Wir waren am Samstag in Inglourious Basterds, dem neuen Tarantino, und obwohl ich mir dieses mal keine Trailer etc. gegönnt hatte, war ich zumindest von gutem Kino ausgegangen. Aber bis heute habe ich tatsächlich noch keine wirkliche Meinung zu diesem Film. Ich bin halt von Filmen wie Reservoir Dogs und Pulp Fiction verwöhnt, aber an diese kommt Inglourious Basterds leider nicht heran.
Das “Kriegsmärchen”, zumindest nennt Cinemaxx es so, ist relativ einfach gestrickt und es wird, wie für Tarantino typisch, in Episoden erzählt. Es spielt zur Zeit des zweiten Weltkriegs im besetzten Frankreich. Lt. Aldo Raine (Brad Pitt) hat eine Gruppe aus Freiwilligen zusammengestellt, die nur die Aufgabe haben, Nazis hinter den feindlichen Linien zu suchen und zu töten, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Auf der anderen Seite ist SS-Oberst Hans Landa (Christoph Waltz), der “Judenjäger”, der die verbliebenen Juden im besetzten Frankreich sucht und dabei besonders fiese und gerissen agiert.
PS. : Besonders letzterer hatte mich fasziniert. Er spielt (die Frauen mögen mir verzeihen) Brad Pitt definitiv an die Wand!
Der Anfang des Films begann recht derbe und brutal, so dass man schon dachte, dass es mehr ein Splatter-Film wird, um dann aber, nach den ersten beiden Episoden, zu einem Nickerchen eingeladen zu werden. O.K. am Ende des Films liefen natürlich wieder alle Episoden ineinander und es gab ein “gerechtes” Ende, aber besonders umgehauen hat es mich leider auch nicht.
Mein Fazit, für Tarantino Fans ein Muss, der Rest sollte zumindest etwas Interesse in diese Richtung mitbringen.



