Es ist ja nun nicht so, dass man sich als Blogger nicht über Backlinks freut. Im Gegenteil, denn sie zeigen einem, dass jemand den Beitrag bemerkt hat und werten ihn oftmals sogar noch auf. Soll heißen, Backlinks bzw. Ping- und Trackbacks sind für uns Blogger u.a. das Salz in der Suppe.
Aber man kann die Suppe auch kräftig versalzen! Denn einige in der Blogosphäre sind besonders in letzter Zeit leider vermehrt dazu übergegangen, wirklich alles, das auch nur annähernd mit dem entsprechenden Beitrag in Verbindung gebracht werden kann, zu pingen, um das Ranking ihrer Seiten bei Google & Co. mit den daraus oft resultierenden Backlinks künstlich zu pushen.
Bestes, akutes Beispiel ist hier das Stöckchen, dass ich von Ulf bekam. Wer den “Fehler” gemacht hatte, den Originalbeitrag im deutschen WordPress Blog zu pingen, wird mit Backlinks von zahlreichen Folgebeiträgen überschüttet, da leider einige der Teilnehmer einfach die große Linkliste (z. Zt. weit über 60 Blogs) in Ihre Beiträge kopiert haben …
Meiner Meinung nach ist dieses Verhalten nur mit Spam zu vergleichen. Denn die Liste wird ja bereits im WordPress Blog geführt, um dem Leser dort im Ursprungsartikel eine Übersicht aller Beiträge mit sinnvollen Antworten zu schaffen.
Mag sein, dass ich die Sache etwas eng betrachte oder das ich mit dem folgenden jetzt bei manchem dieser Blogger auf Unverständnis stoße, aber für mich habe ich entschieden, solche Kommentare nur noch zu löschen und im Einzelfall, bei ganz hartnäckigen Kandidaten, diese auch als Spam im Akismet zu markieren.


