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Tag: SciFi
Star Wars Episode III

Da mir bereits Episode I und II nicht mehr so gut gefallen hatten, wie die “alten Teile”, mit denen ich aufgewachsen bin und die für mich Kultstatus erlangt haben, hatte ich dieses mal geduldig bis zur Ausstrahlung auf Premiere gewartet. Gestern Abend war es dann soweit, Premiere strahlte “Episode III – Die Rache der Sith” aus und ich musste leiden.

Sorry, aber anders kann ich das, was mir da geboten wurde, nicht werten. Wie bereits im zweiten Teil säuselten sich Anakin Skywalker (Hayden Christensen) und Padmé (Natalie Portman) in der ersten Hälfte etwa wie folgt an und setzten das fort, was mich in Episode II schon extrem genervt hatte:

Anakin: “Du bist so schön”
Padmé: “Das liegt an Deiner Liebe zu mir”
Anakin: “Nein, das ist Deine Liebe zu mir”

Das soll Star Wars sein? Der Kampf Gut gegen Böse, der Kampf zwischen Jedi und Sith und um die Macht im Universum? Na ja, nach etwa der Hälfte des Films und jeder Menge Special Effekts, die man ansich alle aus Episode I und II kennt, hat man dann das Schlimmste hinter sich und das worauf ich an sich gespannt war, nämlich die Wandlung vom Jedi Anakin Skywalker zum Sith-Lord Darth Vader nahm langsam etwas Form an. Aber auch das ist meiner Meinung viel zu träge und langweilig umgesetzt worden. Man bedenke, jemand der sein Leben dem Guten verschrieben hat (auch wenn dieser Weg nicht immer der direktteste war), schwenkt mal eben durch ein bis zwei kleine Gespräche mit dem zukünftigen Imperator (Ian McDiarmid) komplett vom Sith-Jäger zum Sith-Lord um und verwirft alles, was ihn bisher ausgemacht hatte? Na ja, ich weiß nicht …

Erst ganz zum Schluss beim Endkampf zwischen Darth Vader und Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) wurde es dann noch etwas besser und zumindest für jeden klar, warum Darth Vader in den “alten Teilen” immer nur in seinem Schutzanzug zu sehen war.

Also nach diesem wieder mal mehr als enttäuschenden Teil, werde ich mir definitiv und endgültig keinen der neueren Teile auf DVD gönnen! Das ist mir das Geld nicht wert, da bleibe ich lieber bei meinen geliebten alten Episoden.

V wie Vendetta

Ich kannte die Vorlage des Comics “V wie Vendetta” von DC überhaupt nicht. Aber da ich den Film nicht im Kino gucken konnte und bisher nur Positives gehört hatte, habe ich jetzt bei der Einzel-DVD-Version einfach mal zugegriffen. Wenn ich mich jetzt, nachdem ich den Film gesehen habe, auch fast schon etwas ärger, nicht die Steelbox mit ordentlich Bonusmaterial genommen zu haben. ;)

“V wie Vendetta” erzählt eine fiktive Geschichte vor dem Hintergrund eines totalitären Systems in einem Großbritannien der Zukunft. Er wird aus Sichtweise der jungen Frau namens Evey (Natalie Portman) erzählt, die von einem maskierten Mann (Hugo Weaving), der sich “V” nennt, aus einer bedrohlichen Lage gerettet wird.

V ist ein einerseits belesener, kluger und exzentrischer Mann, der die Befreiung seiner Mitbürger mit Gewalt erreichen will, anderseits aber auch brutal, rachsüchtig und einsam. Er fordert seine Mitbürger nach einem Bombenanschlag und der Geiselnahme im staatlichen Fernsehen über selbiges auf, am 5. November des folgenden Jahres “dem traditionellen Guy Fawkes Day” (ein Attenttäter, der laut Filmstory die gleiche Maske wie V getragen und bereits am 5′ten November 1605 versucht hatte, das Parlament in die Luft zu sprengen) vor das Parlament zu ziehen, welches er dann sprengen will, um etwas zu verändern.

Da Evey, durch die Rettung von V, jetzt ebenfalls mit den Attentaten in Verbindung gebacht wird, muss sie vor der Polizei flüchten und entdeckt u.a. durch die Verbindung zu V Ihre eigene Geschichte, die Verschleppung und Ermordung Ihrer Familie, erfährt einiges, was der Öffentlichkeit verborgen bleiben sollte und warum V zu dem geworden ist, was er jetzt ist …

Alles in allem war ich extrem positiv überrascht. Der Film hat seine Überraschungsmomente und man wird sehr gut unterhalten. Ich werde ihn mir bestimmt noch viele mal ansehen und kann ihn nur weiter empfehlen!

Casshern

May 13
Casshern

Darauf habe ich mich bereits seit über einer Woche bzw. seit der Bestellung gefreut! Die DVD in der Special Edition war zwar bereits Donnerstag geliefert worden, aber wie das Leben so spielt, ich war halt nicht eher dazu gekommen, ihn mir auch in Ruhe anzusehen. Aber das Warten hat sich für mich gelohnt!

Casshern, die Verfilmung der Animeserie “Shinzô ningen Kyashân” aus den 70′er Jahren, ist im positiven Sinne 142 Minuten pure Reizüberflutung und eine visuelle Erfahrung. Der Film hatte mich trotz einer leider sehr schweren, theatralischen und zeitweise etwas zu sehr in die Länge gezogenen Handlung gepackt und ich kam bis zum Ende nicht von ihm los.

Die Handlung spielt in einer fiktiven Zukunft, die durch einen langen Krieg mit Massenvernichtungswaffen zwischen Europa und Asien zerstört ist und in der die Menschen mit den dadurch verursachten Problemen, wie Krankheiten und Umweltverschmutzung, versuchen zu überleben. In dieser Welt lebt Dr. Asuma, ein Wissenschaftler, der an der Regeneration von menschlichen Körperteilen durch “Neozellen”, einer Gentechnik, arbeitet und damit verzweifelt versucht ein Heilmittel für seine erkrankte Frau und den Rest der Menschheit zu finden. Sein Sohn Tetsuya geht während dessen aus Trotz und gegen den Willen des Vaters in den Krieg, aus dem er jedoch nach einem Jahr nur noch in einem Sarg nach Hause kommt. Parallel dazu und durch die Unterstützung des Militärs, gelingt seinem Vater durch einen Zufall bzw. Unfall das Experiment anders als erwartet und aus den Körperteilen in den Regenerationsbecken entstehen neue Menschen, eine neue Rasse. Das Militär versucht zwar diese Menschen umgehend zu beseitigen, aber vier von Ihnen gelingt die Flucht. Während der ganzen Verwirrungen, gelingt es Dr. Asuma durch die “Neozellen” Tesuya wiederzubeleben, welchem dann mit Hilfe der Verlobten und deren Vater die Flucht gelingt. Die vier, die “Shinzo Ningen”, die dank der “Neozellen” nun über übermenschliche Kräfte und regenerative Körper verfügen und besonders deren Anführer sinnen nun auf Rache an den Menschen und erklären Ihnen den Krieg, den sie unterstützt durch Roboter führen. Klar das der nun wieder auferstandene Tetsuya über die gleichen Kräfte verfügt und ausgestattet mit einigen netten, kleineren Spielereien und einem neuartigen Schutzanzug, den er zum Überleben benötigt, tritt dieser nun gegen die vier an und nennt sich nach einem Schutzgott “Casshern”.

Wie schon oben erwähnt, ist der Film etwas für das Auge. Es wurde mit allen möglichen Mitteln gearbeitet und er ist fast vollständig, wie auch schon “Sky Captain and the World of Tomorrow” und “Sin City”, vor einem Greenscreen entstanden. Dabei wurde ein absolut klasse anzusehender Retrolook verwendet, der einen noch tiefer in diese Welt eintauchen lässt.

Wer möchte, der kann sich ja mal zumindest den japanischen Trailer angucken, um sich etwas Appetit zu holen. Die Bilder machen defintiv Lust auf mehr!

Anmerken zur DVD möchte ich noch, dass die Special Edition natürlich auch Gimmicks wie Interviews, 8mm Footage, Deleted Scenes mit Kommentar, Entwürfe und Artwork enthält, die ich mir sicherlich auch noch antun werde. :)

Eigentlich wollte ich das Ergebnis der Umfrage “Which Fantasy/SciFi Character Are You?” in Carsti’s Blog posten, aber da kam dann nur noch der Wortkommentar “Upps …” rüber. Daher nun hier und mit Trackback auf das Post von Carsti:

Ich wäre Kosh
Which Fantasy/SciFi Character Are You?

Keine Ahnung, wie die auf das Ergebnis gekommen sind. Ich schiebe es mal auf ein bis zwei Übersetzungsprobleme meinerseits, aber witzig ist es trotzdem. ;)

Per Anhalter durch die Galaxis

… hatte ich mir zwar schon im Kino gegönnt, aber jetzt endlich auch auf DVD. Sicher ist die Story von Douglas Adams nicht nach jedermanns Geschmack und leider weicht sie teilweise arg vom ersten Teil der “Trilogie in fünf Bänden” ab, aber dafür, dass bisher viele der Meinung waren, dass man diesen “wirren” Stoff einfach nicht verfilmen kann und unter Berücksichtigung, dass Douglas Adams auch im Drehbuch bereits einiges abgeändert hatte, ist er recht gut gelungen!

Für die, die hiermit nichts anfangen können: Im Film geht es grob umschrieben um Arthur Dent und seinen ausserirdischen Freund Ford Prefect, die die Erde fluchtartig per Anhalter verlassen müssen, da sie wegen einer galaktischen Umgehungsstraße von den Vogonen gesprengt wird und die “Abenteuer”, die sie danach mit Zaphod Beeblebrox, Trillian und Marvin, dem depressiven Roboter, erleben.

Zum Film selbst: Das Design der Raumschiffe, speziell der “Herz aus Gold” und Marvin hatte ich mir komplett anders vorgestellt. Aber z.B. Marvin mit seinem übergroßen, runden Kopf mit seiner extrem depressiven Körperhaltung war ein Kracher. Ebenso genial fand ich die Planetenwerkstatt, das kam dem Buch schon wirklich verdammt nah! Besonders schade fand ich die Änderungen, die an Zaphod Beeblebrox seinen Köpfen vorgenommen worden waren. Irgendwie gehören bei ihm zwei Köpfe auf die Schultern. Durch die Lösung (IMHO von D. Adams) mit dem zweiten Kopf unter dem anderen ist meines Erachtens viel Potenzial verschenkt worden, wie auch durch die Änderung des “Inhalts”.

Mein Fazit, der Kauf der DVD hat sich für mich, ebenso wie damals der Kinoeintritt, trotzdem gelohnt, auch wenn die eigentliche, schauspielerische Leistung hier mal nicht unbedingt zu den Glanzleistungen der Filmgeschichte gehört. Es ist einfach nur Spaß pur, zumindest für D. Adams Fans!