nett gestylt, aber auch nicht wirklich neu, nur etwas größer. Sollte ja aber vielleicht auch so sein.

O.K. die Idee mit dem unfähigen Vater, der seine beiden zwei Kinder durch das Chaos zur Mutter zu bringen will und dabei langsam aber sicher über sich selber hinauswächst, ist ganz gut gelungen und die Dramatik und Spannung kommt teilweise recht gut rüber, aber den ganzen Film lang fehlte mir da irgendwas. Besonders das Ende empfand ich dann schon wirklich etwas übereilt. Da bin ich Besseres von Steven Spielberg gewohnt …

Mein Fazit, es ist ein guter, jedoch nicht überragender Abendfüller, mehr aber auch nicht.