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Tag: Tutorial

Nicht immer hat man das Glück eine DVBT-Karte oder einen -Stick zu besitzen und wenn, dann kann es auch passieren, dass der Empfang nicht so wie gewünscht funktioniert. Dafür gibt es jetzt seit letztem Monat Fernsehen übers Internet mit Zattoo! Alles was man benötigt ist eine Breitbandverbindung und um Zattoo noch downloaden und verwenden zu können, sind eine Mailadresse und ein Passwort nötig.

Zattoo Screenshot


Ich habe Zattoo jetzt bereits einige Tage in Betrieb und muss sagen, es gefällt. Es werden einem bis zu 20 Programme angeboten. Nicht alle lohnen und die Empfangsqualität ist auch nicht gerade spitze, aber so komme ich auch in den Genuss von Programmen, die meine Hauppauge nicht empfangen kann und um mal eben einen Film neben der Arbeit zu gucken, reicht es allemal.

Den Client gibt es für alle gängigen Betriebssysteme (Mac, Windows, Linux), ich erkläre hier jedoch nur im Folgenden den Weg, wie ich es unter Ubuntu Gutsy mit apt-get installiert habe:

Für Gutsy selbst gibt es kein fertiges Paket, aber das für Debian Etch und Ubuntu 6.10, kann man mit etwas Überredungskunst auch verwenden!

Ich pers. installiere gerne an der Konsole mit apt-get, um Abhängigkeiten zu erkennen und saubere Deinstallationen ohne das Halten der Installationsfiles zu ermöglichen. Dafür muss man apt aber sagen, wo die Files liegen:

# Im Verzeichnis mit den debs ausführen
dpkg-scanpackages ./ /dev/null | gzip > Packages.gz

Und in /etc/apt/sources-list angeben:

# Lokale Pakete
deb file:/[PFAD AUFS VERZEICHNIS] ./

Nun noch per “sudo apt-get update” aktualisieren bzw. einlesen und danach kann man an der Konsole mit etwas Glück die Anwendung wie gewohnt installieren. (Ich hatte nicht das Glück …)

sudo apt-get install zattoo

# apt meckerte (fehlende Abhängigkeiten)
sudo apt-get -f install

Bestätigen und installieren. Jetzt findet sich das Programm unter Anwendungen und kann bereits verwendet werden.

Viel Spaß beim Gucken. ;)

Jeder der seine Webseiten bereits etwas länger führt, kennt das Problem, dass einige Links ggf. nicht mehr erreichbar sind, es aber so gut wie nicht auffällt. Ich habe mir daher hier lokal mal webcheck (ehemals linbot) installiert. Dieses kleine Tool klappert jeden Link ab und stellt das Ergebnis gut und übersichtlich in Form einer Webseite dar.

Ubuntu: Die Installation ist ein Kinderspiel, da webcheck in Quellen enthalten ist. Einfach an der Konsole ein “sudo apt-get install webcheck” und es wird alles benötigte installiert.

Der Aufruf von webcheck erfolgt an der Konsole und es dauert je nach Anzahl der Links (hier im Blog sind das inkl. der internen eine extrem große Menge) auch mal etwas länger! Am einfachsten ist es, sich, ein Verzeichnis zu erstellen, aus dem webcheck heraus aufgerufen wird, da alle erstellten Dateien, sofern nichts weiter angegeben wird, dort landen, wo das Programm aufgerufen wurde. Ich handhabe pers. es hier so, dass ich mir für jeden Check ein Unterverzeichnis in “public_html/webcheck” erstelle und kann dann die Seiten bequem auf meinem lokalen Server ansurfen. ;)

webcheck http://DOMAIN

Man kann währenddessen gut zusehen, was das Tool gerade macht …

Firestats: Um die Datenbank nicht unnötig zu füllen, sollte man webcheck in die Botliste übernehmen.

Das Ergebnis ist dann nach Beendigung durch den Aufruf der vom webcheck erstellten “index.html” zu betrachten und man kann sich ans Fixen der erkannten Probleme machen.

Das nervige Updaten von WordPress kann man, wie ich heute bei Ozh gesehen habe, extrem vereinfachen! Alles was dafür benötigt wird, ist das folgende, eingedeutschte Script, das einem die lästigen Schritte beim Upgrade abnimmt, abschließend noch das Upgrade-Script für die Datenbank aufruft und auch wieder aufräumt:

#!/bin/bash
CURDIR=$(pwd)
SITE="http://DEINEBLOGURL"
echo WordPressUpdate in $CURDIR
echo 1. Hole aktuelles WordPress.
wget -q http://wordpress.org/latest.tar.gz
echo 2. Entpacke aktuelles WordPress
tar zxf latest.tar.gz
cd wordpress/
echo 3. Ersetze Altes mit Neuem
tar cf - . | (cd $CURDIR; tar xf -)
echo 4. Blogupdate wird ausgeführt
wget -q -O - ${SITE}/wp-admin/upgrade.php?step=1> /dev/null
echo 5. Lösche nicht mehr benötigtes
rm -f ../latest.tar.gz
cd ..
rm -f -r wordpress
echo 6. Fertig!

Einfach eine Datei, z.B. “updatewp”, im Wurzelverzeichnis des Blogs erstellen und den Code einfügen. Dann noch unbedingt den Pfad zum Blog bei der Variablendeklaration “SITE” anpassen und die Datei mit “chmod 700 updatewp” für den Besitzer ausführbar machen. Nun kann man Updates an der Shell mit einem einfachen Aufruf von “./updatewp” aus dem Wurzelverzeichnis ausführen, die dann ohne Stress nach extrem kurzer Zeit komplett vollzogen sind. Ich frag mich nur, warum ich bisher noch nicht selbst auf die Idee gekommen war …

PS. eine Garantie, dass dieses Script bei jedem einwandfrei funktioniert kann ich natürlich nicht geben (bisher pers. mit 2/2 Blogs erfolgreich getestet) und es kann natürlich nie schaden vorher ein Backup (z.B. mit BackUpWordPress) von seinem Blog anzulegen. ;)

Zugegeben, die AWN Dockbar ist nun wirklich nicht mehr ganz so neu, aber dennoch sucht man das Paket noch vergeblich in den Quellen von Ubuntu, u.a. da es noch nicht “stable” ist.
AWN mit aktivem Desktopswitcher
Wen das aber nicht unbedingt stört, dass der Avant Window Navigator evtl. kleine Zicken macht bzw. noch Kinderkrankheiten zeigt und etwas experimentierfreudig ist, der kann mit dem AWN seinen Desktop um einen brauchbaren Blickfang bereichern. continue reading…

Wie einige sicher schon mitbekommen haben, ist Compiz Fusion nun in Ubuntu 7.10 zum Standard-Fenstermanager geworden. Also durchaus ein Grund sich mal näher mit zu befassen.

Cubebeispiel in Gutsy


Startet man sein Ubuntu Gutsy Gibbon frisch nach der Installation oder einem Upgrade, so sieht man davon jedoch erst mal nichts, da die Effekte per default nicht aktiviert sind. continue reading…

Es ist zwar dank Firestats u.a. hier im Blog in der Seitenleiste seit ein paar Tagen schön zu sehen, dass er relativ gut besucht wird und das freut mich natürlich auch! Aber was bringt es einem Blog, wenn ca. 30% der Besucher davon über Googles Bildersuche eintrudeln und die meisten davon direkt wieder verschwinden ohne irgendwo auch nur ein einziges mal zu klicken?

Richtig, außer jede menge Traffic und etwas Augenwischerei in Bezug auf die Besucherzahlen, nichts!

Ich habe daher eine kleine, einfache robots.txt erstellt, die nettere Bots davon abhalten soll, die Bilder zu verwenden:

# iKA's robots.txt

User-agent: *
Disallow: /*.gif$
Disallow: /*.jpg$
Disallow: /*.png$
Disallow: /*.pdf$
Disallow: /*.doc$

User-Agent: Googlebot-Image
Disallow: /

Zumindest Google soll diese Wegweiser ja tatsächlich beachten und somit sollte da auch nach ein paar Tagen der Traffic etwas nachlassen … die restlichen Unbelehrbaren kann man dann ggf. immer noch komplett aussperren. ;)

Heute Abend (oder besser gesagt, heute Nacht) habe ich mir dann mal das Upgrade meines Blogs auf die Version 2.3 vom WordPress vorgenommen. Die meisten Bedenken hatte ich bei dem Plugin Simple Tags und bei meinem seit langem verwendeten Theme, das eine Abwandlung vom bekannten Kubrick ist.

Da ein lokaler Test im Großen und Ganzen keine wirklichen Probleme aufzeigte, wagte ich nach einem Komplettbackup eine Operation am lebenden Objekt. ;) continue reading…

Da mir die Tage jemand bei Wartungsarbeiten über die Schulter geguckt hatte und dabei eine pure bash bzw. Shell in 1280x1024x24 erblicken durfte, kam wieder mal die Frage auf, wie das denn gemacht wird. Hier daher mal kurz erklärt wie man sich einen Framebuffer einrichtet:

Vorweg, die Auflösung sollte der Hardware entsprechen. D.h. auf einem 14”-TFT macht es logischer Weise keinen Sinn, eine Auflösung von 1280×1024 Pixeln zu verwenden, da er dafür nicht konzipiert wurde. Hier verhält es sich ebenso wie bei den Fenstermanagern!

Folgende Auflösungen und Farbtiefen stehen einem bereits seit Kernel Version 2.2 zur Verfügung, so dass man z.B. auch Videos und Bilder ohne Fenstermanager betrachten kann:

         | 640x480 | 800x600 | 1024x768 | 1280x1024
------------------------------------------------------
  8 Bit  |  0x301  |  0x303  |   0x305  |   0x307
 15 Bit  |  0x310  |  0x313  |   0x316  |   0x319
 16 Bit  |  0x311  |  0x314  |   0x317  |   0x31A
 24 Bit  |  0x312  |  0x315  |   0x318  |   0x31B

Austesten, ob es funktioniert, kann man es am einfachsten, wenn man Grub beim Start eine passende Option übergibt. Dafür wird bei Anzeige von Grub, der gewünschte Eintrag ausgewählt, die Taste “e” gedrückt und die Zeile des Kernels z.B. für 1024x768x24 um vga=0x31B ergänzt. Nach der Eingabe noch “b” für boot drücken und das System sollte mit der Auflösung starten.

Funktioniert alles wie gewünscht, kann man den Bootparameter auch dauerhaft an Grub in der Datei /boot/grub/menu.lst übergeben, wenn man dort den gewünschten Wert am Ende der Zeile kernel ergänzt.

Der Messenger Pidgin (früher Gaim) wird nur noch unter dem neuen Namen weiterentwickelt. Die aktuellen Versionen sind jedoch über die normalen Ubuntuquellen für Feisty leider noch nicht zu bekommen, so dass ein kleines bisschen Arbeit erforderlich ist, den alten Gaim abzulösen. Hier der Weg, wie es bei mir reibungslos klappte.

Vorab, unter Ubuntu wird noch dieses benötigt, sofern man noch nie ein Programm selber kompiliert hat: continue reading…

Da man ja gerne 3D nutzen möchte, ist der Standardtreiber unter Ubuntu nach der Installation nur 2′te Wahl. Der gewohnte Weg mit “nvidia-glx” und auch der neue über “System > Administration > Verwaltung eingeschränkter Treiber” haben hier jedoch zurzeit noch nicht funktioniert. Daher hier kurz der Weg, wie ich das Problem in den Griff bekommen habe:

Vorweg werden ggf. noch Module (“generic” je nach Architektur ggf. anpassen) benötigt:

sudo apt-get install linux-restricted-modules-generic

Für die neuen Geforce Karten von Nvidia ist seit Feisty “nvidia-glx-new” vorgesehen, jedoch enthält er entgegen einiger Angaben noch nicht alles für die 8800′er. Ich habe ihn aber dennoch installiert, um u.a. spätere Updates zu bekommen:

sudo apt-get install nvidia-glx-new

Jetzt braucht man aber noch etwas vom Originaltreiber von Nvidia. Also noch den aktuellen Treiber hier besorgen und wie folgt vorgehen: (Achtung, zur besseren Lesbarkeit sind im zweiten Abschnitt Umbrüche – alles in eine Zeile – und [tab] steht für die Tabtaste zur Vervollständigung des Dateinamens! und die Versionsnummer sollte zu der des besorgten Archivs passen …)

# Treiber "auspacken"
sh NVIDIA-Linux-x86-[VERSIONSNUMMER]-pkg1.run -x

sudo cp -f NVIDIA-Linux-x86-[VERSIONSNUMMER]
-pkg1/usr/X11R6/lib/modules/libnvidia
-wfb.so.
[VERSIONSNUMMER] /usr/lib/xorg/modules/libwfb.so

sudo nvidia-xconfig

Danach wurde hier beim Start des X-Servers das Nvidia-Logo angezeigt bzw. der Treiber wird verwendet. :)

Edit: Zur Vereinfachung und aufgrund von Änderungen habe ich den Abschnitt des Kopierens der Library editiert. HTH!